| MU-Team Berlin |
25.10.2007 |
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Auch Gargadons bleiben mal im Schnee stecken
Der 20.Oktober war gekommen, und wir verabschiedeten uns vom bunten Ravnica Block, um Lorwyn im Standard willkommen zu heißen. Pünktlich zum Beginn des neuen Formats stand ein GPT für Krakau im Der andere Spieleladen in Berlin an. Da die letzte Zeit für das Team sehr turbulent war, war ich noch nicht dazu gekommen, mir allzu viele Gedanken über das neue Format zu machen, geschweige denn es zu testen. Also musste das gute „Red Deck Wins“ das ich eigentlich nur für den Test Gauntlet zusammen geworfen hatte, herhalten. Meine Erwartung war, dass viele ebenso wie ich noch nicht groß getestet bzw. noch nicht alle Karten zusammen hatten, und ich also im Großen und Ganzen einem relativ undefinierten Metagame gegenüberstand, in dem viele halbgare Decks und Archetypen gespielt würden. Das RDW ist solide und verliert relativ wenig durch die Rotation. Hier meine Liste.
Noch ein paar Erläuterungen zu den durch die Rotation bedingten Veränderungen:
Das Main Deck ist nahezu identisch mit den Varianten, die vor der Rotation gespielt wurden. Neu im Deck sind Tarfire, Inner-Flame Acolyte und die Martyr of Ashes. Tarfire ersetzt den Slot von Seal of Fire als 1 Mana Burn Spell. Interessant ist, wie oft Spieler zur Zeit noch übersehen, dass es sich um einen Tribal Spell handelt! Zwei Mal während des Turniers haben meine Gegner vergessen, Tribal als Kartentyp im Friedhof mit zu zählen. Inner-Flame Acolyte ist als Char/Solifuge Ersatz dabei. In der Theorie soll er 4 Schaden für drei Mana liefern, und nach dem Wrath gleich wieder Druck aufbauen. Im Endeffekt kam ich nur zwei Mal dazu ihn aus zu spielen, kann also noch keine absolute Einschätzung liefern, aber ich bin nicht wirklich überzeugt von ihm. Er liefert weder die Flexibilität von Char, noch stellt er dieselbe Art von Threat da, wie die Solifuge. Sollte ich dieses Deck weiter spielen, würde ich wahrscheinlich lieber Ghostfire wegen der größeren Flexibilität ausprobieren. Martyr of Ashes ist meiner Meinung eine der am meisten unterschätzten roten Kreaturen im Format. Außer vielleicht Tarmogoyf gibt es keine Karte, die ich gegen andere Aggro Decks lieber sehe. Sowohl vom Power Level als auch von der Flexibilität weiß die Märtyrerin zu begeistern, da man den Schaden hier dosieren kann. Gegen kleine Elemental Decks hat man hier einen 3 Mana Plague Wind und gegen grüne Gegner stellt sie eine der wenigen Antworten gegen Tarmogoyf und, wenn der Gegner unvorsichtig ist, auch gegen Trolle, dar. Gegen Kontroll Decks ist sie zumindest ein One-Drop, der eine gelegentlich relevante Ability hat.
Zum Sideboard lässt sich nur sagen, dass es noch einiger Zuwendung bedarf. Meine Überlegung war, dass es auf der einen Seite Relic/Teachings Kontroll Varianten geben wird, auf der anderen Seite rechnete ich mit Tarmorack und anderen Aggro Decks. Den Kontroll Decks wollte ich mit dem Magus und den Ancient Grudge das Mana verschrotten, gegen Tarmorack kommen wieder die Grudges, gefolgt von Dodecapod und Quagnoth rein. Ich war mir nicht sicher, welche Option gegen The Rack besser ist und wollte beides mal testen. Fühlt euch frei mir von euren Erfahrungen und Einschätzungen in den Kommentaren zu berichten. Bleiben noch 4 Slots für Aggro übrig. Hier entschied ich mich für Dead // Gone, da es ein billiges Removal für kleine Threats des Gegners ist, aber auch größere Probleme wie gegnerische Gargadons zumindest temporär handlen kann.
Ich werde am Schluss noch kurz darauf eingehen, was man hier vielleicht besser machen könnte.
(Pischner-Ergänzung: Seit Alex diesen Bericht geschrieben hat, haben wir ein bisschen getestet, und ich will die Erfahrungen, die wir mit Alex' Deck gemacht haben hier aus meiner Sicht kurz zusammenfassen:
Einmal ist es insgesamt sehr solide und auf jeden Fall ein Gauntlet-Deck, gegen das man jeden Entwurf testen sollte, auch wenn es, falls sich das Meta in eine gewisse Richtung entwickelt (siehe den nachfolgenden Turnierbericht) große Probleme mit weißen Kontrolldecks bekommen kann.
Zum anderen sind die Martyrs ein absoluter Trumpf! Das Deck scheint für sie gemacht zu sein: Ein primär rotes Deck (auch wenn ich RDW als Bezeichung für ein Deck mit Tarmogoyf nicht für angemessen halte), das genügend Kreaturen spielt, um die Martyrs als One-Drop zu schätzen zu wissen, aber gleichzeitig mit Goyf und Gargadon Fatties außerhalb der Martyr-Reichweite spielt. Gerade gegen beinahe jede Form von Tribal-Decks (besonders Elementals, Elfen und Kithkin) ist der Martyr der MVP.
Inner-Flame Acolytes sind gegen Kreaturendecks schwach, aber gegen Kontrolle ein akzeptabler Ersatz für Solifugen. Die Treetop Village in dieser Liste sind ein Design-Fehler - man aktiviert sie nie, und sie bremsen das Deck nur. Sie sollten durch Horizon Canopy ersetzt werden. Im Gegensatz dazu haben die Megaliths einen gewissen Nutzen, und man könnte ihre Anzahl dann erhöhen.
Zum Sideboard lässt sich noch nicht viel sagen, da es in einem zur Zeit noch undefiniertem Metagame nur begrenzt Sinn ergibt, Sideboards zu entwerfen. In der Theorie jedoch will dieses Deck keine Quagnoths haben, sondern Dodecapods, denn es liegt ihm weniger daran, Handkarten zu behalten, und mehr daran, schnell Druck zu machen. Ich muss allerdings zugeben, dass ich weder viele Tarmoracks im neuen Meta erwarte, noch die Notwendigkeit sehe, dieses Matchup weiter zu verbessern. Als Hauptfeinde sehe ich weiße (Martyr, Story Circle etc...) und grüne Decks (Fatties). Da es aber keine Color-Hoser auf Flashfires-Niveau mehr gibt, sind sinnvolle Sideboardkarten dagegen sehr von den genauen Versionen dieser Decks abhängig, also im Moment schwierig zu finden. Manabarbs oder Boom // Bust gegen Weiß und Threaten gegen Grün bieten sich an, können aber erst sinnvoll getestet werden, wenn man zuverlässige Referenzversionen kennt) Kommen wir nun zum eigentlichen Turnier! Es fanden sich insgesamt 11 Spieler ein, was 4 Runden mit Cut auf Top 4 bedeutet. Der generelle Trend, der sehr schlecht besuchten GPTs hält also an. Was mich persönlich mal interessieren würde, ist, warum so wenige Spieler zu diesen Turnieren kommen! Tobias Henke ist ja schon an anderer Stelle darauf eingegangen, das die Trials in letzter Zeit unterirdisch schlecht besucht werden. Ich hielt dieses Problem eigentlich nur für ein Berliner Phänomen. Hier ist es schon länger so, das sich außer zu Prereleases und PtQs generell wenig Spieler zu Turnieren einfinden. Aber wie Tobis Aufstellung zeigt, ist es auch andernorts ziemlich Mau mit den Teilnehmerzahlen. Ich meine, selbst wenn man nicht plant zu dem eigentlichen Grand Prix zu fahren, könnten diese Turniere doch eine willkommene Gelegenheit sein, sich und seine Decks mit anderen Spielern zu messen! Es gibt offenbar eine breite Masse an Casualspielern, die zwar mal FNMs und Prereleases mitspielen, aber vor anderen Turnieren zurückschrecken. Schreibt doch bitte in den Kommentaren Eure Meinung dazu!
