| Casual Wettbewerb 2 - Free 4 All |
02.10.2007 |
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Free-4-All - oder - How to Build a Kiddie-Deck?
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von Aaron Böhmler
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6,91 Punkte
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22 Kommentare
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Obwohl ich eigentlich kein klassischer Casualspieler bin, habe ich mich dafür entschieden einen kleinen aber feinen Artikel über meine Casual-Erfahrung zu schreiben. Da dies mein erster Artikel ist, will ich erstmal etwas zu meiner Person schreiben:
Mein Name ist Aaron Böhmler, ich bin 21 Jahre alt und wohne in der nähe von Kiel in einem kleinen Dorf, in dem magicmäßig genau so viel los ist wie im Rest des schönen Schleswig-Holsteins – also nichts! Kleine Kritik am Rande … aber das ist wieder ein anderes Thema, dass schon zur Genüge diskutiert wurde.
Magic spiele ich schon seit 8-9 Jahren … also zu der Zeit, wo man Booster noch für 3,50 DM pro Stück bekommen hat (und dieses Angebot habe ich damals auch reichlich genutzt).
Große Turniererfolge habe ich bis dato keine vorzuweisen – nichtsdestotrotz würde ich mich eher als Turnierspieler einstufen, da ich neben Turnieren auch in meiner Freizeit Block, Type2, Extended und Legacy spiele. Natürlich macht das auch Spaß, aber so ein knallhartes Turnierdeck ist nicht zu vergleichen mit einem casualtauglichen Deck. Auf die Tauglichkeit eines Decks im Casual-Bereich versuche ich nachher noch mal einzugehen.
Also wie komme ich nun als langjähriger Turnierspieler, der noch nie sehr viel von Casual-Spielen gehalten hat, zu einen Format wie „Free-for-All“?
Langeweile? Lust auf ein Spiel mit mehr als einem Gegner? Mal Karten spielen zu können, auf die man zwar Lust hat, die in dem jeweiligen Format aber einfach zu schlecht sind? Oder einfach mal ein Deck wie früher bauen (als man noch klein, dumm und naiv war) und sich dann über schlechte 4-Karten-Kombos freuen?
Also ich persönlich kann das alles nur bejahen, vor allem letzteres!
Wie war damals mein Elfen-Death-Grasp-Deck geil? Mit haufenweise Mana-Elfen, Priest of Titania und Seeker of Skybreak … und irgendwann kam dann vielleicht das Death Grasp für 20, was einen Spieler vom Tisch nahm! Einfach genial das Deck! Leider zog dann ein Kollege einen Plague Spitter aus einem Invasion-Booster und ich musste mein Deck neu überdenken …
So war das früher – man spielte mit den Karten, die man hatte und freute sich über jeden Booster, in dem etwas für sein Deck war.
Heute geht das leider nicht mehr so: Da mein Gehirn irgendwie darauf programmiert ist ein Deck zu bauen, welches gut ist und auf jeden Fall gewinnen soll, mein Kartenpool ein vielfaches größer ist als damals und ich einfach viel mehr Erfahrung habe, fällt es sehr schwer in die Gedankengänge von vor 8 Jahren zu kommen.
Nichtsdestotrotz hatten meine 2 Kollegen und ich Lust, mal wieder so „wie früher“ zu spielen. Da wir aber keine Lust hatten, extra für diese blöden Decks Karten und Hüllen zu verschwenden, musste (erstmal) was anderes herhalten. So nahmen wir einfach einen großen Haufen verschiedenfarbiger Commons aus den verschiedensten Editionen, mischten alles, stapelten 3 gleich hohe „Decks“ und fingen an ein Free-for-All im „Booster-Duell-Style“ zu spielen (Da ich davon ausgehe, dass alle wissen was ein Booster-Duell ist, will ich mich jetzt nicht dazu äußern). Einige Spiele machten Spaß, jedoch merkten wir nach einiger Zeit, dass dieses „Format“ einfach zu luckabhängig war – wer die Common-Bomben zog, gewann.
Zwischendurch wollten wir noch etwas Abwechslung in die ganze Sache bringen, indem wir sozusagen das „Small Melee“ einführten – also Angriffe nur in eine Richtung. Das machte es zwar spannender, aber veränderte an dem eigentlichen Problem nichts.
Also mussten wir doch richtige Decks bauen und da sowieso niemand von uns Power besitzt, beschlossen wir nach Vintage-Regeln zu spielen, einfach um einen größeren Kartenpool zur Verfügung zu haben.
