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Hallo und herzlich willkommen zu meinem nächsten Artikel auf MagicUniverse.de. Heute soll es sich im Groben um alternative Gewinn-Strategien drehen. Die meisten Magicdecks sind darauf ausgelegt, über kurz oder lang dem Gegner mindestens 20 Schadenspunkte zuzufügen. Dafür gibt es die verschiedensten Methoden – das klassische Damage Race per Kreaturen-Beatdown, das schmerzhafte Grillen per Direktschaden oder auch Combo-Kills, die das sofortige Ableben des Gegenübers nach sich ziehen. Doch abseits dieser Schadenspunkteregelung gibt es noch einige Möglichkeiten dafür zu sorgen, dass der Gegner ein Spiel verliert – und auf einige dieser Möglichkeiten möchte ich hier eingehen. Dafür werde ich zunächst bereits mehr oder weniger erfolgreiche Deckkonzepte vorstellen und jeweils am Schluss einige kurze Gedankenanstöße geben, wie man die jeweiligen Konzepte auch günstiger am Küchentisch umsetzen könnte.
MillenSchon in den Grundregeln steht es geschrieben: „Du gewinnst, falls Dein Gegner eine Karte ziehen muss, aber keine mehr in seiner Bibliothek verblieben ist“. Und so ist es nicht verwunderlich, dass es in der langen Geschichte von Magic immer wieder Mechaniken und Decks gab, die auf den Decktod eines Spielers abzielten. „Millen“ heißt das ganze übrigens wegen dem guten alten „Millstone“, der für zwei farblose Mana zwei Karten von der Bibliothek in den Friedhof befördert und der schon seit Ewigkeiten aus den Grundeditionen nicht mehr wegzudenken ist.
Aus der jüngeren Vergangenheit springt natürlich direkt das Haus Dimir aus „Ravnica – City of Guilds“ ins Auge. Aber auch einige der neuen Lorwyn-Merfolk-Kreaturen bringen die Karten des Gegners rasch von der Bibliothek in seinen Friedhof. Auch der blaue Planeswalker Jace Beleren steuert mit seinen Fähigkeiten viel zum vorzeitigen Ableben des Gegners bei. Wie könnte nun eine Deckliste aussehen, die gezielt auf den Decktod des Gegners abzielt?
Nun, ein Beispiel findet sich mit der „Glimpse.Dec“-Liste von Jim Dyke, der mit seiner Version immerhin Dritter der Champs 2005 in New Hampshire geworden ist:
Auffällig ist hier natürlich, das komplett auf Kreaturen verzichtet wurde. Da aber auch kein Schaden am Gegner verursacht werden soll, wären diese ohnehin zu Statisten degradiert. Dyke verlässt sich in der Defensive voll auf schwarze Removal-Effekte wie Hideous Laughter und Last Gasp und seine blauen Counter. Muddle the Mixture kann dabei – dank seiner Transmute-Fähigkeit – gleichzeitig als Tutor für Glimpse the Unthinkable dienen. Und eben Glimpse aber natürlich auch Traumatize und Duskmantle, House of Shadow sorgen dann über kurz oder lang für das Ableben des Gegners.
Diese Deckliste ist heutzutage vielleicht nicht mehr „State of the Art“, wie man so schön sagt, zeigt aber dennoch ganz gut das Prinzip, dass ein Mill-Deck verfolgt. In Zeiten, in denen es vielen Gegnern gefällt, dass der eigene Friedhof gut gefüllt wird (Dredge-Decks lassen grüßen), fällt der Verzicht auf Leyline of the Void sehr schwer. Auch ist für die Farbe Schwarz mit Damnation inzwischen ein umfassenderes Removal erschienen, als es Hideous Laughter sein kann. Außerdem gibt es mit Jace Beleren einen Planeswalker, der nicht von Massenremoval betroffen ist und darüber hinaus gut ins Deckkonzept passt. Eine aktualisierte Version könnte also so aussehen:
Ich konnte es mir nicht verkneifen, die sehr gute Counter-Engine Counterbalance in Verbindung mit Sensei's Divinig Top mit zu integrieren, da diese Kombination oft zuverlässiger sein kann, als ein später Mana Leak. Die Mill-Effekte sind nach wie vor dieselben, nur ist man dank dem konstanten Jace Beleren nicht mehr auf Twincast angewiesen, um mehrere von ihnen hintereinander zu spielen. Außerdem ist mit Ponder der wohl zuverlässigste Deckmanipulationsspruch der letzten Sets ins Deck gewandert, der Telling Time in seiner Effizienz oft um ein vielfaches übertrifft. Und zu guter letzt ist Leyline of the Void ins Deck integriert, die – bestenfalls noch vor dem Spiel gelegt – dafür sorgt, dass keine der gemillten Karten dem Gegner unverhofft hilft.
