| Casual Wettbewerb 2 - Emperor |
17.10.2007 |
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Der Kaiser in den Zeiten der Aufklärung
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von Mitja Harloff
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8,11 Punkte
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7 Kommentare
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Eines schönen morgens im kaiserlichen Gefechtsstand, hoch oben auf dem kaiserlichen Hügel, zu dessen Füßen seit einiger Zeit die Schlacht tobt.
Kaiser: Hah, das ist fast zu einfach! Und einen guten Blick hat man von hier oben auch... MEEEUCHLER, BAAAALLISTA!
Meuchler und Ballista uni sono: Ja, Herr?!
Kaiser: Meuchler, geh und meuchle! Ballista, fahr los und... ballaste, ballü..., äh ballistiere!
Meuchler und Ballista wieder uni sono: Ja, Herr!!
Man hört ein sich entfernendes Rumpeln und hört kein Schleichen, nicht mal wenn man sich ganz doll anstrengt. Dann Geschrei, viel Geschrei!
Der Kaiser lächelt vergnügt und knackt mit den Fingern.
Kaiser: BERAAAATER!
Berater: Ja, Herr?!
Kaiser: Berater, wie ist unsere Position (und mit 'unsere' Position meine ich natürlich nicht deine Position, Lakai!)?
Berater: Gut, Herr! Solange Eure Generäle noch ihre Armeen befehligen, seid Ihr hier oben so sicher, dass Ihr – entschuldigt meine Umgangssprache – hier oben nackt den Ententanz tanzen könntet, ohne etwas befürchten zu müssen, Herr!
Kaiser: Meine Generäle?
Berater: Ihr wisst schon, die Generäle... Ihr habt sie heute früh beim Kriegsrat zwei Stunden lang angeschrien...? Ihr seht sie auch dort unten auf dem Schlachtfeld, Herr, sie sichern euch und diesen kaiserlichen Gefechtsstand!
Kaiser: Ah... ja. Unsere sind die mit den roten Leibchen, nicht wahr?
Berater augenrollend: Ja, Herr!
Kaiser: Und wie steht es um unsere Truppen, Berater?
Berater: Sicher wie in Mutters Schoß, Herr!
Kaiser: Aus-gezeichnet!
Mehr kaiserliches Lächeln und Mit-den-Fingern-knacken.
Nun ja, und das hat uns in unserer Spielgruppe immer gewaltig gestresst, um mal zum Punkt zu kommen. Der Kaiser ist zu mächtig! Und obwohl das schon die richtige Idee ist (man will ja als Kaiser nicht mit einem schäbigen General in einen Topf geworfen werden), haben wir uns doch zu einigen Abänderungen der Regeln, wie sie hier beschrieben stehen, entschlossen.
Hier also unsere Emperor-Version:
Das Grundsätzliche bleibt gleich: Es spielen sechs Spieler, die sich in zwei Teams zu drei Personen gegenüber sitzen, in der Mitte eines jeden Teams sitzt jeweils der Kaiser.
Dann kommen die ersten kleinen Unterschiede:
Der Kaiser startet bei uns mit 25 Lebenspunkten (ein reines Status-Symbol), der Startspieler ist nicht der Kaiser, sondern der Spieler links (wenn man im Uhrzeigersinn spielt) von dem Kaiser, der den Würfelwurf verloren hat, so dass nach ihm das komplette gegnerische Team am Zug ist. Der Startspieler zieht trotzdem eine Karte, obwohl er anfängt.
Alle Kreaturen die nicht die Fähigkeit Defender haben, haben die Fähigkeit“ : Bewege die Kreatur zu einem angrenzenden Mitspieler (also nicht Gegner). Spiele diese Fähigkeit nur, wenn du eine Hexerei spielen könntest.“ Die Kontrolle über die Kreatur behält der Spieler, der sie schiebt, sie greift deshalb auch weiter in seinem Zug an, nicht in dem Zug des Spielers vor dem sie liegt. Er entscheidet, ob die Kreatur blockt und wann (und ob) welche Fähigkeit auf wen oder was eingesetzt werden soll. Stirbt ein General, vor dem eine fremde Kreatur liegt, wir diese getappt vor ihren Besitzer gelegt (dies gilt wiederum auch für Kreaturen, die er von einem Gegenspieler übernommen hat – durch einen Kontroll-Zauber oder ähnliches). Natürlich sterben auch seine Kreaturen, die vor anderen Team-Mitgliedern liegen.
