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Wisst Ihr, was das ist?
Nur keine Eile - ich komme am Ende dieses Artikels darauf zurück.
Bis dahin erzähle ich Euch ein paar kurze Geschichten und zeige Euch noch ein paar andere Decklisten.
Die erste GeschichteWisst Ihr, es ist unterdessen bereits über ein Jahr her, da zockte ich noch gelegentlich auf MTGO. Am liebsten draftete ich, aber weil ich damals häufiger Probleme mit meiner Internet-Verbindung hatte, verkniff ich es mir so nach und nach, dafür Geld auszugeben (ich hatte meine Anfangsinvestition von vor ein paar Jahren unterdessen nach einer schwachen Serie aufgebraucht bzw. war zu faul meinen Kartenpool in tix umzusetzen, um weitermachen zu können) und zockte stattdessen ab und zu vor dem Einschlafen ein bisschen Casual und zwar, dem Power Level meiner Decks angemessen (die Rare-frei waren, und nur eine beschränkte Uncommon-Auswahl, sowie auch noch lange keine vollständige Common-Auswahl zur Verfügung hatten) im Beginners' Room. Alle 10-12 Partien traf ich dabei auf einen wirklichen Anfänger mit einem Preconstructed Deck, der mir dann natürlich chancenlos unterlag, aber in der Regel hatte ich doch Gegner, deren Decks einen Wert besaßen, der vermutlich den meiner kompletten Online-Sammlung überstieg, und die ich normalerweise besiegte, weil ich Decks bauen konnte und sie nicht. Meine Gewinnhäufigkeit lag insgesamt vielleicht ein wenig über zwei Drittel, aber nicht viel, und ich hatte meinen Spaß.
Immer mal wieder schnupperte ich auch in den "normalen" Casual Room, und jedes Mal zog ich mich wieder zurück, nachdem ich die dort grassierenden Reanimator-Decks, Dritte-Runde-Kombokill-Decks, Sliver-Decks und Turnier- Netdecks mit einem halben Dutzend geänderter Karten begutachtet hatte. Der Beginner Room war für meine Zwecke nicht absolut ideal - dazu hätte es eines dritten Raums zwischen jenen beiden bedurft - aber hinreichend geeignet. Gelegentlich (aber wirklich nur gelegentlich) schrieb mich einer meiner besiegter Gegner um Tipps an, die ich auch bereitwillig gab.
Ein solcher Fall trat auf, als ich einen absoluten Haufen völlig mit irgendeiner Synergie in meinem Deck dominierte (nehmen wir einfach um des Beispiel Willens an, es sei Crystal Shard plus Nekrataal gewesen, die ich ein- bzw. zweimal besaß und in ein blau-schwarzes Deck mit allerlei Ratten und Ninjas gesteckt hatte). Mein Gegner teilte mir fröhlich mit, dass er wohl wieder einmal verloren hätte und seufzte, dass er irgendwie gar nicht gewönne. Ich deutete an, dass sein Deck auch nicht allzu überzeugend gebaut war - es hatte so eine Mischung aus 1/1ern für 1 Mana und 3/3ern für 5 Mana und zu viele Auren, glaube ich) und er erklärte mir, dass er kaum Karten besaß. Daraufhin warf ich via Tauschfenster einen Blick auf seine Sammlung und sah mir das Ganze einmal an. Es stimmte: Er hatte sehr, sehr wenig, und beinahe ausschließlich aus Grundsets. Trotzdem ließ sich da meiner Ansicht nach etwas machen, und ich schlug ihm eine R/W Beatz Liste vor, die auf Weenies wie Suntail Hawk, Fresh Volunteers & Goblin Raiders beruhte und sich mit Pacifism, Shock, Volcanic Hammer und dem einen oder anderen Blaze den Weg frei machte. Ein paar Disenchants für den Notfall waren auch dabei. Es war letztendlich nichts anderes als ein auf 60 Karten aufgeblähtes Draftdeck mit einer etwas konsequenteren Kurve und einem ein wenig stärkeren strategischen Fokus.
Mein Gegner bedankte sich und sagte mir, er wolle dieses Deck sogleich bauen und ausprobieren.
Drei Tage später war ich wieder einmal online, und er schickte mir eine PM, in der er sich erneut bedankte und davon schwärmte, dass er mit seinem neuen Deck beinahe drei Viertel seiner Spiele gewönne! Ich freute mich für ihn, ließ mich von ihm herausfordern und schlug ihn mit drei verschiedenen Decks insgesamt 2 zu 1.
Die zweite GeschichteEinmal telefonierte ich mit Kai B. (der ohne Pro Tour Punkte) und er erzählte mir, dass er mit dem Henke (nicht der Editor) Decks bauen wollte, die nur aus Karten bestehen durften, die mit ihren Initialen begannen (sowie natürlich Standardländern), also ein K-B-Deck und ein M-H-Deck. Außerdem beschränkten sie sich auf die Zehnte Edition und den Time Spiral Block, weil Kai nur daraus Karten besaß.
Diese Idee gefiel mir, und ich beschloss mitzumachen! Um auszugleichen, dass verschiedene Buchstabenkombinationen einen verschieden großen Kartenpool zur Verfügung stellten, regte ich an, die Gesamtzahl der jeweils erlaubten Karten zueinander in Beziehung zu setzen und die Deckgrößen entsprechend anzupassen. Kai hatte den Kleinsten (no pun intended - really!) und definierte mit einem 40-Karten-Deck die Grundgröße. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, aber ich glaube ich kam mit A&P dementsprechend auf knapp über 100 Karten.
