MU-Team Linz 18.06.2008  
Road to Nationals
von Benjamin Lamprecht
8,82 Punkte  
19 Kommentare  
Zu Beginn des Artikels möchte ich erwähnen, dass ich im aktuellen Standard-Format vor dem  Qualifier erst ein FNM und jeweils ungefähr drei Partien gegen Reveillark, Faeries, Meervolk und Drop a Deus mit dem Elfendeck bestritten habe. Daher wird man wirklich fundierte Aussagen über das Format, wie über das gespielte Deck hier wohl vergeblich suchen. Wer also Spielfehler findet…darf diese behalten. Am Samstagabend nach einigen Bieren beim Schauen des EM-Auftakts war ich mir noch nicht einmal sicher, ob ich mir das antun wollte: Am Sonntag um sieben Uhr aufstehen, beinahe ungetestet zum Turnier fahren und wahrscheinlich auch noch Prügel beziehen. Das fast komplette Elfendeck hatte ich mir - ohne mir viel Gedanken über die Wahl des Decks gemacht zu haben - schon eine Woche zuvor von Heidi gesichert. Ein großes Dankeschön nochmal an dieser Stelle. Und auch an Phips für die geborgten Tarmogoyfs, Pogi und David für die Mutavaults, Bensch(2) für Slaughter Pacts, Clemens für Kitchen Finks, Hari für Squall Line und Hainzi für einen Chameleon Colossus. So…ich hoffe, ich habe bei den langen Credits keinen vergessen. Ach ja, noch ein großes Danke an Clemens(2) für die sichere und schlafbringende Autofahrt.

Folgendes Deck sollte mir also einen Platz bei den diesjährigen Staatsmeisterschaften bescheren:

Elves!
MaindeckVorschauSideboard
4 Thoughtseize
4 Terror
3 Profane Command
2 Garruk Wildspeaker
4 Wren's Run Vanquisher
4 Tarmogoyf
4 Llanowar Elves
4 Imperious Perfect
4 Civic Wayfinder
3 Chameleon Colossus
1 Boreal Druid
1 Urborg, Tomb of Yawgmoth
4 Treetop Village
2 Swamp
1 Pendelhaven
4 Mutavault
4 Llanowar Wastes
4 Gilt-Leaf Palace
3 Forest
3 Cloudthresher
3 Kitchen Finks
2 Primal Command
2 Shriekmaw
3 Slaughter Pact
2 Squall Line


 

Am Maindeck würde ich im Vergleich zur Gindy Liste eigentlich noch immer nichts ändern, aber eventuell könnte man einen Split zwischen Terror und Slaughter Pact machen. Das random Might of old Krosa vom Qualifier-Gewinner in Erfurt finde ich übrigens auch eine richtig gute Idee. Zuerst ist es völlig unerwartet und ermöglicht einen guten Trade. Nach einmaliger Verwendung wird der Gegner - unter der Annahme, dass man es drei- bis viermal spielt und bei entsprechenden Bluffs - um den (eventuell herausgeboardeten) Trick herumspielen. Das Sideboard kann man natürlich je nach Metagame ändern, wobei für mich Squall Line, Cloudthresher und Primal Command ziemlich fix gesetzt sind. Gegen Reveillark schaut es eigentlich ziemlich schlecht aus. Trotz der Annahme, dass dieses Deck wenig gespielt wird, da es gegen Meervolk und Faeries nicht gut ausschaut, wollte ich zumindest mit Primal Command (kann auch gegen MonoR nützlich sein) eine kleine Sideboardoption in petto haben. Die vier weiteren Spot-Removal wollte ich wenigstens auf der Ersatzbank Platz nehmen lassen, um im Mirror, gegen Meervolk und auch gegen Faeries besser dazustehen. Einzige Wackelkandidaten waren somit die Kitchen Finks - aggressive rote Decks erwartete ich nicht wirklich. In meinem Hinterkopf waren da Faerie Macabre, Extirpate und Eyes oft he Wisent. Bitterblossoms konnte ich leider keine auftreiben, sonst hätten diese wohl die Joker-Rolle eingenommen. Letztendlich tauschte ich nur ein Kitchen Finks gegen einen zusätzlichen Slaughter Pact aus. Gegen unvorsichtige Spieler rechnete ich mir dadurch noch bessere Chancen aus. Beim Herausboarden bin ich mir aber überhaupt nicht sicher. Meistens nahm ich die Civic Wayfinder heraus. Auch Garruk Wildspeaker und Profane Command mussten nach Spiel 1 manchmal von draußen zuschauen und Terror tauschte ich in einem Spiel durch Slaughter Pact aus.