Die ersten Pairings offenbaren, dass ich erste Runde gegen Fabrizio spiele, den ich schon von diversen anderen Turnieren kenne. Er ist ein sympathischer Typ, der öfter mal auch unkonventionelle Strategien verfolgt. Ich bin also gespannt, was mich hier in der ersten Runde erwartet. Wie sich herausstellt spielt Fabrizio G/R/W Aggro. Erst denke ich noch, das es sich hier um ein Changeling ZOO Deck handelt, von dem ich schon im Internet gelesen habe. (Dieses Deck versucht mit Changelings sowohl Flamekin Bladewhirl und Goldmeadow Stalwart, als auch den Überwältiger aus dem Zaunkönigrevier in einem Deck zu spielen, so ähnlich wie die Zoo Decks zu Ravnica/Kamigawa Zeiten mit Kird Ape, Isamaru, Savannah Lions und Watchwolf. Vermutlich ist es jedoch nicht konstant genug, um zu bestehen.) Jedoch macht Fabrizio am Anfang nicht viel außer buntes Mana zu legen. Doch dann kommt vierte Runde das Calciderm. Damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet!
Ich bin anfangs etwas geschockt, weil ich fürchte, dass Calciderm unendlich gut gegen mich ist, bis ich meine Hand angucke und Mogg War Marshal sehe, der das Calciderm im Verbund mit seinen Tokenfreunden solide dreimal blockt, bis es dann den Weg in die ewigen Jagdgründe antritt. Ich schaffe es, mit freundlicher Unterstützung seiner Painländer, ihn relativ schnell in den einstelligen Lebenspunktebereich zu bringen, dann versiegt jedoch schnell meine Offensive. Obwohl ich von seinen Grove of the Burnwillows einige Lebenspunkte dazu erhalten habe, beginnen diese langsam zu schwinden. Langsam offenbart sich mir auch sein Deck Archetyp. Nachdem er erst den Kavu Predator legt und dann mein Team mit Fiery Justice abräumen will ist klar, das er Kavu Justice aus dem Timespiral Blockconstructed Format spielt.
(Pischner-Edit: Diesem Deck bin ich bereits bei meinen wenigen gespielten Standard-Turnieren im alten Format begegnet, und es wäre bei der Eröffnung, wie Alex sie beschreibt, mein erster Gedanke gewesen!)
Glücklicherweise übersieht er mein Gargadon, dass in Response alle Targets der Justice frisst. So kriege ich zwar leider keine Lebenspunkte, der Kavu aber zum Glück auch keine Counter. Selbigen rüste ich ihm dann gleich mit einem Incinerate ab, bevor der Kavu droht außer Kontrolle zu geraten. Leider habe ich dann keine Antwort auf die Serra Avenger, die er mir vor den Latz knallt.
Ein Blick auf die Uhr verrät mir, dass ich nur noch 15 Minuten habe. Mir schwant nichts Gutes, also greife ich schnell zum Sideboard. Als Option finde ich hier leider nur Dead // Gone und den Magus of the Moon. Dead // Gone macht leider nur 2 Damage und der Bounce schien mir in dem Matchup nicht relevant genug, Calciderms kann und will ich damit nicht unbedingt Bouncen und die anderen Kreaturen seines Decks schrien auch nicht unbedingt nach bouncen.
(Pischner-Edit: Wenn man die Karte nicht einmal in einem solchen Matchup herennehmen will, hat sie dann überhaupt ihren Sideboard-Platz verdient? Bitte Meinungen!) Zumal das Bouncen das Problem nur nach hinten verzögert und mit 3 Mana auch keinen Tempovorteil liefert. Ich entschied mich dann für den Magus, da Fabricio eine sehr wackelige Mana Base zu haben scheint, und außer Incinerate (hat er im ersten Spiel auf einen Goblin-Token geballert ) und Justice wohl kein Removal spielt. Dafür muss der Inner-Flame Acolyte weichen, der mir gegen sein Deck sehr schlecht erschien, würde er doch wahrscheinlich gegen eine Wand aus Tarmogoyfs und Calciderms laufen. Wie hättet Ihr gesideboardet?
Mit der Uhr im Nacken gehe ich volles Risiko und greife immer weiter an, in Kauf nehmend, dass seine Kreaturen meine fressen ohne selbst ins Jenseits zu wandern; ich benutze also meine Kreaturen quasi als Burn Spells.
(Schon wieder ein Pischner-Edit - ist das in einem Deck mit Keldon Marauders und Mogg War Marshal nicht die normale Taktik? Außerdem, wenn man weiß, dass man aus Zeitgründen so aggressiv vorgehen will, spricht das dann nicht doch für Akolyten an Stelle von Magi, oder besser, an Stelle von Martyrs?) Ich schaffe es gerade noch rechtzeitig ihn in Incinerate Range zu bringen, bevor er sich stabilisieren kann.
Noch fünf Minuten für Spiel 3. Ich suspende ein Gargadon und lege War Marshal und Marauders. Nach dem die Marauders ihre kurze Lebensspanne voll ausgekostet haben kommt vom ihm ne Justice, zum Glück ohne Kavu. Es gibt ein Hin und Her in dem er mir erst einen Tarmogoyf und ein Calciderm hinknallt. Ich knall ihm Burn an den Kopf und race je nach Bedarf mit meinem verbliebenen Goblin Token und Pendelhaven. Der Tarmogoyf ist zu diesem Zeitpunkt noch zu schmächtig oder zu ängstlich sich meinem mächtigen Goblin entgegen zu stellen. Ich finde dann auch einen Tarmogoyf. Dann kommt es zum entscheidenden Zug. Bei mir liegen ein Tarmogoyf und ein Goblin Token, bei ihm Calciderm und sein Tarmogoyf. Die Goyfs sind 3/4 ohne Instants im Friedhof. Meine Hand hält noch ein Tarfire, Rift Bolt, Mogg Fanatic und einen Tarmogoyf bereit. Ich greife an. Er blockt mit Calciderm den Token, traut sich aber nicht mit seinem Tarmogoyf zu blocken. Ich spiel dann Tarfire auf ihn, er geht von 14 auf sieben durch das Tarfire und den 5/6 Tarmogoyf. Ich lege noch den Mogg und Goyf Nr.2 nach und gebe ab. Er nutzt seinen Zug um Garruk und Calciderm zu spielen. Von oben kommt dann bei mir das Incinerate. Mogg geopfert, Rift Bolt und Incinerate auf ihn und im Geiste den Flavortext von Incinerate zitiert (Yes, I think „toast“ is an appropriate description.) Das ist also noch mal gut gegangen!
Es folgt Runde 2: Mein Gegner Milan ist mir bis jetzt noch unbekannt, aber ich weiß, das er Snow White spielt, da er vor dem Turnier noch Karten für das Deck gesucht hat. (Pischner-Edit, was sonst: Milan ist unterdessen zu unserem Testkreis gestoßen und plant, mit dem Team nach Warschau zu fahren.) Ich habe ja mit vielem gerechnet, aber damit nun nicht. Ich glaube in der Geschichte von Magic gibt es wenige Matchups, die so einseitig sind wie RDW gegen Snow White. Aber Jammern hilft nicht - Augen zu und durch! Trotzdem bin ich leider zu demotiviert und spiele nicht optimal. Ich vergesse, sterbende Kreaturen ins Gargadon zu opfern und mache noch andere kleine Spielfehler. Trotz allem schaffe ich es noch ihn auf 6 zu bringen, bevor er mit Akroma den Sack zu macht.