Nun sind gerade die Kernkarten des Decks – Glimpse the Unthinkable, Traumatize und Jace Beleren – nicht gerade für den schmalen Geldbeutel gemacht. Und auch wenn sie die besten ihrer Art sind, sei hier doch nicht unerwähnt, dass es mit Karten wie Psychic Drain, Cloudpost (extra für Psychic Drain) und günstigen Merfolks wie Ink Dissolver, Drowner of Secrets oder Merrow Witsniper durchaus möglich ist, den Deckplan auch mit günstigeren Karten durchzuziehen.
PoisonEine weitere Möglichkeit den Gegner zur Strecke zu bringen ohne ihm 20 Lebenspunkte abzuziehen liegt darin, ihm Poison-Counter zuzufügen. Diese Mechanik wurde in einigen alten Sets wie Mirage oder Homelands eingeführt und erlebt im Moment – dank Virulent Sliver – ein kleines Revival. Kurz gesagt gibt es Kreaturen (wie zum Beispiel Swamp Mosquito) die dem Gegner zusätzlich zu ihrem Kampschaden Poison-Counter mitgeben. Und wenn ein Spieler 10 Poison-Counter angesammelt hat, verliert er das Spiel.
Ein recht aktuelles Deck, das bis vor kurzem mit dieser Mechanik spielte, war das Hulk-Flash-Deck. Wie bei erfolgreichen Decks üblich, gab es Hulk-Flash in verschiedenen Varianten um auf verschiedene Gegner reagieren zu können, die eigentliche Win-Option war aber immer die gleiche:
Die verwendeten Karten sind Flash, Protean Hulk, Virulent Sliver und Heart Sliver. Dank Flash kann man bereits früh den Protean Hulk ins Spiel bringen. Natürlich zahlt man die zusätzlichen Kosten nicht, so dass der Hulk sofort vom Spiel in den Friedhof wandert, was wiederum seine Fähigkeit auslöst. Da man nun Kreaturen mit umgewandelten Manakosten von insgesamt 6 aus seiner Bibliothek suchen darf, wählt man flugs vier Virulent Sliver und einen Heart Sliver aus. Da die Fähigkeit der Virulent Sliver kumulativ funktioniert, verteilt nun jeder Sliver im Spiel gleich vier Poison-Counter an den Gegner. Und da dank dem Heart Sliver alle Sliver Haste besitzen, ist der Gegner normalerweise noch im gleichen Zug erledigt. Mit einem Chrome Mox ist so auch ein Sieg schon im ersten Zug möglich!
Dieses Combo-Deck ist aber spätestens seitdem Flash in fast allen Formaten gebanned wurde „out of competition“, wie der Engländer zu sagen pflegt. Das muss Euch an Eurem Küchentisch natürlich nicht zwangsweise stören. Und auch wenn es weitere Alternativen gibt, um den Protean Hulk früher ins Spiel zu bringen – Through the Breach zum Beispiel – ist man inzwischen doch dazu übergegangen, verlässlichere Kill-Combos zu spielen. Schließlich ist es möglich, dass ein Sliver geblockt wird. Oder auf die Hand zurückgebracht. Schlimmstenfalls sogar per Echoing Truth alle vier Virulent Sliver. Oder ein Direktschadensspruch auf den Heart Sliver versaut Euch den Tag. Ihr seht, die Combo kann schnell tödlich für den Gegner enden, ist aber nicht hundertprozentig verlässlich.
Das muss nun aber nicht das Ende all Eurer Pläne sein, Euer Gegenüber mit Poison-Countern umzubringen. Der Virulent Sliver ist eine gute und günstige Karte und verteilt seine Fähigkeit an alle seine Brüder. Und so liegt es vielleicht nahe, ein aggressives Sliver-Beatdown-Deck inklusive Virulent Sliver zu basteln, wie zum Beispiel dieses Rogue-Deck von Noah Sandler:
Die genaue Zusammenstellung der Sliver und der Mana-Basis könnt Ihr dabei natürlich auf Eure Ressourcen zurechtschneiden. Wichtig ist es, den Slivern die eine oder andere Evasion-Fähigkeit mit auf den Weg zu geben (wie im obigen Beispiel per Telekinetic Sliver oder Two-Headed Sliver), damit Ihr auch die Poison-Counter an den Mann bringen könnt, und dass Ihr bestenfalls Möglichkeiten mit einbaut, den Sliver ins Spiel zu bringen, den Ihr gerade braucht (wie den Homing Sliver oder Summoner's Pact).
