|
|
|
Hallo und herzlich willkommen zurück an meinem Küchentisch. Es ist mal wieder passiert. Jedes mal, wenn ich denke, meinen Kartenpool überblicken zu können, alle Möglichkeiten durchgespielt zu haben; ja, selbst einschlägige Internet-Datenbanken zurate gezogen zu haben, um ein Deck zu verschlimmbessern; jedes mal, wenn ich an diesem Punkt angekommen bin, sehe ich eine Karte, die mir entweder nie aufgefallen ist oder die ich tatsächlich noch nie gesehen habe und denke: „Verdammt, damit MUSST du etwas anstellen. Irgendwas!“ Und genau das ist mir Anfang dieser Woche wieder passiert, und genau deswegen liebe ich Magic so sehr – es hält einfach ständig neue Überraschungen bereit. Die Karte um die es geht? Nun, ganz unspektakulär: Thrumming Stone.
Kurze Übersicht zum Thema „Ripple“
„Ripple“ ist eine Fähigkeit aus der (wenig geliebten, selten gekauften, oft gehassten und deutlich unterspielten) Edition Coldsnap. Wizards of the Coast haben einen kompletten Zyklus – also von jeder Farbe einen – Zauber zu dieser Fähigkeit kreiert. Allgemein erlaubt es die Fähigkeit Ripple, die obersten vier Karten der Bibliothek (theoretisch sind auch andere Anzahlen möglich, es gibt aber aktuell nur Sprüche mit Ripple 4) anzuschauen und jeden Spruch, der genauso heißt wie der gespielte, ohne seine Manakosten zahlen zu müssen zusätzlich auszuspielen.
Was auf den ersten Blick erstmal toll klingt (zumindest die Passage „ohne Manakosten zu zahlen ausspielen“), erweist sich auf den zweiten Blick als eher mäßig umgesetzt. Alle fünf Sprüche sind für das, was sie leisten, einfach zu teuer. Der rote Surging Flame beispielsweise tut nichts, was Shock nicht auch könnte, nur dass Shock ein Mana günstiger ist. Die theoretische Möglichkeit, ein zweites Surging Flame gratis hintendrein zu spielen ist zwar ganz nett, aber viel zu glücksabhängig. Ein weiterer potentieller Nachteil ist, dass die angesehenen Karten automatisch unter die Bibliothek wandern. Das kann manchmal ganz nett sein, oft ärgert es aber auch, wenn die aktuelle Win-Option oder der fehlende Kombo-Part gerade unter die Bibliothek gewandert sind.
Aus all diesen sehr guten Gründen führen die Ripple-Karten ein Limited-Nischendasein. Zu Zeiten, in denen noch mit Coldsnap-Boostern gedraftet wurde, nahm man die Karten recht gerne mit. Da hier die Decks deutlich kleiner sind als im Constructed, war die Wahrscheinlichkeit höher, Vorteile aus der Ripple-Fähigkeit zu ziehen. Und ich dachte, damit wäre alles über diese Karten gesagt, bis zu dem Tag, an dem mir Thrumming Stone in die Finger fiel. Einfach nur vier Karten im Deck zu haben, die theoretisch mehrfach gespielt werden können ist ein Glücksspiel innerhalb des Decks – aber was, wenn man das ganze Deck darauf ausrichten kann? Wenn man jede Karte öfters hintereinander ausspielen kann…?
Allgemeines zu „Ripple.Dec“
Wenn wir ein Deck auf die Fähigkeit Ripple zuschneiden wollen, das heisst, jede Karte möglichst oft ohne zusätzliche Manakosten in einem Zug auszuspielen, dann müssen schon einige Voraussetzungen erfüllt werden. Zunächst einmal sollten die Schlüsselkarten des Decks – also unsere Win-Options – mindestens vier Mal im Deck enthalten sein. Das war einfach.