Nun zum wesentlichen Unterschied:
Jeder Spieler hat eine Reichweite von zwei, nicht nur die Kaiser, sondern auch die Generäle! Das zählt für jeden Spruch, jede Fähigkeit, jeden globalen Effekt etc. Das bedeutet, dass – solange alle Spieler noch im Spiel sind - für jeden Spieler nur ein Spieler nicht in seiner Reichweite ist.
Allerdings darf vom gegnerischen Kaiser – solange seine beiden Generäle noch leben – nur das Board bezielt werden, also seine sich im Spiel befindlichen Permanents, bzw. deren Fähigkeiten. Das bedeutet, dass weder der Kaiser selber, noch seine Handkarten, auf dem Stack befindlich Sprüche (sie können also nicht gecountert werden), sein Friedhof, seine aus dem Spiel entfernten Karten und, und, und, bezielt werden dürfen. Der Gute soll ja schließlich auch nicht zu sehr geschwächt werden, er bleibt ja der Kaiser! Seine Sprüche bleiben unantastbar und auch kein garstiger Discard kann ihn nerven. Diese Regel haben wir eingeführt, weil es doch sehr viele Kreaturen, Artefakte oder Verzauberungen gibt, die – so sie nicht (schnell) gehandhabt werden, das Spiel gewinnen. Gerade wenn sie verhindern, dass die Generäle des Kaisers angegriffen oder besiegt werden. Das muss kein (Meister-)Meuchler sein, dass kann ein Isochron Scepter sein oder ein Moat... Es schwächt auch einige 'Gewinne-sofort'-Strategien, wie zum Beispiel Coalition Victory, für die man nur ein wenig Zeit braucht, die einem im Emperor als Kaiser im Zweifel gegeben ist.
Anstatt also irgendwelche Karten zu bannen, haben wir uns entschieden, das Board des gegnerischen Kaisers angreifbar zu machen.
Einige Tage später im kaiserlichen Gefechtsstand, hoch oben auf dem kaiserlichen Hügel, zu dessen Füßen seit einigen Tagen die Schlacht tobt. Der Kaiser steht am Hang und isst Weintrauben. Der Berater tritt zu ihm und reicht ihm eine Nachricht.
Kaiser: Was soll das, Mann! Siehst du nicht, dass wir gerade Weintrauben verspeisen!?
Berater: Herr! Eine Nachricht von der Dominiarischen Konvention. Das Kriegsgesetz hat sich geändert, ab heute müssen eure Truppen sich vor den gegnerischen...
Kaiser: Papperlapapp! Nerv uns nicht mit Einzelheiten! Schick uns lieber die kaiserliche Ballista, uns ist nach Steine schmeißen zumute!
Berater: Die Ballista, Herr? Also zu der Ballista gibt es einige interessante Neuigkeiten, die direkt mit dem neuen Kriegsgesetz in Zusammenhang stehen, Herr. Das wird euch sicher amüsieren...
Kaiser in einem bedrohlichen Ton: Berater... wo ist die kaiserliche Ballista?
Berater: Das versuche ich ja gerade euch zu erklären! Seht ihr die rauchenden Trümmer dort unten am Hügel?
Der Berater zeigt am Kaiser vorbei auf den Ursprung von dichtem schwarzen Rauch, der im Hintergrund gen Himmel qualmt.
Kaiser: Und unser Meuchler?
Berater: Wenn ihr ganz genau hinschaut, dann seht ihr von hier seinen Kopf auf einem Stock, Herr. Ein Stück rechts von den rauchenden Trümmern... Herr?
Der Kaiser grummelt etwas Unverständliches potentiell Obszönes und schreit dann: NA DANN HOLT ERSATZ! HERGOTT, MANN! WIR VERSCHONEN DICH NICHT UMSONST VOR GERECHTFERTIGTER FOLTER, TUT AUCH WAS DAFÜR!! UND. ICH. BIN. NICHT. AMÜSIERT!!!
Berater: Ja, Herr! Ich sorge für Ersatz und lasse die Generäle das schwere Geschütz auffahren!
Der Berater läuft so schnell ihn die Beine tragen aus dem Bild. Inzwischen hat sich der Kaiser wieder seinen Weintrauben zugewandt.