Ich boarde Ancient Grudge und den Magus für die rote Märtyrerin und Tarfire. Mein Sideboard ist leider auf dieses Matchup überhaupt nicht vorbereitet. Ich habe gesehen, dass er, obwohl er nur Weiss spielt, relativ viele Non Basics, wie Scrying Sheets, Forbidden Watchtower und Storage Länder im Deck hat. Da dachte ich mir, das der Magus ihn vielleicht etwas ausbremst und wenigstens für 2 hauen geht, im Gegensatz zur Märtyrerin, die nur Power eins hat.
(Pischner-Edit: Der Denkfehler ist meiner Ansicht nach aber, dass Mono-W vor Creature-Removal platzt, dass es mit seinen Plains immer noch spielen kann, und der Magus Alex sogar noch daran hindert, Tarmogoyfs zu spielen und Villages zu aktivieren, die um so wertvoller sind, als sie an einem Story Circle auf Grün vorbei kommen. Letztlich ist da einfach nichts wirklich Nützliches im Sideboard, und da boardet man halt ein Dodecapod und hofft ansonsten, dass der Gegner einen schlechten Draw hat - was bedeutet, dass man die Karten im Deck behält, die einen schlechten Draw bestrafen. Ich weiß nicht, ob das eher auf den Magus zutrifft, der Mana Screw bestraft, oder auf den Burn und manaeffiziente Kreaturen, die Mana Flood bestrafen - was meint Ihr?) Tarfire geht für Grudges, da mit zwei Schaden nicht gut genug in dem Matchup sind und ich so wenigstens die Howling Mines weg bekomme. Im Nachhinein muss ich sagen, das die Mines mir oft mehr geholfen haben als ihm und er entgegen anderer Varianten auch durch Mesa oder Akroma gewinnen kann und sich nicht aufs Decken des Gegners beschränken muss.
(PE: Milan allerdings meinte, dass gerade gegen Aggro die Howling Mines besonders wichtig seien. Eure Erfahrungen?) Nun gut, das zweite Spiel ist ein einziges Schlachtfest. Zwischen Story Circles, Wrath und der weißen Märtyrerin überlege ich ob es eigentlich eine Karte in seinem Deck gibt, die nicht gut gegen mich ist. Die Antwort lautet wohl leider nein, da sogar seine Länder (der Watchtower) nervig sind. Völlig frustriert ziehe ich von dannen.
In Runde 3 dann wenigstens ein kleiner Lichtblick! Ich spiele gegen Falk, den ich zwar auch nicht kenne, aber vom gucken zwischen den Runden weiß ich, das er Elemental Aggro spielt. Er gewinnt den Würfelwurf, muss aber gleich Mulligan auf 5 nehmen. Er schaft es noch mich auf 11 Leben zu bringen, bevor sich die höhere Eskalation (PE) meines Decks durchsetzt. Mein Deck hat die besseren Kreaturen und mehr Burn. Im zweiten Spiel beginnt er wieder und muss diesmal keinen Mulligan nehmen. Er beharkt mich mit 1/1ern und ich rüste ihm den Flamekin Bladewhirl mit Tarfire ab. 3.Runde beginne ich dann mit Inner-Flame Acolyte gegen zu racen. Als er dann die dritte Kreatur legt, kann ich endlich dass tun, worauf ich mich schon die ganze Zeit gefreut habe. Ich lege die rote Märtyrerin und mache einen 3 Mana Plague Wind, indem ich sie für einen Schaden opfere. (Da ich schon Sudden Shock bei ihm gesehen habe, will ich nicht bis in seine Runde warten und opfere die Märtyrerin ohne Priorität abzugeben.)
Insgesamt ist das Spiel nicht wirklich interessant, was mich etwas geärgert hat. Klar will ich gewinnen, aber erstens kann ich es meinem Gegner nach fühlen, wie es ist gegen eine Wand zu rennen, habe ich doch vorher gegen Mono White gespielt, und zweitens hasse ich es, wenn Spiele schon bei den Pairings entschieden werden. Mein (zugegeben noch etwas oberflächlicher) Eindruck ist, das das Format von sehr eindeutigen Matchups durchzogen ist und relativ wenig Interaktion zwischen den Spielern ermöglicht.
(PE: Da Alex reichlich von Interaktionen zwischen ihm und seinen Gegnern berichtet, gehe ich davon aus dass er meint, die Spieler hätten wenige Möglichkeiten, mit ihren Spielkünsten den Ausgang einer Partie zu beeinflussen. Nach meinen bisherigen Trainingssitzungen, in denen ich Match um Match durch Spielfehler verlor, kann ich das nicht bestätigen!) Ich hoffe, dass ich mich da irre, oder sich das mit der Zeit ändert, weil ich es wenig interessant finde, wenn Turniere allein durch die Auslosungen bei den Paarungen, oder die Deckwahl entschieden werden.
Runde 4:Ich stehe also 2:1 und muss gewinnen, um sicher Top 4 zu machen. Dann kommt der Schock. Die Paarungen hängen und ich spiele gegen Mathis Klemm mit dem zweiten Mono White Deck.
(PE: Auch Mathis testet mit uns, so dass das MU-Team einen deutlichen Eindruck von den Freuden, mit Aggro gegen Mono-W Control zu spielen, erhalten hat!)
Es geht um alles, und ich habe eigentlich keine Chancen, aber trotzdem reiße ich mich noch einmal zusammen und versuche, mein Bestes zu geben. Ich habe Mathis schon auf dem Weg zum Laden getroffen, und da wir uns über unsere Decks unterhalten haben, wissen wir beide, was unser Gegner spielt. Ich verliere auch noch den Würfelwurf und es geht los. Ich schaffe es ihn auf 5 zu bringen, bis er eine weiße Märtyrerin zündet, die ihn wieder in zweistellige Lebenspunkte bringt. Glücklicherweise legt er den Story Circle auf Grün, obwohl er nach 5 gespielten Spells keinen grünen sieht und ich auch keine Forests im Spiel habe. Nach dem Spiel sagt er mir, dass er dachte ich würde Gruul mit mehr Grün spielen.
(PE: Da Mono-W gegen Kreaturen normalerweise aber deutlich mehr Antworten hat als gegen Direct Damage, finde ich seine Entscheidung in jedem Fall merkwürdig.) Unglücklicherweise findet er dann Story Circle Nr. 2, den er dann auf Rot legt. Ich schaffe es ihn dann noch auf 3 zu bringen bis er Märtyrerin nr. 2 zündet und wieder auf zwölf geht.
Also wieder ans Sideboard und genauso geboardet wie gegen Milan zuvor. Ich beginne und lege schnell Kreaturen auf das Board, er legt legt eine Howling Mine, die ich abrüste. Er hat scheinbar fest mit den Karten der Mine gerechnet, da er mit dem Mana strauchelt. Er legt zwar einen Story Circle auf Rot, aber mein Deck produziert schneller Kreaturen, als sein Deck Länder. Er tappt sich für eine Howling Mine bis auf zwei Länder aus, während er nur noch auf 7 Leben ist. Ich bin dran, attackiere für 8 Schaden, er nutzt den Circle und geht auf 1 Leben mit einem Mana offen. Ich opfere Fanatic, er muss den Circle aktivieren und das Incinerate von meiner Hand beendet das Spiel. Es ist keine Zeit mehr für ein drittes Spiel und Mathis will mich überzeugen aufzugeben, da der Draw keinem nutzt, ich gehe aber nicht drauf ein, da ich noch eine Chance habe mit dem Draw rein zu kommen.
