Casual 26.02.2009  
Corrupt
von André Frenzer
7,22 Punkte  
8 Kommentare  
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Licht aus.
Licht an.
Licht aus.

Licht an. Ähnlich wie das völlig entnervende Flackern meines Küchenlichtes - welches, folgten wir der Kausalitätenkette in Richtung Ursprung, wohl mit dem Wackelkontakt im Schalter zu tun haben dürfte - liest sich die Entstehungsgeschichte dieses Artikels. Ich habe mehrfach begonnen, wieder verworfen, begonnen... Moment, das hatten wir schon. Und geben wir es zu – es war beim ersten Mal schon eine schwache Metapher. Also, weiter im Text.

Ich begann es wieder und wieder, denn irgend etwas in mir wollte dieses knappe Traktat auf das virtuelle Papier bringen. Womöglich war es das Engelchen. Oder das Teufelchen. Wer auch immer, sein Gegenspieler brachte mich stets dazu, die gerade frisch entworfene Datei zu schließen und die Frage nach dem Speichern der Datei mit „nein“ zu beantworten.

Vor der Arbeit an einem Artikel lese ich mir gerne alte Artikel zu einem ähnlichen Thema (in meinem Falle also zumeist Casual-Artikel) durch, um mich ein wenig an Aufbau, Einleitungstexten und ähnlichem entlang zu hangeln. „Never change a winning team“ heißt es, und wo viele Autoren vor mir erfolgreich waren, muß ich ja nicht zwangsweise irgendwelche Räder neu erfinden. Dieses Mal jedoch fiel mir auf, wie unglaublich viel bereits – auch auf diesen Seiten hier – über Casual geschrieben wurde. Da geht es zwar oft um Decklisten, genauso oft aber auch um die Diskussion „Was ist Casual“ und „Wofür Casual-Artikel“. Im Zuge der an viele Artikel anknüpfenden Kommentarschlachten fiel mir auf, dass niemand mit der Definition des jeweils Anderen für Casual leben kann und das sowieso niemand so wirklich einen Casual-Artikel lesen will.



Also, wieder diese Datei schließen und nicht speichern? Dieses mal entschied ich mich für Möglichkeit „B“. Warum? Nun, an verschiedensten Stellen las ich in den letzten Wochen den Satz: „Niemand baut Casual-Decks nach, aber als Ideenlieferant können sie dienen.“ Ehrlich gesagt stammt dieser Satz meist vom gleichen Autoren (umtriebiges Kerlchen, offensichtlich...) und hier liegt wohl auch die Lösung; ein Ideenlieferant könnte dieser Artikel werden.

Irgendwo habe ich einmal gelesen, dass Casual-Spieler nämlich ständig danach trachten, möglichst Decks aus Karten zu bauen, die sonst niemand beachtet. Ich bin da anderer Meinung. Denn auch wenn es natürlich nicht die „Kür“ für einen Casualspieler ist, um Karten herum ein Deck zu bauen, die ein Turnierspieler nicht beachtet, so ist es doch oft ganz einfach die „Pflicht“. Immerhin sind die Karten, um die herum Turnierdecks entstehen, oft nicht günstig in der Anschaffung. Selbst wer sich zum Erscheinen einer neuen Edition ein Display gönnt, hat selten Playsets der wichtigsten Tournament-Staples zusammen. Also bezieht man sich ganz einfach auf die Karten aus der zweiten Reihe, wenn man abends bei einem Freund auftaucht, um bei Bier und Brezel eine gemütliche Partie Magic zu spielen. Meistens kann man auch das gute Gefühl haben, das der Gegner es ähnlich halten wird.

Also, ein Ideenlieferant könnten die nächsten Wörter, Sätze und Absätze sein. Und ja, es wird auch „Random Decklisten“ geben. Decklisten, die für mich in meiner Runde funktionieren. Decklisten, die – wenn Euch das grundlegende Konzept zusagt – von Euch noch Arbeit erfordern werden, damit sie in Eurer Runde erfolgreich sein können. Decklisten und Ideen.