Da wir so wenig gute Karten (die wir vielleicht für andere Decks brauchen könnten) wie nötig spielen wollten, beschlossen wir einfach wenig Rares zu spielen. Wir versuchten auch darauf zu achten brokene Karten zu vermeiden, die das Spielgeschehen zu Gunsten eines Spielers zu stark beeinflussten. Auch starke „Toolboxes“, wie zum Beispiel Tutoren (Demonic Tutor, Wordly Tutor, Enlightened Tutor etc.) und ähnliches (Gifts Ungiven, Intuition, Survival etc.) wollten wir beiseite lassen, da wir ja eigentlich so „wie früher“ spielen wollten.
Auch Kombos die auf Storm basieren oder 1-2 Spieler auf andere Art mit einem Schlag töten können (zum Beispiel Barren Glory, Aluren-Kombo, Celestial Convergence etc.), wollten wir nicht spielen, da das unserer Meinung nach irgendwie nicht sehr funny ist und einfach nicht zu den Casual-Decks gehört – als Ausnahme galt: Coalition Victory!
Kleine Story aus dem „Kieler-Expert-Store“ von letztem Freitag: Da mir grad langweilig war, guckte ich zum Spaß mal bei einem Emperor zu. Team 1 beginnt, erster Spieler legt Insel –go, zweiter Spieler (Emperor) legt Mana Crypt, Sol Ring, Tolarian Academy, random Artefakt, Platin-Engel –go, 3 mal Land –go, dann ist die linke Flanke von Team 2 an der Reihe, beginnt mit Land, Sol Ring, Simian Spirit Guide, Ritual, Ritual, Seething Song, Charbelcher und beendet das Game für sein Gegenüber mit nur einer Insel im Spiel. Dann ist der Emperor von Team1 wieder an der Reihe: Artefaktland, Ancestral Recall, Time Walk, Tinker auf Darksteel Forge …
Ich stehe daneben und denke mir nur, wie man daran Spaß haben kann, mit seinem (gepowertem) Vintage-Deck im Emperor irgendwelche Kiddies 1st Turn zu killen oder andere kranke Moves zu machen, mit denen die Kiddies einfach nicht gewinnen können. Meiner Meinung nach muss man sich für das Free-for-All richtige Decks bauen und sollte (darf!) nicht irgendwelche Turnierdecks spielen - das ist einfach langweilig!
Unser Augenmerk lag also auf Themendecks, alten Type2 Decks, auf die wir noch mal Lust hatten und auf Decks, in denen nur „Lustkarten“ waren (erklärt sich wohl selbst oder?) – und so kamen dann Decks wie zum Beispiel „Ghost Dad“, ein viel zu brokenes „Death-Cloud-Deck“ und ein „Mirari's Wake-Deck“ im Themenbereich: altes Type2 zusammen – alle natürlich so entschärft, dass es in eine lustige Casual-Runde passten. In der Kategorie Themendecks war ein „Bird-Deck“, ein „Zombie-Deck“, ein „Flanking-Deck“ und ein „Derm-Deck“ (alles was auf „–derm“ endet und alles was für 4 Mana 5/5 hat) zu finden.
Ich als Befürworter der so genannten „Lustkarten-Decks“ baute ein „U/B Control-Deck“, ein 5-farbiges „Mirari's Wake-Deck“ und ein „B/W Lifeleech-Deck“ … wie man sich vielleicht vorstellen kann, findet man beim Suchen immer mehr Karten, auf die man irgendwie Lust hat. So arteten meine Decks (leider?) immer in „Highlander-Decks“ ohne Restriction aus. Jedoch hatte ich keine Probleme damit, da genau diese Art von Decks mich an früher erinnerte, wo man noch nichts von einem 60-Karten-Deck wusste.
Nach den ersten paar Spielen kristallisierten sich bereits einige Karten heraus, die einfach zu „broken“ für dieses Format waren. So erstellten wir – neben der Vintage Restricted und Banned Liste - eine kleine selbstgeschriebene Restricted-Liste, auf der bis jetzt nur
- Umezawa's Jitte
- Skullclamp und
- Death Cloud stehen.
Die Liste könnte noch um einiges länger sein, aber bei vielen Karten werden wir uns wohl selbst fragen, ob es wirklich Spaß macht diese Karte mehrmals zu spielen. Dazu zähle ich auch Karten wie Armageddon oder andere Spells, die mal eben alles abräumen. Denn ist es wirklich so witzig, einen Terravore zu spielen und dann gleich ein Armageddon hinterher zu casten? Diese Frage wird wohl jeder anders beantworten, aber ich denke, dass solche Dinge einfach nicht in eine lustige Casual-Runde gehören.
Nun will ich noch auf ein paar Decks zu sprechen kommen, welche meine Kollegen und ich uns zum Free-for-All-Spielen gebaut hatten. Wir versuchten also die Decks so zu entschärfen, dass sie nicht in die Kategorie „Turnier-Decks“ fallen und – für die anderen Mitspieler - keinen Spaß mehr machten. Da man beim Deckbau nie genau weiß, ob und wie stark eine kleine Kombo oder eine einzelne Karte ist, musste jedes Deck erstmal getestet und die „Casual-Tauglichkeit“ geprüft werden.