Dadurch, dass alle Spieler eine Reichweite von zwei haben, wird es außerdem den Generälen erst ermöglicht, wenigstens gelegentlich, sinnvoll globale Effekte zu spielen.
Bei einer Reichweite der Generäle von eins sind nur 'positive' (eigentlich) symmetrische Effekte sinnvoll, wie beispielsweise der der Howling Mine. Nun zieht der eigene Kaiser, man selber und nur ein gegnerischer Spieler. Sitzt man noch dazu vor dem eigenen Kaiser, ist es sogar noch ein eigener Spieler, der zuerst einen Vorteil aus der Karte zieht. Da symmetrische Karten aber normalerweise (im One-on-One) dem Gegenspieler einen Vorteil verschaffen, da er keine Karte für den Effekt ausgibt und (im Falle der Howling Mine) zuerst zieht, werden diese Karten - außer in speziellen Decks - selten gespielt.
Jeder 'negative' Effekt aber, zum Beispiel der einer Delirium Skeins, trifft entsprechend auch zwei Spieler der eigenen Fraktion und nur einen Gegenspieler und ist deshalb oftmals keine gute Idee. Allerdings werden solche Karten ungleich häufiger gespielt, als jene mit einem 'positiven' Effekt (man denke nur mal an all das Mass-Removal).
Wir möchten in unserer Spielerunde ermöglichen, dass möglichst viele Decks spielbar bleiben, da wir selten spezielle Emperor-Decks gebaut haben. Und ein Deck soll nicht unspielbar werden, nur weil es einige tote Karten in Form von globalen Effekten spielt. Meistens losen wir die Decks der Generäle sogar aus, damit die Decks nicht in zu gemeiner (und damit langweiliger) Weise synergieren, damit würde es im Zweifel nicht mal in der Verantwortung des Generals liegen, wenn er ein Deck mit vielen toten Karten spielen müsste.
Bei einer Reichweite der Generäle von zwei und noch sechs teilnehmenden Spielern hat der globale Effekt nur auf einen Spieler keinen... nun ja, Effekt! Dadurch sind sie immer noch zweischneidig, aber trotzdem in viel mehr Situationen sinnvoll. Ein drei-zu-zwei-Tausch (der Einfachheit halber für dieses Beispiel gesehen in Spielern gerechnet) ist rein rechnerisch schon besser, als ein zwei-zu-eins-Tausch. Natürlich geht es in den meisten tatsächlichen Spielsituationen um Kreaturen, Handkarten, etc., aber es verdeutlicht – denke ich – was unsere Erfahrung ist.
Im Hintergrund sind überall Explosionen zu sehen, die Erde bebt. Der Kaiser hält sich an seinem Berater fest und schreit um den Lärm zu übertönen (na ja, eigentlich schreit er so wie so die meiste Zeit über...): BERATER! WAS SOLL DER LÄRM, DAS FEUER! MIR IST EINE WEINTRAUBE IN DEN STAUB GEFALLEN! FRÜHER HAT ES SO ETWAS NICHT GEGEBEN! WARUM ERFAHRE ICH EIGENTLICH IMMER ALLES ALS LETZTER!?
Lautes Poltern verkündet dieses mal eher wieder vom Ableben einer kaiserlichen Ballista. Darüber die Stimme des Beraters: HERR, IHR SOLLTET WIRKLICH ANFANGEN, DIE RUNDSCHREIBEN ZU LESEN, DIE ICH EUCH IN DAS KAISERLICHE GEMACH SCHICKEN LASSE!
Aber der Kaiser verfolgt schon seit einigen Momenten die am Boden rollende Weintraube.
Ja, und so spielen wir unseren Emperor. Obwohl ich mir vorstellen kann, dass, wenn die Deck-Strategien aufeinander abgestimmt sind, auch ein Spiel mit einer Reichweite von eins bei den Generälen Spaß machen kann, wenn beide Seiten in etwa gleichwertig sind. Diese Variante hat halt den großen Vorteil, dass mehr (Durchschnitts-) Decks spielbar bleiben, was den meisten Casual Spielern die ich kenne sehr entgegen kommt. Ansonsten könnt ihr ja einfach einmal ausprobieren, wie sich der Emperor auf diese Art gespielt anfühlt, vielleicht überzeugt es euch ja und ihr könnt unsere Änderungen nachvollziehen! Freue mich auf (konstruktive) Kritik und Diskussionen, möglichst inhaltlicher Natur, sowie auf mehr Modi, andere Hausregeln und, und, und!