Ich bastelte mir ein weiß-blaues Kontrolldeck mit allerlei schicken Dingen wie Ancestral Vision, Adarkar Wastes, Prismatic Lens, Amrou Scout plus Amrou Seekers plus Aven Riftwatcher, Academy Ruins plus Platinum Angel plus... Phyrexian Vault plus Assembly-Worker (hey, ich musste auf meine Manakurve achten!), Pact of Negation, Psionic Blast, Porphyry Nodes, Aura of Silence, Pacifism, Persuasion, Pithing Needle, Prodigal Sorcerer, Puppeteer, Paladin en-Vec, Pentarch Paladin, Pulmonic Sliver plus Poultice Sliver plus Psionic Sliver, Air Elemental, Angel of Mercy, Aeon Chronicler, Arcanis the Omnipotent, Angel of Salvation & Akroma, Angel of Wrath, sowie noch einigem Kleinkram, bevorzugt im unteren Manabereich (Angelic Wall zum Beispiel wünschte ich mir immer in der Anfangshand!)
Wer sollte mit so viel Power mithalten? Mark gewiss nicht - ich habe vergessen, was er spielte, aber es funktionierte einfach nicht so, wie er es wollte, und er schien bei den Spielen, denen ich zusah, selbst gegen Kai zusammen gewürfelten Haufen nur ca. 50% zu haben.
Ja, den der Kai hatte da irgendetwas schwarz-weiß-rotes zusammen gestoppelt, was Keldon Marauders und Kaervek the Merciless im selben Deck vereinigte - das war natürlich nichts!
Dann griff ich ein. Ich verprügelte den armen Mark mit meinen gesammelten Rare-Spoilern nach Strich und Faden und hatte beinahe schon ein ungutes Gefühl, als danach Kai an der Reihe war. Kleine Kinder und Lutscher, Ihr wisst schon.
Das legte sich dann aber, als Kai eines um das andere Spiel gewann, während mein Kontrolldeck sich von seiner klobigen und/oder seiner manaunsicheren Seite zeigte! Tatsächlich denke ich, dass es insgesamt (und wir machten ziemlich viele Spiele) ungefähr 6 zu 4 für ihn ausging, und irgendwie gewann ich beinahe nur dann, wenn ich meinen Angel of Mercy rechtzeitig zog!
Kais Deck war nämlich gar kein so klobiger Haufen, sondern ein rot-weißes Beatdown-Deck, in welches er mit Hilfe der Blood Crypt und "nur so zum Spaß" einen Kaervek und einen Blightspeaker gesplasht hate, die ich bei einem Spiel in seiner Hand gesehen hatte, und von der ich voreilig auf sein gesamtes Deck geschlossen hatte! Benalish Knight, Blaze, Bloodrock Cyclops, Bogardan Firefiend, Blazing Blade Askari, Benalish Cavalry, Kedlon Halberdier, Knight of the Holy Nimbus, Blood Knight, Brute Force, Keldon Marauders, Bogardan Lancer, Bound in Silence und Knight of Sursi bildeten die Grundlage für ein aggressives Deck, welches meinen lahmen Spoilerhaufen immer wieder einfach überrannte. Mir blieb nichts übrig als anzuerkennen, dass ich offensichtlich höchst voreilig geurteilt hatte und mich geschlagen zu geben. Den Schwarz-Splash konnte ich Kai allerdings nicht ausreden, obwohl wir uns einig darin waren, dass er sein Deck nur verschlechterte, aber er bestand darauf, weil er ihm Spaß machte, und dagegen war ja letztlich nichts einzuwenden.
Die dritte GeschichteMeine damalige Mitbewohnerin Anna lud mich einmal zu einem Multiplayer-Abend ein, den ihre frühere WG veranstaltete. Sie warnte mich jedoch vor, dass sie den anderen Spielern so viel von mir und meinen Fähigkeiten erzählt hätte, dass "sich alle gegen mich verbünden" würden.
Das klang natürlich entmutigend, aber ich beschloss, diese Herausforderung anzunehmen. Ich brauchte also ein Deck, welches einen ganzen Tisch besiegen konnte? Hmmm...
Ich entschied mich für ein UGW mit jeder Menge Manabeschleunigung, Mirari's Wake, Mirari, einigen Tutoren, Eternal Witness und Restock, sowie Time Stretch und Decree of Justice. Mein Ziel war es offensichtlich, einen Time Stretch zu spielen, ihn in den beiden Extrazügen wiederzuholen, dann den Wiederholer wiederzuholen und so weiter, bis ich genügend Züge und Mana angesammelt hatte, dass ich mit Engeln aus einem gigantischen Decree den gesamten Tisch totfliegen konnte.
Es war das erste Mal gewesen, dass ich in eine Multiplayer-Runde mit einem speziell dafür selbst gebauten Deck eintrat (ansonsten hatte ich, wenn ich mich dazu hatte überreden lassen, einfach eines meiner normalen Decks genommen oder mir eines geliehen), und dementsprechend neugierig war ich, was passieren würde!