Corrupt

 

Im Zuge der letzten Sichtung meines Kartenpools zwecks Zusammenstecken neuer Decks zum abendlichen Casualspiel fiel mir eine Karte ins Auge, die sich dank Shadowmoor und ihrem dortigen Status als nicht seltene Uncommon recht häufig in meiner Wühlkiste wiederfand: Corrupt. Diese Karte schießt einem Ziel (sei es Kreatur oder Gegner) Schadenspunkte in Höhe der Anzahl der kontrollierten Sümpfe gegen den Schädel. Stating the Obvious, klar, aber übersetzen wir diese Karte in die typische Casual-Umgebung – ihr wißt schon, diese Typen, die krampfhaft die beiden Fastsätze „Keine Counter“ und „Kein Landdestruction“ vor sich hin stammeln – dann steht hier: Kontrolliere zwanzig Sümpfe und Du gewinnst das Spiel. Alternativ kann man vier auf die Hand nehmen und sie flüstern im Kollektiv: „Kontrolliere fünf Sümpfe (und irgendeinen Manabeschleuniger) und Du gewinnst das Spiel“.

Natürlich ist das ein bißchen zu platt gedacht, denn diese klischeehafte Casualumgebung ist ja quasi inexistent. Hand auf's Herz. Nichtsdestotrotz hatte diese Karte in Bezug auf Effekt und Flair irgendetwas in mir berührt und ich wollte mit ihr spielen.

Da es bereits am gleichen Abend losgehen sollte blieb mir nicht ewig Zeit, eine eigene Deckliste zu kreieren, auch wenn ich das Gefühl nicht los wurde, dass ich das noch tun wollte. Also stopfte ich Corrupt kurzerhand in eines meiner bestehenden Decks. Ich spielte damals mit Vorliebe einen schwarz-blauen Rogue-Haufen mit Inkfathom Infiltrator, Glen Elendra Liege, Oona's Blackguard und Notorious Throng. Letzteres hauptsächlich wegen seiner spektakulären Momente, nicht wegen seiner Zuverlässigkeit. Ich muß gestehen, dass die Spiele, die diese Karte dreht, für mich in meinem persönlichen Empfinden die anderen Spiele (in denen zwei, drei mickrige Rogues an irgendeinem Massremoval eingehen – kurz bevor ich eingehe – während Notorious Throng auf meiner Hand versauert) deutlich aufwiegen. Subjektives Empfinden. Nun, wie auch immer (ich neige wohl ein wenig zu Abschweifungen), dieses Deck sollte für den Abend Heimat meiner Corrupts werden und damit mono-schwarz. Also wurden kurzerhand die Inseln gegen Sümpfe vertauscht, die Faerie Conclave gegen Leechridden Swamp und ich hatte eine Deckliste die (ungefähr) so aussah:

Random Rogues
MaindeckVorschau
Länder
4 Leechridden Swamp
18 Swamp

Kreaturen
4 Prickly Boggart
3 Nightshade Stinger
4 Frogtosser Banneret
3 Oona's Blackguard
4 Inkfathom Infiltrator
4 Marsh Flitter
3 Glen Elendra Liege

Sprüche
4 Nameless Inversion
3 Morsel Theft
2 Incremental Blight
4 Corrupt






Ich muß gestehen, dass viele meiner Decklisten kein allzulanges Leben führen, da ich mich oft nach Abwechslung sehne. Auch diese hier ist teilweise aus dem Kopf rekapituliert, da sie so in dieser Form nicht mehr existiert. Übrigens – eine der ersten Karten, die hier wieder hinausflog war dann auch direkt wieder das Corrupt. Findigen Betrachtern ist das Problem längst aufgefallen (möglicherweise wäre es mir das auch, hätte ich die Liste mal vor mir ausgebreitet, aber nur möglicherweise...): Corrupt findet sich am äußersten Ende der Manakurve wieder und greift damit erst recht spät in das Spiel ein. Natürlich war es schön, die ein oder andere Partie mit einem Corrupt zu beenden – nötig war es jedoch nicht, immerhin hätten das meine auf 4/4 oder 6/6 aufgepumpten unblockbaren Inkfathom Infiltrator im nächsten Angriff auch so hin bekommen. Die Quintessenz des Abends war also: wollte ich Corrupt einem echten Verwendungszweck zuführen, so mußte ich mir etwas anderes als ein Beatdowndeck mit flacher Manakurve ausdenken.