An dieser Stelle noch einmal den Dank an MagicUniverse.de für den erneuten Wettbewerb und... ach ja, eines noch:
An einem (letzten) Morgen im kaiserlichen Gefechtsstand, hoch oben auf dem kaiserlichen Hügel, zu dessen Füßen – inzwischen - seit einigen Wochen die Schlacht tobt.
Kaiser: MEEEUCHLER, BAAAALLISTA!
... kein Gerumpel weit und breit.
Kaiser: Mmmh? MEEEUCHLER, BAAAALLISTA!?
... erst recht kein Schleichen.
Kaiser: BERAAAATER! Wo ist denn das neue kaiserliche Kriegsspielzeug? Und wehe du zeigst wieder auf eine Rauchsäule oder irgendwelche Köpfe, du infames Individuum!
Der Berater schluckt schwer.
Kaiser: Berater, unsere Geduld ist langsam am Ende!
Der Berater schluckt ein weiteres mal, räuspert sich dann und sagt: Herr! Es wird noch schlimmer. Schaut euch das neuste Rundschreiben an!
„Sobald ein General eines Kaisers stirbt, wird dieser Kaiser wie ein normaler Spieler behandelt (behält natürlich seinen Lebenspunkt-Vorteil).“
Diese Regel gibt dem General, der es schafft, seine Generäle am Leben zu halten natürlich einen starken Vorteil, denn nun kann er den gegnerischen Kaiser bezielen (wie seine Generäle auch), kann aber selber trotzdem nicht von ihm bezielt werden!
Kaiser: Und was soll das bedeuten, Wurm?
Berater: Nun, Herr! Schaut einmal auf eure rechte Flanke!
Kaiser: Rechte Flanke?
Berater: Ja, Herr! Erinnert ihr euch an die roten Leibchen?
Kaiser: Ah... ja. Aber da sind überhaupt keine roten Leibchen!
Berater: Eben, Herr! Und der Schatten, der immer größer wird unter euch gehört zu dem riesigen Gesteinsbrocken, der gerade auf euch zu rast, Herr!
Der Kaiser murmelt wieder etwas, immer wieder, wie besessen und beginnt sich auszuziehen.
Berater: Eure Truppen brauchen Befehle! Herr? Herr, was macht ihr da? Hmhm..., Ihr solltet besser nicht mehr versuchen, hier oben nackt den Ententanz zu tanzen... Herr? Die Truppen! Sie brauchen eure Befehle! Herr? Herr?!
Man liest sich, Mitja
PW |
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| 7 Kommentare | |   |
| #1 | Marcus Malden — Gutes und Guillotine | 17.10.2007 - 03:48 |
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Die Kombination aus Geschichte und Regeln hat mich wesentlich besser erreicht, als es eine Form davon alleine hätte. Dem Kaiser mehr Leben zu geben, ist auch in unserer Runde so üblich (wir nehmen da 30; und nicht, dass ein Vorurteil entstünde, ich würde Emperor regelmässig spielen, dieses weiss ich noch zu entkräften) und auch an den Reichweiten gibt es verschiedene Ansätze, wobei deine Variante mir sehr vertraut vorkommt.
Warum aber gilt nun genau diese unelegante Sonderregel, dass der Kaiser automatisch shroud hat? Soll er doch eine Kaiserliche Maske (pardon the pun!) zeigen; ihr lasst ihn diesen Effekt umsonst erhalten?
Da soll es Artifakte und Verzauberungen geben, die sonst das Spiel gewinnen? Welche sind das, die euch dazu geführt haben, die würde ich auch gerne mal kennen lernen. Doch hoffentlich nicht Disrupting Scepter.
Wäre es in diesem Punkt nicht sinnvoller, die Decks mit Artifact-/Enchantment-Removal auszustatten (IMO in jedem Multiplayerdeck ohnehin Pflicht) und wo wir gerade dabei sind, wie baue ich nun das Deck für diese Emperorrunde...
...offensichtlich ja mit Delirium Skeins, danke für den Hinweis. Damit lasse ich als General tatsächlich den gegnerischen Kaiser discarden. Das umgeht auf einfache Art die oben als unelegant beschriebene Sonderregel, so dass man sie auch gleich ganz weglassen kann.