Dann werden die Standings ausgehängt, und es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht: Die gute ist, ich bin als Vierter in den Top 4 - die schlechte ist, ich muss gegen den Ersten der Vorrunde spielen, und das ist Milan mit seinem Mono White. Alles in mir sträubt sich, das noch mal durchzumachen, aber ich gebe mir einen Ruck und wir spielen. Falls ihr jetzt aber auf ein heroisches Heldenepos hofft, in dem sich ein kleiner Mogg Fanatic durch die Schneelawinen kämpft und gegen den überlegenen Gegner triumphiert, muss ich euch leider enttäuschen: Er gewinnt 2:0 mit jeweils ca. 70 Leben. Tja, selbst the Don himself, das Gargadon, kann sich nicht durch solche Schneemassen kämpfen!
Am Schluss noch einige allgemeine Überlegungen zu dem neuen Format: Ich denke, dieses Deck ist durchaus wettbewerbsfähig. Auch wenn Mono White das Turnier gewonnen hat, gehe ich nicht davon aus, dass es ein Tier 1 Deck wird. Zum einen spricht das schlechte Matchup gegen Kontroll Decks dagegen, zum anderen ist das Deck zu drawanfällig. Man hat das Problem schon bei den Blockconstructed-Turnieren der abgelaufenen Saison gesehen: Diverse Pros haben sich aus der Contention gedrawt, weil ihre Deck zu langsam waren. Es reicht gegen andere langsame Decks zu spielen - oder gegen einen langsamen Gegner - und schon steht ein Draw auf dem Ergebniszettel, weil nicht ein Spiel zu Ende gespielt wurde. Noch schlimmer ist es, wenn man das erste Spiel verliert. Dieses Deck hat quasi Null Chancen in 50 Minuten 2 Mal zu gewinnen. Schon gar nicht, wenn das erste Spiel verloren wurde! Außerdem ist es unendlich ermüdend, dieses Deck über 7 oder mehr Runden zu spielen.
Jenseits des Mono White Decks kann ich keine wirklich schlechten Matchups für Gargadon erkennen, obwohl ich auf das Matchup gegen Blink gespannt wäre und laut verschiedenen Quellen im Internet Goblins ein schlechtes Matchup sein soll.
(PE: Elfen mit Anti-Martyr-Tech im SB - z.B. Thrill of the Hunt - sind auch ein Problem, ebenso wie BGW (Doran!) oder allgemein grüne Fatties mit spielbarem Lifegain (Primal Command?) auch UW Control müsste sich dagegen gut tunen lassen.) Man muss aber definitiv noch am Sideboard arbeiten. Ich denke, Krosan Grip sind Pflicht, und außerdem konnte der Magus auch noch nicht wirklich überzeugen. Hierfür würden sich entweder Cryoclasm oder Avalanche Riders anbieten.
Ich hoffe, euch hat mein zweiter Turnierbericht gefallen, und ich hoffe auf konstruktive Kritik in den Kommentaren! Vielleicht habt ihr ja auch Anregungen, zu welchen Themen ihr gerne mal was lesen möchtet?
LF |
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| 37 Kommentare | |   |
| #1 | Jan Wolff — xgfhevbf | 25.10.2007 - 00:18 |
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BITTE BITTE in einem Deck wo beide Mogg (War Marshall und Fanatic) gespielt werden niemals einen der beiden mit Mogg abkürzen, das stiftet nur Verwirrung.
Naja GPT sind sone Sache, uU fährt man nicht hin, feiert die nacht davor lieber o.Ä.. Und am Ende ist die Chance auf +1 oder -1 Bye da, das ist dann irgndwo ein Konflikt (Vor allem im neuen Format kann man schnell auf die Nase fallen, weswegen man dann lieber zu Hause bleibt).
@PE Bitte nicht so viel zwischendurch schreiben, ich empfinde das z.T. als sehr störend, und man wird aus dem Fluss des Artikels gerissen. |
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| #2 | Philipp Summereder — Hi | 25.10.2007 - 00:25 |
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Netter Artikel zum Start, ich persönlich - um die Frage zu beantworten - spiele keine GPT's weil ich normalerweise min. 2 Byes in jedem Format von Haus aus habe. Dementsprechend ist mein größtmöglicher Gewinn beim GPT, kein Rating zu verlieren.
Zum Artikel nochmal: Ich finde es auch recht störend, zwischendurch irgendwelche Einschübe zu lesen - besonders wenn sie dem Fließtext widersprechen. ;)
Ansonsten gut gelungen, hoffe ihr habt die Kurve gekriegt, und man liest in Zukunft viel Gutes von euch. ;)
lg Phips |
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| #3 | Christian Höhn — Ich muss sagen... | 25.10.2007 - 01:35 |
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...das ich die Einschübe von Andreas ganz amüsant und passend fand. Es hat ein bischen Abwechslung zum (guten) Turnierbericht gegeben und einige Fragestellungen direkt aufgeworfen. Solange die Kommentare nicht länger als der Artikel werden, find ich sie gut.
Zum Deck: Leider hast du ein recht einseitiges Turnier erlebt, was die MU anbelangt. MonoR gegen Life ist halt albern - aber das war immer so und wird immer so sein. Übrigens: Piting Needle stellt Circle, Martyr, Mesa UND Sheets ab - gegen Martyr ists zwar leider zu spät, wenn man sie nicht vorher legt (was man nicht machen sollte), ansonsten zumindest eine Möglichkeit. Achso: Auch gegen Aggro sind die Mines IMMER auf Seite des Life-Spielers. Schlecht sind sie nur gegen Combo und mittlerweile auch gegen hardcoreControl (da die Proclamation fehlt)
Achso: Statt den Acolyten mal über Changeling Berserker nachgedacht? Der ist auch nach dem ersten Angriff noch eine Macht und Tiere solltest du im Prinzip genug haben, um ihn sicher legen zu können. Alternative oder als Kombination könnten Blades of the Velis Vel sein. Kommen die Tiere durch gibts 4 Schaden wie beim Char - nur für eins weniger. Ansonsten kann man das noch als Combattrick und Direktedamage quasi aufteilen... Ausserdem macht er auch die Goofies ein wenig größer. |
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| #4 | Christopher Eucken — Interessant, aber.... | 25.10.2007 - 04:11 |
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...warum muss Herr Pischner den Text immer und immer wieder durch Einschübe unterbrechen??
Ich denke, dass die Dinge, die er teils Korrigierend, teils Ergänzend äußert, einen sininvollen Platz in der Kommentarfunktion finden und dort hingehören. So stören sie eher das Lesen wie die Werbung den Film im Fernsehen. |
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| #5 | Nico Funk — Interessant, aber... | 25.10.2007 - 06:58 |
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... ich sehe das ganz anders. Die Einschübe verhindern zwar ein flüssiges Lesen, aber das sollen sie doch auch, da es sich fast ausschließlich um Denkanstöße handelt. Wer hat denn noch Lust darüber nachzudenken, wenn in den Kommentaren rückwirkend auf 5 oder 6 verschiedene Passagen hingewiesen wird. Das bekommt man doch nicht mehr sortiert. FAZIT: Sofort nachdenken!
Zudem ist der direkte Einschub eine sehr elegante Möglichkeit ellenlange Kommentare zu vermeiden.