Mein „U/B Control-Deck“ versagte schon nach wenigen Spielen, da ich einfach zu viele Karten in einem Deck spielen wollte. Des weiteren erinnerte es mit seinen über 120 Karten und einer Vielzahl der Karten in nur ein- oder zweimaliger Ausführung doch stark an ein „Highlander-Deck“, welches sich – im Vergleich mit den anderen Decks - als zu schwach herausstellte. Das gleiche Schicksal ereilte auch das 5-farbige „Mirari's Wake-Deck“.
Das „Death-Cloud-Deck“, welches auf den ersten Blick nicht sehr stark wirkte, stellte sich bereits im ersten Spiel als zu broken heraus: In der Zeit, wo meine Gegner Länder und Kreaturen legen, spiele ich Sakura-Tribe Elder, Kodama's Reach und caste bereits in der 4. Runde einen Kokusho, the Evening Star – dieser ist zwar (vor allem in Multiplayer-Spielen) sehr stark, jedoch lässt er sich leicht durch ein Removal oder ähnliches beseitigen.
Damit nicht genug, denn in der 5. Runde spiele ich eine Death-Cloud für x=4, welche bei beiden Mitspielern fast das gesamte Board plus Hand wegfegt. Ich habe noch 3 Länder, über 20 Leben, ein Sensei's Divining Top und freue mich … und das wohl als Einziger. Also: Death-Cloud schnell auf die Restricted-Liste gesetzt, Deck aufgelöst und was Neues überlegt.
Ein weiteres, fragwürdiges Deck ist das „Ghost-Dad“ – ohne Confidant, Jitte und ohne übermäßig viele Shoals sollte es wohl recht schlecht sein – könnte man denken!
In einer kleinen Toolbox verbirgt sich jedoch die große Stärke des Decks: Tallowisp und jede Menge Spirits und Arcanes! Das gemischt mit einigen „Auren“ wie zum Beispiel Pillory of the Sleepless, Strands of Undeath und Shadow Lance macht das Deck sehr stark – fast ZU stark. Da das Deck aber nicht am laufenden Bande gewinnt, brauchen wir nichts daran ändern.
Kommen wir nun zu den Themendecks, die einen bestimmten Kreaturentyp als Thema haben.
Das „Bird-Deck“ soll mit Battle Screech, Soulcatcher's Aerie und natürlich einer Menge Birds überzeugen. Das hat es auch gemacht – aber leider viel zu selten!
Eine frühe Soulcatcher's Aerie macht einen späten Suntail Hawk mal eben zu einem 7/7-Flieger für nur ein Mana. Leider muss das Deck erstmal ins Lategame kommen, denn die kleinen Birds am Anfang verteilen kaum Schaden und können auch nichts wegstecken – da kann auch der Keeper of the Nine Gales nichts dran verhindern. In dem Deck steckt also Potenzial, was noch entdeckt werden will – vielleicht durch einen einfachen Deckumbau?
Wenn man an ein Deck denkt, was nur aus einem Kreaturentyp besteht, denken die meisten wohl an Goblins. Kontinuierlich schnell, billig und gewinnbringend! – also ein Deck, das mal gar nichts im Free-for-All zu suchen hat!
Dem entgegen steht das „Zombie-Deck“ - es ist zwar auch schnell, billig und oft gewinnbringend, jedoch gibt es keinen „Zombie-Piledriver“ oder andere viel zu starke „Mutationen“. Nichtsdestotrotz setzen einem ein 2nd Turn Withered Wretch, ein 3rd Turn Rotlung Reanimator und ein 4th turn Undead Warchief schon sehr stark zu. Da ist der Zorn oder die Damnation auch nur eine kurzfristig Lösung, denn der Grave Defiler bringt -gleichzusetzen mit dem Goblin Ringleader- gleich eine neue Welle an Untoten auf den Tisch.
Das Deck ist zwar sehr stark, aber durch ein paar gut gesetzte Removal und den ein oder anderen Blocker sollte auch dieses Deck für jede Casual-Runde geeignet sein.
Ein paar kurze Sätze muss ich jetzt auch noch mal zu dem Deck, welches die Bezeichnung „Derm-Deck“ redlich verdient hat, sagen. Um einen kurzen Einblick in das Deck zu erhalten, erläutere ich jetzt mal kurz die Strategie:
2nd Turn entweder Signet, Sakura-Tribe Elder oder Rampant Growth und dann ab Turn 3 jede Runde ein 5/5 Monster in Form eines Blastoderms, Calciderms oder Karstoderms (o.ä.). Ab Runde 6 oder 7 gibts dann nach einem erfrischenden Harmonize jede Runde zwei der fetten Viecher … hört sich hart an, sollte es auch sein - aber irgendwie hat das Deck bis jetzt noch nicht so überzeugt. Woran das liegt weiß ich nicht genau, vielleicht an schlechten Draws oder einfach daran, dass die „Derms“ alle 3 Runden verschwinden? Das Deck muss man sich noch mal genauer angucken.