Dann sollte unsere Bibliothek so dünn wie möglich sein. Das bedeutet nicht zwangsweise, alles möglichst rasch in den Friedhof zu befördern. Stattdessen sollten unnötige Karten rasch entfernt werden. Ein Klassiker zum Ausdünnen der Bibliothek ist beispielsweise Terramorphic Expanse, das eine Bibliothek faktisch auf 56 Karten verkleinert. Auch Karten mit der Fähigkeit „Cycling“ sind hier gerne gesehen – allen voran der gute, alte Street Wraith, der kein Mana während des cyclens bindet und auch unabhängig von der eigentlichen Deck-Farbwahl gespielt werden kann. In die gleiche Kategorie fallen natürlich auch die Fetchländer.
Dann ist das Thema Deckmanipulation natürlich zu beachten. Gerade blau bietet hier natürlich aktuell extrem viele Möglichkeiten. Aber im Prinzip ist jede Karte, die die Fähigkeit Scry mitbringt hier gerne gesehen. Wichtig ist, die Karten nötigenfalls auch unter die Bibliothek packen zu können (falls keine Kopie des zu spielenden Spruches unter den betrachteten ist), so dass Klassiker wie Sensei's Divining Top ausscheiden. Auch Karten wie Long-Term Plans sind hier gefragt, um auch ja die benötigte Karte unter die ersten vier zu kriegen.
Und zu guter letzt brauchen wir natürlich noch ein Win-Option, also Karten, die uns das Spiel gewinnen, wenn wir sie ausspielen. Oder zumindestens etwas mit der Beschleunigung anfangen können. Ein paar Ideen hierzu will ich nun präsentieren.
DragonRipple.Dec
Zum omnipräsenten Dragonstorm-Deck muß ich hier wahrscheinlich keine Worte mehr verlieren. Die Kombination aus einem – mit ordentlich Stormcount aufgepowerten – Dragonstorm in Verbindung mit Bogardan Hellkite ist zu recht sehr bekannt geworden. Die Konzentration weg vom Stormcount hin zum Ripple ermöglicht (neben der Geldersparnis beim Zusammenstellen des Decks) aber auch, auf die unzähligen Manabeschleunigungssprüche zu verzichten. Stattdessen können wir uns voll darauf konzentrieren, dem Gegner weh zu tun:
Ein wenig Mana-Beschleunigung ist mit Rite of Flame noch verblieben. Seething Song wäre eine Überlegung, allerdings ist ab dem dritten mit einem nicht unwesentlichen Manaburn zu rechnen (wenn wir die Wallung nutzen). Ansonsten werden Länder aus der Bibliothek geholt, was das Zeug hält. Keine Angst vor fleissigem "fetchen", Ihr werdet dem Gegner garantiert mehr wehtun. Als Deckmanipulation sind drei Darksteel Pendant mit an Bord, und Magma Jet bringt zumindestens Scry 2 mit, um unnötige Karten unter die Bibliothek zu verfrachten.
Neben der offensichtlichen Möglichkeit, vier Bogardan Hellkite an den Gegner zu bringen, bietet Evoke neue Möglichkeiten, mit Ripple zu kooperieren. So löst auch ein evoktes Spitebellows den Thumming Stone aus und ermöglicht seinen Kollegen, ins Spiel zu kommen. Da man beim Ausspielen über die Ripple-Fähigkeit nicht die Evokekosten zahlen kann, bleiben die 6/1ser im Spiel. Für den Gegner dürfte das trotzdem ein Problem sein - entweder hat er keine Kreaturen und man kann ihn für sechs, zwölf oder achtzehn Schaden besuchen, oder er hat welche und riskiert beim Blocken einen für ihn schlechten Tausch - sollte man Stuffy Doll bereits im Spiel haben, ist der Gegner so oder so Geschichte.
SoldiersRipple.Dec
Als nächstes wenden wir uns weiß und damit den klassischen Soldatendecks – oftmals auch als WhiteWeenie bekannt – zu. Hier liegt das Augenmerk klar auf Masse und Geschwindigkeit. Es ist wichtig, auch nach einem Massenvernichtungsspruch wie Wrath of God schnell wieder in's Spiel zurück zu finden. Und was läge da näher, als anstelle von einem Soldaten gleich vier ins Spiel zu bringen?
