Highlander 11.11.2007  
Highlander GP Nov. 2007 - Teil 1
von Hans Höh
9,14 Punkte  
10 Kommentare  
Der Rückblick auf den letzten GP

...was zuvor geschah: Der letzte Highlander GP war ein voller Erfolg! 96 Teilnehmer fanden sich mit originellen Decks in Bochum ein, um mal wieder herauszufinden, wer der EINE ist, den es ja bekanntlich nur geben kann. Die Location war in Ordnung, kompetente Judges, fette Preise und vor allem sehr gute Stimmung herrschte auch. Mit den schönen alten Karten Gassi gehen macht eben einfach Spaß und lockt so manchen Magic-Pensionär mal wieder hinter dem sprichwörtlichen Ofen hervor. Es gab mit Simon Görtzen auch einen würdigen Sieger. Simon, der alte Schlingel hatte die Gelegenheit genutzt, das wenige Wochen zuvor im Legacy verbotene Hulk-Flash-Deck auf das Highlanderformat zu konvertieren. Sowohl die Kürze der möglichen Reaktionszeit als auch die Unterschätzung dieser zwei Karten Killer-Kombo hatte dafür gesorgt, dass keine Emergency Bannings erfolgten. Simon und sein Kollege Nikolas gelangten mit ihren flashigen Decks jedoch ins Finale und belehrten damit alle Beteiligten, dass diese Karten wohl auch im HL Format eher nicht legal sein sollten. Seitdem wurden sowohl Protean Hulk und Flash, aber auch Balance, Tolarian Academy, Yawgmoth's Will und Lion's Eye Diamond gebanned. Die letztgenannten waren entscheidende Karten der beiden anderen dominierenden Archetypen TPS und Staxx. Ich selbst war nach dem Swiss mit meinem Staxx-Oath Deck ungeschlagen und hielt es vor dem Turnier für das beste Deck, musste mich aber in der Top8 der brokeness des Hulks beugen. Nachdem nun die besten drei Decks massive Powerpotentialkürzungen erfahren haben, sehen wir uns einem völlig neuen Format gegenüber. Es wird also spannend, ob sich nun alte Favoriten wie Survival wieder an der Spitze etablieren können, oder ob neue Archetypen das Licht der Welt erblicken werden.

So sah beim letzten GP die Zusammensetzung des Feldes aus:

Survival – 17
Staxx – 11
White Weenie – 9
MonoRed – 8
BlauGrün-basierte Aggrokontrolle – 8
Captain America – 6
RG-Beats – 6
TPS – 5
Oath – 5
MonoBlack – 5
HulkFlash – 5
UWB-Control – 3

Rogue – 8

Und so sieht das Feld diesmal aus:

RG-Beats – 14 (davon 6 mit weiß-splash)
Survival – 10
4-/5-Color Control – 6
UW- Control - 5
Mono Rot – 5
White Weenie - 5
UWB- Control – 4
Oath – 4
Captain America – 3
Staxx – 3
Reanimator – 3
Mono Grün – 3
Mono Schwarz – 2
UG Aggrokontrolle – 2
Enduring Ideal – 2

Rogue – 7

Offensichtlich haben die Bannings das Format weit geöffnet. Abgesehen davon, dass sowieso auch innerhalb der Archetypen die Decks extrem viele unterschiedliche Karten enthalten, sind auch die Archetypen sehr breit gefächert. Mal sehen, ob sich das in den Top8 widerspiegeln wird, oder ob es einen neuen dominanten Archetyp gibt.



Ein paar Anekdoten von Zwischendurch

Das Highlanderformat führt häufiger mal zu vertrackten Regelfragen, denn hier landen gleichzeitig Karten im Spiel, über deren Interaktion Wizards R&D sich bestimmt keine Gedanken gemacht hat. Als Schiedsrichter ist man hier also mal richtig gefordert. In Runde 1 mussten jedoch zum warm werden erst mal etwas basalere Regeln der Spielerschaft vermittelt werden. Beim entgegen nehmen eines Resultslips, wunderte sich der Headjudge Daniel: „1-0?“ „Ja.“ „Das Ergebnis ist 1-0?“ „Ja.“ „Dir ist schon klar, dass wir Best of three spielen?“ „Hmm, dann geh ich wohl mal wieder...“

