Casual Wettbewerb 1 26.07.2007  
Booster zum Singen und Klingen bringen
von EvilBernd
5,69 Punkte  
5 Kommentare  
Als wäre es nicht bereits vergnügsam genug zur Vermehrung der eigenen Kartensammlung ein paar Boosterpacks zu öffnen, muss der Spaß ja nicht nur daraus bestehen, blind dem Schema "Booster auf -> Karten raus aus dem Booster -> Karten rein in die Sammlung" zu folgen. Die Möglichkeiten Vergnügen und Erkenntnisse, die sich mit ein paar geschlossenen Glitzerpackungen gerade im Kreis von weiteren Spielern ergeben, zu sammeln, sind schier unermesslich und eben davon handelt dieses Lied.


1. Strophe: Eine Person, beliebig viele Booster

Beginnen wir mit einem Solo. Klar sind Solos rein qualitativ wie auch quantitativ eher so lala; der Spaß hält sich in Grenzen und mit sich selber Spielen ist auch eher etwas, das man auf die Abendstunden verschiebt. Aber dennoch sollte man als einzelne Person beim Boosteraufreißen (im Folgenden eventuell als "Ripping" bezeichnet) nicht blind drauflosstürmen, schließlich gibt es so einiges was man falsch und eben auch richtig machen kann.
 

Wer, wie ich zum Beispiel, kurz nach Erscheinen einer neuen Edition mit einer Flasche Wein (je nach Alter auch gerne Apfelsaft oder Cola) und einem Display eben jener Edition am Tisch sitzt und es kaum erwarten kann, den unvergleichlichen leicht metallischen aber dennoch irgendwie hölzernen Geruch zu schnuppern, den frisch geöffnete Booster verströmen, sollte nicht nur eine Flasche Wein und Johann Sebastian Bachs Matthäus-Passion (euer Geschmack kann und wird an dieser Stelle variieren) als Begleitung parat halten. Zusätzlich empfiehlt sich ein Zettel wie ein Stift und ein Plan.

Denn wer, wie ich mal wieder, Booster aufreißt, um seine Sammlung auf- und anzustocken und wer eine Sammlung hat, die mehr Platz einnimmt als ein bis drei Displayboxen plus dem handelsüblichen Tauschordner für die Rares, der geht gerne mit System zur Sache und da hat es sich für mich bewährt nach folgendem Schema vorzugehen:

Da die Ordner nach Editionen und in den Editionen erst farblich und dann alphabetisch sortiert sind (hier richte ich mich gerne nach den Zahlen, die Wizards seit Exodus unten auf die Karten druckt), sortiere ich die Karten aus den Boostern ebenfalls farblich, aber nur die Commons und Uncommons und diese ebenfalls getrennt. Die Rares, Artefakte, Multicolor Karten und Nicht-Standard-Länder (die letzten drei egal welche Seltenheit) kommen unabhängig von der Farbe auf einen Haufen, so dass ich am Schluss vor 14 Haufen sitze, die ich, nachdem ich die Haufen jeweils um Karten erleichtert habe, von denen mehr als vier Kopien existieren und die Haufen zusätzlich intern alphabetisiert sind, in meine Ordner sortieren kann.

Das Schema wird natürlich nicht stur und im Akkord abgearbeitet, man will ja auch etwas von den neuen Karten haben. Von den neuen Ideen, die sich die Jungs von Wizards so haben einfallen lassen - von denen man das meiste zwar schon aus den einschlägigen Foren kennt, das aber in Händen gehalten noch einmal völlig neue Formen annimmt, und hier kommen Zettel und Stift zum Einsatz.
 

Statt die Karten wie im Farbblindflug zu überfliegen, in der irrigen Annahme, dass man sie ja eh bereits kennt, sollte man sich die Karten genauer durchlesen, um sie noch genauer kennenzulernen. Schnell stellt man fest, dass erste Meinungen zu einer Karte revidiert werden müssen, weil sie leider doch nur die eigenen Kreaturen anzielt, oder dass die Kreatur Eile hat, nicht aber die von ihr aufgemorphten Kreaturen (kennt ihr den Skirk Alarmist aus Legions? Ich hatte mir erst das Playset gekauft und danach die Karte durchgelesen. Keine schöne Erkenntnis). Hier hilft es seinen Blick auf Kleinigkeiten zu richten, die eben da stehen, oder gerade eben nicht da stehen, obwohl man es von ihnen erwarten könnte. Doch braucht es dafür noch lange keinen Zettel und erst recht keinen Stift (es sei denn, man hat deutsche Karten und möchte die Übersetzungsfehler markieren und auflisten...). Die kommen zum Einsatz wenn es darum geht dem magisch-kreativen "Flow", der in einem fließt, einen Kanal zu bieten.

Deutlicher umschrieben bedeutet das, dass es sich lohnt Ideen aufzuschreiben, die man hat, wenn man die Booster öffnet. Die können Kartenkombinationen sein, die sich innerhalb einer Edition ergeben (das bereits bekannte Beispiel Pariah und Cho Manno derzeit in der 10ten Edition zum Beispiel, oder Arc Blade und Rift Elemental, wie ich meinen Unterlagen zu Future Sight entnehmen kann). Auf diese Weise können ganze Decks entstehen, weil einem zu den Karten X und Y aus der Edition eine Karte Z aus einer früheren Edition einfällt, an die man sonst nie wieder denken würde. Schon gar nicht bei der Flut an neuen Einflüssen, die sich beim Boosterripping so ergeben.