Nun - was immer ich als frühe Defensive geplant hatte (Wall of Roots bestimmt, vielleicht Moment of Silence und Renewed Faith, ich weiß es nicht mehr) weigerte sich, in meiner Anfangshand aufzutauchen, was natürlich schlecht war. Allerdings stellte ich fest, dass Anna mit ihrer Prognose, dass sich alle auf mich stürzen würden, weit übertrieben hatte - tatsächlich wurde ich eigentlich komplett in Ruhe gelassen, was natürlich gut war...oder?
Ich überlebte also problemlos bis Runde 5 oder 6 und gewann das Spiel. Einfach so. Die restlichen Spieler hatten irgendwelche merkwürdigen Themendecks (Anna zum Beispiel ein Elfendeck ohne jeglichen Fokus) oder Sealed-Deck-artige Haufen. Wenn wir tatsächlich eine Runde "Alle gegen Andi" gespielt hätten, wäre das einigermaßen fair gewesen (und ich hätte auf Grund meines bescheidenen Draws verloren), aber so, wie es gelaufen war, muss ich hier doch noch einmal die Lutscher-Metapher bemühen. Das konnte es nicht sein! Zwar jammerte niemand wirklich herum, aber ich packte mein schickes Deck doch lieber wieder ein und lieh mir für die nächsten Runden eines von meinem Nachbarn, mit dem ich dann chancenlos verlor - nicht, weil sich alle auf mich gestürzt hätten, sondern weil dieses Deck einfach nur beschissen gebaut war, ohne jegliche Synergie, ohne brauchbare Manakurve und mit viel zu vielen abhängigen Karten. Das machte auch keinen Spaß, aber ich verkniff mir das Jammern.
Später am Abend kamen zwei neue Spieler dazu, und Anna drängte mich dazu, doch noch einmal mein Mirari-Deck auszupacken, um es "ihnen zu zeigen" (in welcher Bedeutung dieses Begriffs auch immer). Die übrigen Spieler hatten nichts dagegen, und als ich die Neulinge warnte, dass dieses Deck mir vermutlich ein wenig zu stark geraten war, winkten sie nur souverän ab, das sei schon in Ordnung.
Also spielten wir. Diejenigen, die schon länger dabei waren, drängten die Neulinge, sich gegen mich zu verbünden, aber diese hielten dies entweder für einen Trick oder wollten aus Prinzip widersprechen und griffen stattdessen ihre Nachbarn an, die wehrlos waren, weil sie auf mich los gegangen waren. Daraufhin beschlossen diese, sich zu rächen und zurück zu schlagen, und plötzlich wurde ich - wenn auch auf gefährlich niedrigem Life Total - wieder in Ruhe gelassen. Die Neulinge wurden noch ein letztes Mal eindringlich gewarnt, dass ich die eigentliche Gefahr wäre, und sie ignorierten mich wieder, woraufhin mich die anderen anguckten und sagten: "Na, dann mach's halt." Einer hätte mich immer noch umbringen können, wollte aber lieber durch meine Hand sterben als durch die eines der Neulinge, die ihm mächtig zusetzten. Also machte ich es halt, mit dem sicheren Gefühl, dass ich hier irgendwie fehl am Platz war.
Die vierte GeschichteUnd wieder wurde ich zu einem Casual-Abend eingeladen. Es sollte nicht nur Multiplayer gespielt, sondern auch Sealed Deck, sowie getauscht werden (ansonsten weiß ich nicht recht, ob ich der Einladung hätte folgen wollen). Ich überlegte, was ich mitnehmen sollte, und entschied mich für ein Deck, das auch stark war, wenn es ein wenig in Ruhe gelassen wurde, aber nicht gleich den ganzen Tisch annihilierte, und neben seinem Haupttrick auch ein konventionelles Lategame mit guter Utility besaß. Dieses Deck sah so aus (die exakte Manaverteilung weiß ich nicht mehr, aber die Anzahl der Länder und Signets stimmt):
(Doch, ich bin sicher, Ihr kriegt alleine heraus, was dieses Deck macht, und warum da ein Fallen Angel drin ist. So originell ist es wirklich nicht!)
Wir spielten vor dem Sealed ein paarmal Team-Constructed und wieder stellte ich fest, dass mein Deck im Vergleich zum Rest des Tisches overpowered war. Da ich dieses mal aber nicht sofort das Spiel beendete, war das in Ordnung und durch geschicktes Umpaaren der Partner, konnte man das auch einigermaßen ausgleichen. Trotzdem spielte ich auch diesmal ein oder zwei Partien mit einem geliehenen Deck, um für etwas Abwechslung zu sorgen (diese Anekdoten stammen größtenteils aus der Zeit, in der ich mich noch primär als Turnierspieler begriff und keinen Grundstock an fertig gebauten Casual-Decks besaß).
Die fünfte GeschichteAls meine Shadowmoor-Displays bei mir eingetroffen waren, spielte ich mit deren Inhalt zunächst ganz viel Sealed Deck. Dann waren sie irgendwann alle aufgebraucht und meine Sammlung aufgestockt und natürlich lagen immer noch kistenweise überschüssige Commons herum. Also tat ich das, was ich in dieser Situation immer tat: Common-Decks bauen!