Für die Deckmanipulation sorgen in diesem Fall wieder das Darksteel Pendant aber auch Stand Firm, dass wichtiges Scry mitbringt. Ansonsten - Soldaten, Soldaten, Soldaten! Die Surging Sentinels bringen, dank Thrumming Stone, gleich zwei mal Ripple mit, die Ballyrush Banneret sorgen dafür, das auch mit wenig Mana viel Kreaturen im Spiel sind, der Preeminent Captain bringt zukünftig gleich vier Kumpels mit zur Party und vier Kinsbaile Borderguard auf einmal sind einfach unschlagbar – und wenn doch, hinterlassen Sie einen Haufen Tokens, die es zu entsorgen gilt. Gleiches gilt natürlich auch für Raise the Alarm – 8 Soldaten für 2 Mana sind mehr als nur geschenkt.
RippleControl.Dec
Als letzten Ansatz will ich hier ein blau-schwarzes Rogue-Deck präsentieren, das als Win-Option Notorious Throng verwendet.
Jeder verwendete Rogue bringt die ein oder andere Evasion-Fähigkeit mit; entweder Flying, Shadow oder Fear. So ist sichergestellt, dass genügend Schaden am Gegner verursacht wird, damit Notorious Throng eine ordentliche Anzahl Tokens liefert. Da blau verwendet wird, ist ebenfalls eine ganze Reihe Deckmanipulation integriert, um auch dafür zu sorgen, dass die richtigen Karten für unser Ripple-Spiel weit genug oben liegen. Im Idealfall wartet man mit dem Throng, bis die Prowlkosten bezahlt werden können und gewinnt direkt – aber auch so sollte man für des Gegners nächsten Zug bestens gerüstet sein...
Ergänzendes
Zum Schluss der Deckbeschreibungen möchte ich noch kurz darauf eingehen, dass der Gegner natürlich versucht mitzuspielen. Unschön ist es, wenn unsere Siegesoption gecountert wird. Eine Möglichkeit, den Ripple-Spruch auch voll zur Wirkung zur bringen, ist die Verwendung von Boseiju, Who Shelters All. Sein Mana macht Eure Win-Option nämlich mit einem mal uncounterbar. Doch Vorsicht – das gilt nicht für die gerippleten Sprüche!
Eine weitere Möglichkeit um Ripple-Decks zu gestalten bietet der Myr Mindservant. Dieser kleine, an sich recht unscheinbare Geselle ermöglicht es Euch, Euere Bibliothek einmal kräftig durchzumischen, wenn das Ripple ordentlich in die Hose gegangen ist und Euch wichtige Karten auf den Boden der Bibliothek verfrachtet hat. Der kleine Kerl opfert sich sogar als Tutor für Thrumming Stone, wenn Arcum Dagsson ein oder zwei Mal im Deck vertreten ist.
Zu guter letzt möchte ich noch darauf hinweisen, dass Ihr trotz Thrumming Stone im Spiel nicht gezwungen seid, jede gespielte Karte zu ripplen. Das kleine Wörtchen „may“ hat hierbei eine große Bedeutung. Je nach Spielsituation und Kenntnis der obersten Karten des Decks ist es manchmal sinniger, auf das Ripplen zu verzichten.
Diese Hinweise sollen Euch dabei helfen, mehr Konstanz in Euere Ripple-Decks zu bringen. Jede so verwendete Karte steht aber natürlich in Konkurrenz zu den für den Deckplan verantwortlichen Karten, also trefft Euere Wahl mit Bedacht.
Zum Abschluß
Das soll es für heute dann auch mal wieder gewesen sein. Ich hoffe, ich habe Euch wieder ein paar Anregungen für den Küchentisch liefern können – auch wenn es heute vielleicht ein wenig teurer geworden sein sollte . Verbesserungsvorschläge und Kritiken sind in den Kommentaren natürlich – wie immer – gerne gesehen!