Und für alle, die Einschübe, Denken oder den AP nicht mögen: Einfach die kursiven Abschnitte überspringen! |
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| #6 | Urs Traenkner — Vielversprechend... | 25.10.2007 - 09:40 |
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Das wuerde ich doch mal einen vielversprechenden Artikel nennen, Einschuebe hin oder her. Substanzbehaftet, zweifelsohne, immer noch Raum fuer Verbesserungen, aber im Gegensatz zu den bisherigen MU-Team Artikeln m.E. quantensprungartige Verbesserungen, hat mir gut gefallen.
Was mir aufgefallen ist bei den bisherigen MU-Team-Artikeln: kann es sein, dass behutsam an den Bewertungen dran rumgemacht wird? Als ich heute frueh von der Arbeit gekommen bin, hatte der Artikel weniger als 7 im Schnitt (6.8 oder sowas). Jetzt, 1.5 Stunden spaeter, ist er ueber 8 - das ist doch nicht normal?
Bei den anderen Artikeln (Prerelease, Andreas' Artikel ueber die neusten Veraenderungen vom letzten Donnerstag) war es auch so, dass der jeweilige Artikel um die 7.5 rumgegondelt ist und auf einmal "schlagartig" ueber 8 geschnippt ist.
Mit "da sind innerhalb weniger Minuten haufenweise 10er Bewertungen reingekommen" liesse sich das zwar super erklaeren, aber so recht glaube ich da nicht dran.
Gibt's da ne sinnvolle Erklaerung dafuer?
Gruss Aya... |
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| #7 | Daniel Wagner — Nachfrage-Terror | 25.10.2007 - 10:01 |
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Also ich muss sagen, dass mir der Artikel sehr gut gefallen hat und ich mit meinem Tipp am Montag, dass AP den Artikel schreibt nicht sooo weit entfernt war, wenn man die ganzen Einschübe betrachtet
Ich fand den Artikel sehr interessant, um einige Informationen zum neuen T2 zu bekommen und grundsätzlich haben mich die Einschübe auch nicht sonderlich gestört, jedoch hätte man ein wenig spärlicher damit umgehen können - es war teilweise ein wenig zu viel, was man auch am Ende hätte erwähnen können, wie bspw. die Aufnahme der beiden neuen Spiele ins erweiterte Test-Team.
Was mich allerdings viel mehr gestört hat, waren die meiner Meinung nach vielen Aufforderungen, Meinungen kund zu tun. Grundsätzlich ist da gar nix gegen einzuwenden, um die Kommentatoren ein wenig aus der Reserve zu locken, aber ich fand es einfach übertrieben, immer wieder "Wie denkt ihr darüber?" zu lesen.
Weiter so bitte! |
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| #8 | Marc Oelschläger | 25.10.2007 - 10:38 |
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Nun, das "Wie denkt Ihr darüber" kam ja meist immer vom AP... da kann der Alex ja nix zu.
Der Artikel selbst hat mir sehr gut gefallen, die Edits nicht so, störten bei mir etwas den Lesefluss. Schöne Einblicke ins neue T2, mal sehen wie sich das da noch so entwickelt...
Auf jeden Fall weiter so... |
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| #9 | Matthias Golzsch — Pischner Edit | 25.10.2007 - 10:45 |
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Was zur Hölle ist denn gegen Einschübe einzuwenden, die darauf resultieren, dass nachträglich Erfahrungen gesammelt wurden und somit den Informationgehalt erhöhen??? Wenn sie als störend empfunden werden, dann sollte drüber hinweg geflogen werden. Immerhin sind sie kursiv verfasst, somit sollte das ohne weiteres möglich sein! Ich möchte definitiv weiter Pischner Edits lesen!!!
Zum Artikel:
Ich möchte dir ein großes Lob aussprechen. Da ich deine Qualität für deiner 2ten Artikel schon sehr hoch finde! Du erklärst prima was du dir für Gedanken gemacht hast, sowohl zum Metagame, als auch zu Spielsituationen und Sideboardplänen. Auch wenn diese nicht immer richtig waren, aber dazu bist du ja im MU-Team.
Weiter so!!! (Und vor allem nicht einfach aufhören!!! ) |
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| #10 | Friedrich Rathing — Sulfur Elemental? | 25.10.2007 - 11:07 |
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Hoffentlich habe ich das nicht irgendwo überlesen, aber was ist mit Sulfur Elemental?
Kauft einem Zeit gegen Martyrs, ist uncounterbar gegen Teachings.dec, nur im Matchup gegen Kithkin bin ich mir noch nicht sicher, da der Stalwart nunmal Isamaru und kein Savannah Lion ist... wobei ein S. E. natürlich dafür sorgt, das man die meisten Kithkin-Kreaturen mit einem Mogg F. oder W. M. oder seinen Token abtauschen lassen kann.
P.S.: Villages und Tarmos kommen an ein Circle auf Rot vorbei, nicht auf Grün.
P.P.S.: Artikel gut. (Pischner-Einschübe wirken oberlehrerhaft (Überraschung! ), sind aber sinnvoll und unterbrechen den Lesefluß m. E. nicht übermäßig. |
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| #11 | TMM — tmmblog.de | 25.10.2007 - 11:13 |
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"(Pischner-Edit, was sonst: Milan ist unterdessen zu unserem Testkreis gestoßen und plant, mit dem Team nach Warschau zu fahren.)"
was macht das team denn da? sich wundern, warum nix los ist?
das deck ist ganz okay, wie wäre es im sb mit cryoclasm? im endeffekt ist das monorote deck ja mehr burn als aggrodeck, da ist ein 2R timewalk lightning bolt doch ganz ok? v.a. gegen das schneedeck, gegen das man sonst ja nie gewinnt (so vielleicht mit dem 4 clasm draw )
blaue kontrolle könnte es ja evtl auch geben
die dead / gone sind wohl nicht so toll.
gegen discard wohl eher 3 dodecapod statt die komischen quagtröten. da hat der ap schon recht. ob man es braucht, weiß wohl noch niemand.
übrigens mein aktuelles gargadondeck:
4 Greater Gargadon
4 Mogg Fanatic
4 Knucklebone Witch
4 Mogg War Marshal
4 Nantuko Husk
4 Goblin King
4 Mishra's Bauble
4 Rite of Flame
4 Rift Bolt
4 Empty the Warrens
5 Mountain
4 Auntie's Hovel
4 Sulfurous Springs
3 Swamp
2 Graven Cairns
1 Urborg, Tomb of Yawgmoth
1 Pendelhaven
SB: 4 Martyr of Sands
SB: 3 Tormod's Crypt
SB: 4 Thoughtseize
SB: 4 Shriekmaw |
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| #12 | Roland Bode — Zusammenfassung | 25.10.2007 - 11:18 |
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0:2 gegen Life... ist okay ist ja auch das Antideck.
1:0 gegen ein mehr oder weniger Blockdeck (Elementare).
1:0 gegen einen Gegner der allein schon im Bericht mehrere Fehler gemacht hat.
Ich kann leider nicht aus diesem Bericht schließen warum das Deck "wettbewerbsfähig" ist, abgesehen davon das es ein paar bekannte gute Karten spielt(Tarmo, Garga, Fantastic, ...). Das der Märtyrer alleine die Kreaturen Matchups gewinnt halte ich auch für sehr gewagt, da im Normalfall du in vielen Matchups der Aggressor sein solltest. Wenn du z.b. gegen G/B spielst hast du im Lategame einfach schlechtere Karten, daher ist es nicht in deinem Interesse das Spiel zu verlängern.