Noch angeschlagen vom Vortag verbrachte ich den Großteil der Autofahrt schlafend. Im Grazer Jugendgästehaus fanden sich 37 Spieler ein, um sich um die acht Eintrittskarten für die Nationals zu streiten, demzufolge waren sechs Runden zu spielen.

Runde 1: Stefan Kappel mit Quick'n Toast
Stefan kannte ich vom Namen bereits aus zahlreichen Standings bei diversen Turnieren. Er spielte eine Quick'n Toast Version mit Reveillark, Greater Gargadon, Harmonize und Aven Riftwatcher unter den anderen üblichen Spells. Außer dass man auf Cryptic Commands, Rune Snags, Cloudthresher und Firespout Acht geben muss, weiß ich über Quick'n Toast nicht viel und hatte demgemäß Angst, den einen oder anderen Spielfehler zu begehen. Meinen Imperious Perfect, seine durch ihn erzeugten Freunde und einen Civic Wayfinder räumte Stefan mit Firespout aus dem Weg. Ich legte Garruk, Chameleon Colossus und einige weitere Kreaturen nach. Dabei beging ich wohl einen Fehler: Anstatt Garruk Wildspeaker auf seine Ultimate-Fähigkeit zu pushen und diese einzusetzen, erzeugte ich Beast-Token. Mit dem Overrun-Effekt hätte ich das Spiel wohl beenden können, wenn Stefan nicht mehr viel gemacht hätte. Mein Kontrahent konnte sich dann aber mit Kitchen Finks und zwei Aven Riftwatcher stabilisieren. Bei einem größeren Angriff schicke ich fälschlicherweise mein Colossus in den Tod. Als Stefan auch noch ein Reveillark legte, war das Spiel gelaufen.
 

Im zweiten Spiel legte ich einen schnellen Beatdown vor. Ein Thoughtseize zeigte mir in meinem vierten Zug Stefans schlechte Hand, welche fünf Länder, Reveillark und Harmonize beinhaltete. Ich entwendete sein Harmonize um einem Firespout und anderen Hilfsmittel zu entgehen, jedoch vergeblich. Er hob das Firespout. Ich konnte aber das Board wieder füllen und gewann relativ leicht.

Das dritte Spiel war von meinen Spielfehlern geprägt. Auch Stefan erzählte mir nachher, dass er in ein paar Situationen nicht richtig gehandelt hat. Hier ein Auszug: Ich habe zahlreiche Kreaturen am Spielfeld, mein Gegner kann aber Teferi's Moat heben. Zum Glück habe ich zwei Primal Commands auf der Hand. Völlig unbeholfen weiß ich nicht, wie man diese richtig einsetzt, lege den Moat auf die Bibliothek und suche mir einen weiteren Chameleon Colossus, anstatt den Friedhof in seine Bibliothek mischen zu lassen, um dem Graben zu entgehen. Abermals lasse ich meinen Chameleon Colossus vollkommen unverständlich sterben. Da Stefan keinen Druck auf den Tisch bekommt und es bei mir an Unvermögen nicht mangelt, endet das Spiel in einem Unentschieden.

0-0-1


Nach dem Spiel wurde ich zu Recht von meinen Linzer Kollegen auf meine Spielfehler hingewiesen. Nun weiß auch ich, wie man den Primal Command gegen Teferi's Moat korrekt einsetzt. Mit so einer Leistung hätte ich einen eventuellen Einzug in die Top 8 definitiv nicht verdient.

 

Runde 2: Florian Pogutter mit Doran
Schon in der zweiten Runde geht's gegen einen der sieben mitgereisten Linzer zum MagicUniverse-internen Duell. Das Match-Up schaut unleugbar nicht gut aus. Ich kann Doran und Chameleon Colossus nicht wirklich handeln. Florian hat dahingegen mit meinen Kreaturen wohl leichtes Spiel.