Recherche


Vor ein paar Absätzen erwähnte ich bereits kurz, dass ich es nicht so habe mit den Rädern und dem Erfinden. Auch beim Deckbau gilt die Devise – erst mal schauen, ob man es gut zusammenklauen kann, bevor man es schlecht selber macht. Also startete ich meinen Computer und gab das Wort „Corrupt“ in die Suchleiste verschiedener Deckdatenbanken ein.

Zunächst fiel auf, dass Corrupt im professionellen – will sagen turnierorientierten – Bereich der Internetdatenbanken ein einsames Nischendasein fristet (DeckCheck). Einzig in verschiedenen MonoBlackControl-Listen wollte es sich finden lassen, wo es entweder als Removal Nummer 5 und 6 integriert war, oder gleich im Sideboard gegen besonders hartnäckige Genossen vor sich hin dämmerte. Das war natürlich nicht das, was ich suchte.

Auf einer Casual-orientierten Plattform wurde ich dann schließlich auf dieses Deck aufmerksam:

Die Macht der Sümpfe – Benning
MaindeckVorschau
Länder
16 Swamp
4 Cabal Coffers
1 Urborg, Tomb of Yawgmoth

Kreaturen
4 Korlash, Heir to Blackblade
4 Nightmare
4 Dimir House Guard

Sprüche
4 Consume Spirit
4 Drain Life
2 Corrupt
2 Tendrils of Corruption
4 Raise Dead
4 Mutilate
4 Phyrexian Arena
4 Nightmare Lash
4 Thrull Retainer






Dieses Deck verwendet neben Corrupt noch einen Haufen anderer Karten, die davon profitieren, dass Sümpfe auf dem Spieltisch herumliegen. So sind einige Offensichtlichkeiten in das Deck integriert. Allerdings ist es im Endeffekt – wenn man denn nicht mit einem großen Nightmare zum Todesstoß ansetzen kann – dank der Cabal Coffers wesentlich eher auf Consume Spirit denn auf Corrupt zugeschnitten. Ich proxte es zum Testen einmal zusammen und wie erwartet spielte Corrupt eher eine Nebenrolle. Also war hier noch nicht das Deck gefunden, dass ich eigentlich haben wollte. Ich nahm allerdings ein paar Ideen aus dieser Deckliste mit, als ich mich schließlich doch daran machte, ein Rad zu meisseln.

Doch noch ein Rad erfunden


Schließlich mußte ich also doch selbst erfinderisch werden, wenn ich ein Deck spielen wollte, dass sich voll auf Corrupt konzentrieren sollte. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich im Übrigen schon meine Zweifel, ob es die Karte überhaupt wert wäre. So viele andere Benutzer vor mir konnten sich schließlich kaum irren – vielleicht war Corrupt nun mal nur als Removal Nummer 5 und 6 gedacht und mehr steckte einfach nicht dahinter. Probieren wollte ich es trotzdem.

Zunächst einmal wollte ich die Anzahl meiner Länder je Spielzug beschleunigen. Wenn der Finisher (und als eben solchen hatte ich Corrupt im Kopfe längst vorgesehen) nicht einen Haufen Mana sondern einen Haufen Länder braucht, bringen die Cabal Coffers und Llanowar Elves dieser Welt den verzweifelten Spieler – in diesem Falle mich – nicht weiter. Ich brauchte nun einmal mehr Karten auf denen steht: „search your library for ***land and put it into play“. Dem ein oder Anderen wird bereits aufgefallen sein, daß sich mit Korlash, Heir to Blackblade eigentlich ein exzellenter Vertreter dieser Kategorie in der letzten Deckliste befand. Doch Korlash brachte ein Problem mit sich: Hatte er erst einmal genug Sümpfe ins Spiel gebracht, gewann er oftmals kurzerhand selbst die Partie. Er lief also Corrupt den Rang ab und degradierte es abermals zum Statisten. Also sah ich mich anderweitig um – und das brachte unweigerlich eine zweite Farbe ins Spiel, denn keine Farbe ist so vielseitig mit Landsuchern ausgestattet wie Grün.