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| #13 | Jonas Rutz — regelfrage | 25.10.2007 - 11:20 |
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nur mal kurze frage zu folgendem abschnitt
Langsam offenbart sich mir auch sein Deck Archetyp. Nachdem er erst den Kavu Predator legt und dann mein Team mit Fiery Justice abräumen will ist klar, das er Kavu Justice aus dem Timespiral Blockconstructed Format spielt.
Glücklicherweise übersieht er mein Gargadon, dass in Response alle Targets der Justice frisst. So kriege ich zwar leider keine Lebenspunkte, der Kavu aber zum Glück auch keine Counter
da da steht target opponent gains 5 life resolved der spell im normalfall trotzdem(da eben nicht alle targets illegal sind) und der kavu wächst oder ? ;) |
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| #14 | Roland Bode — Predator | 25.10.2007 - 11:30 |
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Ja, genau das passiert. Am Ende ist er um +5/+5 größer. |
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| #15 | Jan Wolff — sdgbsf | 25.10.2007 - 12:07 |
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Ich wäre aber auch sehr interessiert was in Warschau so abgeht? |
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| #16 | Jörg Dengscherz — ...und wieder das Thema Manipulation | 25.10.2007 - 13:31 |
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@6: Ja, hier wird manipuliert. Allerdings nicht vom Seitenbetreiber oder der Redaktion, sondern von ein paar "MU-Hassern", die oft schon wennige Sekunden nach Erscheinen eines Artikels, diesen mit "1" Punnkt versehen. Daher starten die meisten Artikel in letzter Zeit mit Bewertungen um die 6 Punkte.
Wenn dann die ersten "richtigen" Leser kommen ab 9:00 Uhr, werden auch die ersten guten Bewertungen vergeben. Es passiert dann nhäufig, dass ein Artikel innerhalb von wenigen Minuten 4-5 9er und 10er bekommt. Der Artikel macht dann einen Sprung nach oben.
Das kannst Du aber leicht selbst herausfinden. Bewerte einen neuen Artikel mit niedriger Wertung morgens vor 9:00 Uhr, mit 9 oder 10. Du wirst sehen, der Artikel springt von z.B. 6,5 sofort auf 8,x. |
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| #17 | Urs Traenkner — narf | 25.10.2007 - 13:50 |
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@16: Das ist halt Schmarrn, Joerg. Ich HABE den Artikel vor meiner Frage bewertet, um genau den von Dir angesprochenen Effekt auszuschliessen, und das hat grob ~ 0.1 Punkte in der Bewertung geaendert (auch wenn es von mir keine 10 gab).
Da ich ein recht solides mathematisches Grundverstaendnis habe (auch liebevoll "Dreisatz" genannt), darfst Du mir glauben, dass da schon ein paar mehr Leute mit 10 rangemusst haetten, um derartige Aenderungen zu verursachen. Einen aehnlichen Effekt hatte ich beim Artikel vom Andreas schon beobachtet, da hat mir ein kurzer Ueberschlag letzten Donnerstag irgendwann mal gezeigt, dass da innerhalb von ca. 10 Minuten ungefaehr 4-5 10er haetten reinkommen muessen (der ist da von 7.6 auf 8.1 geschnippt), was ich bei der Heulerei *huestel* fuer ausgeschlossen hielt...
Ich war nur mal neugierig. Kann ja gut sein, dass da wirklich innerhalb so kurzer Zeit heute morgen soviele 10er reingekommen sind, oder dass da die 1er mal grosszuegig rausgekuerzt werden, was weiss ich.
Es fiel mir nur auf. Und mir faellt nicht allzuviel auf |
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| #18 | Philipp Summereder — @ urs | 25.10.2007 - 13:59 |
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Bezüglich mathematisches Grundverständnis... Solltest dann aber auch verstehen, was Jörg schrieb.
Aber nochmal für dich :
Wenig Bewertungen => große Veränderungen möglich
Viele Bewertungen => nur kleine Veränderungen möglich
Bsp.:
10 + 1 / 2 = 5,5
10 + 1 + 10 / 3 = 7
10 + 1 + 10 + 10 / 4 = 7,75
10 + 1 + 10 + 10 + 10 / 5 = 8,2
=> je mehr Bewertungen, desto geringere Veränderung
Bei ca. 30 Bewertungen macht dann ein 10er nur noch eine einzelne Kommastelle aus -> logisch, oder ?
Das heißt, am Anfang kann ein 10er schon für einen Unterschied von ein paar Punkten sorgen, je später es wird, desto weniger Auswirkung haben die Noten.
Nochmal für dich :
Wenn du früh schaust und bewertest => große Veränderungen normal
Wenn du spät schaust und bewertest => kleine Veränderungen normal
...
lg phips |
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| #19 | Urs Traenkner — grmbl | 25.10.2007 - 14:05 |
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Danke fuer diese ueberfluessige Erklaerung.
Preisfrage an Dich:
1. ein Artikel ist bei 6.5 Punkten
2. ich bewerte mit 8
3. der Artikel liegt bei 6.7 Punkten
4. wir warten ein wenig
5. der Artikel liegt bei 8 Punkten
Preisfrage: wieviel Leute muessen mit 10 bewertet haben, damit das mit diesen Daten uebereinstimmt. Einer? Nicht wirklich, oder?
Insofern frage ich mich, ob DU verstanden hast, wovon ich rede, oder ob Du mir hier einfach mal sinnlos was unterstellst, wovon ich nie sprach. |
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| #20 | Philipp Summereder | 25.10.2007 - 14:15 |
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Wenn ein 8er bei einem Schnitt von 6,5 0,2 Prozentpunkte ausmacht, dann sind vor dem 8er 5 Bewertungen eingegangen, mit dem 8er also 6.
Das benötigt dann genau 4 10er, um einen Schnitt von 8 zu erreichen.
4 Bewertungen sind bei einer durchschnittlichen Leserzahl von 700 (?) pro Artikel nicht wirklich viel...
Das nachzurechnen hat mich ohne mathematisches Grundverständnis 3 Minuten gekostet..
lg Phips
Ps.: Prinzipiell ist mir das Bewertungssystem ja egal, finds nur wichtig, dass alle mal einen Einblick erhalten, wie das so ausschaut mit Protest 1ern und ähnlichen Scherzen. ;)
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| #21 | Andreas Pischner — zeromant.wordpress.com | 25.10.2007 - 14:23 |
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Die Edits als Einschübe sind wohl ein Missverständnis mit der Redaktion. So, wie ich es sie eingesandt hatte, sollten sie keine eigenen Absätze erhalten, sondern einfach in kursivem Druck im Fließtext stehen. Das zerfleddert das Druckbild nicht so stark und macht das Überlesen - falls erwünscht - deutlich einfacher.
Zu den Bewertungen: Der hier angesprochene Effekt ist mir auch schon öfter aufgefallen, übrigens nicht nur bei Artikeln von mir und derm MU-Team. Ich kann mich auch erinnern, schon einmal in einem Kommentar darauf hingewiesen zu haben, dass eine Bewertung zeitweilig BEI ÜBER 10 stand! Da war offensichtlich ein Bug im System.
Der MU-Team-Artikel, den ich letzte Woche verfasst habe, hat zuletzt auch merkwürdige Bewertungssprünge gemacht, wie zum Beispiel von 7,67 auf 8,15 innerhalb einer Stunde - und das eine knappe Woche nach seiner Veröffentlichung. (Übrigens sind solche Sprünge auch nach unten beobachtbar, aber da kann man natürlich immer annehmen, dass jemand dem Artikel eine 1 verpasst hat).
Ich bleibe daher bei meinem Vorschlag, einen Bewertungsspiegel zu zeigen, der hier für erheblich mehr Transparenz sorgen würde! |
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| #22 | Marcus Malden — Antwort zur Preisfrage | 25.10.2007 - 14:37 |
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Die Antwort ist: 7. Vier weitere müssen eine Bewertung von 10 abgeben (und einer eine Bewertung von 9) um das von dir dargestellte Phänomen zu erzeugen.