Als letzte Option kann dank der günstigen Snake Cult Initiation der Poison-Plan in fast jedem kreaturenbasierten Beatdown-Deck integriert werden. Außerdem brodelt die Gerüchteküche fleißig: so ist es möglich, dass in einem der zukünftigen Blöcke Poison-Counter eine zentralere Rolle einnehmen werden. Immerhin sind sowohl der Virulent Sliver als auch Snake Cult Initiation Karten aus der Zukunft des Spiels! Außerdem gab Wizards of the Coast vor einiger Zeit Ausblick auf eine Karte, die es (noch?) nicht ins Spiel geschafft hat:
Wer weiß, was da noch kommen mag…?
You win the GameAuf einigen Karten steht es direkt gedruckt: sind bestimmte Voraussetzungen erfüllt, gewinnt man das Spiel. Ganz einfach. Einige Beispiele für solche Karten sind Barren Glory, Coalition Victory, Darksteel Reactor, Epic Struggle, Mortal Combat oder Test of Endurance.
Jede dieser Karten ist es wert, dass man ihr ein eigenes Deck widmet, das speziell auf diese Karte zugeschnitten ist. Nicht nur das Spielen mit einem solchen Deck macht großen Spaß, sondern auch das Zusammenstellen. Im Folgenden will ich für einige der Karten Partner aufzeigen, mit denen sich die gesteckten Ziele erreichen lassen.
Darksteel Reactor: Der Darksteel Reactor gewinnt für Euch sofort das Spiel, wenn zwanzig Charge-Counter auf ihm angesammelt wurden. In jeder Eurer Upkeep-Phasen erhält der Reactor einen zusätzlichen Charge-Counter. Eine nahe liegende Option, die Sache etwas zu beschleunigen wäre z. B. Doubling Season, die in jedem Upkeep schon mal für zwei Charge-Counter sorgt. In Verbindung mit Paradox Haze, das Euch in jedem Zug ein zweites Upkeep gewährt, sind das schon vier Charge-Counter pro Zug. Das ganze kann dann ganz nach Belieben noch gewürzt werden mit Karten, die für zusätzliche Charge-Counter sorgen: Coretapper wäre ein guter Kandidat, auch Energy Chamber bietet sich an. Das Ganze wird nun noch gewürzt mit ein wenig blauer Counter-Magie, um auch genug Defensive zu bieten, und dem ein oder anderen Tutor-Effekt wie Reshape und schon steht dem Sieg per Darksteel Reactor nichts mehr im Weg.
Epic Struggle: Um mit Epic Struggle zu gewinnen, ist es notwendig, 20 oder mehr Kreaturen zu kontrollieren. Am einfachsten lässt sich dies natürlich erreichen, indem man Creature-Token produziert. Dem gewieften Combo-Spieler fällt hier natürlich direkt die Kombination aus Sprout Swarm und Intruder Alarm ein: Der Sprout Swarm kann – sofern man die Buyback-Kosten bezahlt – beliebig oft ausgespielt werden. Da man dank Convoke die Kosten auch durch das Tappen von Kreaturen bezahlen kann, sollte das erreichbar sein. Wegen dem Intruder Alarm enttappen alle Kreaturen wieder, sobald der Saproling des Sprout Swarms das Spiel betritt. Und so hat man eine schöne Endlos-Kombo am Start, die rasch für die nötigen zwanzig Kreaturen sorgt. Aber auch die Thalliden aus dem Time Spiral-Block oder Karten wie One Dozen Eyes aus Mirrodin sorgen schnell für eine Menge Kreaturen. Wie auch schon beim Darksteel Reactor erweist sich Doubling Season als bester Freund dieses Decks.
