Casual 08.04.2008  
Morningsnap
von André Frenzer
5,65 Punkte  
10 Kommentare  
Hallo und herzlich willkommen hier zurück auf MagicUniverse.de. Heute möchte ich mich mal wieder für die gute, (nicht so sehr) alte Edition Coldsnap einsetzen. Immerhin wird uns diese Edition noch durch die aktuelle Standard-Saison begleiten. Daher lohnt es sich, sie nicht völlig aus den Augen zu verlieren. Es gab bereits mehrere Versuche (ich erinnere mich z. B. sehr gerne an den Artikel „Tribalsnap“ hier auf diesen Seiten), diese doch recht ungeliebte Edition in den verschiedenen Constructed-Formaten unterzubringen.

Im Allgemeinen habe ich den Eindruck gewonnen, dass Wizards of the Coast die Edition Coldsnap nicht ausschließlich aus wirtschaftlichem Kalkül zwischen die normale Erscheinungsweise geschoben haben (wer den aktuellen Preisverfall der Coldsnap-Displays nachverfolgt, wird bemerken, wie sehr dieser Schuss in den Ofen gegangen ist…), sondern dass diese Edition gezielt zur Unterstützung des aktuellen Standardformats dient. Und während sich zu den Rassen aus Lorwyn inzwischen auch die Klassensysteme aus Morningtide gesellt haben, ist es vielleicht nötig, einmal einen kurzen Blick auf die Möglichkeiten zu liefern, die Coldsnap hierzu beisteuert.


Klasse statt Masse… oder so ähnlich

Wie bereits bekannt ist, gesellen sich seit Morningtide zu den acht großen Lorwynrassen (Elementals, Elves, Faeries, Giants, Goblins, Kithkin, Merfolk und Treefolk) jetzt fünf große Klassen (Rogue, Shaman, Soldier, Warrior und Wizard), sowie einige kleinere Klassen wie Archer, Assassin und Druid, die noch etwas weniger Support erhalten haben. Im Folgenden will ich einige Beispiele und Verwendungsmöglichkeiten der Coldsnap-Karten geben, inwiefern Euere Klassen-Decks unterstützt werden können.

Rogue

Ja, die Sache mit den Rogues ist schnell abgehandelt. Außer dem Krovikan Scoundrel will sich einfach kein Rogue in Coldsnap finden lassen. Da er weder über Evasion noch über ein überragendes Preis/Leistungsverhältnis verfügt, ist er üblicherweise fast jedem Lorwyn-Rogue – die fast alle fliegen oder aufblitzen – deutlich unterlegen.

Shaman

Die meisten Schamanen finden sich in Morningtide unter den Treefolk wieder. Es gibt zwar einige rote Elemental-Schamanen, die durchaus spielbar sind; da es aber auch sehr viele Elementals gibt, die ihr tägliches Brot als Krieger verdienen, ist hier eher die Synergie zwischen der Rasse anstatt der Klasse gesucht. Schamanen-Decks neigen deswegen zur Grünfarbigkeit, und da findet sich in Coldsnap doch gleich Martyr of Spores. Gerade in grünen Treefolk-Decks (die gerne zu einer gewissen Klobigkeit neigen) ist er als Firstdrop sehr gut zu gebrauchen. Er macht aus jedem Bosk Banneret oder Treefolk Harbinger schnell einen formidablen Nahkämpfer und kann auch im Lategame gewinnbringend angebracht werden.

Sein rotes Schamanen-Gegenstück Martyr of Ashes ist im monoroten Elemental-Schamanendeck eher mit Vorsicht zu genießen (nur wenige Elementals bringen hohen Widerstand und/oder Flugfähigkeit mit…) findet aber ebenfalls eine Nische im Treefolk-Schamanen-Deck, denn diese Burschen sind entweder noch gar nicht auf dem Board, wenn der Martyr of Ashes seine Bombe zündet oder bringen genügend Widerstand mit, um auch zu überleben. Eine ganz klassenuntypische Verstärkung für die roten Schamanen-Decks findet sich jedoch durch Lightning Serpent in Coldsnap wieder. Durch gute Mana-Beschleuniger wie z. B. Smokebraider lässt sich rasch eine beeindruckende Schlange auf den Tisch bringen, die gerne den benötigten Schaden durchdrückt.