Durch die Hinzunahme einer zweiten Farbe ergaben sich wiederum einige Karten, die wie von selbst ihren Weg in das Deck fanden. So war Urborg, Tomb of Yawgmoth wieder mit von der Partie. Ich mochte es bereits in „Die Macht der Sümpfe“; da es jetzt allerdings wichtiger war, eines im Spiel zu haben (immerhin würde ich wohl auch ein paar Wälder im Deck haben) erhöhte ich seine Anzahl im Deck auf stattliche zwei. Mehr sind dank des Legendenstatus einfach keine gute Idee, will man nicht eine verklumpte Hand riskieren. Dazu gesellten sich alsdann die schwarz-grünen Doppelländer aus dem Ravnica-Block (Overgrown Tomb) und schon war die Mana-Basis gesetzt. Weitere Manafixer wären nur mit einem Urborg im Spiel wirklich eine sichere Sache, wenn ich denn das Corrupt nicht gefährden wollte, und so blieb es dabei.

Nun ging es an die Mana- oder sagen wir lieber Landbeschleunigung. Nach einer weiteren Sichtung meines Haufens traten anschliessend folgende drei Kandidaten auf die Bühne, während ich mich zum Casting bereit machte:

Sakura-Tribe Elder
Civic Wayfinder
Fertilid


Der Civic Wayfinder war eigentlich nicht genau das, was ich suchte, da er sein Land nicht direkt ins Spiel, sondern erstmal auf die Hand brachte. Um allerdings in jedem Zug immer zumindest einen Landdrop zu gewährleisten, war er auch nicht zu verachten. Außerdem harmonierte er gut mit Raven's Crime, dass ich unbedingt im Deck haben wollte (es gibt bereits lange Litaneien darüber, dass man mit Karten spielen sollte, die man mag, also spare ich mir das an dieser Stelle). Inzwischen war auch Conflux erschienen, und mit dem Set die Armillary Sphere, die gleich zwei Sümpfe auf meine Hand bringen konnte. Außerdem verschafft der Artefaktstatus der Sphere den netten Nebeneffekt, völlig unanfällig gegen Colorscrew zu sein, was für meine anderen Landsucher nicht unbedingt gilt. Nach ein paar Testrunden gegen den Goldfisch entschied ich mich, beide erstmal an Bord zu behalten.

Damit war der grüne Anteil meines Decks eigentlich schon so gut wie fertig. Nun stand schwarz auf dem Programm, und neben Corrupt wollte ich hier genug Control-Elemente unterbringen, um überhaupt genügend Zeit zu überbrücken, damit ich ausreichend Sümpfe auf dem Spieltisch hatte. Wenn ich an schwarze Kontrolle denke, denke ich an drei Dinge: Discard, Removal und Land Destruction. Das waren die Dinge, die ich unbedingt mit im Deck haben wollte.

Discard


Hier entschied ich mich für eine bunte Mischung aus frühem, zufälligen Discard-Effekt in Form von Raven's Crime sowie gezieltem Discard mit Hilfe von Distress. Extra für Raven's Crime implementierte ich dann auch ein Crucible of Worlds in meiner Deckliste. Das retracen ist ein netter Bonus, doch auf die Länder im Spiel konnte mein Corrupt nicht verzichten. Also war Crucible of Worlds die logische Antwort. Distress wiederum bezeichne ich gerne als die Casual-Version von Thougtseize. Wer im übrigen über Thougtseize verfügt, der darf sie gerne in der folgenden Deckliste ersetzen, ist sie doch mindestens einen Zug schneller. Gegen gewisse Decktypen ist ein Raven's Crime in der ersten Runde sogar recht fatal – da in meiner Gruppe Reanimations- oder Dregdedecks aber eher selten gespielt werden, befürchtete ich nicht all zu viel Unheil. Wie so oft im Casual müßt Ihr diese Metagame-Entscheidung wohl selbst treffen.