Ein bisschen schwieriger wurde es da schon als ein paar Spieler einen massiven Stack anfingen. Ein Spieler aktivierte sein Hoofprints of the Stag, um eine Kreatur zu erzeugen. Darauf reagierte der Gegner mit einem Disenchant auf eben dieses. Eine Misdirection sollte daraufhin dafür sorgen, dass doch lieber das gegnerische Scroll Rack entzaubert würde. Woraufhin dieses natürlich noch ein letztes Mal aktiviert wurde, um alles für die nächsten Züge vorzusortieren. Soweit so gut, oder? Einziges Problem dabei war, dass der Spieler die Hoofprints am Ende des gegnerischen Zuges aktiviert hatte, was laut des Kartentexts nicht legal ist und natürlich erst bemerkt wurde, als mit dem Scroll Rack sich schon die Handkarten mit der Library vermischt hatten. Die einzige mögliche Lösung für die Judges war, den ganzen Stack resolven zu lassen, außer der illegalen Aktion am Ende.

Während des Boosterbingos konnte man Simon Görtzen mit entsetztem Gesicht bestaunen. Simon dem alten Kartenprofi entgleisen bekanntlich selten die Gesichtszüge. Was war passiert? Um das Boosterbingo zu gewinnen, galt es zwei Nicht-Basicland Permanents mit gleichem Namen im Spiel zu haben. Simon und sein Gegner legten beide eine Mishra's Factory aus. Siegessicher wurde Bingo gerufen, aber der Judgekommentar lautete knochentrocken: „Die eine ist doch Frühling und die andere Herbst!“ Simon bekam natürlich nach der Schrecksekunde doch noch seinen wohlverdienten Booster.

Lisa Frank spielte mit BorosGeddon gegen 5-Color-Oath und wurde von den fiesen Enchantments in die Mangel genommen. Moat, Collective Restraint und Sterling Grove machten den Boden dicht, Kor Haven und Maze of Ith verhinderten zudem dass sie jemals wieder Kampfschaden machen konnte, selbst wenn sie für ihre Flieger 10 Mana zum Angreifen bezahlen würde. Mana Drain und einige andere Counter in der Hand des Gegners verhinderten auch, dass sie noch über Burn das Blatt zu ihren Gunsten wenden würde. Einige Runden ziehen sie und ihr Gegner nur Länder, aber Lisa gibt nicht auf, weil ihr Gegner sie eben auch noch nicht töten kann, und kurz darauf wird sie dafür mit einem Urza's Rage belohnt. Kurz Länder gezählt: Passt! „Dann mal Rage mit Kicker auf Dich!“ Und Top8 hat die Lisa zum Jubel aller Beteiligten damit am Ende auch noch gemacht. Mal sehen, ob es diesmal zur Abwechslung nur EINE geben kann!





Matchcoverages

Runde 2: Michael Kammer gegen Stefan Karg



Nicht ganz das klassische Combo gegen Kontrolle Matchup, denn Michaels Deck kann auch ganz gut im Kontrollmodus operieren. Michael ist mit Enduring Ideal unterwegs während Stefan klassisch blau-weiß spielt. Michael beginnt das Spiel und mulliganed nur eine Karte, Stefan nimmt zwei neue und schon beginnt der Spaß. Tooth of Ramos versorgt Michael über ihre Opfer Fähigkeit in Turn3 schon mit 5 Mana, was auch das Stifle von Stefan nicht verhindern kann, und Mirari's Wake gelangt ins Spiel, wodurch Michael einen eindeutigen Manavorteil erhält. Stefan versucht mit Gating Land mitzuhalten, aber Gifts Ungiven auf Life from the Loam und Wasteland macht ihm einen dicken Strich durch die Rechnung. Stefan geht darum mit Court Hussar auf die Suche nach Antworten auf die Wasteland Rekursion und wird sogar fündig in Form von Phyrexian Furnace. Michael nutzt seinen Manavorteil jedoch einfach um in der Zwischenzeit um Windborn Muse und Academy Rector auszulegen. Diese Defensivkreaturen sind dank Wake jedoch zur Abwechslung mal eine respektable Clock. Honden of Cleansing Fire und The Tabernacle at Pendrell Vale stabilisieren das Spiel entgültig, aber für das Combodeck!