Soldier

Von einigen blauen Ausnahmen abgesehen sind die Soldaten aus Lorwyn und Morningtide fast alle weiße Kithkin. Und für weiße Soldatendecks bietet Coldsnap einige bemerkenswerte Ergänzungen: (fast) jeder Kithkin freut sich, das Schlachtfeld zusammen mit einem Field Marshal zu betreten. Seine Boni sind halt bei jedem Soldaten gerne gesehen und verschaffen den Kithkin sozusagen den Ersatz zum Merrow Reejerey. Auch Darien, King of Kjeldor gilt seit dem letzten Errata (dass durch Morningtide nötig wurde) als Soldat, erhält also alle Boni und kann auch durch einen Preeminent Captain rascher ins Spiel gebracht werden. Für beide gilt, dass sie sich natürlich auch hervorragend mit dem Ballyrush Banneret verstehen.

Neben diesen offensichtlich sehr spielstarken Karten finden sich noch einige unspektakuläre menschliche Soldaten in Coldsnap wieder (wie der Kjeldoran Outrider) und natürlich der riesische Krieger Jötun Grunt. Da jedoch sehr viele Synergien der Kithkin-Soldaten auch auf Ihrer Rasse beruhen, macht es keinen Sinn, hier die Soldatenklasse zu weit zu dehnen und die Anzahl der Kithkin weiter zu reduzieren. Zwar ist Jötun Grunt unbestritten eine sehr gute Karte; sie in einem WhiteWeenie-Deck, das ohnehin wenig Platz zur Friedhofsmanipulation bietet einzusetzen, halte ich aber für wenig sinnvoll.

Warrior

Ein Warrior-Deck basiert entweder auf der Farbe grün (um gute Elfen wie den Bramblewood Paragon zu integrieren) oder rot (Countryside Crusher anyone?) oder auf einer gesunden Mischung aus beidem. Tödlich wird das ganze am schnellsten ohnehin durch das Artefakt Obsidian Battle-Axe, welches in beiden Farben gleichermaßen gerne gesehen ist.

Und wie passt Coldsnap mal wieder in das ganze? Nun, zum einen liefert Coldsnap mit Lovisa Coldeyes den perfekten Lord für Warrior-Decks frei Haus. Auch, wenn sie selbst nicht als Warrior zählt, ist ihr Bonus doch in jedem Warrior-Deck sehr willkommen. Darüber hinaus finden sich in Coldsnap in den passenden Farben – rot und grün – einige Warrior-Kreaturen wieder. So findet sich zum Beispiel der grüne Allosaurus Rider, der nicht nur ein Elf ist (und damit weitere Synergie-Möglichkeiten eröffnet) sondern dank seiner Sonderfähigkeit auch schon im ersten Zug gespielt werden kann und (ein Land auf der Starthand vorausgesetzt) direkt als 2/2er das Spiel betritt.

Wizard

Wizard-Decks sind traditionell blau und auch Morningtide ändert daran wenig. Schließlich bietet das Merfolk genug Wizards in Blau, um gut zu funktionieren, auch wenn ein Weiß-Splash sich oft als förderlich erweist. Und auch Coldsnap hat einige gute blaue Wizards zu bieten: zunächst einmal wären da die Rimewind-Zauberer (Rimewind Taskmage, Rimewind Cryomancer und Heidar, Rimewind Master), die allesamt gute Tricks mit auf den Tisch bringen. Die benötigte Anzahl Snow-Permanents für ihre Spielereien lässt sich auch dank den Snow-Basiclands relativ einfach erreichen.

Als nächstes wäre hier der Balduvian Frostwaker zu nennen, der den doch manchmal recht schwach auf der Brust erscheinenden Merfolk-Wizards einige Durchschlagskraft in Form von fliegenden Elementals mit auf den Weg geben kann. Und zu guter letzt wäre da natürlich auch noch Zur, the Enchanter, der für jeden Angriff ein Enchantment ins Spiel holt – gerne auch mal ein Merrow Commerce, wenn es sich bislang nicht eingestellt haben sollte. All diese Zauberer profitieren von den guten Morningtide-Synergien die z. B. Sage of Fables ermöglicht – und umgekehrt.