Um (endlich) zum Abschluss zu kommen, will ich noch das „B/W–Lifeleech-Deck“ kommentieren. Da ich bei Multiplayer-Spielen immer an Kokusho denke, wollte ich unbedingt ein Deck mit dem selbigen bauen. Auch Plague Spitter sollte im Deck sein, denn der war früher immer so stark und macht allen Mitspielern Schaden. So kam ich dann auf die glorreiche Idee ein Deck zu bauen, in dem alle Karten nicht nur einen Spieler als Target haben, sondern alle. Nach kurzem suchen in den „Crap-Schubladen“ fanden sich dann auch einige Karten, die diese Strategie verfolgten. Am meisten freute ich mich über den Fund vom Agent of Masks und Syphon Soul, da diese genau das machten, was ich wollte.
So, nun habt ihr mal ein paar Einblicke in „die Welt“ der Casual-Decks bekommen, so wie ich und meine Kollegen sie uns –ungefähr- vorstellen. Vielleicht werden wir unsere Ansichten über zu starke Karten und Kombos früher oder später ändern, aber im Moment haben wir viel Spaß am Casual – auch ohne gute Decks.
Demnächst will ich mal das Thema „Highlander“ unter die Lupe nehmen, da ich dieses Format (wie ihr vielleicht schon gemerkt habt) auch sehr lustig und interessant finde. Mal sehen, ob es ein „turnierfähiges“ Highlander (was es heutzutage doch alles gibt…) oder doch nur ein „Fun-Highlander“ wird, denn irgendwie haben weder meine Kollegen noch ich Lust, alle Playsets -die man als Turnierspieler halt besitzt- aus dem Ordner zu reißen und in ein Deck zu bauen, welches man vor dem nächsten Turnier sowieso wieder auseinander pflücken muss. Aber mal sehen, was die Zeit noch so bringt … vielleicht ertausche ich mir jede Karte ein fünftes Mal oder ich lasse die ganze Highlander-Geschichte doch und bleibe beim normalen Free-for-All. Whatever …
Als Fazit kann ich sagen, dass es
1.) sehr schwer ist, ein Deck zu bauen, welches zwar gut ist, aber nicht die Grenzen des „Lustig-Seins“ durchbricht und
2.) es nahezu unmöglich ist, sich ein Deck zu bauen, wie man es früher -als Anfänger-Kiddie- gebaut hat.
Des weiteren sind meiner Meinung nach Turnierdecks und Casualdecks kaum miteinander vergleichbar oder verknüpfbar, da beide einen anderen Hintergrundgedanken verfolgen: „Gewinnen um jeden Preis“ und „Spaß haben um jeden Preis (und trotzdem gewinnen können)“. Natürlich gibt es auch Turnierdecks, die großen Spaß machen und gewinnen, aber ich denke, dass diese beiden „Formate“ von Grund auf verschieden sind.
Nichtsdestotrotz kann ich behaupten, dass die eine oder andere Runde Casual – besonders mir und den anderen Turnierspielern wohl auch - Spaß macht, auch wenn man mal nicht gewinnt!
Soviel nun zu meinen „ersten“ Casual-Erfahrungen, ich hoffe es hat euch gefallen/inspiriert und/oder euch Lust auf eine Runde Casual gemacht!?
Zum Abschluss nochmal die Deckliste von meinem „B/W Lifeleech-Deck“, welches sich nach mehreren Spielen als sehr lustig und „balanced“ herausgestellt hat:
Viel Spaß beim Kommentieren !
LF |
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| 22 Kommentare | |   |
| #1 | Marc Oelschläger | 02.10.2007 - 09:15 |
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Hmmm, irgendwie finde ich Du hast das Thema etwas verfehlt, auch wenn die erweiterte Überschrift auf den Deckbau hinausziehlt. Du beschreibst ziemlich gut den Deckbau für Casual Spiele, gehst aber nicht auf das Format Free for All ein, in dem es ja darum geht das mehr als 2 Spieler miteinander spielen, also mind. 3 Spieler gleichzeitig. Du schreibst zwar am Anfang mal kurz das Du mal Lust hattest gegen mehr als einen Gegner zu spielen, machst dann daraus aber einen Deckbau und Restriktierungs Artikel. Ich hätte gerne etwas über die Politik gelesen, die diese Spielform erst möglich macht, oder über Hausregeln die es erst gar nicht zulassen das es zu einem Ungleichgewicht kommt. Oder zumindest einige Erklärungen warum Deine Decks im "Free for All" so gut gespielt werden können.