Michael nimmt drei neue Karten in Spiel zwei, während Stefan seine ganze Hand behält. Ein end of turn Gifts Ungiven fängt sich diesmal einen Rewind, der nicht nur das Gifts countered, sondern auch die Strategie den Gegner mit dem Instant Threat zum Austappen zu zwingen zunichte macht! Trotzdem resolved der nachgespielte Academy Rector, da sich Stefan einfach am Ende der Runde auf erleuchtete Weise Vedalken Shackles tutored. In response auf die Aktivierung, um den Rector zu übernehmen, gibt es jedoch erstmal eine Artefact Mutation. Nun ist Michael sowohl auf dem Board als auch an Handkarten weit vorne und fühlt sich sicher. Er legt also ein Zur's Weirding aus! Stefan hält nur noch Yosei, the Morning Star und Crucible of Worlds, Michael hat dagegen noch Numot und ein paar Tricks parat. Yosei wird mit Hilfe des nachgespielten Magus of the Tabernacle zwar nicht entsorgt. Aber sein eigener Academy Rector stirbt im Upkeep am Magus, wodurch eine Treachery auf dem guten Drachen landet. Dazu kommt noch ein Regrowth auf die Artefact Mutation, so dass auch Stefans Icy Manipulator das Blatt nicht mehr wenden kann.

Michael „Katze“ Kammer besiegt Stefan Karg 2-0


Runde 3: Simon Görtzen gegen Sebastian Born



Simon versucht heute seinen Highlanderstatus zu verteidigen, ist auch noch unbesiegt, hat aber natürlich nicht mehr so ein „flashiges“ Deck wie beim letzten Mal, sondern die rot-grünen Prügelknaben im Gepäck. Simons Frenzied Goblin wird geröstet, aber sein Hearth Kami darf mehrfach angreifen. Dann schießen sich die beiden Kontrahenten jeweils einen Rift Bolt an den Kopf. Offensichtlich sind beide der Meinung dieses Matchup wäre ein einziges Damage Race. Ein früher Bolt auf das Kami wäre aus meiner Sicht besser gewesen, aber bei der unglaublichen Spielgeschwindigkeit, die die beiden hier an den Tag legten, hatte ich kaum Zeit mitzuschreiben, geschweige denn die Handkarten zu sehen und alles durchzurechnen. Sebastian geht dann auch mit Giant Solifuge weiter in die Gegenoffensive. Simon bleibt auf zwei Ländern stehen und spielt nur einen Reckless Charge auf sein Hearth Kami, weil er damit Sebastian auf 8 bringt, und Char und Fireblast auf seiner Hand auf einen Mountain warten. Der Mountain kommt jedoch nicht, bevor Sebastian ihn abgefackelt hat.

Simon entsorgt eine Karte und Sebastian entscheidet sich für zwei neue beim Spoilsmulligan.
Es geht feurig weiter mit turn1 Rift Bolt bzw. Seal of Fire. Radha, Heir to Keld stirbt am Seal, danach kommt Troll Ascetic für Simon, auf der Gegenseite tummeln sich Mogg Fanatic und ein äusserst mysteriöser Morph. Simon hat schon zweimal gefetched und auch noch Stomping Grounds untapped ins Spiel gebracht, trotzdem greift der Troll an und Simon legt keine Blocker nach. Hammer of Bogardan und die Angreifer bringen Simon daher auf 10, aber er hat noch das end of turn Sulfur Elemental. Damit geht er selber weiter in die Offensive. Chain of Plasma auf Sebastian bringt ihn auf fünf, so dass dieser beschließt keine Kopie zurückzuwerfen. Danach entsorgt Simon mit Chain Lightning die Firecat, aufgrund von Manamangel gibt's auch davon keine Kopie. Wofür auch. Es wird einfach der eigene Chain Lightning im nächsten Zug auf das Sulfur Elemental und die eigene Chain of Plasma auf Simons nachgelegten Morph geschossen, der natürlich auch die Firecat ist. Wie man es im Highlanderformat aber auch schaffen kann in einem so kurzen Spiel so viele gleiche Karten auszuspielen! Es gibt wieder keine Kopien, denn Simon hat weder Mana noch Handkarten dafür. Der Troll zwingt Sebastian jedoch jetzt schon zum chumpblocken und rausbrennen kann er Simon nicht mehr schnell genug.
1-1

Simon nimmt für das entscheidende Spiel statt eines Spoils Mulligans erstmal einen Mulligan auf 6, um noch die Option zu haben, von der neuen Hand etwas zu spoilen. Aber dann hält er doch alle sechs. Sebastion erspoiled sich 4 neue Karten und schon geht es wieder los:  Scorched Rusalka und Mogg Fanatic für Simon sehen sich einem Hearth Kami gegenüber. Der Mogg lauert dementsprechen zu Hause auf das Kami, während die Rusalka Schaden macht. Aber Sudden Shock macht Simon einen Strich durch die sichere Rechnung, was ihm einen Wutschrei entlockt. Zu Recht, denn die sinnlose Split Second Mechanik macht sein prinzipiell gutes Play hier zum schlechten Play. Tarfire auf beiden Seiten entsorgt danach alle Tiere, aber Simon hat einen Alternativplan als Luckout auf dem Deck liegen. Als Sebastian weiterhin kein drittes Land legt bestraft er ihn mit Wasteland und Molten Rain und gewinnt danach mit Burning Tree Shaman und Sword of Fire and Ice.