Andere

Auch die durch Morningtide weniger bedienten Klassen können durch Coldsnap aufgewertet werden. Euch fehlt gerade noch ein Assassine, den Eure Scarblade Elite aus dem Friedhof entfernen kann? Nun, Garza's Assassin opfert sich gerne und nimmt direkt noch einen gegnerische Bedrohung mit in den Tod. Ihr habt Euch schon immer gefragt, wie Ihr das nötige Mana für ein überraschendes Deck rund um Gilt-Leaf Archdruid zusammenbekommen sollt? Der Boreal Druid ist Euer Mann… ähm, Druide. Ihr seht, die Kombinationsmöglichkeiten sind vielfältig…


Klassenkämpfe

Und damit wären wir auch schon in der Praxis. Wie kann ein erfolgreiches Morningtide-Klassen-Deck mit Coldsnap gestaltet werden? Die folgenden Decklisten sollen als Gedankenanregung dienen. Sie verknüpfen erprobte Konzepte mit den bislang meist völlig unbeachteten Möglichkeiten aus Coldsnap.

Als erstes Beispiel habe ich mich für grünen Elfen-Krieger entschieden. Die modernen Elfenlisten seit Morningtide verwenden zumeist eine Kombination folgender Karten: Bramblewood Paragon, Imperious Perfect und Wren's Run Vanquisher. Außerdem spielen sie die Obsidian Battle-Axe und gerne Manlands wie das Treetop Village und Mutavault. Alle übrigen Karten sind zumeist beliebig austauschbar und sorgen für mehr Durchschlagskraft wie z. B. Chameleon Colossus.

Eine Liste, die Coldsnap-Kreaturen verwendet um das Warrior-Thema weiter zu unterstützen muss auf keine der guten Möglichkeiten verzichten und erweitert das Arsenal um einige tödliche Möglichkeiten. Eine fertige Liste könnte z. B. so aussehen:

Deck
MaindeckVorschau
13 Forest
3 Mountain
3 Mutavault
4 Treetop Village
3 Boreal Druid
3 Llanowar Elves
4 Chameleon Colossus
3 Allosaurus Rider
3 Civic Wayfinder
4 Bramblewood Paragon
4 Imperious Perfect
4 Wren's Run Vanquisher
2 Lovisa Coldeyes
3 Overrun
4 Obsidian Battle-Axe



Diese Liste enthält weiterhin die (fast) volle Ladung Warriors und darüber hinaus einiges an Verstärkung: So bietet Lovisa Coldeyes fast jeder Kreatur im Deck ihre Verstärkung an und der Allosaurus Rider kann bereits früh damit beginnen, den nötigen Druck aufzubauen. Ansonsten ändert sich zu den bekannten Strategien eines raschen Warrior-Beatdown nichts – es wird eigentlich nur aufgewertet.

Gerne möchte ich auch noch ein weiteres Beispiel für die Verwendung von Coldsnap in einem klassenbasierten Deck anbieten. Wenden wir uns den monoroten Elemental-Schamanen zu:

MaindeckVorschau
16 Mountain
3 Mutavault
4 Ghitu Encampment
4 Flamekin Harbinger
4 Smokebraider
4 Lightning Serpent
4 Sunflare Shaman
4 Incandescent Soulstoke
4 Rage Forger
2 Pyroclast Consul
2 Martyr of Ashes
3 Rift Bolt
3 Incinerate
3 Shard Volley



Dieses Deck kann in kurzer Zeit einiges an Schaden verursachen. Offensichtlich sind natürlich Möglichkeiten wie Rift Bolt, Incinerate und Shard Volley. Aber auch viele Schamanenkreaturen – wie der Martyr of Ashes oder der Sunflare Shaman – schießen schnell mit Schaden um sich. Die Smokebraider steuern schnell das benötigte Mana für eine beeindruckende Lightning Serpent bei und die Flamekin Harbinger funktionieren als Toolbox um sich genau das Elemental auf die Bibliothek zu verfrachten, welches man gerade benötigt. Wieder ist auffällig, wie angenehm sich die Vertreter aus Coldsnap in das Deckkonzept integrieren lassen ohne störend oder aufgesetzt zu wirken.