Ich verliere den Würfelwurf und starte mit Boreal Druid (Pogi legt einen Bird) in Runde 1 und Tarmogoyf und Thoughtseize in der darauffolgenden. Dieses offenbart mir Pogis sehr starke Hand: Slaughter Pact, Chameleon Colossus, zwei Profane Command, Ohran Viper und Thoughtseize. Da kann ich mich zwischen Skylla und Charybdis entscheiden. Florian hat zwar noch kein viertes Land, wenn er dieses aber findet, kann er so richtig loslegen. Ich entscheide mich für den Colossus, da er das Spiel in kürzester Zeit beendet, falls ich nicht sofort den Command und entsprechendes Mana oder einen Vanquisher dafür habe. Er schafft es meine Kreaturen nach der Reihe zu beseitigen und ich ziehe zu dem Terror von der Starthand auch noch die restlichen drei direkt nacheinander. Zum Glück habe ich dafür aber immer adäquate Ziele. Danach kommt allerdings nichts mehr und so kann mich Florian mit seinem reanimierten Changeling bezwingen.

Im zweiten Spiel kann ich durch Imperious Perfect meine Token-Maschinerie anwerfen und ihn durch eine Übermacht an Kreaturen plus Overrun-Ability von Garruk Wildspeaker in die Knie zwingen.

Ins dritte Game starte ich mit sechs Handkarten und einem Thoughtseize auf Doran - Nameless Inversion, Profane Command und Oblivion Ring verbleiben auf seiner Hand. Florian zieht irgendwie ziemlich lange nichts mehr nach. Dadurch kann ich mit drei Manlands den Sieg erringen.

1-0-1

 

Runde 3: Tobias Pabst mit Mono W Control
Diese Runde gestaltete sich relativ unspektakulär. Für meine ersten drei Kreaturen (Tarmogoyf, Wayfinder und Imperious Perfect) hat Tobias dreimal Sunlance. Danach legt er eine Scherbenmauer und schaltet Tarmogoyf Nummer zwei und drei mit zwei Temporal Isolation aus. Für Garruk Wildspeaker hat er noch einen Oblivion Ring. Währenddessen schaue ich zunächst mit zwei, dann mit drei Mutavaults kontinuierlich vorbei und besiege Tobias auf sicheren 33 Lebenspunkten.

Ich war im zweiten Spiel nicht sicher, ob Tobias im Besitz eines Wrath of God ist, denn sein bisher gezeigtes ließ mich eher auf ein Budget-Deck schließen. Ich schickte trotzdem nicht alles aufs Feld und schon kam auch der Boardsweeper. Nachdem ich wieder zwei oder drei Kreaturen gelegt hatte, kam der zweite Wrath nach. Er legte noch zwei Thunder Totem und einen Aven Riftwatcher, doch auch dieses Spiel gewann ich gefahrlos.

2-0-1



Runde 4: Lucas Fuchs mit Reveillark
Das interessanteste an diesem Match war noch Lucas Guardian Angel in Form eines kleinen Hundes. Beide male kam ein Sower of Temptation im vierten Zug und ich hatte nicht sofort das Removal parat. Danach hatte er immer Mana für sein Momentary Blink offen, Counter-Backup oder Reveillark gesellte sich zu der lästigen Fee.

Im zweiten Spiel konnte ich noch etwas mitmischen und Lucas auf acht Lebenspunkte bringen, weil ich mit Profane Command einen Perfect - welcher mit seinen Verbündeten Opfer eines Wrath of God wurde - wiederbelebte und seinen Sower zerstörte und noch einen Slaughter Pact hatte. Momentary Blink auf Reveillark bereitete mir dann aber doch das Ende.

2-1-1


Runde 5: Lino Steiner mit Mono G Elves
Lino spielt eine monogrüne Elfenliste worunter sich unter Anderem Wolf-Skull Shaman, Bramblewood Paragon, Wren's Run Packmaster und Gilt-Leaf Ambush befinden. Die erste Runde gewinne ich durch drei Imperious Perfects, gegen die er nichts unternehmen kann.