Aber vielleicht definiere ich ja auch den Begriff "Free for All" falsch, doch Google scheint mit erstmal Recht zu geben. Dein Artikel könnte genausogut unter dem Thema "Casual Duelle" oder so stehen, da die Besonderheiten des Mehrspielerspiels (was für ein doofes Wort) nicht herausgearbeitet wurden.
Ausserdem setzt Du sehr viele Sachen voraus. Ich weiß zum Beispiel nicht was genau ein Booster-Duell ist, gut ich kanns mir vorstellen oder es mir ergoogeln, aber wenn man es in einem Artikel anspricht, sollte man es auch erklären. Vom Schreibstil ist der Artikel ganz gut, man kann es gut lesen, aber trotzdem würde mein damaliger Deutschlehrer ganz klar sagen, eindeutig Thema verfehlt. |
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| #2 | Mitja Harloff — da muss ich Marc recht geben... | 02.10.2007 - 10:52 |
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du sagst leider quasi gar nichts über den Spielmodus, sondern nutzt ihn lediglich als Aufhänger für deine Betrachtungen über das 'Spielen wie früher', was meiner Meinung nach noch dazu nichts aber auch gar nichts mit Casual zu tun hat!
Casual spielen heißt NICHT, ein Kid ohne Kartenpool zu sein, das random schwache Decks zusammensteckt! Das ist Magic 'wie früher/am Anfang' nicht Casual, meiner Meinung nach.
Es liegt auch ein wenig daran, sich ein (einzelnes!) Casual Deck zu bauen, oder so... Nachdem ich meine Karten des alten Designs verkauft habe, habe ich immerhin noch um 30 Decks. Dadurch wird mein Kartenpool limitiert, da reicht es nicht für Duals für jedes Deck und 12 Sakuras sind auch nur drei Decks... So limitiert sich automatisch die Stärke vieler Decks in der Breite.
Etwas schwammig fand ich auch eure Restriktionen, da du sagst, dass ihr so Armageddon und so vermeiden wollt, sie aber nicht auf eurer Restrictet Liste stehen... (und das Bird-Deck wird super mächtig mit einem Playset Geddons drin, gerade mit dem Keeper of Nine Gales)
Ich hätte es auch schöner gefunden, wenn du weniger Decks genauer beschrieben hättest (und dann möglichst mit ihrem Nutzen genau in diesem Format).
Insgesamt war mir dein Artikel (leider) etwas zu unfokussiert und neben dem Thema, obwohl er unter einem anderen Vorzeichen vielleicht durchaus schöne Aspekte aufzeigt. |
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| #3 | Thomas Jungmann — Kritik und Lob | 02.10.2007 - 11:07 |
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Der Artikel ist gut. Er spricht viele relevante Punkte des Casualdeckbaus an, ist nett geschrieben und gut zu lesen.
Aber:
1. bezweifele ich ernsthaft, das ein Deck mit Syphon Mind und Unnerv irgendjemandem ausser dem Spieler selbst in einer Multiplayerrunde Spaß macht. Denn das sind die unspassigsten Multiplayerkarten, die es gibt. Und extrem gut sind sie auch noch.
2. Wie mein Vorredner schon sagte: Du hast das Thema verfehlt. Emperor wird öfter erwähnt als Free-for-all, und Du hast zwar am Ende ein Deck stehen, das am ehesten in einem solchen Spiel gut ist, aber Du sagst wenig konkretes zum Deck und zu den damit gemachten Spielen. Denn Dein Deck ist zwar im Singleplayer ziemlich ok, aber im Multiplayer der absolute Killer (siehe Punkt 1). Wenn Du damit gegen ein Kiddie spielst (oder gegen mehrere, dürfte egal sein...), dann gehen die weinend nach hause, denn dagegen mit Kreaturen anzurennen macht niemals Spaß.
Demnach hast Du wohl einen guten Artikel abgeliefert, aber den Wettbewerb dürftest Du damit nicht gewinnen. |
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| #4 | Andreas Pischner — zeromant.wordpress.com | 02.10.2007 - 11:21 |
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Das Wichtigste ist schon gesagt worden: Das Thema wurde nicht nur verfehlt, es wurde überhaupt nicht behandelt! Kann es der Sinn der Themenvorgabe eines Wettebewerbs sein, dass die Teilnehmer sie völlig ignorieren dürfen? Dieser Artikel hat mit Free-For-All nicht mehr zu tun als eine Dokumentation zu den Paarungsgewohnheiten des Breitmaulfrosches. Diesen Beitrag hätte die Redaktion bereits im Vorfeld aussortieren müssen. |
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| #5 | GOL — ... | 02.10.2007 - 11:47 |
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Warum immer Zensur? Thomas hat den Artikel gut gefunden, also gerne gelesen. Ich habe mich dabei auch nicht gelangweilt, also warum nicht veröffentlichen? Das Thema wurde in der Tat verfehlt, dafür wird der Artikel wahrscheinlich auch nicht gewinnen. |
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| #6 | Aaron Böhmler — Kritik angenommen, aber .... | 02.10.2007 - 11:53 |
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wie man wohl sehen kann, lag mein Augenmerk auf dem Bau eines Free-for-All Decks und nicht direkt am Spielgeschehen selbst.