Removal


Ich hatte schon in den Spielen mit meiner Rogue-Liste gute Erfahrungen mit Incremental Blight gemacht. Goblins ist der präferierte Decktyp eines meiner Dauergegner und das Blight hat da schon so manchen guten Spielzug ermöglicht. Um noch ein wenig flexibler zu agieren, steckte ich ein paar Terror mit in die Liste und spekulierte auf möglichst wenige schwarze Gegner.

Land Destruction


Ich starrte ein wenig auf Rain of Tears – doch dann fiel mir eine bessere Lösung ein. In einem Blogeintrag hatte ich vor Monaten mal eine Deckliste gesehen, die Urborg, Tomb of Yawgmoth mit Spreading Algae kombinierte. Ich glaube, der Autor bezeichnete es als „Landverknappung“ - ein Begriff, der seitdem fest in mein Vokabular übergegangen ist – und die Sache erschien mir zumindest interessant. Nachdem Urborg ohnehin ein Bestandteil meines Decks sein würde, wollte ich die Sache mit dem Algenteppich auch einfach mal ausprobieren.

Nachdem ich all diese Bestandteile ich einen großen Kochtopf gegeben, gut umgerührt und eine Nacht darüber geschlafen hatte, entstand schließlich folgende Deckliste:

Casual Corrupt Control
MaindeckVorschau
Länder
12 Swamp
6 Forest
4 Overgrown Tomb
2 Urborg, Tomb of Yawgmoth

Kreaturen
4 Sakura Tribe-Elder
4 Fertilid
2 Civic Wayfinder

Sprüche
4 Spreading Algae
3 Raven's Crime
3 Distress
4 Corrupt
2 Incremental Blight
4 Terror
2 Crucible of Worlds
4 Armillary Sphere






Insgesamt bin ich mit dieser Deckliste für's erste am Ende meiner Suche nach einer Heimat für Corrupt angelangt. Es ist in der Lage, recht zügig eine ordentliche Anzahl Länder auf den Spieltisch zu bringen. Vielleicht wäre die Deckliste mit Korlash, Heir to Blackblade noch effektiver,  aber auf diese Art stiehlt Corrupt wenigstens niemand mehr die Show. Das Deck macht eigentlich recht zuverlässig, was es soll, und auch wenn es natürlich nicht jedes Spiel gewinnt, habe ich doch schon sehr unterhaltsame Partien damit bestritten.

Vielleicht war ja die oder andere Idee für Eure nächste Casual-Runde dabei. Ich freue mich auf jeden Fall auf die Kommentare!

8 Kommentare

 
  #1Stefan Benisch — Blubb26.02.2009 - 01:25
Netter Artikel, auch wenn ich mich im Casual Bereich eher weniger heimisch fühle (da spiel ich nur T1 Highlander).
Hast du schonmal über Search for Tomorrow nachgedacht ? Das passt mMn besser in die Kurve als der Wayfinder. Und man könnte mal über Azusa, Lost but Seeking nachdenken, damit bekommt man das Board unglaublich schnell voll mit Ländern. :)
 
  #2Jürgen Runge — Ich mag die Art wie dieser Artikel geschrieben wur26.02.2009 - 01:53
... weil im Endeffekt ich meine Casual Decks auch so baue.
Generell würde ich noch zu 2-3 Sylvans Scryings tendieren, da du mit deinen 4 Algae viel zu sehr darauf angewiesen bist ein Urborg zu ziehen, was bei 2 zu 4 keine gute Chance darstellt. Auch denke ich das Live from the Loam besser mit Ravens Crime synergiert als Crucible of Worlds. Und die Idee mit der Azusa find ich super.
 