Das zweite Spiel gestaltet sich da schon spannender. Wir legen beide die ersten beiden Züge Llanowar Elves und Wren's Run Vanquisher. Ich entledige mich seines Vanquishers mit einem Slaugher Pact und kann die ersten Schadenspunkte durchbringen. In einem Angriff von mir spielt Lino einen Gilt-Leaf Ambush. Wir decken beide zwei auf. Er will, nachdem er seine Karte unter die Bibliothek gelegt hat, noch eine Karte aufdecken, worauf ich ihn frage was er denn da macht. Er sagt, es sei doch unentschieden gewesen und daher müssen wir uns doch nochmal befehden. Ich rufe keinen Judge und kläre ihn über die Situation auf. Garruk Wildspeaker und zwei Wren's Run Vanquisher kommen zu Linos Elfen dazu. Für die 5/5er habe ich jeweils einen Shriekmaw parat, welche sich in der Folge auch um Garruk Wildspeaker kümmern. Mit einigen Kreaturen am Feld kann ich einen weiteren Sieg einfahren.

3-1-1


Runde 6: Philipp Daferner mit Elves
Der - nicht nur in Österreich bekannte - Level 3 Judge mischt diesmal selbst beim Turnier mit und sitzt mir im Mirror-Match um den Einzug in die Top 8 gegenüber.
 

Im ersten Spiel komme ich im Gegensatz zu Philipp nur sehr träge in die Gänge. Er hat einen Boreal Druid und mit zwei Llanowar Elves zwei weitere Mana-Accelerator. Danach noch Imperious Perfect und Garruk Wildspeaker . Philipp benutzt zweimal die Länder-Enttap-Fähigkeit und bringt ihn so auf fünf Loyalitätsmarken. Mir ist es zu diesem Zeitpunkt unmöglich mit meinem Vanquisher oder Tarmogoyf zu Garruk Wildspeaker vorzudringen um Philipp am Einsetzen der Ultimate-Fähigkeit zu hindern. Mich wundert, dass der Judge nicht wirklich sauber spielt. So vergisst er zwei Schadenspunkte von Llanowar Wastes zu nehmen und will die Overrun-Ability von Garruk Wildspeaker im Angriff einsetzen. Ich lasse ihn den Angriff noch zurücknehmen und liege damit schon mit 0-1 hinten.

Das zweite Game ist der komplette Gegensatz zum ersten. Ich komme mit Boreal Druid, Vanquisher, Vanquisher, Pact auf seinen Perfect, Chameleon Colossus, Terror auf Beast-Token, Angriff auf Garruk Wildspeaker (dieser stirbt) und einem zweiten Colossus sehr gut aus den Startlöchern und kann ausgleichen.

Philipp nimmt einen Mulligan, schaut sich seine sechs Handkarten an und ist mit diesen wieder nicht zufrieden. Wie immer schaue ich mir meine Handkarten noch nicht an, bevor nicht mein Gegner „keep“ sagt. Nachdem er eben dieses sagt, meine ich noch zu ihm, dass man einen 5er-Mulligan vom Elfen-Deck nicht unterschätzen sollte. Auf meiner Hand erblicke ich zwei Gilt-Leaf Palace, zwei Tarmogoyf, einmal Garruk, einen Chameleon Colossus und einen Slaughter Pact. Meine 0/1er-Goyfs sind von seinem sehr guten 5er-Muligan sehr schnell unter Druck gesetzt und müssen auch schon chump-blocken, da ich kein drittes Land ziehe und so ziemlich hilflos bin. Mit tödlichem Schaden am Stack fragt mich Philipp ob ich denn sicher an den Nats teilnehmen will (vor dem Spiel fragte ich ihn ob er conceden will, worauf er mit „mal schaun“ entgegnete). Da Philipp zu den Nationals keine Zeit hat, streckt er mir nach meinem „ja“ die Hand entgegen und gibt auf.

4-1-1


Innerlich freute ich mich natürlich sehr über das, in dieser Form, äußerst unrühmliche Top 8 Ergebnis und die daraus resultierende Qualifikation für die Staatsmeisterschaft. Nach einer Mahlzeit im Schnitzl-Haus wurde die Heimfahrt wieder schlafend im Auto verbracht. Ich freue mich schon auf die Nationals, doch dafür muss ich auf jeden Fall noch ordentlich Testen um die Fehleranzahl zu minimieren und Chancen auf eine gute Platzierung zu haben. Nicht immer werde ich so viel Glück haben.