In diesem Sinne bis dahin
Seanchui
MM |
|
|
| 15 Kommentare | |   |
| #1 | Markus Blocher | 28.02.2008 - 00:11 |
|
|
Naja den Thrumming Stone in einem Art WW-Deck zu spielen in dem die teuerste andere Karte cc3 hat halte ich sogar am Küchentisch für eine eher mittelprächtige Idee...
|
|   |
| #2 | Ludwig Frischmann — ... | 28.02.2008 - 00:22 |
|
|
Die Decklisten finde ich alle nicht wirklich gut weil du in keiner eine wirklich hohe Wahrscheinlichkeit hast das du wirklich zum ripplen kommst... Am Schlimmsten finde ich die letzte mit den ganzen 3-offs was ja nicht wirklich dem ripplen entgegen kommt... so fände ich zum Beispiel schon eine liste mit 4 Stones 34 mal der Ratte die man x mal spielen kann (mir fällt der Name net ein) und 32 Ländern besser. In deinen Decks sollten man dann doch mehr Bibliotheksmanipulation spielen als jeweils 4 Karten die 1-2 Karten manipulieren. Vom Schreibsstil her gut aber die Listen doch insg. etwas schwach... |
|   |
| #3 | Marcus Malden — Relentless Rats... you're welcome | 28.02.2008 - 01:22 |
|
|
|
Das Rattendeck ist aber auf der anderen Seite so offensichtlich wie 4 Countryside Crusher, 56 Mountains (oder eine bessere Kombination anderer Länder). Wie wäre eigentich das Match-Up... |
|   |
| #4 | Ludwig Frischmann — @ marcus | 28.02.2008 - 01:35 |
|
|
Ich hab auch net behauptet das meine liste ultra duchdacht ist aber die Listen im Artikel sind schlechte Tribe-Decklisten in die der Stone gepackt wurde und ein paar karten zur Manipulation...( ohne diese Zusätze wären die Listen wahrscheinlich nur besser)In den Listen klappt der ripple (geschätzt) nur jedes 4. mal wenn überhaupt. Wenn du des Match-up vom Rattendeck zum cc-deck meinst dann müsste das ratten deck gewinnen weil man genug chump-blocker hat bis das cc-deck kartentot ist . |
|   |
| #5 | Marcus Malden | 28.02.2008 - 01:53 |
|
|
Jo. "Die Macht des 'may'" - wäre mal eine Überschrift für einen Artikel, der noch kommen müsste. |
|   |
| #6 | Christoph Thamm | 28.02.2008 - 03:10 |
|
|
Und was zur Hölle machen die Sac-Länder in Monofarbigen Decks? Zum "Ausdünnen"? lol: http://magic.tcgplayer.com//db/article.asp?ID=3096
Du redest von "ausdünnen" und erwähnst Mishra's Bauble nicht??
Und da der Küchentisch ja jetzt anscheinend nciht mehr auf Standart beschränkt ist, könntest du auch gleich Urza's Bauble mit reinnehmen...
Obwohl ich Artikel zu einer bestimmten Karte eigentlich als Idee ziemlich gut finde. Ich würde mir aber im Moment eher wünschen, "richtige" Artikel zu lesen, anstatt Schnupperecken-kram. |
|   |
| #7 | Ashraf Abou Omar — Regelverständnis | 28.02.2008 - 05:22 |
|
|
Du schreibst
"Unschön ist es, wenn unsere Siegesoption gecountert wird. Eine Möglichkeit, den Ripple-Spruch auch voll zur Wirkung zur bringen, ist die Verwendung von Boseiju, Who Shelters All. Sein Mana macht Eure Win-Option nämlich mit einem mal uncounterbar. Doch Vorsicht – das gilt nicht für die gerippleten Sprüche!"
In Wahrheit kann man den Thrumming Stone ja doch countern, so dass all deine Spells kein Riplle haben, was dir dann Boseju bringen soll versteh ich nicht? Aus dem letzte Deck machst du ja nur folgende Karten
3 Foresee
3 Mystic Speculation
3 Long-Term Plans
4 Notorious Throng
uncounterbar!