Test of Endurance: Diese Karte lässt Euch sofort gewinnen, wenn Ihr 50 oder mehr Lebenspunkte auf Eurem Konto habt. Eine Menge Lifegain-Spells springen sofort ins Gedächtnis – von der einfachen Healing Salve bis hin zum sehr reaktiven Blessed Reversal. Auch hier gibt es eine schöne Kombo, um schnell an die nötige Lebenspunktzahlgrenze zu kommen: Opfert man einen Kleriker in das Land Starlit Sanctum und zahlt ein weißes Mana, erhält man Lebenspunkte in Höhe der Widerstandskraft dieses Klerikers dazu. Der Kleriker Daru Spiritualist erhält jedes Mal +0/+2, wenn er das Ziel eines Zauberspruchs oder einer Fähigkeit wird. Dank Karten wie Nomads en-Kor (die übrigens keinen Schaden erhalten haben müssen, um ihre Fähigkeit zu aktivieren) oder Ausrüstungskarten mit Ausrüstungskosten von (Shuko ist gern verwendet) kann der Daru Spiritualist beliebig oft das Ziel einer Fähigkeit werden. Am Ende nützt es ihm aber nichts: er wird in das Starlit Sanctum geopfert und beschert Euch unendlich viele Leben, die dank Test of Endurance sofort den Sieg bedeuten.
Door to Nothingness Auf dieser Karte steht zwar nicht explizit: „You win the Game“, dafür lässt dieses Tor Euren Gegner direkt verlieren. Und das ist ja mindestens genauso gut. Die einzige Grundvoraussetzung, um mit dieser Karte zu gewinnen, ist es möglichst schnell möglichst vielfarbiges Mana auf den Tisch zu bekommen. Darksteel Ingot ist eine monetär preiswerte Möglichkeit, auch City of Brass oder Birds of Paradise sind natürlich eine Erwähnung wert. Alles, was beliebigfarbiges Mana produziert ist gerne gesehen, denn fünf verschiedene Standardlandtypen zweimal auf dem Tisch zu haben, ist eine eher unlösbare Aufgabe… Eine Methode um möglichst rasch an die nötige Manamenge zu kommen stellt übrigens Channel the Suns dar, welches direkt ein Mana jeder Farbe beisteuert. Versetzt mit ein paar grünen Mauern, die Euch die nötige Zeit erkaufen können (Carven Caryatid lässt Euch zum Beispiel direkt noch eine Karte ziehen, Vine Trellis steuert grünes Mana zu Eurem Pool bei…) steht auch schon das Grundgerüst.
Zum AbschlussDas soll es für heute dann auch mal wieder gewesen sein. Ich hoffe wie immer, Euch ein paar Anregungen für Eure nächsten Partien Magic geliefert zu haben. Vielleicht besiegt Ihr Euren verblüfften Gegner das nächste Mal nicht mit Eurer unaufhaltsamen Kreaturenhorde sondern über einen der unüblicheren Wege – es macht Spaß! Ich für meinen Teil verbleibe wie üblich mit der Bitte um Kommentare, konstruktive Kritik und Meinungen!
In diesem Sinne bis dahin
Seanchui
PW
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| 11 Kommentare | |   |
| #1 | Christoph Thamm | 03.04.2008 - 01:46 |
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Gutes Thema, aber zu wenig Inhalt (Battle of Wits!!). |
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| #2 | Berthold Klingbeil — Etwas kurz war´s schon... | 03.04.2008 - 10:34 |
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Biorythm vergessen. tzz, tzz... |
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| #3 | Marcus Malden — Stimmt... | 03.04.2008 - 11:00 |
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Immerhin ist die "Card of the Day" - Epic Struggle - enthalten...
http://www.wizards.com/default.asp?x=mtgcom/cotd/0408 |
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| #4 | kristin consör — ein bischen kurz, aber ein genialer Artikel | 03.04.2008 - 19:32 |
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Also ich fand den Artikel richtig super!
Er war flüssig zu lesen, gut geschrieben und sehr interessant. Ich fand es sehr gut, dass du gleich die Karten, die die Win-Option supporten dazu geschrieben hast, denn bei den meisten Karten, denkt man schon auf den ersten Blick, wie soll ich das erfüllen, bevor ich selbst das Game verliere. Die Vorschläge zu den Decks der einzelnen Karten waren genau lang genug um zu informieren und kurz genug um nicht zu langweilen.
Aber ich schließe mich meinen Vorrednern an, der Artrikel hätte ruhig länger sein können. Gern mehr davon
Grüße,
Kristin
PS: vielleicht kannst du ja eine Fortsetzung schreiben, mit den Karten, die du oben noch nicht genauer mit "eigenem" Deck beschrieben hast und den Karten aus den Kommentaren. Da gibt es zum Beispiel auch noch False Cure + Beacon of Immortality (ein win über Leben geben - ich liebe Ironie
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| #5 | Clemens Hinterdorfer | 03.04.2008 - 20:23 |
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Ich hab den Artikel auch ganz gut gefunden.