Im Detail:
- gegeben ist eine Startbewertung von x1=10. Bewertungen sind ganze, natürliche Zahlen zwischen 1 und 10.
- du hast einen Schnitt von 6,5 beobachtet. Dieses Mittel (x-quer) lässt sich mit verschiedenen Kombinationen von Bewertungen erzeugen. In Verbindung mit der nächsten Beobachtung (deine Bewertung von 8, dann x-quer = 6,7 bin ich zu folgendem Ergebnis gekommen:
x2 = 10, x3 = 10, x4 = 6, x5 = 1, x6 = 1
oder einem beliebigen Array (das mit der Kuh und dem Zaun, Gruß an Herrn Kleinschnellenkamp BTW), dessen Summe der fünf Bewertungen 30 ergibt (7,7,6,5,5 liefert denselben Schnitt).
- an dieser Stelle ergibt sich durch deine Bewertung von 8 (x7 = 8) ein Schnitt von 6,7 (gerundet).
- Um von dort auf einen Schnitt von 8 zu kommen, sind fünf weitere Bewertungen mit einer Summe von 49 Punkten notwendig, also zum Beispiel
x8 = 10, x9 = 10, x10 = 10, x11 = 10, x12 = 9
Das sind insgesamt sieben 10er Bewertungen. Was hab ich gewonnen?
EDIT - offensichtlich den Preis der langsamsten Antwort. Shizz! |
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| #23 | Jörg Dengscherz — ...mal was überlegen | 25.10.2007 - 14:53 |
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Das aktuelle Bewertungssystem hat Schwächen. Ich sehe die Schwächen aber weniger bei der Manipulation nach oben, als bei der Manipulation nach unten.
Für die meisten Artikel läßt sich fest stellen, dass der Hauptanteil der Bewertungen zwischen 6 (Artikel wird auch in den Kommentaren kritisiert) und 10 (Artikel wird auch in den Kommentaren sehr gelobt) Punkten liegt. Davon unabhänig gibt es Leser, die JEDEM Artikel 1-3 (deutlich mehr 1er) Punkte geben. Dass sind keine ernst gemeinten Bewertungen, sondern man will den Punktedurchschnitt drücken. So kommt es vor, dass unter manchen, relativ schlecht bewerteten Artikeln überraschte Kommentare stehen, wie es sein kann, dass ein "so guter Artikel" so schlechte Bewertungen bekommt.
Sprünge beim MU-Team sind übrigens leicht zu erklären, hier gibt es offensichtlich zwei Fraktionen. MU-Team Hasser (vielleicht weil nicht ins Team gekommen) und MU-Team Gönner. Bei der Auswertung stellt man fest, dass es Bewertungsreihen wie 1,1,2,1,10,10,10,10,9 usw. gibt. In dem Fall fällt die Bewertung erst mal in den Keller und springt dann wieder nach oben.
Ob mehr Transparenz hier wirklich etwas bringt, ist fraglich. Allerdings leistet das System im Moment eines ganz gut. Artikel, die nach den Kommentaren deutliche Schwächen haben, liegen auch bei den Endnoten erkennbar tief. Gelobte Artikel liegen dagegen im oberen Punktebereich. Die Bewertung hilft also definitiv, wenn man ein nur hin und wieder bei MU vorbei sieht und dann nur schnell die besten Artikel lesen will. Ist das nicht bereits die Daseinsberechtigung für das Bewertungssystem? |
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| #24 | Urs Traenkner — so in etwa.. | 25.10.2007 - 14:56 |
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Schoen, dass andere das ausrechnen :) Genau darum ging's mir: wenn ein Artikel die ganze Zeit kontinuierlich um einen Wert pendelt oder normalerweise in 3-6 Stunden einen halben Punkt gewinnt/abgibt, dann ist "in einer Stunde geht's 0.7 nach oben" halt wirklich auffaellig. Zumal diese "4 muessen mit 10 bewerten" tatsaechlich etwas eigenartig erscheint, bedingt es doch, dass KEIN anderer eine niedrigere Zahl verleiht.
BTW, finde ich gut, dass Andreas dass mit der 7.67 -> 8.15 noch so genau im Kopf hatte. Ueber genau diesen Sprung bin ich naemlich auch gestolpert, ich hab' mir dummerweise die Zahlen nicht so genau gemerkt.
So alles in allem: schoen, dass wir mal drueber gesprochen haben
Wann gibt's den naechsten MU Artikel, und worueber? Wisst ihr das schon?
Weil wenn das so weitergeht, werde ich die sehr gerne lesen... |
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| #25 | Marco Hermanns — Changeling Berserker | 25.10.2007 - 14:57 |
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Ich denke wie #3 auch das der Changeling Berserker hier viel mehr macht als der Innerflame Acolyte. Mit Keldon Marauders und Mogg War Marshal haben wir ja soger zwei Viecher im Deck die es ganz nett fänden ihren cip effekt zweimal zu verschenken. |
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| #26 | stefan steiner — ja und | 25.10.2007 - 15:08 |
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welche Aussage hat es jetzt wenn ein Artikel 0,5 Punkte mehr oder weniger hat, ist eigentlich scheißegal;
ob das deck wettbewerbsfähig oder nicht ist kann man anhand dieser 4 spiele nicht erkennen; interresanter wäre es gewesen man hätte sich ein paar aktuelle, gute decks geproxt, dagegen gespielt und ein paar zeilen darüber geschrieben |
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| #27 | Matthis Klemm — circle entscheidung | 25.10.2007 - 15:20 |
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Ich hab den Circle auf G im ersten Spiel gelegt, weil ich bei ihm 1 oder 2 Villages gesehen hatte, auf die ich keine Antworten hatte. mit Wrath auf der Hand machen mir seine R-Critter erstmal weniger Sorgen. Natürlich war die Entscheidung nicht unbedingt gut, ich rechnete aber fest mit einer anderen RG Liste, mit Troll Ascetic, gegen die der circle auf G nicht so schlecht gewesen wäre.
MfG Matthis |
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| #28 | Roland Bode — Median | 25.10.2007 - 15:46 |
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Ich wiederhole mich gerne wieder: Nehmt doch den Median mit auf. Der sagt nämlich sehr viel über abweichende Bewertungen aus. |
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| #29 | Andreas Pischner — zeromant.wordpress.com | 25.10.2007 - 17:13 |
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Bei Bewertungsreihen wie 1,1,9,1,10,2,10,10,1,10,10,2,1,9,9,10..., wie sie hier typischerweise entstehen, ist der Median vielleicht auch nicht allzu aussagekräftig. Letztlich ist die ANzahl der abgegebenen Stimmen einfach zu klein, als dass diese Zahlen wirklich etwas bedeuten könnten.
Changeling Berserker: Diese Deckliste hat 20 Länder. Der Berserker kostet 4 Mana. Also: Nein. |
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| #30 | Marcus Malden — couchmagic.de | 25.10.2007 - 18:02 |
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Die zu geringe Zahl der Abstimmungen wirkt auch gegen den Mittelwert. 'Drum auch Jörgs Aufruf...