Dabei wollte ich zunächst in jeder Farbe eines bauen, stellte aber rasch fest, dass Schwarz einfach nicht genug taugte, und dass Blau eigentlich hauptsächlich diejenigen Karten spielen wollte, die es sich mit Weiß teilte. Daher beschloss ich, Blau und Schwarz zusammen zu stecken, ihnen aber dafür nur Hybride zu erlauben, die sie gemeinsam hatten. Generell wollte ich, dass sich keine zwei Decks eine Karte teilten, um sie unterschiedlicher zu gestalten. Dies ist dabei heraus gekommen:
Dann spielte ich mit Katja diese Decks ein wenig gegeneinander, wie wir es auch schon mit den Lorwyn- und Time-Spiral-Common-Decks getan hatten.
Es war ein Desaster.
Ich hatte wirklich mein Bestes getan (und auch ziemlich herum probiert, bis diese Liste hier feststand), aber das blau-schwarze Deck konnte einfach nicht gewinnen. Es war einfach nur völliger Dreck.
Schlimmer noch: Das grüne Deck gewann eigentlich auch nur gegen das blau-schwarze! Gegen Rot und Weiß konnte es sich vielleicht in einem von fünf Spielen rechtzeitig stabilisieren, ansonsten wurde es überrannt.
Und noch schlimmer: Das weiße Deck war dem roten auch noch klar unterlegen! Ab und zu bekam es ein Steel of the Godhead auf eine Kreatur, die das rote Deck mit einem removalarmen Draw nicht entsorgen konnte, aber ansonsten war es chancenlos.
Rot schlug einfach alles, und so lernte ich rasch die Macht der roten Conspire-Sprüche und des Intimidator Initiate kennen, die ich zwar erahnt, aber immer noch unterschätzt hatte. (Das war übrigens lange, bevor irgendwelche Limited-Analysen von Shadowmoor auf deutschen Seiten zu finden gewesen waren.)
Es hatte einfach keinen Zweck! Waren die Common-Decks aus früheren Blöcken noch ungefähr gleich stark gewesen, so gab es bei Shadowmoor nicht den Hauch einer Balance. Ich gab es auf und mottete diese Decks ein. Vielleicht wird Eventide ja einen Ausgleich herbeiführen, aber für meine älteren Common-Decks werden sie nie ein fairer Gegner sein - das rote Deck walzt ja teilweise schon meine "richtigen" Casual-Decks nieder!
Die sechste GeschichteVor ein paar Wochen meldete sich ein langjähriger Freund wieder bei mir, den ich für längere Zeit aus den Augen verloren hatte. Er lud mich zu sich ein und bat mich, einige Magic-Decks mitzubringen. Da ich weiß, dass er sich fast nie Karten kaufte, packte ich meine Common-Decks ein.
Wir spielten an diesem Abend nicht nur Magic - es gab viel zu erzählen - aber ein paar Spiele machten wir doch. Dabei benutzte er ein Deck, welches ich ihm vor ca. vier Jahren einmal aus Commons und ein paar Uncommons zusammen gebaut hatte... und plättete mich total!
Dieses Deck hatte ich meinem oben bereits beschriebenen MTGO-Deck nachempfunden. Es benutzte allerlei blaue und schwarze Kreaturen mit Comes-Into-Play-Triggern - hauptsächlich Ratten - und Crystal Shard. Außerdem enthielt es 4 Aether Vial, deren Stärke ich damals gerade zu entdecken begann, die aber noch nicht so teuer gewesen waren, dass ich sie nicht gedankenlos verschenkt hätte.
Jede Runde dasselbe Land zu ziehen und es im Upkeep wieder zurück zu legen, das ist schon frustrierend! Chittering Rats + Crystal Shard + Aether Vial mit 3 Countern machte es möglich. Mit meinen aggressiven Decks kam ich nicht rasch genug durch die frühen Ratten durch und meinen Kontrolldecks zersägten sie die Hand, so dass ich das Lock nicht verhindern konnte. Das einzige Deck, welches sich wehren konnte, waren Faeries (nein, nicht das Turnierdeck, das simple Lorwyn-Block-Common-Deck), welche schnelle Starts hinlegten und sich von den Ratten nicht blocken ließen.
Die siebte GeschichteIch hatte magicspielenden Besuch. Er war eigentlich nicht wirklich zum Magic-Spielen da, hatte aber ein Deck dabei. Meine Freundin Katja forderte ihn zum Spielen heraus. Ich weiß nicht mehr genau, was er zockte, aber es war irgendetwas typisch Casual-Kompliziertes; bunt, mit ganz vielen zweitklassigen Rares und Environment-verändernden Artefakten und Verzauberungen.
Katja stampfte ihn mit folgendem Common-Deck ein:
Das Elfen-Deck, das ich ihr zu Weihnachten geschenkt habe, ist ihr Lieblingsdeck, aber wenn sie gewinnen will, spielt sie dieses hier!
Die achte GeschichteFrank Schacherer, mein ehemaliger Magic-Mentor vor beinahe eineinhalb Jahrzehnten und der Gewinner des ersten Berliner PTQs, war wieder einmal kurz in Berlin und wir trafen uns bei Area 51, wo ein gemeinsamer Bekannter einen Rollenspielladen eröffnet hatte. Frank, der eigentlich schon ewig nicht mehr aktiv ist, hatte keine Decks dabei, aber doch mal wieder Lust zu zocken. Ich hatte meine Drachenpaarungsdecks mit. Wir spielten ein paar Stunden, teilweise Duelle, teilweise im Multiplayer mit einem Kumpel von ihm und Katja. Wir hatten einen Riesenspaß.