Simon Görtzen besiegt Sebastian Born 2-1




Runde 4: Jakob Kisselmann gegen Oliver Malina



Oliver und Jakob stehen 3-1, sind also noch ganz gut im Rennen. Jakob nimmt eine Karte neu, Oliver spoilt vier Karten, was aber noch zu wenig war, denn nun muss er trotzdem auf sechs Karten runter mulliganen. Durch eine Fetchland Aktivierung geht Jakob auf 19 und bemerkt trocken: „Geht schnell, ne?“ Auf der anderen Seite wird Workshop gelegt, aber ansonsten nur mäßig schnell beschleunigt. Es werden nur Unmengen von Ländern ausgelegt, bis sich ein Tangle Wire ein Last Word fängt, aber danach eine Liliana Vees resolved. Dann schauen wir mal, wie gut Planeswalker im Highlanderformat so sind. Lilianas Tutorfähigkeit wird direkt benutzt. Jakob legt unbeeindruckt einen Academy Rector nach. Oliver hat nur ein Boseju, Who Shelters All. Der Rector stirbt am eigenen Last Gasp und bringt Future Sight ins Spiel. Liliana tutored noch einmal und Jakobs Eternal Dragon fällt in Olivers Abyss. Das Boseju presst ein Armageddon durch und ein nachgelegtes Crucible of Worlds scheint den Sack zugunsten von Oliver zuzumachen. Jakob versucht sich aber mit Hilfe des Futuresights noch zu wehren. Oliver scheint als Kind nicht gelernt zuhaben dass „Zwei gegen einen feige ist“, daher ruft er auch noch Jace Beleren zu Hilfe. Mit Boseju wird noch Catastrophe auf Länder durchgepresst und „schon“ geht's zu Spiel 2.



Jakob spoiled zwei Karten, Oliver nur eine. Oliver versucht mit Coldsteel Heart zu beschleunigen, aber Dismantling Blow entsorgt nicht nur dieses, sondern auch noch sein Glimmervoid. Danach lässt Jakob auch noch seinen Academy Rector in seine eigenen Wing Shards laufen, um mit Mirari's Wake den Manavorteil weiter auszubauen. Trinket Mage besorgt Jakob einen Sensei's Diving Top und traded danach gegen ein Beast von Garruk Wildspeaker ab. Oliver hat anscheinend viele Freunde unter den Ebenenwanderern. Futuresight scheint das Spiel für Jakob zu entscheiden, aber Oliver übernimmt spontan mit Rising Waters und Tangle Wire wieder die Kontrolle. Garruk erlaubt ihm selbst dabei auch noch Handlungsfähig zu bleiben. Jakob hat zwar Krosan Grip, aber schafft es nicht, den Lock zu brechen, bevor das Timeout dem Match ein Ende macht.



Oliver Malina gewinnt 1-0

Runde 6: Philipp Kind gegen Jörn Hintze

Jörn zieht eine neue Karte, während Philipp seine ganze Hand behält! Wer braucht schon den Spoils Mulligan? Der Trick um an Tisch eins zu kommen, scheint wohl zu sein, einfach so immer die besten Karten zu ziehen. Philipp suspendiert erstmal ein Gargadon, während Jörn mit dem Watchwolf tanzt. Danach rufen beide Spieler mal beim Elefanten an. Jörn hält den Druck mit Giant Solifuge aufrecht und zwingt Philipps Elefanten zum Blocken. Ravenous Baloth soll den Ansturm abfedern, aber Frenzied Goblin, Mogg Fanatic und Ghitu Encampment auf der Gegenseite machen dies zu einem schwierigen Unterfangen. Philipp hätte zwar fast noch zum Kombokill vom leeren Board aus ansetzen können mit Seton's Scout, Reckless Charge und Greater Gargadon, aber da Jörn noch auf 20 Leben war, reichte es nicht ganz.