Zum Abschluss

Ihr seht, es ist überhaupt nicht schwer, die Möglichkeiten die die verpönte Coldsnap-Edition uns Spielern bietet, in das aktuelle Standard-Format zu übertragen. Lorwyn und Morningtide bieten eine so ausgeklügelte Synergiemaschinerie an, dass es sich fast immer lohnt, auch einmal über den Tellerand des Blocks hinauszublicken und sich nach den gesuchten Kreaturentypen umzusehen. Und mit diesem unglaublich weisen Satz (hüstel) will ich mich für heute wieder von Euch verabschieden. Wie immer bin ich auf Eure Kritiken, Meinungen und Vorschläge gespannt.


In diesem Sinne bis dahin
Seanchui

PW


10 Kommentare

 
  #1Ludwig Frischmann — hmm08.04.2008 - 00:27
Warum sind in der ersten Liste 2 rote karten aber keine Manaquellen dafür?
Den Allusaurus Rider für die additional cost zu casten is doch bissl arg happig.. Da tauscht der Geger mal locker 3:1.
Das war mal wieder ein Fall des "verschlimmbesserns" eines Turnierdecks. Die Listen klingen zwar allesamt sehr interessant aber sind wohl auf einem größeren Turnier nicht spielbar.
Mfg ludwig
 
  #2Marcus Malden08.04.2008 - 00:45
André hat eine gefixte Deckliste kurzfristig eingereicht (ah, da war also die Überarbeitung!) und ich habe sie eingefügt. Allerdings wäre mir der Splash der RR-kostenden Legende immer noch zu heikel. Im Limited würd' ich das schon nicht machen...

-3 Boreal Druid, +3 Fertile Ground wäre hier mein Küchentischvorschlag am Standardküchentisch.
 
  #3Andreas Pischner — zeromant.wordpress.com08.04.2008 - 03:24
Oder man lässt die blödsinnigen Lovisas einfach draußen und spart sich die Mountains. Als wenn 4 Axe, 4 Perfect & 3 Overrun als Pumpeffekte nicht bereits überreichlich wären!

RR für eine nicht nur ineffiziente, sondern schlicht überflüssige Karte zu splashen, das kann auch im Casual nichts. Irgendwie ist diese Deckliste ein Paradebeispiel für das, was ich doch gerade erst satririsch angesprochen habe:

Was zur Hölle soll das darstellen?

Ein spielstarkes Deck? Ganz bestimmt nicht. Ein Budget-Deck? Mit Mutavault & Chameleon Colossus, klar doch... Ein Fun-Deck? Wieso genau ist Color-Screw Fun?

Das Ganze ist doch nichts weiter als eine handelsübliche Warrior-Liste, aus der ein paar gute Karten herausgenommen und durch Allosaurus Rider & Lovisa ersetzt wurden. Was soll der Quatsch? Wo ist da die Kreativität? Und warum wird hier das Klischee Casual = keine Deckbau-Skills mit solchem Nachdruck untermauert?

Die zweite Dckliste ist immerhin marginal besser, aber auch hier könnte der Autor doch bitte schön einmal erklären, was zum Teufel er sich dabei eigentlich gedacht hat! Wieso DREI Rift Bolt, Incinerate & Shard Volley? Weil man so mehr "Abwechslung" im Deck hat? Wieso überhaupt Shard Volley? Und was sollen die Pyroclast Consul eigentlich bezwecken? Wieso sind Ligthning Serpent im Deck, aber keine Flamekin Bladewhirl? Will man den Tisch denn nun eigentlich leer haben (Consul, Martyr) oder voll (Forger, Incandescant, Braider)?

Wenn das hier irgendwelche Themendecks sein sollen, dann verstehe ich micht, wieso sie mit Manlands gepimpt werden, die mit dem Thema teilweise nichts zu tun haben (Village, Encampment) oder einfach nur superteuer und unglaublich naheliegend bei tribal themes sind (Mutavault). Genau DAS meinte ich mit beliebigen Decklisten - einfach nur schlechte, sinnlose Decks zu bauen, das ist KEIN Casual, jedenfalls nicht für mich. Und selbst wenn, wieso gibt es Artikel dazu?

Ich sehe hier einen Text von 1560 Wörtern (was bereits so ziemlich absolute Unterkante für einen Artikel ist), in dem mir zuerst aufgezählt wird, welche Coldsnap-Karten Kreaturentypen aus dem Lorwyn-Block besitzen (und gelegentlich der Kartentext zum Beispiel vom Allosaurus Rider vorgelesen wird), und in dem ich dann mit zwei vollständig sinnlosen und miserabel gebauten Decks konfrontiert werde. Und ich frage mich, warum.