Ich bin mir unsicher ob sich das lohnt, Boseju wäre wohl auch zu gut wenn man damit jeden Spell uncounterbar machen könnte!
Oder habe ich irgend einen "Trick" übersehen?
|
|   |
| #8 | André Frenzer | 28.02.2008 - 07:36 |
|
|
Hallo,
nun will ich mich doch mal ein wenig dazu äußern:
@Marcus Blocher: Vielleicht ist das Ripplen ab Turn 5 eher als Bonus zu sehen? Oder als Möglichkeit, nach einem Wrath of God wieder schneller in's Spiel zu finden?
@Ludwig Frischemann: Ziel von Deck 3 ist es, das (vier mal vorhandene) Notorious Throng zu ripplen, die Kreaturen hätten auch jede 1 mal im Deck sein können...
@Ashraf: Mit dem Thrumming Stone alleine gewinnt man auch keine Spiele, dafür sind - zumindest in Deck 3 - Sorcerys dabei. Und wie geschrieben: Bojesu macht die Win-Option uncounterbar.
@Christoph: Die beiden erwähnten Baubles sind keine Karten zum Ausdünnen der Bibliothek sondern stinknormale Carddraw-Artefakte. Dann wäre Counsel of the Soratami auch ein Effekt zum Bibliothek ausdünnen. Bei den Sac-Ländern holt man zwei Karten für eine aus der Bibliothek - und zwar nicht einfach gezogen sondern gezielt eine unnütze rausgefischt. Das nenne ich ausdünnen. Und darum sind die Sac-Länder auch in monofarbigen Listen nicht völlig sinnlos.
Eine Anmerkung noch: Es ist ja nicht so, daß hier hunderte von Autoren Schlange stehen und die Redaktion immer denkt: Nein, dem André müssen wir noch eine Chance geben. Wer hier keinen "Schnupperecken-Kram" mehr lesen möchte, der mag bitte selbst "richtige" Artikel beisteuern. Ich bin ja nicht beratungsresistent und werde das Experiment "Artikel schreiben" wohl erstmal zurückstellen. Besser keine Artikel als "Schnupperecken-Kram", richtig? |
|   |
| #9 | Sebastian Binder — na toll | 28.02.2008 - 11:20 |
|
|
|
Also ich bin ja jetzt nich so der pro aber mir gefallen die "Schnupperecken-Artikel" sehr gut. Mir gefällt es besonders wenn ich neue Ideen sehe (zB. Ripple) und wer weiß vielleicht kann irgendein Spieler mit der Liste was anfangen oder sie liefert ihm eine Idee zu einer besseren(Turnierfähigen?)Liste |
|   |
| #10 | Martin Fuchs | 28.02.2008 - 11:28 |
|
|
servus!
was mich als erstes interessieren wuerde, wenn ich mir ein ripple deck zusammenbau ist, ob sich das ganze auch rentiert.
also wie hoch ist den die wahrscheinlichkeit, einen spruch umsonst spielen zu koenen, und was muss ich dafuer investieren?
wie schnell geht das im besten fall?
(zum rechen dient das erste deck)
also unsere schluesselkarte kostet 5 mana, wir spielen 20 laender , also muessen wir 1/4 unseres deck ziehen um es ausspielen zu koennen (15 karten, also runde 8) und koenen runde 9 erstmals nutzen aus der karte ziehen.
wenn wir 2 fetchies gezogen habensind jetzt noch 42 karten in der bibliothek. wenn wir jetzt unser 1. incinerate spielen haben wir aber auch nur eine chance von etwa 25% eine zusaetzliche kopie aufzudecken. bei 20 laendern ist jede 3. unserer karten ein land. also muessen wir ohne darksteel pendant durchschnittlich 6 karten ziehen um einen kostenlosen spruch zu kriegen. da wir aber bereits eine karte invetiert haben (thrumming stone) machen wir erst durchschnittlich in runde 20 (8+2*6) "profit".