Philipp beginnt Spiel zwei mit Jungle Lion gegen Jörns Isamaru, Hound of Konda. Diesen Qualitätsnachteil macht er in Turn zwei mit Wild Mongrel jedoch wieder wett. Dazu gesellt sich auch noch ein Watchwolf, aber dieser fängt sich einen eot Incinerate. Gaddock Teeg blockt Philipps Mongrel und Lightning Bolt entsorgt diesen dann. Unsauberes Spiel auf beiden Seiten, hätte hier zu einigen Diskussionen führen können, aber obwohl der Damage nicht offiziell auf dem Stack war, sind sich beide Spieler einig, was passiert. Nun stehen sich als neue Kämpfer in der Arena Skyshroud War Beast und Anurid Brushhopper gegenüber. Der Hopper blockt das 2/2 Warbeast und ein mit der Vial hereingebrachter Goblin Legionair tötet den Brushhopper, den Jörn mit seinen zwei Handkarten nicht rettet. Tarmogoyf und Nantuko Monastery kämpfen nun gegen Giant Solifuge und Squee, Goblin Nabob! Philipp hat mit 15 zu 7 gerade die Nase vorn, aber Squee hält den weiteren Damage erstmal fern, bis sich Blastoderm und Mire Boa mit dem Kloster und dem Goyf verbünden. Eine Mishra's Helix bringt noch einen Turn, aber dann ist der Ansturm für Jörn zu krass. 1-1

Beide Spieler nehmen für ihre Verhältnisse massive Mulligans mit zwei Karten. Jörn und Philipp vertrauen weiter auf das Herz der Karten und starten mit Isamara und Mogg Fanatic voll durch. Jörns Watchwolf trifft auf Philipps Lightning Helix. Cursed Scroll und Skyshroud Elite sind Jörns nächste Plays. Philipp sieht sich einem Dilemma gegenüber, er hat Goblin Legionair und auch das dritte Land für die Aktivierung, aber nur eine City of Brass, so dass er die Elite nicht loswerden kann. Die Elite muss später vom Blitz erschlagen werden, aber ein Kird Ape nimmt seine Stelle ein. Philipps eigener Kird Ape kann ohne Wald leider nicht ganz so viel. Jörn übernimmt mit Survival und Cursed Scroll die Kontrolle. Erst mal Squee holen, scheint überbewertet, stattdessen kommt direkt die Solifuge aus dem Survival. Philipp greift verzweifelt zurück an mit Rancor auf Mishra's Factory, wofür er auch noch die City of Brass tappen muss. Beim Stande von 8 zu 8 legt Philipp Troll Ascetic, aber Jörn zeigt ihm mit der Scroll eot noch eine getopdeckte Kreatur (wer braucht Squee wenn man auch einfach Glück haben kann?), die ihm einen Skizzik holt, Barbarian Ring, Skizzik und Solifuge machen den dann Sack zu.



Damit steht der erste Top8 Teilnehmer fest! Jörn Hintze gewinnt 2-1!



In Kürze folgt der zweite Teil der Coverage mit weiteren Fotos, witzigen Stories und der Top8 Coverage, den Decklisten und dem Endergebnis! Wird Simon es schaffen seinen Titel zu verteidigen, oder wird ihn Nikolas dieses Mal aufhalten? Sind Olivers Planeswalker im Staxx mächtig genug? Macht Jörn sich mit seinem Zoo zum Affen, oder gewinnt er den GP? Oder schafft es Lisa Frank den ganzen Jungs zu zeigen, was eine wahre Highlanderin ist?

PW


10 Kommentare

 
  #1Tobi Henke11.11.2007 - 22:06
Die einzige mögliche Lösung für die Judges war, den ganzen Stack resolven zu lassen, außer der illegalen Aktion am Ende.

Bei "echten" Turnieren wäre das übrigens eine Falsch-Entscheidung. Bei diesem ist es dann wohl eine "Egal"-Entscheidung.
 
  #2Ute Kronenberg — Hoofprints...11.11.2007 - 22:15
Die einzige mögliche Lösung für die Judges war, den ganzen Stack resolven zu lassen, außer der illegalen Aktion am Ende.

Die nach den offiziellen Penalty Guidelines einzige Lösung wäre gewesen nichts zu tun und den Stack einfach resolven zu lassen. Es wird nicht gebackupt, es wird nichts am Gamestate geändert. Dann hätte der eine Spieler das 4/4 Token bekommen mit dem er im nächsten Zug auch hätte angreifen können. Die hier angewandte Lösung war im Bezug auf offizielle Regeln also deutlich suboptimal und mal kann sicher darüber streiten.