Ich bin ja möglicherweise nicht die Zielgruppe für diesen Beitrag, aber ich möchte hier einmal eine Frage in den Raum stellen: Wenn dies hier ein guter Casual-Artikel ist - wie sieht dann ein schlechter aus?
 
  #4peter maier08.04.2008 - 11:20
und wo kann man sich das deck jetzt kaufen?
 
  #5Marcus Malden — Direktkaufoption08.04.2008 - 12:47
...ist gerade in der Mache. Geduld bitte...
 
  #6kristin consör — @ 308.04.2008 - 20:01
ich finde es ein wenig sehr hart formuliert, v.a. wenn du damit erreichen wolltest, dass der Autor auch weiterhin Artikel schreibt. aber wo du recht hast..
Auch ich finde dass Lovisa in dem grünen Deck völlig fehl am Platz ist. Mit nur 3 Mountains (bei einer RR-Kreatur) und lediglich 3 Civic Wayfindern als Manafixer werd ich die, bei meinen Ziehqualitäten, sicher nie spielen können.
Ich denke eine gepim.. äh gesnapte White-Weenie-Deck-Liste wäre wohl überzeugender gewesen. Die weißen Soldiers, die du angesprochen hattest, klangen recht interessant.

Viele Grüße,
Kristin
 
  #7Sebastian Abresch08.04.2008 - 20:03
Andreas zählt 1560 Wörter. Wie tut er das? Von Hand? Mit Zettel und Stift? Nein, ich glaube so: Er markiert den Artikel (ohne Decklisten) und fügt ihn in Word ein. Das zählt dann die Wörter für ihn.

Herrje, da brüllt mir mein Gehirn wieder durch die Schädeldecke, dass es nur so hallt: "ZUVIEL LIFE? GET A ZEIT!!!!" Oder so. Kann ich nix für.
 
  #8Andreas Pischner — zeromant.wordpress.com09.04.2008 - 01:56
Wörter im Artikel per eben beschriebener Methode zählen:

10 Sekunden.

Vorangegangenen sinnlosen Kommentar posten:

30 Sekunden.

Diesen Artikel hier lesen:

Gefühlte 2 Stunden.

Nur, um mal die Relationen wieder her zu stellen.
 
  #9Daniel Pies — Scheiß Betreff09.04.2008 - 15:02
Möchte man ernsthaft in einem Beatdowndeck 23 Länder + 9 weitere Manaquellen (Civic Wayfinder, Lanowar Elf und Boreal Druid), auch wenns Kreaturen sind sind sie doch etwas schwach. Möchte man wirklich in einem Beatdowndeck eine 7 Mana Karte die nicht unbedingt groß wird weil eigentlich möchte man ja nicht viele Länder ziehen (da Beatdown Deck), die ich unter massivem Kartennachteil in der ersten Runde spielen kann.
 
  #10Florian Pogutter — Aehmm10.04.2008 - 21:09
Kann man nicht einfach einsehen, dass es in Coldsnap nicht mehr als 4-5 spielbare Karten gibt und der Rest einfach NICHT gut ist?

Um noch kurz auf die Decks einzugehen:

Außer pumpen macht der Soulstoke in dem Deck gar nichts, weil er mit Lightning Serpent eine sogenannte "Nombo" darstellt. Er pumpt deine Schamanen bis du zu dem glorreichen Entschluss kommst, mittels Pyroclast Consul dein ganzes Board zu wrathen, aber möglicherweise auch die Viecher vom Gegner.
Sehr schön ist auch zu sehen, wie der Smokebraider in einem Monocolor Deck einen schlechten 2er Drop darstellt und dafür jeweils nur 3 gute Burn-Spells gespielt werden.
Das Warrior-Deck ist, wie bereits von Vorschreibern bemerkt, einfach eine "gecasualte" Version des guten Warrior Decks, dabei wurde aber lediglich die Kurve zerstört und verschlimmbessert.

Leider kann ich nichts positives finden an den Decks, aber vielleicht kann mich ja jemand aufklären.
 

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