Tops:
  • Der Veranstaltungsort war wirklich gemütlich und alles war eigentlich top organisiert.
  • Obwohl ich fast gar nicht getestet habe und mir ein paar Schnitzer leistete konnte ich die Top 8 erreichen
  • Meine Gegner: Alle äußerst nett. War angenehm zu spielen.
  • Philipp Daferner der für mich concedet hat. Leider nahm der Nicht-Bier-Trinker meine Einladung auf ein Bier beim Schnitzl-Haus nicht an.


Flops:
  • Leider Qualifizierte mich nur ich als einziger Linzer. Die anderen hatten eben bei weitem nicht so viel Glück wie ich und ihr deutlich größerer Aufwand wurde nicht belohnt. Ich hoffe das wird spätestens bei den nächsten Qualifiern nachgeholt. Toi toi toi!
  • Ich gehe ziemlich unverdient Top 8. Glück gehört sicherlich zu Magic, wie zu jedem anderen Kartenspiel dazu, aber teilweise kommen doch sehr komische Situationen zustande. Aber das wurde zur Genüge schon woanders diskutiert.


Ich hoffe, euch hat der Artikel gefallen und ich freue mich schon auf eure Kommentare.
LG Bensch

PW


19 Kommentare

 
  #1Thomas Holzi17.06.2008 - 22:47
im Spiel gegen Mono G Elfen beseitigs du zwei 5/5 Vanquisher...

waren das nicht eventuell Packmaster?
 
  #2Benjamin Lamprecht — @Holzi17.06.2008 - 23:31
Natürlich warens Packmaster!! Hab sogar noch nach dem richtigen Namen von denen gesucht...keine Ahnung warum ich dann Vanquisher schreibe =)
 
  #3Andreas Pischner — zeromant.wordpress.com18.06.2008 - 00:10
Wayfinder herausboarden nach Möglichkeit vermeiden, das Deck braucht das Mana. (Und der Elfen-Count ist ohne sie auch nicht mehr sooo hoch für die Vanquisher.)
 
  #4Thomas Heidinger18.06.2008 - 10:21
weil du es kannst ;)

gz mein freund
 
  #5Thomas Holzi18.06.2008 - 11:11
ja, du schreibst zu oft, du hättest dich ungerechtfertigt qualifiziert...

das macht keinen guten eindruck, wenn du es dir nichtmal selbst zugestehst zu den nats fahren zu dürfen..

du musst das so sehen: alle die es nicht geschafft haben jemanden, der garnix getestet hat und keinen plan hat, aus dem turnier zu kicken, haben es einfach nicht verdient...
 
  #6robert ethereal — ......18.06.2008 - 11:31
"weil du es kannst ;)

gz mein freund"

hört sich für mich nicht 100% heterosexuell an!!
 
  #7Florian Reiter18.06.2008 - 15:29
"das macht keinen guten eindruck, wenn du es dir nichtmal selbst zugestehst zu den nats fahren zu dürfen..

du musst das so sehen: alle die es nicht geschafft haben jemanden, der garnix getestet hat und keinen plan hat, aus dem turnier zu kicken, haben es einfach nicht verdient..."

Naja, er ist halt einfach realistisch. Er hat sich null vorbereitet, hat keine Ahnung vom Format, kann mit den eigenen Karten nicht umgehen und hat sich nur qualifiziert, weil jemand für ihn in der letzten Runde conceded hat. Viele andere (wobei: "Viele" ist relativ, bei der geringen Größe der österreichischen Regionals) haben sich gut vorbereitet, weniger Spielfehler gemacht und es nicht gepackt. Haben die es jetzt tatsächlich weniger verdient, sich zu qualifizieren?

 
  #8Andreas Pischner — zeromant.wordpress.com18.06.2008 - 16:24
Wenn man sich einmal überlegt, was "sich etwas verdienen" eigentlich bedeutet, dann ist Benjamins Ansicht ja kaum zu widersprechen!