Wenn sich jetzt andere auf eine "Spielanalyse" gefreut hätten, dann tut es mir Leid ...
Ich muss nämlich zugeben, dass ich eigentlich auch mehr Zeit in Deckbau/Decktech gesteckt habe, als ins Spielen selbst - wobei ich das nicht als Nachteil sehe!
Jetzt im Nachhinein sehe ich natürlich, dass ich noch etwas zu Free-for-All-spielen hätte schreiben müssen - aber wie es eben so ist, fällt einem sowas immer erst zu spät ein/auf.
Edit: Ich will jetzt niemanden hier angreifen, aber ich sehe eigentlich bei jedem schlecht bewertetem Artikel, dass sich die Redaktion vor den "großen Kommentatoren" rechtfertigen muss. Ist das irgendwie so ein interner Streit ?
Das kommt so rüber, als würde man die Artikel hier reinstellen in der Hoffnung "Bitte bewertet ihn gut; sonst muss ich mich wieder rechtfertigen" ...
Sorry, aber das musste mal raus! |
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| #7 | Andreas Pischner — zeromant.wordpress.com | 02.10.2007 - 11:58 |
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Die Option, den Artikel aus dem Wettbewerb auszuschließen, aber dem Autor anzubieten, ihn außerhalb zu veröffentlichen, hätte die Redaktion ja auch gehabt.
In den Wettbewerb gehört er aber nun einmal nicht, denn er verstößt gegen die Teilnahmebedingungen. |
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| #8 | Aaron Böhmler — Teilnahmebedingungen? | 02.10.2007 - 12:10 |
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Also ich habe grad nochmal die Teilnahmebedingungen nachgelesen:
"Schreibt uns Eure Erfahrungen, lustige oder interessante Erlebnisse, Decklisten samt Erklärungen und was Euch sonst dazu einfällt."
Wo hab ich da verstoßen ?
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| #9 | Raoul Zimmermann | 02.10.2007 - 12:18 |
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"In den Wettbewerb gehört er aber nun einmal nicht, denn er verstößt gegen die Teilnahmebedingungen"
Der Autor is mir zwar inzwischen zuvorgekommen, aber ich bin auch seiner Meinung, denn wenn ich nichts übersehen habe sind hier:
http://magicuniverse.de/html/kolumnen.php?tempid=803.219.209.597.952&id=693
die Teilnahmebedingungen.
Wogegen verstößt der Artikel genau? Das einzige was sich für mich wie eine Anweisung anhört ist:
"Schreibt uns Eure Erfahrungen, lustige oder interessante Erlebnisse, Decklisten samt Erklärungen und was Euch sonst dazu einfällt."
Was ja in dem Artikel durchaus geschiet. |
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| #10 | Andreas Pischner | 02.10.2007 - 12:22 |
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"In diesem zweiten Wettbewerb suchen wir Artikel zu einem der drei folgenden Fun-Formate:
ABC-Magic
Free-For-All
Emperor"
Das Thema Random-Casual-Decklisten befand sich nicht in der Auswahl. |
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| #11 | Mister U — Oh Gott | 02.10.2007 - 12:29 |
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Ist doch vollkommen wurscht. Der Artikel hat zwar nur am Rande mit Free-For-All zu tun aber er ist definitiv Casual. Also ist er hier völlig richtig. Wem das stört der braucht ihn ja nicht zu wählen.
Gefallen hat er mir allerdings nicht so toll. Das liegt aber weniger am Schreibstil sondern an dieser Art von "Jeder versucht das beste schlechteste Deck zu bauen"-Mentalität. Aber das ist nur meine subjektive Ansicht. |
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| #12 | Philipp Summereder — Bezug zum Thema | 02.10.2007 - 12:56 |
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"In diesem zweiten Wettbewerb suchen wir Artikel zu einem der drei folgenden Fun-Formate:
ABC-Magic
Free-For-All
Emperor
Eine Erklärung zu den einzelnen Formaten findet Ihr hier.
Schreibt uns Eure Erfahrungen, lustige oder interessante Erlebnisse, Decklisten samt Erklärungen und was Euch sonst dazu einfällt."