Die neunte GeschichteAn einem anderen Tag bin ich wieder im Area 51. Ein jüngerer Magic-Spieler fragt mich, ob ich zocken will, aber ich habe kein Deck dabei. Der Ladenbesitzer leiht mir seine Kithkin (90% Netzvariante, 10% individuelle Verschlimmbesserung wie Dolmen Gate und zu viele Mirror Entity). Mein Gegner spielt Faeries (50% Netzvariante, 25% schlechter Budget-Ersatz für Rares, die ihm fehlen, 25% dumme eigene Ideen). Ich mähe ihn zwei Mal in kürzester Zeit ohne jeden Widerstand nieder und gebe dann dem Ladenbesitzer sein Deck zurück. Stattdessen teilen wir einfach das Deck meines Gegners in zwei Hälften und haben Spaß mit ein paar ausgeglichenen und spannenden Partien.
Die zehnte GeschichteNachdem ich mich für die DM gequed habe, gehe ich mit Katja noch ein bisschen feiern (Cocktails und so). Sie möchte das Deck mit dem ich mich Qualifiziert habe auch mal spielen und wirft es gegen ihr Elfendeck, das sie mir leiht. Sie hat keine Chance. Ich erlaube ihr zu sideboarden (Shriekmaw für Troll Ascetic), und sie hat immer noch keine Chance. Wir tauschen Decks, und ich habe (fast) keine Chance - gerade einmal ein Spiel schaffe ich zu gewinnen. Wir stellen fest, dass die "echten" Elfen im direkten Vergleich einfach stärker sind als das Standard-Turnierdeck!
So - und was haben alle diese Geschichten gemeinsam? Richtig: Sie beschreiben Casual! Auch insgesamt zeigen sie immer noch nur ein winziges Segment davon. Und da findet sich auch die Antwort auf meine Frage zu Beginn, was jene Deckliste darstellen soll: Es ist ein Casual-Deck! (Niemand hat behauptet, dass es eine schwere Frage war.)
Oh, natürlich ist es ganz speziell noch ein 40-Karten-QXY-Highlander-Deck, aber das ist egal, denn ich kenne sonst niemanden, der dieses Format spielt. Ich spiele es genau genommen nicht einmal selbst. Ich hatte einfach nur Lust zu sehen, was ich unter diesen Vorgaben zusammenbasteln könnte. Nichtsdestotrotz treffe ich irgendwann wahrscheinlich einen Casual-Spieler mit einem Deck, das sich auf demselben (sehr, sehr niedrigen) Power Level befindet, auch wenn es aller Wahrscheinlichkeit nicht nach denselben Vorgaben gebaut wurde.
Diese Aussage aus meinem letzten Artikel wollten einige Kommentatoren einfach nicht verstehen: Casual findet auf vielen völlig unterschiedlichen Power Leveln statt! Deswegen ist es wichtig einschätzen zu können, womit man es zu tun hat, und das richtige Deck für den richtigen Anlass parat zu haben. Und deswegen ist es NICHT wichtig, Decks zu bauen, die in einem bestimmten Umfeld wettbewerbsfähig sind. "Wettbewerbsfähig" - klingelt es bei Euch nicht im Kopf, wenn Ihr diese Vokabel lest?
Das bestgeeignete Deck für ein vorgegebenes Umfeld zu finden, das ist das, was Turnierspieler tun! Wer mit dieser Herangehensweise Casual betreibt, der begibt sich auf ein Gebiet, auf das ich ihm nicht folgen mag, nämlich ein zweitklassiges Turnier-Environment, in dem es an Stelle von fest durch das Format vorgegebenen Deckbauregeln schwammige Prinzipien gibt, welche Karten oder Strategien "zu stark" oder aus sonstigen Gründen verpönt sind. Dort wird dann vielleicht Ravager Affinity als Turnierdeck abgelehnt, aber Broodstar Affinity als Casual-Deck akzeptiert. Möglicherweise wird Landzerstörung geächtet, aber Stasis und Winter Orb sind erlaubt, oder Dredge ist verboten, aber Dragonstorm-Kombo legitim.
Ich spiele genau so gerne oder ungerne gegen Ravager oder Broodstar Affinity, vorausgesetzt, ich bin mit dem entsprechenden Deck für dieses Match-Up ausgerüstet und ich muss nicht STÄNDIG dagegen spielen.
Casual, das bedeutet nämlich für mich, sich für Decks, die einem Spaß machen, das geeignete Environment zu suchen!
Vor allem aber bedeutet es für mich, sich von dem Ziel des „unbedingt Gewinnen Müssens“ zu lösen! Natürlich versuche ich weiterhin, jede einzelne Partie zu gewinnen, sonst macht mir das Spielen keinen Spaß, und wenn ich in einem Funformat ein Deck baue, dann versuche ich, dessen Gewinnchancen zu maximieren, denn das ist der Sinn solcher Formate.