Ja ja, ich sehe schon des Kaisers Kemenate kokeln (muss eine Kaiserin gewesen sein, aber lasst mir bitte die Alliteration). Der böse gegnerische General nahm das rote Knaller-Deck und schiesst alles was "Bolt" heisst oder ein X in der Casting Cost auf den eigenen Kaiser.
Dieses wird in der Krabbelgruppe dann als Problem dargestellt.
Aber dann wird halt einfach ein Aggrodeck an der Flanke gespielt, das ist sowieso der einzige Nutzen von Aggrodecks im Multiplayer (Grüsse an trischai an dieser Stelle), während der eigene Kaiser mit Combo oder Kontrolle (Coalition Victory) sowieso gewonnen hat, bevor noch eines der Aggrodecks einen gegnerischen General überrannt haben kann - vor Allem dank der Creature Deploy Rule (das ist die Extraregel, bei der im Text das Tapsymbol vorkommt).
Die Frage muss also lauten, wie spielt man vernünftig Emperor, ohne dass das Format degeneriert erscheint. Dem Combo-Kaiser auch noch gleich die Narrenfreiheit zu geben (No Discard) geht für mich eindeutig in die falsche Richtung.
A pro pos Narrenfreiheit. Darf ich wohl meine Kappe wieder haben? (bekommt die Cap, sacct sie...) Dann trete ich ab und hoffe, ich habe dero Gnaden wohl bespasst. Hinweise auf zweites Durchlesen überlasse ich dem Volk. |
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| #2 | Thomas Jungmann — Wunderbar! | 17.10.2007 - 09:35 |
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Ein wunderbarer Artikel, fast zu kurz. Ich hatte meinen Spaß, und habe ein wenig über die Besonderheiten und Probleme beim Emperor erfahren, ein imho eigentlich unspielbares Format, denn die Magicregeln bevorzugen Spieler, die nicht sofort am spielen gehindert werden, und das passiert hier.
Ich würde "All Players"-Effekte immer auch so spielen, wie es auf der Karte steht, aber das ist meine Art. Ihr macht es anders, ich werde es ausprobieren.
Am meisten Spaß macht Emperor mit Decks, die nicht dafür gebaut sind. Denn sonst wird es schnell degeneriert, aber ich schweife ab.
Wie gesagt: Der Artikel hat mir gefallen. Inhaltlich eher leichte Kost, aber mich stört das weniger. |
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| #3 | Andreas Pischner — zeromant.wordpress.com | 17.10.2007 - 09:49 |
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Das Volk weist hin und weist außerdem darauf hin, dass ein zweites Durchlesen auch Sache der Redaktion gewesen wäre.
Weiterhin muss hier wohl das eigentlich Offensichtliche erwähnt werden, dass dieser Beitrag hier 100% On-Topic zum Wettbewerbsthema ist und deswegen nicht mit Sidneys zu vergleichen.
Zum Inhalt: Ich glaube, dass alleine schon das Spielen von nicht speziell für Emperor gebauten Decks, sowie das zufällige Bestimmen der Rollenverteilung 90% aller Emperor-spezifischen Probleme löst.
Auf die Sonderregeln, die Mitja erwähnt, würde ich verzichten (auch auf die Extra-Leben für den Kaiser), und sie durch eine allgemeine Reichweite von zwei ersetzen. Das einzige wirkliche Problem, das dann noch besteht, ist das Problem von DD, und das lässt sich eigentlich einfach lösen, indem man ähnlich den Planeswalker-Regeln festlegt, dass noncombat damage, den der Kaiser erhalten würde, von ihm auf einen seiner Generäle umgeleitet werden darf, der sich zwischen ihm und dem Controller der Schadensquelle befindet. (Wenn also eine Flanke wegbricht, können ein gegnerischer General und der gegnerische Kaiser wieder direkt auf ihn schießen!) Damit ist eigentlich alles gelöst, und die Extra-Lebenspunkte sind nicht mehr nötig, oder?
Das einzige andere Problem, an das ich mich noch erinnere, ist das Schlechte-Hand-Problem: Einer der 4 Generäle hat im statistischen Schnitt immer einen schlechten Start, und hier bricht die Flanke dann ein. Eine Anwendung des Free Mulligans aus den 2HG-Regeln sollte hier aber helfen. |
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| #4 | Sidney Ristock — schnucklig schnucklig :) | 17.10.2007 - 15:16 |
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Mit dem Artikel hast du das Erwartungsmeta gut getroffen. :)
Ich hatte immer einen Comicstil vor meinem inneren Auge, wärend ich die Szenenbeschreibungen gelesen habe.