INSERT myVote WHERE bewertung=off; |
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| #31 | Ole Meinderink — Bewertungen sind überbewertet | 25.10.2007 - 21:34 |
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Recht schicke Deckliste, netter Artikel (mit java gescripteten ausblendbaren PK's vielleicht noch besser? ), aber einige Fragen will ich doch gern stellen:
- kein PE beim Vorschlag Avalanche Riders im SB zu spielen aber ein PischnerComment (#29) der eine andere 4 Mana Kreatur von vorneherein wegen ihrer Manakosten ausschließt? Klar, Changeling Berserker ist aus vieeelne Gründen eine suboptimale Karte (miserabler Topdeck, 2-for-1 gegen gegnerisches Removal etc.) und es wäre eine Sünde ihn zu spielen, aber das Argument ist ja wohl nicht sonderlich überzeugend.
- Müssen 4 Gargadons, 4 War Marshal und vor allem 4 Acolyte wirklich sein? Der Acolyte *ist* nun mal keine Solifuge, eben drum sollte man ihn vielleicht auch nicht wie eine spielen.
Gargadons und War Marshals sind zusammen sicherlich die Megacombo, aber sind sie nicht auch in einigen Matchups zu schwach? Offensichtlich haben sie dir gegen MonoWhite ja überhaupt nichts geholfen, denn die War Marshals bremsen dich total aus, und der Gegner hat was falsch gemacht wenn das Gargadon nach X Zügen und Y mit-removal-angezielten-Kreaturen (X+Y=10) ins Spiel kommt und er keine Antwort oder genug Leben hat. In solchen fällen würden sicherlich Sulfur Elemental und/oder Blood Knight helfen, die zudem das Kithkin Deck oder eventuelle Power Mesa Decks (die anscheinend nur von Leuten gespielt werden die auf Brainburst.com schreiben) vor Schwierigkeiten stellen.
Und wo wir schon beim Namedropping sind (nein ich werde nicht dafür bezahlt), vergleich mal deine Liste mit dieser hier, die beim gestrigen Magic-League Trial zweiter geworden ist. Muss überhaupt nichts heissen, aber eine gewisse Ähnlichkeit ist nicht zu verkennen )
http://www.magic-league.com/deck/37539/standard_t2.html#Rg%20Aggro40008
edit: Das MU-Team ist tot, lang lebe das MU-Team! 30 Kommentare zeugt ja wohl von außerordentlichem Interesse :) |
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| #32 | Roland Bode — @Ap | 25.10.2007 - 22:20 |
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Öh falsch.
Bei: 1,1,9,1,10,2,10,10,1,10,10,2,1,9,9,10
Ist 6 der Mittelwert und der Median ist 9.
Diese beiden Werte zusammmen sagen meiner Meinung nach in diesem Beispiel viel aus.
Natürlich kann man Beispiele konstruieren in denen der Median nicht viel aussagt, aber er ist sicher problemlos zu implementieren.
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| #33 | Alexander Friedenberger | 25.10.2007 - 22:53 |
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ja auf dem ersten blick siehts aus wie ein haufen, darin verstecken sich aber einige synergien.
ich würde weder war marshalls noch gargadons austauschen wollen. ich kann deine bedenken verstehen, ich war auch skeptisch, aber in dem deck funktionieren sie einfach. der war marshal den du als problemkandidat darstellst, hat sich als eine der besten kreaturen gegen mono white entpuppt. erstens liefert er 2 kreaturen, der gegner muss als den circle 2 mal aktivieren um den schaden zu verhindern und wenn man echo bezahlt, hinterlässt er nach dem wrath ne kreatur, die gleich weiter angreift. im match up gegen mono white war weder der lifegain noch die board sweeper das größte problem, sondern die circle. ohne proclamation ist der lifegain durchaus noch zu racen und die board sweeper kommen erst dann, wenn er meist in burn range ist. in vielen spielen habe ich es geschaft den gegner in den einstelligen lebenspunktebereich zu bringen und bin nur an den circlen gescheitert. mit krosan grip im board wären einige spiele nach dem boarden gewinnbar gewesen, denke ich.
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| #34 | Christoph Thamm | 26.10.2007 - 00:09 |
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Bitte keine Pischnerschen Einschuebe, bitte, bitte. Du koenntest ja deine persoenliche Meinung dann in den Kommentaren posten...
"edit: Das MU-Team ist tot, lang lebe das MU-Team! 30 Kommentare zeugt ja wohl von außerordentlichem Interesse "
Interesse am mathematischen Dreisatz
Ansonsten: loeblicher Artikel, bis auf die reingeklemmten Anmerkungen vom Team Haeuptling. |
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| #35 | Matthis Klemm — Von Milan, der aus irgendeinem Grund keine Komment | 26.10.2007 - 18:09 |
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Als erstes:
Der Artikel hat mir wirklich sehr gut gefallen!
Ja die Edits haben den Fluss auch bei mir leicht gestört, aber denkt ihr ein Linguist baut so etwas ein in der Hoffnung den Leser einfach weiter "durchzuschleusen"? Die Absicht schon während des ersten Lesens zum Mitdenken zu motivieren liegt für mich klar auf der Hand und finde sie somit immernoch störend aber ganz sicher nicht nutzlos!
Naja, erstmal zu meinem Deck, ich war dank ( ??? ) fehlendem Cardpool dazu verdammt ohne Snow-Lands ( was bei weitem nicht die einzigen Karten waren die mir zu der eigentlich geplanten Liste an diesem Tag fehlten )
Dann zuerst zum Magus, den ich gegen MWC (, bevor ihr dem Deck weiter irgendwelche komischen namen gebt^^ ) wohl nicht zu stark finde ich werde immer mindestens ein weißes und zu 90% auch 2 weiße Mana haben , wobei eins schon genug ist um den Magus zu beseitigen.
Obwohl es eigentlich garnicht sein muss , weil ich immernoch alles wichtige spielen kann und ein 2/2er alleine nicht unbedingt die ultimative Clock gegen ein Deck wie dieses darstellt, also ich würde den Zorn frühestens raushauen wenn noch eine zweite Creature Druck macht, Spotremoval wär mir wohl auch zu schade.
Zu der Mine, ich würde sie als eine der wichtigsten Karten ( neben Martyr, Zorn und Circle ) gegen Aggro einschätzen!
Zum einen pumpen sie natürlich den Martyr in unglaubliche Höhen,
aber auch die Tatsache dass ein Gegner einfach Druck machen muss um nicht in Lategame zu rutschen, kann er nicht anders als zu Overextenden, wodurch man sich mit Sweepern den Kartenvorteil verschafft der die via Mine gezogenen Karten des Gegners mehr als ausgleicht. Dazu kommt der Story Circle der den Gegner ebenfalls zwingt soviele Sources auf den Tisch zu legen wie er hat und öfter sogar mehr und ich kann mich wenn es zuviel einfach aus der Affäre wrathen!Sagen wir:ich ziehe Antworten die besser sind als seine Threats, die Mine verdoppelt die Geschwindigkeit in der dies geschieht.
Ich werde nach dem GP auf jedenfall einen Artikel schreiben über meine Version des MWC, ich hab bisher ausschliesslich positive Erfahrungen ( und 3 Byes ;) )gemacht, da ich das Deck an vielerlei Orten missverstanden fühle. Allerdings bezweifle ich, dass es ein Tourney Bericht wird da ich mich Vorort doch lieber auf das Spiel selbst konzentriere.
Ach, ja und ich fände es schön und für Alex verdient wenn die Kommentare sich nicht nur um das Bewertungssystem drehen würden. :P
MfG Milan
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| #36 | TMM — mtgblogs.de/tmm | 29.10.2007 - 12:52 |
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das mwc ist ja vielleicht lustig gegen aggro, aber gegen kontrolle seh ich es nur einfolden, oder? |
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| #37 | stefan steiner — seh | 29.10.2007 - 15:05 |
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ich ähnlich und wie ich zurzeit das t2 metagame einschätz (magic-league) sicher kein deck to beat! |
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