haben wir darksteel pendant reicht es 4 karten zu ziehen um erfolgreich zu ripplen, dafuer haben wir aber auch 2 karten dafuer investiert. also kriegen gibt es auch erst in runde 20 (8+3*4) cardadvantage.
rentiert sich das?
also wie die wahrsheinlichkeit zu unseren gunsten verschieben?
meine idee waeren hier passend zum baldigen osterfest auf eier zurueckzugreifen . statt schokolade wuerde ich halt die odysee eier bevorzugen, in kombination mit chromatic star/sphere.
toll jetzt haben wir 1 mana cantrips!
aber damit geben wir uns nich zufrieden (0 mana cantripps sind ja viel cooler) und basteln noch irgendwie cloud key und oder locket of yesterdays in die liste rein. diese haben den vorteil zusammen mit 2 senseis diving tops unendlich storm zu generieren. fuer welchen finisher man sich dann entscheidet bleibt einem dann selber ueberlassen.
|
|   |
| #11 | Christoph Thamm | 28.02.2008 - 13:21 |
|
|
André:
Hast du dir den Link durchgelesen?
Und die Baubles 'dünnen' das Deck effektiv sehrwohl aus. Sie erhöhen netterweise den Storm-count, bringen die Karte aber unnetterweise erst im nächsten Upkeep. Aber genauso wie bei dem Discard-wraith geht es letztlich darum, das ich ohne manakosten eine karte entsorge und dafür eine nächste ziehen kann.
Vielleicht solltest du Kritik nicht so persönlich nehmen. Ich mag deine Art zu schreiben, aber deine Artikel sind nicht besonders fundiert oder über-kreativ. |
|   |
| #12 | Florian Reiter — Ripple.dec | 28.02.2008 - 13:48 |
|
|
4x Mass Hysteria
2x Ashling's Prerogative
4x Thrumming Stone
28x Relentless Rats
22 Länder
You're welcome |
|   |
| #13 | Simon Ritter | 28.02.2008 - 14:07 |
|
|
|
Hab den Artikel nur so überflogen, aber meiner Meinung nach sollte man auch im Casual nach strategischen Grundsätzen spielen und das ist mit diesen Decklisten einfach nicht gegeben. |
|   |
| #14 | André Frenzer — Storm-Count | 29.02.2008 - 17:20 |
|
|
ähm... eines verstehe ich jetzt wiederum nicht... Ich habe jetzt schon in mindestens zwei Kommentaren gelesen, daß es super wäre, den Storm-Count zu erhöhen ... aber wofür? Ich ripple, ich storme ja nicht...
@Christoph: Du hast recht, im Vergleich zu den Wraith kann ich genausogut die Baubles nehmen. Allerdings würde ich nach dieser Argumentationskette eher behaupten, daß auch der Wraith nicht ausdünnt sondern nur ne Karte zieht .
@Simon: strategische Grundsätze sind in Grundzügen durchaus vorhanden, aber hauptsächlich sorgt Ripplen für ein paar echt abgefahrene Spielzüge - wenn's denn läuft . Und das gefällt mir nunmal auch. |
|   |
| #15 | Martin Fuchs — storm | 29.02.2008 - 19:36 |
|
|
wenn ich sprueche durch ripple umsonst spielen kann, zocke ich mehr spells pro runde als normal, folglich habe ich normalerweise einen hoeheren stormcount. wenn ich dann noch bei einem stormspell erfolgreich ripplen kann, artet das ganze dann halt aus.
normal: etwa 4 "normale" spells + grapeshot->5 schaden
so 1* erfolgreich geripplet also 5 spells, grapeshot, erfolgreich geripplet -> 13 schaden (6+7). |
|   |
Kommentieren
Da nur registrierten Kunden das Kommentieren erlaubt ist, musst du dich entweder erst einloggen, oder eben erst registrieren und danach einloggen. Eine Registrierung ist schnell und schmerzfrei erledigt.
|
|
|
|
| Sie haben 0 Artikel |
| im Werte von 0.00 € |
| im Warenkorb abgelegt |
| |
|