Edit: Da war TobiH wohl schneller
 
  #3Volker Olbrich12.11.2007 - 11:17


hahahahaha

was für geile jokes der HJ doch drauf hat... wer sie findet darf sie bahelaten...
 
  #4Oliver Malina12.11.2007 - 11:32
Liest sich schnell und leicht und die Top 8 Coverage wird bestimmt interessant.

Was die Arbeit der Judges angeht: Ich fand sie haben einen prima Job gemacht. Sie waren freundlich und immer hilfsbereit


Lediglich die Tatsache das Evil Bernd nicht da war erfüllt mein Herz mit Trauer
 
  #5Georg Beltle12.11.2007 - 18:52
War ein gelungenes Turnier und eine gelungene Coverage von HaJo.
Lediglich die Tatsache dass mir (ein zugegebenermaßen warscheinlich nicht schlechtes) Elfendeck die sicher geglaubte Top8 verbaut hat war ärgerlich. Mit RG Beats sollte man doch eigendlich genug Burn auf Lager haben.
Aber alles halb so wild, denn bei einer so angenehmen Athmosphäre wie sie auf dem Turnier vorhanden war kann einem auch solch ein Spiel nicht die Laune verderben.
Naja, vermisst habe ich auch den Evil und seine Ansagen und auch den HaJo als Spieler (hätte mich interessiert was du gespielt hättest).
Zum Artiken (darum geht es hier ja eigendlich): Super zu lesen und ich finde den Vergleich der gespielten Decks zu denen von letztem Mal super. Daran lässt sich einfach gut erkennen dass die letzten Bannings genau das bewirkt haben was sie sollten.
Die geringere Teilnehmerzahl kann ich mir nur durch gleichzeitig stattfindende GPT und die fehlende Werbung auf PMTG erklären, was schade ist da sich das Format echt zum positiven hin entwickelt hat.
 
  #6Andreas Becker12.11.2007 - 20:05
jepp, danke schön für die tolle Coverage! Ich bin ebenfalls der Meinung, dass die Bannings genau das bewirkt haben, was sie tun sollten.
Warum "nur" 78 Spieler da waren? Nun, weniger promoted wurde der GP eventuell. Man muss aber schon eher sagen, dass der GP III MEHR promoted wurde, weil das nun wirklich enorm war. Ich habe keine wichtigere deutschsprachige Webseite gesehen, wo dieser NICHT publik gemacht wurde...

Auf der anderen Seite waren aber eben die Preise diesmal nicht so überwältigend, wie beim letzten GP. Das ist aber auch in Ordnung so, weil ja eben der "große" GP 2007 schon stattgefunden hat und dieser eher ein "Bonbon" von der Orga war, als Belohnung für die Spieler, dass die Spielerzahl beim GP III die des GP II erneut getoppt hat.

Hier fehlten vermutlich, um es auf den Punkt zu bringen, doch so einige Leute, die es in erster Linie auf die dicken Preise abgesehen hatten und weniger, weil ihnen das Format so zusagt. Das ist auf eine Weise natürlich auch legitim.

Alles in allem hats aber riesig Spaß gemacht, auch wenn meine persönliche Performance *hust* unter aller Kanone war, ganz so wie auf dem GP III, die Location ist halt schuld
 
  #7Mathias Wigge — wenige Teilnehmer13.11.2007 - 09:04
Es liegt wohl eher daran, dass am selben Tag auch ein PTQ für Kuala Lumpur in Hannover stattgefunden hat!


 
  #8Frank Topel — Da liegt auch ein dickes Problem...13.11.2007 - 16:18
... bei der Terminsuche für solche HL GPs. Man checkt alles ab, es scheint nichts wichtiges an dem Tag zu sein (2 Monate vorher) und dann endet es damit, dass am gleichen Tag PTQ in Hannover, GPT in Dortmund und Düsseldorf and what not sind.
 
  #9Hakon Lemm14.11.2007 - 10:24
Ich lache immer noch über das "Die eine ist doch Frühling und die andere Herbst!“.

Sehr schöner Artikel ^^ schon das durchlesen hat Spass gemacht, da wäre man am liebsten gleich dabei gewesen ;)
 
  #10Hans Joachim Höh — nyes, its nice!14.11.2007 - 10:55
Danke für das Lob! Dann komm das nächste Mal doch einfach vorbei und erleb den Spass aus erster Hand.
 

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