Also ich habe das ähnlich verstanden wie Aaron, mein Wettbewerbsartikel handelt auch mehr von lustigen Erfahrungen denn vom Free For All Format. ;)
lg Phips
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| #13 | Andreas Pischner — zeromant.wordpress.com | 02.10.2007 - 13:05 |
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Wenn es lustige Erfahrungen beim Free-For-All sind, dann ist das ja auch on-theme... Außer, Du meinst mit "lustigen Erfahrungen" wie Deinen Mitspielern beim Lachen das Bier aus der Nase lief, weil sie nebenher Simpsons geguckt haben! |
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| #14 | jan lorenzen | 02.10.2007 - 16:01 |
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Ich fasse einmal ein wenig zusammen:
Aaron versucht mit einigen Freunden (zB mir), ein paar lustige Spiele zu dritt oder zu viert (FFA...oder wie oder was?) zu machen und schreibt über die Decks, die dabei genutzt wurden, einen Artikel. Er geht dabei mehr auf Deckbau, als auf das Spielen an sich ein. nun frage ich mich doch, warum das nichts mit dem Format FFA zu tun haben soll! Mehr brauch ich glaub ich nicht zu sagen...
Kommentare a'la "Casual heißt nicht..." halte ich mal für völlig unsinnig, denn sie widersprechen sich zunächst einmal selbst. Wenn wir gerne wieder das Gefühl aufkommen lassen wollen, Decks wie Anfänger sie bauen, zu spielen, dann kann niemand daher kommen und sagen, das hätte nichts mit Casual Gaming zu tun.
Emperor wird hier übrigens keineswegs als FFA beschrieben, sondern eine Emperor-Runde wird hier als ein Beispiel für ein Fun/Casual - Format genutzt.
Der Artikel liest sich, meiner Meinung nach, sehr gut und macht deutlich, welchen Spaß und welche Probleme wir bei unserem, für uns neu entdeckten, Casual-Format hatten. |
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| #15 | Ashraf Abou Omar — No Topic | 02.10.2007 - 19:34 |
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Ich sehe das ähnlich.
Aaron hat eine etwas andere Präsentationsmöglichkeit gewählt, allerdings eine die durchaus ligitim ist. Ich denke es wäre ziemlich langweilig geworden, wenn ein jeder eine Play by Play Analyse geschrieben hätte wäre es sicher ziemlich langweilig geworden. |
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| #16 | Andreas Pischner — zeromant.wordpress.com | 02.10.2007 - 21:22 |
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Leute, jetzt lest den Artikel doch noch einmal in Ruhe durch: Der Autor hat keineswegs eine andere Herangehensweise zum Thema Free-For-All gewählt, er hat ÜBERHAUPT NICHT über Free-For-All geschrieben!
Macht die Probe aufs Exempel: Ersetzt überall im Text "Free-For-All" durch z.B. "Melee". Und? Der selbe Text, die selbe Aussage!
DIes hier ist ein generischer Casual-Artikel, der genau so viel (WENIG!) mit Free-For-All zu tun hat wie mit jedem anderen Casual-Format, welches definiert, wer wessen Gegner ist und mit wem wie interagieren darf - eine riesige Mogelpackung! |
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| #17 | Ashraf Abou Omar | 02.10.2007 - 21:27 |
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Selbst wenn es so ist wie du sagst,es gibt immer eine Grauzone, schau dir die Gesetze Deutschlands an.......
Aaron hat nun einmal eine andere Vorstellung von dem Thema gehabt als ihr...., entweder es gefällt euch, oder es gefällt euch nicht. |
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| #18 | jan lorenzen | 03.10.2007 - 04:09 |
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Man könnte schon fast drüber lachen, wie ignorant hier argumentiert wird. Wie ich bereits sagte, schreibt er über Decks, die er für FFA Spiele gebaut hat, ich verstehe nicht, wie man nun daher kommen kann und sagen kann, dass es nichts mit FFA zu tun hat.
Naja, ich bin dieser unsinnigen Diskussion langsam müde...und es ist ja auch schon spät...
Nur weil ein Artikel nicht genau das enthält, was man selbst gerne Lesen würde, ist er noch lange nicht schlecht oder "am Thema vorbei" ...Auf die Bezeichnung "Mogelpackung" weigere ich mich genauer einzugehen -.- Was für ein Quatsch!
Seid mal dankbar, dass hier überhaupt Leute Artikel verfassen, die so interessant und gut zu Lesen sind! |
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| #19 | Mitja Harloff — ach kommt... | 03.10.2007 - 10:40 |
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die Kritik ist doch nachvollziehbar, das Argument des 'anderen Ansatzes' im Nachhinein zusammengeschustert...