Aber sonst achte ich beim Deckbau weder auf maximale Power, noch auf Wettbewerbsfähigkeit in einem möglichst großen Umfeld. Dafür kann ich immer noch ab und zu Turniere spielen (und das werde ich dieses Jahr auf den Deutschen Meisterschaften wieder tun). Im Casual wünsche ich mir eine Gewinnwahrscheinlichkeit zwischen ein und zwei Drittel, und wenn die nicht gegeben ist, dann wechsle ich halt das Deck (oder mein Gegner tut es).
Wer sich solche Fragen stellt, wie jener Kommentator unter meinem letzten Artikel: "Was wird momentan gespielt, und wie sieht mein Deck dagegen aus? Was mache ich, wenn ich auf Hate stoße?", der sollte es vielleicht mal wieder mit einem sanktionierten Turnier versuchen, denn genau dafür sind diese da!
Lustigerweise habe ich übrigens gerade erst beim Verfassen meines Turnierberichtes zu meiner Qualifikation für die DM noch einmal meinen entsprechenden Bericht im Jahr davor aufgestöbert und dabei folgenden Absatz entdeckt:
"In der Magic University habe ich einmal den Unterschied zwischen prinzipiell gut gebauten Decks und wettbewerbsfähigen Decks erläutert: Ersterer Begriff gibt ein Urteil darüber ab, inwieweit ein Deck in der Lage ist, seine Gewinnstrategie möglichst zuverlässig umzusetzen. Letzterer ist ein Maßstab dafür, welche Chancen ein Deck in einem zu erwartenden Metagame besitzt."
Also: Auch in Zukunft wird es bei mir gut gebaute Casual-Decks zu sehen geben, aber eben keine wettbewerbsfähigen für Euer spezielles Metagame, das ich erstens nicht kenne und in dem ich zweitens möglicherweise gar nicht spielen wollte! Nachdem das nun hoffentlich geklärt ist, kann dann mein eigentlich als Nächstes geplanter Beitrag dieser Reihe (ja, es ist eine Reihe geworden, auch wenn sie prinzipiell nur aus einzelnen Artikeln, die mir zufällig in den Sinn gekommen sind besteht) erscheinen.
Bis dahin denkt vielleicht ein wenig darüber nach, ob Ihr Casual spielt, weil es eine andere Herangehensweise an das Spiel Magic ist oder weil Ihr Euch nicht auf Turniere traut!
PW
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| 17 Kommentare | |   |
| #1 | Florian Reiter | 19.06.2008 - 01:10 |
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Gutes Ding. |
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| #2 | Ernst Gruber — Langsam | 19.06.2008 - 10:22 |
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langsam nervt es einfach nur noch. |
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| #3 | Karl Schedlhofer | 19.06.2008 - 11:18 |
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Irgendwie kommt mir vor egal auf welches deutsche Magicportal ich klicke es kommt nur mehr Pischner Pischner Pischner.
Und überall wird in der selben Leier davon erzählt wie er nicht jetzt vom Pro (was er nie wirklich war, weil da gehört mehr dazu als ein paar ProPünktchen...) zum Casual wurde, aber trotzdem immer sowieso noch besser ist wie alle andern.
Und er hat ja quasi Casual jetzt erst richtig erfunden.
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| #4 | Huy Dinh — Ueberall Pischner! *heul* | 19.06.2008 - 13:07 |
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CASUAL IST TOT!!1!!11einself *jammer*
/e: Mimimi... |
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| #5 | Marco Hermanns — Casual | 19.06.2008 - 13:21 |
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Ich muss sagen ich habe alle deine Casual Artikel gerne gelesen, aber dieser hier gefällt mir besonders gut.
Ein hoch auf diesen Satz:
- Casual, das bedeutet nämlich für mich, sich für Decks, die einem Spaß machen, das geeignete Environment zu suchen! -
Ich habe einen Freund (der mit dem ich hauptsächlich Magic spiele), der sich strikt weigert Karten in sein Deck zu nehmen deren Artwork ihm nicht gefällt, stattdessen sucht er sich in der Regel zweit oder drittklassige Karten um Karten die optimal fürs Deck wären zu ersetzten.
Lange habe ich versucht ihn zu überreden über seinen Schatten zu springen und auch etwas weniger hübsche Karten zu spielen, damit Spiele gegen mein Sliver-Boros Deck oder mein Numot-Control (aka Angelfire mit wenigen "Casual Änderungen“) etwas ausgeglichener verlaufen.
Erst vor einiger Zeit habe ich begonnen zu verstehen, dass es nicht sein Fehler ist zu engstirnig zu sein, sondern dass ich einfach mit den falschen Decks gegen ihn spiele.
Statt zu versuchen seine Decks so stark zu machen, dass sie meine "Semi-Turnier Decks" schlagen, war die Lösung einfach Decks zu bauen die sich dem Powerlevel seiner Decks annähern und dabei trotzdem noch Spaß machen zu spielen (oder aber auch die Artwork Vorgabe einfach auch eizunhalten).
Mit meinem Sliver-Boros Deck kann ich ja dann immer noch gegen seine ziemlich starke Version des Dredge Starters aus Ravnica spielen um auch mit diesem Deck Spaß zu haben.
Solange ein Deck grundsätzlich die Manakurve beachtet und ein wenig Wert darauf legt seinen Plan auch durchsetzten zu können, kann man mit den verschiedensten Beschränkungen (wie zb. dieser Artworkklausel) spielen und trotzdem Spaß haben.