  #3Christian Höhn — Der...26.02.2009 - 02:31
Artikel hat mich inhaltlich nicht sonderlich angesprochen - aber der Schreibstil hat ihn mich genüßlich zuende lesen lassen. In der Hinsicht wirklich ganz großes Kino, respekt.
 
  #4EvilBernd26.02.2009 - 08:14
Ich täte Korlash nicht als Statisten ab. Es ist mehr so, dass er sowohl vor als auch hinter der Kamera einiges auf dem Kasten hat und er das Corrupt mehr unterstützt denn behindert. So kann es (nachdem K. ein- zweimal zuschlug) den Finishing Move ansetzen und den Gegner aus dem Ring kloppen, statt selbst erstmal zwei bis dreimal zuschlagen zu müssen.
 
  #5Thomas Jungmann — Also ich muss sagen,26.02.2009 - 10:21
dass auch mir der Artikel gefallen hat.
Zwei Dinge möchte ich hinzufügen: Statt Fertilid würde ich Kodama's Reach spielen, die Karte ist soooo stark!
Und auch ich denke, der Khorlasch gehört dazu. Zum einen macht er mehr Sümpfe ins Spiel (manchmal), zum anderen hat Evil schon ein Argument geliefert. Zum Dritten will ich meinem Gegner auch eine Chance geben, sein Removal anzubringen, was mir ja grundsätzlich egal ist, wenn ich auf Corrupt spiele.

Am Ende finde ich solche Karten (Bumm, Du bist tot) nicht so schön fürs Casual Game, weil wenig interaktiv. Aber das musst Du für Dich selbst wissen.
 
  #6Christian Haupt — Ein paar weitere Ideen26.02.2009 - 12:53
Ein schönes Casual-Deck lässt sich auch um Elsewhere Flask + Prismatic Omen und den Corrupt Cycle aus Shadowmoor bauen.

Hidden Lands

[Manabase - 43 Karten]
23 Forest
4 Sakura-Tribe Elder
4 Skyshroud Claim
4 Nature's Lore
4 Elsewhere Flask
4 Prismatic Omen

[Kill - 11 Karten ]
4 Corrupt
3 Jaws of Stone
4 Beacon of Creation

[Kartenzieher - 6 Karten]
2 Flow of Ideas
4 Harmonize

Das Gesicht des Gegners ist zu geil wenn man aus 12 Forests zwei Corrupts löhrt.

Ansonsten wenn man mit vielen Urborgs spielen will, bieten sich die Undead Gladiators an so kann man die überschüssigen Kopien geschickt loswerden.

Bei der letzten Liste versteh ich auch nicht warum du nicht Landsucher spielst die Urborg Tutoren können wie Reap and Sow oder Sylvan Scrying. Mit Crucible of Worlds kann man auch über Crop Rotation nachdenken.

Ansonsten teile ich deine Befürchtungen was Casual Artikel angeht, keiner wills so richtig lesen und für die 5 Begeisterten lohnt sich einfach nicht der Aufwand.
 
  #7Marcus Malden26.02.2009 - 14:16
Als Corrupt damals rauskam (mit damals <= Urza's Saga) fand der Spruch auch direkten Zugang zu unseren Casual-Decks. Der Spruch stand da in Diskussion zu Drain Life, da dieses ja bei sechs Sümpfen nur vier Schaden macht. Sofort steckten alle Leute Corrupts in die Decks. Meistens mit der Erkenntnis, dass man sie eben nicht für fünf Mana spielen konnte.
Sie als Kill-Option zu verwenden, kam aber nicht in den Sinn. Damals spielten wir noch nach Gentlemen-Rules (mit der Bedeutung von "Regeln", nicht von "rul0rz!") also ohne Direktschaden auf den Gegner. Eine Zeit, die mich noch viel zu stark geprägt hat...
 
  #8Florian Reiter26.02.2009 - 18:00
Also, ich les so was gern, auch wenn ich Casual eigentlich gar nicht mehr zocke, und wenn dann Mind Magic oder irgendein random Highlander-Gezömmel. Bekommt mein Gütesiegel, der Artikel
 

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