War lustig und angenehm zu lesen
Lg Clemens |
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| #6 | Philip Wiest — @Kristin | 03.04.2008 - 20:33 |
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Complete off topic, aber wir brauchen nochmal deine Adresse. Bitte mailen an redaktion@magicuniverse.de |
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| #7 | André Frenzer — @all: | 03.04.2008 - 21:22 |
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Vielen Dank für Die konstruktiven und positiven Kommentare. Vielleicht denke ich wirklich mal über einen zweiten Teil nach, Vorschläge habt Ihr mir ja einige geliefert
@Christoph im speziellen: Deine Kommentare sind mir inzwischen echt ans Herz gewachsen, weil Dir immer genau EINE Sache fehlt . Ich würde sehr, sehr gerne einen Artikel von Dir lesen, denn Du denkst auf jeden Fall gründlicher nach als ich - und das ist nicht ironisch gemeint |
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| #8 | Martin Fuchs — door of nothingness | 03.04.2008 - 21:38 |
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"target player loses the game" ist um einiges schlechter als "you win the game."
-du musst den gegner targeten koennen
-der gegner kann das target umaendern (todesursache: willbender )
-in multiplayer games hast du dann eine spieler draussen, hast dich aber schon "ausgecombot" und bist die naechsten runden relativ wehrlos
sonst ein ganz netter artikel geworden
(von was fuer einer karte stammt den eigendlich das pic ganz oben?) |
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| #9 | Frank Gerolstein — Ich kann die Mehrheitsmeinung leider nicht teilen | 04.04.2008 - 00:31 |
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Ein Artikel, der mich leider zu einem Kommentar nötigt.
Ich finde es super, dass du hier schreibst, aber ich muss dem Artikel irgendwie in allen Punkten widersprechen.
@Mill: Die erste Liste sieht mir, wie eine Kamigawa-Ravnica-Standard-Format-Liste aus. Daraus machst du eine Liste, die definitiv nur Extended legal ist. Dir ist schon bewusst, dass Listen die in Standard funktionieren in einem deutlich schnelleren Format wie Extended vielleicht unspielbar werden.
Dann machst du Liste günstiger durch zufügen von Damnation & Leyline of the Void??? Aber nennst Alternativen für den Kern z.B. den Glimpse???
@Poison: Meines Wissens startete Hulk-Flash mit dem 4 Disziple + 7 Artifakt - Kill (11 Slots), was um Platz für Disruption zu schaffen in die Feeder-Kikki-Guide-Kombo geändert wurde, was mehr Platz für Disruption lässt.
Die Poison-Sliver ist erst danach entstanden.
Hulk-Flash tötet so circa Runde 2, da blockt man normal keine 3 Kreaturen und wenn von 5 Slivern mit 4x Poisonous 1, 3 durchkommen hat man gewonnen. In fast allen Formaten out of competition ??? war eh nur in Legacy in Vintage legal und ist immer noch in Vintage unverändert spielbar.
Dann eine Sliver-Liste die über Mill & Poison gewinnen will ???
@Darksteel Reaktor
Du möchtest also in 5 Runden gewinnen, nachdem du die 3 Karten und 14+ Mana Kombo aus Reaktor-Season-Haze gespielt hast. Sollte auch billigere Kombos geben und weniger Kartenintensive.
M.E. eignet sich der Reaktor hauptsächlich in einem extremen Kontrolldeck um virtuellen Kartenvorteil zu erzielen und ggf. erst nach den 20 Runden zu gewinnen. Erwähnenswert wäre vielleicht die Karte gewesen, welche ein Artifakt zerstört und dabei darauf vorhandene Counter verdoppelt, da die durchaus flexibel als Removal einsetzbar ist, oder aber mit dem Reaktor "comboed"
@Epic Struggle
Es wird immer abenteuerlicher. Du spielst also eine infinite Kreaturen-Kombo und empfehlst im nächsten Upkeep, wegen der "intervening if"-Klausel geht es nähmlich nicht Instant-mässig zu gewinnen. Wenn ich mit unendlich Kreaturen enttappen darf, habe ich doch zu 99,99999% bereits gewonnen oder nicht???