Ein anderes Beispiel ist, dass ich gegen meinen Bruder mit dem ich auch ziemlich viel spiele, freiwillig auf Lockdown oder Mana denial Strategien wie bei meinem RW Arcane/Razias Purification Deck verzichte, weil ich weiß dass er es auf den Tod nicht ausstehen kann dagegen zu spielen.
Ich halte das zwar für etwas engstirnig, aber warum sollte ich ihn zwingen gegen etwas zu spielen was er nicht gerne hat, wenn ich gegen z.b. sein Grozoth Combo Deck auch einfach eines meiner Midrange oder Klobigen Kombo Decks (Alà Enchanted Evening/ Twilight Sheperd) nehmen kann?
Alles in allem denke ich das wir eine ähnliche (ließt sich nicht als gleiche!) Definition von Casual haben.
Es ist immer wieder eine Freude einen deiner Casual Artikel zu lesen!
- Marco
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| #6 | Florian Reiter | 19.06.2008 - 17:07 |
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"Und überall wird in der selben Leier davon erzählt wie er nicht jetzt vom Pro (was er nie wirklich war, weil da gehört mehr dazu als ein paar ProPünktchen...) zum Casual wurde, aber trotzdem immer sowieso noch besser ist wie alle andern.
Und er hat ja quasi Casual jetzt erst richtig erfunden."
Als ihr letzte Woche in der Grundschule "Grundlegendes Textverständnis" durchgenommen habt, warst du wohl krank, hm? Aber extra für dich ein Crash-Kurs, mit dem man es auch ohne Gehirn schafft, halbwegs unfallfrei einen zumindest nicht dummen Kommentar zu verfassen:
Schritt 1: Den Text lesen.
Schritt 2: Den Text verstehen
Schritt 3: Sich Gedanken machen, was man sagen möchte und ob das überhaupt zutrifft auf das Gelesene.
Schritt 4: Kommentieren.
Siehst du? Die Reihenfolge ist 1-2-3-4. Nicht 4-1 und den Rest weglassen! So wird das nichts mit dem Übertritt aufs Gymnasium!
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| #7 | Sebastian Abresch | 19.06.2008 - 17:34 |
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Am allerbesten sind ja diese selbsternannten Hilfspolitessen wie Florian. :) |
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| #8 | Ernst Gruber — @Florian Reiter | 19.06.2008 - 17:37 |
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Dein Kommentar ist einfach nur eine beliebige, unsachliche Beleidigung die man sich 1:1 kopieren kann und praktisch in jeden Forum verwenden kann wenn man jemanden angreifen will der was behauptet was einem nicht gefällt. Er hat Null Bezug zu Karls Kommentar.
Aber wenn man damit aufs Gymnasium kommt.
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| #9 | Christian Haupt — uhh doch schon diese Woche | 19.06.2008 - 17:39 |
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So dann wollen wir mal nach 2 Tagen Statusseminar für next und next next generation Mobilfunktgedöns ist das hier richtig entspannend.
Der Fehler in deiner Argumentation legt in dem Satz: "Casual, das bedeutet nämlich für mich, sich für Decks, die einem Spaß machen, das geeignete Environment zu suchen!"
Denn dieses Argument setzt einen unendlichen Vorrat an unterschiedlichen Spielern in seiner Umgebung vorraus, so dass man immer einen passenden Gegner -für seine nach abweichenden Regeln gebauten Decks- antrifft. Das entspricht aber keinesfalls der Praxis. Ich kann natürlich selbst eine hinreichend große Anzahl an Decks bauen aber dann hab ich nur wenige Decks, die ich wirklich spielen kann und um die anderen zu spielen, bräuchte ich wieder die unendliche Masse an Spielern. Also egal wie man es dreht es ist ineffizient oder besser unnötig.
Die Falle in der du hier läufst ist Magic mit eigenen Deckbauregeln zu limitieren -wenn nicht gar zu verkrüppeln- und damit dann argumentierst Casual würde überall anders gespielt. Wenn man ewig Turnierdecks rauf und runter genuddelt hat, braucht man wahrscheinlich diese Regeln um Abstand zu gewinnen aber der durchschnittlich Magicspieler benötigt das nicht. Dieser kauft sich Booster oder gleich Displays findet eine neue Pet Card/Mechanik und baut ein Deck darum. Fehlende Karten werden ertauscht oder auf Ebay, Onlineshop gekauft und das Deck optimiert. Vorausgesetzt die Karte übersteigt nicht gewisse Preisvorstellung. Und da ist man bei einem der zwei wirklich vorhandene Unterschiede zwischen Turnier und Casualmagic aus dem sich allerdings viele spürbare Effekt ableiten: geringes Powerlevel, langsamer, damit mehr Möglichkeiten was spielbar ist usw. Der andere Unterschied ist, dass man ohne Sideboard spielt. Was auch nochmal einen ziemlichen Rattenschwanz an Effekten hinterher zieht.
Auf diesem Standpunkt muss man diskutieren und nicht damit dass das All Common ABC Deck nicht viel mit normalen Deckbauen zu tun hat.
Man kann allerdings das All Common ABC Format in einem Artikel vorstellen. Das hat durchaus seine Berechtigung. Aber in einem allgemeinen Casual Magicartikel sollte man auch auf die allgemeinen Sorgen, Probleme, Herausforderungen -nenn es wie du willst- von Magic, so wie es regelkonform gespielt wird, eingehen.