Wer sich ernsthaft vorbereitet hat, der hat es sich verdient, sich zu qualifizieren. Auf Benjamin (oder auch auf mich) trifft das nicht zu.

Das ist kein Grund uns das zu missgönnen, aber ich finde es auch in Ordnung darauf hinzuweisen, dass wir eben Glück gehabt haben!
 
  #9Thomas Holzi18.06.2008 - 19:47
naja, wenn jeder, der ein bisschen testet, es sich verdient hätte, wieviele hätten es sich dann bitteschön vierdient?
 
  #10Andreas Pischner — zeromant.wordpress.com18.06.2008 - 20:28
Verdient haben es sich ganz einfach diejenigen, die am intensivsten getestet, am konstruktivsten analysiert und am kreativsten gebaut und getuned haben.
 
  #11Florian Pogutter — passt schon so19.06.2008 - 11:49
Viel viel Testen führt auch nicht immer zum Sieg, was nun den Umkehrschluss zulässt, dass gar kein oder wenig Testen hin und wieder doch reicht um zu gewinnen.

Super Leistung Bensch
cu @ Nats ^^
 
  #12Benjamin Lamprecht19.06.2008 - 12:30
Ich finde definitiv, dass ich - wenns um Draft + Standard geht - es verdient habe bei den Nats und den ungefähr 130 qualifizierten dabei zu sein.
Aber wenn man nur vom Testen und der Leistung vom Qualifier ausgeht eben nicht.

@Pischner: Beim Herausboarden hab ich mir eigentlich nie wirklich leiht getan und ich finde, dass der Wayfinder die schlechteste Karte ist. Aber wie gesagt, recht viel hab ich mit dem Deck noch net gespielt.

Hier nochmal dickes Gratz an alle anderen Linzer die sich letztes Wochenende für die Nats qualifizieren konnten.

Mfg
 
  #13Thomas Heidinger — @ robert ethereal19.06.2008 - 16:46
du bist halt einfach irgendwas

das "weil du es kannst" is ein insider bei den linzer

und "gz mein freund" is einfach so, dass Benjamin ein guter freund vo mir ist und ich mit ihm studiere...

fertig...
 
  #14Benjamin Lamprecht19.06.2008 - 16:48
haha net aufregen heidi...war sicha nur als scherz gemeint =)
 
  #15Thomas Heidinger19.06.2008 - 16:52
nana wenn ich mich aufreg schauts eh andas aus ;)

find ich halt unangebrahct solche kommentare
 
  #16Florian Reiter19.06.2008 - 17:02
"find ich halt unangebrahct solche kommentare"

Mimimimimi... obv. war das ein S-C-H-E-R-Z.

 
  #17Andreas Pischner — zeromant.wordpress.com19.06.2008 - 18:29
Die Vorstellung, dass ein Magic-Spieler schwul sein könnte, ist ja auch... also nee... als nächstes etwa auch noch Schauspieler oder Sänger?
 
  #18Stefan Preßlmayer — Wayfinder19.06.2008 - 19:06
Ich hab letztens im Corner mit Philipe gezockt. Hab 3-0 gewonnen mit Elfen aber er regte sich ziemlich auf als er den Wayfinder sah^^. Seiner Meinung nach sollte man den nur spielen wenn man die shuffle skills der Japaner hat (siehe Nakamura) das erklärt natürlich dann wieso auch Gindy sie gespielt hat xD Genauso meint er wäre Kitchen Finks besser an der Stelle!

Ich kann nur sagen das ich mit den Wayfindern mehr als zu frieden bin! Wobei ich nur 3 spiele....

In letzter Zeit stellt sich bei mir aber mehr heraus das Terror nicht wirklich so brauchbar wie die nameless inversion sind.
 
  #19Andreas Pischner — zeromant.wordpress.com19.06.2008 - 19:48
Über den Wayfinder meckern eben Leute, denen einerseits das theoretische Verständnis fehlt zu erkennen, welche Rolle er in diesem Deck spielt, und die andererseits über keine Praxis mit dem Deck verfügen, wo er sich bewähren kann.

Ich war jedenfalls sehr froh, dass ich nicht auf die Idee gekommen war, sie durch irgendetwas anders zu ersetzen!
 

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