Ausserdem gibt es ein Enchantment, welches mich billiger und mit Instant-Speed gewinnen lässt, wenn ich unendlich Kreaturen hab. Es ist weniger elegant aber viel nützlicher und nennt sich Goblin Bombardment. Also nehme wir mal an, wir haben keine unendlich Kreaturen, sondern tatsächlich nur sehr viele also 20+ erzeugt. Wiederum darf ich mit 20+ Kreaturen enttappen, da sollte ich aber mit 98,88734% Wahrscheinlichkeit im Duell gewonnen haben. Du könntest also erwähnen, dass wenn überhaupt Epic-Struggle nur im Multiplayer nützlich ist.
@Test of Endurance
Hier kommen wir tatsächlich zu ner Karte, die ich fürs Casual tauglich halte, da infinite Life selbst ohne den Test erstmal dich nicht verlieren lässt. Ausserdem kann man die Kombo relativ konstant gewährleisten, da alle Komboteile redundant verwendet werden können. Neben Starlit Sanctum gibt noch einen Instant der den selben Effekt hat und ich glaube Miren. Auch die En-Kor gibt in mehrfacher Ausführung und Kreaturen die +0/+X bekommen wenn sie getargetet werden gibt auch mehrfach und neben Test hast du Celestial Convergence vergessen zu erwähnen und theoretisch könnte man im Highlander auch den Reaktor als "Test #3" spielen.
Ebenfalls ist die Aussage, dass man sofort gewinnt falsch, da auch hier der Sieg erst im Upkeep erfolgt.
@Battle of Wits
Dass das fehlt wurde bereits erwähnt, was schade ist, da Battle of Wits tatsächlich eine 1-card-Kombo ist, die gewinnt, wenn man des Deck groß genugt macht.
@Door to Nothingness
Hier fehlt zumindest die Erwähnung vom Composite Golem, welcher m.E. viel nützlicher als der Channel wäre. Vielleicht wäre auch Mycosynth Lattice eine Überlegung wert, welches z.b. die Farbanforderung komplett entfernen würde.
@Barren Glory (gar nichts zu gesagt)
Hier gibt ne Karte die dich alle Permanents opfern lässt und alle Karten discarden um dem Gegner Schaden zu machen zusammen mit Academy Rector im Spiel eine mögliche 2-Karten-Combo
@Mortal Combat (gar nichts zu gesagt)
Hier gilt m.E. dasselbe wie Epic Struggle quasi unspielbar. In diesem Fall, da ich wenn ich 20 Kreaturen verlässlich ins Grave bekomme bedeutend stärkere Siegesmöglichen habe. Ausserdem wieder die Upkeep-Problematik, die dem Gegner schon vorankündigt wie ich später gewinnen möchte
@Coalition Victory (gar nichts zu gesagt)
Hier könnte man z.B. den Guilden-Artefakt-Mann aus Ravnica erwähnen, der kein farbiges Mana kostet und trotzdem als alle 5 Farben zählt und somit quasi "fuscht".
Alles in allem bin ich jetzt aber viel zu müde um noch mehr zu dem Artikel zu sagen oder mir mehr Gedanken zu machen. |
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| #10 | André Frenzer — @Frank | 04.04.2008 - 07:29 |
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Vielen Dank für das ausführliche Feedback und dafür, dass Du Dich so umfassend mit meinem Artikel beschäftigt hast.
Die zweite Mill-Liste ist evtl. im Extended-Meta wie auf einem Grand-Prix schlecht spielbar - das habe ich nicht getestet. Sie läuft allerdings trotzdem recht stabil am Küchentisch. Und Günstiger soll die zweite Liste gar nicht sein, die kurze Auflistung am Ende des Absatzes stellt günstigere Alternativen vor. Vielleicht hast Du aber recht, dass das nicht klar gegliedert war.
Flash ist inzwischen überall banned und damit out of competition. Das war gemeint. Und die zweite Poison-Sliver-Liste war eigentlich so ziemlich das Einzige, was sich zu dem Thema noch im Netz auftreiben liess .
Das Goblin Bombardment findet übrigens deswegen keine Erwähnung, weil es über Lebenspunkte gewinnt und damit nicht in den Artikel passt. Den Composite Golem hätte ich allerdings ruhig bei Door of Nothingness erwähnen können, da hast Du natürlich recht!
Dafür, dass Du so müde warst ist es aber sehr ausführlich geworden . |
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| #11 | Roman Wetter — Spitze! | 04.04.2008 - 17:41 |
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Super Artikel, gefällt mir wirklich!
Weiter so!
Zu poison counter muss ich noch erwähnen,der marsh-viper & quicksilver dagger combo(+alle möglichen enttap optionen) gefällt mir ausgezeichnet hab damit schon viele Küchentisch-Partien auf den kopf gestellt ;) |
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