Um auch nochmal deinen letzten Satz zu kommentieren. Ich finde man macht einen Fehler, wenn man versucht krampfhaft einen Graben zwischen Turnier und Casual zu treiben. Der Graben Kartenverfügbarkeit und damit Spielmaterialverfügbarkeit reicht schon. Den muss man nicht noch durch eine elitäre Ideologie vergrößern. Magic bleibt im Prinzip immer das gleiche Spiel egal ob ein Judge neben dem Tisch steht oder nicht. Es wird aber auch, wie bei jedem Spiel, erfahrene und unerfahrene Spieler geben. Wie man mit dieser Schieflage umgeht, kann man auch in einem Casualartikel beschreiben, sollte dabei aber explizit darauf hinweisen.
Weiterhin bin ich der Meinung, dass viele Magicspieler einfach nicht die Möglichkeit haben zu Turnieren zu kommen oder der Stress/Nutzen Quotient viel zu gering ist oder der materielle Aufwand zu hoch ist, damit alle in der Gruppe mit einem konkurenzfähigem Deck antreten können. |
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| #10 | Huy Dinh — So much fun, folks! | 19.06.2008 - 17:43 |
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Mimimi, mein Casual wird gedisst, weil es anders ist.
/e: YAY, mehr flame wars, plz. Und Godwin's Law aunomma! |
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| #11 | Sebastian Abresch | 19.06.2008 - 17:47 |
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Casual ist wie Hitler. |
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| #12 | erwin schronz — lol | 19.06.2008 - 17:54 |
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Kommentar des Monats.
lustig zu lesen.
das mit den casual vs. turnier-elfen hätte ich dir vorher sagen kkönnen. die hab ich ewig gezockt.
wenn da messegener drin waren ist fast jedes standard deck ein mega-bye. |
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| #13 | Florian Reiter | 20.06.2008 - 19:19 |
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Am allerbesten sind ja diese selbsternannten Hilfspolitessen wie Florian. :)
Dein Kommentar ist einfach nur eine beliebige, unsachliche Beleidigung die man sich 1:1 kopieren kann und praktisch in jeden Forum verwenden kann wenn man jemanden angreifen will der was behauptet was einem nicht gefällt. Er hat Null Bezug zu Karls Kommentar.
Aber wenn man damit aufs Gymnasium kommt.
Wtf, kein Bezug? Seufz... mir ging es lediglich darum, dass die Leute gefälligst mal nachdenken sollen, bevor sie Müll über irgendwas labern, was halt einfach nicht im Text steht. Aber ich weiß schon, das hier ist immer noch das Internet.
Casual ist allerdings wirklich wie Hitler. Inklusive dem Bart.
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| #14 | Norbert Distler — Mir hat der Artikel gefallen | 20.06.2008 - 22:40 |
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Mir hat der Artikel gefallen. Einige na ja Hirnklatsch Kommentare weniger.
Über Casual gibs keine Clasifizierung jeder definiert Casual anders.
@Andreas Pirschner: Ich würde gerne mal gegen dich auf MTGO spielen wenn du noch ab und an online bist.
Da ich sehr gerne und meistens Casual spiele.
Ich bin wenn ich nicht arbeiten muss meistens so ab 21.00 Uhr on.
Ich bin auf MTGO Nobby und Capitain des deutschen Clans Hexenhammer. |
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| #15 | Andreas Pischner — zeromant.wordpress.com | 20.06.2008 - 23:39 |
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Sorry, ich bin gar nicht mehr online. Ich habe MTGO sogar deinstalliert. (Ich will meinen ganzen Online-Kram auch verkaufen: http://magicthegatheringblog.wordpress.com/2008/06/04/magic-online-account-also-die-karten-darin-zu-verkaufen/ ) |
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| #16 | Norbert Distler — Ist schade und ne Lanze für MTGO V3 | 21.06.2008 - 22:56 |
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Schade das du nicht mehr online spielst.Hab deinen Link ausprobiert und deine Karten gesehen, und deine Kritik an v3 gelesen..
Also ich hatte nie Probleme Mit V3 jedenfalls braucht ein Rechner 500MB Arbeitsspeicher dann läuft es flüssig. Drafts starten sofort wenn 8 Leute zusammen sind, und die Preise gibs gleich nach dem Ende des letzten Spieles.
Endlich spielen ohne Lag und das Deckbauen geht confortabler als in v2 aber ok die Benutzerobeflache ist gewöhnungsbedürftig. Einige wenige Bilder fehlen noch und das Clanfenster funktioniert noch nicht. Wir sind im Momment bei V3.0.27.2
Aber ich bin im groben und ganzen mit v3 zufrieden und gespannt wie es sich weiter entwickelt. |
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| #17 | Andreas Pischner — zeromant.wordpress.com | 22.06.2008 - 04:03 |
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Ach so, ich bräuchte nur 500 MB RAM.
Es ist offensichtlich zu viel verlangt, dass 3.0 auf den selben Rechnern läuft wie 2.5... Dreidimensionale Avatare und der ganze andere Kokolores sind natürlich viiiiel wichtiger als irgendwelche Kunden, die nicht alle zwei, drei Jahre ihren Computer austauschen.
Wie gesagt: Nehme mir einer meine Karten ab, dann bin ich raus aus der Sache! |
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