Dies geht raus an Jan und Ashraf (und Aaron):
Niemand hier hätte was gegen die Beschreibung von Decklisten oder des Prozesses, wie es zu einem bestimmten Deck gekommen ist, wenn Aaron nur IRGENDWIE auf FFA und seine Besonderheiten eingegangen wäre! Meinetwegen einfach nach einem Schema wie: 'Ich habe es mit Karte X probiert, das hat nicht so gut geklappt, weil FFA blabla ist, deshalb habe ich sie ausgetauscht, um somit diese Eigenart von FFA zu umgehen/abusen o.ä.'!
Den Leuten, die 'Syphon Soul' kennen, ist klar, warum die Karte in Mehrspieler-Runden sinnvoll ist, allen anderen sollte mit einer Erklärung ein Grund gegeben werden, den Namen mal anzuklicken, um das nachvollziehen zu können...
Das hier Einige euer Verständnis von Casual = Crap nicht teilen, damit müsst ihr leben, 'anderer Ansatz' hin oder her, es gibt halt andere Meinungen, die müssen auch gesagt werden dürfen!
Noch mal zum Thema Kritik: Die Menschen hier sind sonst recht schnell mit Aussagen wie 'schlechtester Artikel, den ich je gelesen habe', da war die Kritik hier doch deutlich konstruktiv. Es war Aarons erster Artikel, da waren gute Ansätze dabei, beim nächsten Mal konzentriert er sich auf die Vorgaben und verknüpft seine Aussagen/Geschichten/Decks etc. mit ihnen und alles wir gut! |
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| #20 | jan lorenzen | 03.10.2007 - 14:10 |
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Die Kritik mag ja insofern angebracht sein, dass es für manche Leser nicht deutlich genug geworden ist, dass es um FFA geht, aber wenn man es Ihnen sogar im Nachhinein noch einmal deutlich machen will, läuft man erstmal gegen eine Wand...
Im Nachhinein zusammengeschustert ist hier nun wirklich gar nichts, denn wie ich bereits 2mal sagte, ging das ganze schließlich aus einer FFA Runde hervor. Wie dem auch sei, die Aussage Casual = Crap hat hier keiner gemacht. Ihr erwehre mich nur dagegen, dass Crap-Decks bauen nichts mit Casual zu tun haben kann. Nicht mehr und nicht weniger.
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| #21 | Robert Ewig | 05.10.2007 - 00:35 |
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Also ich für meinen Teil finde das Thema nicht verfehlt... er geht doch (wenn auch nur indirekt) auf das Thema ein!
Außerdem ist doch wohl selbstverständlich dass dieser Artikel nicht aus dem Wettbewerb ausgeschlossen da er ohne Zweifel zu lustigen Erfahrungen gezählt werden kann (siehe Überschrift!!!)
Lg |
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| #22 | Andreas Pischner — zeromant.wordpress.com | 05.10.2007 - 11:10 |
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Wenn der Autor über seine "lustigen Erfahrungen" beim ersten Date schreibt, kann er also auch am Wettbewerb teilnehmen?
Außerdem kann offenbar jeder Text mit mindestens 2000 Wörtern teilnehmen, das war ja auch Bedingung...
Lustige Erfahrungen beim "Free-For-All" wären natürlich on-topic gewesen, aber darüber findet sich nichts!
Ich glaube, dass es hier eine Menge Menschen gibt, die in der Schule ihre Aufsätze mit dem Bemerk "Thema verfehlt" zurückbekommen und sich über ihren Lehrer geärgert haben, weil der doch so ungerecht und willkürlich Noten vergäbe...
Teilnahmebedingung des Wettbewerbs war es, über eines von drei festgelegten Formaten zu schreiben. Das hat es den Einsendern ein wenig erschwert. Insbesondere war es so nicht möglich, einen generischen Casual-Artikel zu schreiben. Außer natürlich, man macht es einfach (so wie hier) und kommt damit durch! Das ist aber höchst unfair gegenüber den Teilnehmern, die sich an die Themenvorgabe gehalten HABEN bzw. gar nicht erst teilgenommen haben, weil sie zu diesem Thema nichts zu sagen wussten!
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, sich des Themas WIRKLICH anzunehmen: Man kann den Deckbau für dieses Format erörtern, indem man darauf eingeht, warum bestimmte Karten, Synergien und Strategien im FFA besonders gut oder schlecht sind. Man kann Multiplayer-Politik erörtern. Man kann den Ablauf einer FFA-Spielrunde unterhaltsam referieren. Man kann die Regeln von FFA diskutieren und Verbesserungsvorschläge machen. Was immer man aber tut, man hat als Thema FFA, und das wird dadurch deutlich, dass man den selben Artikel nicht genau so mit dem Etikett "Melee" versehen könnte!
Es ist traurig, wie sehr es vielen Menschen doch an elementarem Leseverständnis mangelt. |
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