Hat mir gut gefallen.
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| #5 | Mitja Harloff — Na hier... | 17.10.2007 - 16:50 |
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laufen die Diskussionen ja etwas schleppender...
Aaaalso:
@Marcus: Disenchant-Effekte sind höchst willkommen, die helfen aber nur bei einer Reichweite von zwei. Deshalb spielen wir mit einer Reichweite von zwei (und der ein oder anderen Solution)... Die meisten gemeinen Enchantments wirst du selber kennen, im Text steht Isochron Scepter, oder nimm Moat oder weiß der Teufel.
Jetzt haben wir also Reichweite zwei, wie nun verhindern, dass sich die Generäle denken: 'Lieber den Weg ohne Zwischenhändler, direkt auf die Mütz, da müssen wir ja nur einen Gegner ausschalten, nämlich direkt den Boss!' (und einfach frech beide in Runde eins eine Todespresse auf den gegnerischen Kaiser legen)
Wir haben die Lebenspunkte erhöht, um von zwei Seiten Erdbeben etc. zu verhindern und haben ihn nicht targetbar gemacht, damit er nicht direkt bezielt wird...
Da viele Combos doch Permanents benötigen, sind diese dann auch disruptbar.
Dazu kommt, dass wir eine ziemlich stabile Runde sind (und alle erwachsen...), deshalb spielt bei uns kein Emperor Combo-Decks, weil das alle nur als einen Diebstahl kostbarer Zeit aufnehmen würden.
Die Delirium Skeins wurden in einem anderen Zusammenhang (einer weiteren Begründung für die Reichweite) genannt...
Na ja, vielleicht liest du den Artikel ja doch noch mal bei Gelegenheit.
@AP: Ersteinmal Respekt dafür, dass du dich die ganze Zeit produktiv mit guten Ideen in Casual-Format-Diskussionen einbringst, obwohl Casual ja nicht deine größte Leidenschaft ist. Auch dieser Vorschlag mit den Lebenspunkten klingt interessant und wird von mir/meiner Runde ausprobiert werden (wir hatten mal eine ähnliche Idee für 5star entwickelt), das du nebenbei mit einem Handstreich alle unsere Hausregeln beiseite wischt ist ein wenig grob, wird dir aber verziehen!
Wir mulliganen tatsächlich frei bei kein-, ein-, sechs- oder sieben Land-Händen, solange das Deck 20+ Länder spielt.
Unsere Hausregeln funktionieren aber auch so ganz gut, also lasst euch nicht abschrecken, sondern spielt es nach! |
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| #6 | Marcus Malden — Na ja, vielleicht liest du den Artikel ja doch noc | 17.10.2007 - 23:14 |
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OMG Da wird jeder Kommentar zur Zeitverschwendung. Glückwunsch, Mitja. Scored.
"Wir haben die Lebenspunkte erhöht, um von zwei Seiten Erdbeben etc. zu verhindern und haben ihn nicht targetbar gemacht, damit er nicht direkt bezielt wird... "
Aha. |
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| #7 | Mitja Harloff — @ Marcus | 18.10.2007 - 09:21 |
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Ich lass einfach mal die Hosen runter... Ehrlich gesagt hab ich noch nicht so ganz durchschaut, was bei dir Ironie ist und was nicht!? Ich könnt nicht mal beschwören, dass du irgendein Problem hast, aber wenn du eines hättest, wüsst ich nicht welches und was ich dagegen tun kann...
Vielleicht liegt es daran, dass du mit meinen Erklärungen zu deinem ersten Post nicht zufrieden bist (was ich nicht beschwören kann...), weil ich dann da auch offensichtlich schon nicht begriffen habe, wie du was gemeint hast... Sorry!
Also, falls du an einem produktiven Austausch interessiert bist, müsstest du für mich Dumpfnase etwas ausführlicher werden, falls dir das zu zäh ist, bleibt's halt bei unserem (wahrscheinlichen) Missverständnis.
Das du mich missverstanden haben musst lese ich aus deinem zweiten Post, aber wie gesagt, sicher kann ich mir nicht sein... |
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