Klar geht dabei gut und gerne ein Nachmittag plus Abend drauf, aber zum weiteren mit sich selber spielen kommt man eh nie zu spät (netterweise auch nie zu früh...) und letztlich sind es Stunden, die sich für die Zukunft auszahlen können.


2. Strophe: Zwei Personen, mindestens zwei Booster

Vom Solo zum Duett. Da es schwer fällt anders als im Gleichklang zu singen, wenn beide vom selben Notenblatt ablesen, empfiehlt sich bei zwei Beteiligten mindestens ein zweiter Booster. Klar lässt sich mit einem Booster ein klärendes und erhellendes Gespräch ob der Qualität der geöffneten Karten anfangen, aber immer nur reden? Wir wollen doch zocken und da bietet sich bei zwei Leuten und genauso vielen Boostern ein Booster Battle geradezu an.
 

Dafür braucht jeder der beiden Spieler jeweils einen Booster, der verdeckt geöffnet und gemischt wird (erhöht auf einfache und um so effektivere Weise den Nervenkitzel). Der beginnende Spieler - hier hilft ein Würfel oder eine Schere, oder ein Stein, oder was Papier - darf eine Karte ziehen und beide haben 10 statt der üblichen 20 Lebenspunkte. Das Phänomen Kartentod wird ignoriert und wer meint, dass es mit der Manaversorgung eventuell kritisch wird, den kann ich beruhigen. Man muss sich nicht auf das zufällige Foil-Standard- oder Nichtstandardland im Booster verlassen, sondern hat so viel Mana wie man möchte und braucht. Klar sind damit einige ganz verrückte Sachen möglich. Sprüche mit einem X in den Manakosten sieht man plötzlich mit ganz anderen Augen (sie sind nicht selten Match-Winner), aber dafür kann man sich auf das konzentrieren, was aus dem Booster kommt und muss nicht auf Land Nummer 5 hoffen. Wem die Sache mit dem Mana nicht geheuer ist (ein Tipp: versucht es nicht mit Guildpact; Replicate ist zu broken) kann sich Restriktionen einfallen lassen, oder mischt ein paar Standardländer (zwei je Farbe bieten sich an) in seinen Booster.

Ich sollte euch jedoch  warnen, denn so ein Booster Battle kann verdammt süchtig machen. Gerade die Alternative, bei der der Gewinner den Booster des Verlierers abgreift (wenn wenige Booster am Start sind, empfiehlt es sich, best-of-3 zu zocken), ist durch die zusätzliche Belohnung in einigen Staaten bereits auf der Liste bewusstseinserweiternder Substanzen. Ich erinnere mich noch halbwegs deutlich daran, wie der Mo und der MarcoR in unserem Hotelzimmer in Turin saßen und sich die beiden durch ein 9te Editions Display Booster battleten. Ich alter Langeweiler habe geschlafen; das wird mir sicher nicht noch einmal passieren. Zumal es mein Display war ...

Man muss aber nicht gleich in den Krieg ziehen. Zu zweit lassen sich recht weise Booster aufteilen und bevor ich mich weiter an der deutschen Sprache vergehe, sage ich euch, was es mit dem "Solomon Draft" (von mir aufgrund der Nähe zu biblischen Figuren, die man aus dem Fernsehen kennt, meist eher als "Salomon Draft" bezeichnet) auf sich hat.

Erneut mischt man seine Booster (diesmal drei pro Person und diesmal auch nicht jeder für sich, sondern gemeinsam) zu einem Stapel aus 90 Karten zusammen. Im zweiten Schritt werden die obersten acht Karten des Stapels offen ausgelegt und Schritt drei und vier bestehen daraus, dass ein Spieler die acht Karten aufteilt und der andere sich einen der beiden Stapel nimmt. Was übrig bleibt, bekommt der aufdeckende Spieler. Das macht man so lange, wie nur noch zwei Karten übrig sind. Die dürfen nicht mitspielen. Zu den aufgeteilten Karten kommen Standardländer nach Lust und Laune, so dass zwei 40-Karten Decks entstehen, mit denen nach bekanntem Muster gezockt wird.

Wen das Format an eventuell vorhandene Karten erinnert, könnte einer Fiktion erliegen. Fakt ist, es macht Spaß.

Bei meinen Recherchen für diesen Text (hey, ich sauge mir nicht alles aus den Fingern), stolperte ich über den sogenannten "Winston Draft", bei dem sich zwei Leute ebenfalls mit 90 Karten (aka 6 Boostern) die Ehre geben. Nur gibt es hier den Unterschied, dass man eben nicht weiß, was der Gegner für Karten genommen hat und man sich ganz auf sein Deck konzentrieren kann, ohne dem Anderen zu arg ins Handwerk zu pfuschen und dabei seinen eigenen Kartenpool durch etwaige Hatepicks (das ist, wenn der Gegner die Karte gerne hätte, man selbst sie aber nimmt, ohne damit überhaupt etwas anfangen zu können) zu schwächen.

Mein Tipp: Probiert einfach beides mal aus.

 

3. Strophe: Drei Personen, beliebig viele Booster

Das mit den ungeraden Zahlen ist so eine Sache, denn so spektakulär sich ein Multiplayer Booster Battle vielleicht anhört, so unprickelnd ist er letztlich. Man stelle sich Tischtennis mit drei Leuten vor. Entweder einer muss den anderen beim Zocken zuschauen, es wird wie wild um den Tisch gerannt, oder einer darf sich gegen zwei beweisen, was durch die Zufälligkeit der Booster Netzroller-Charakter hat (um im Bild zu bleiben).

Bei Drafts sieht es nicht anders aus und ein 5/7/9-Personen-Happening sollte besser nicht zur Gewohnheit werden, weil es eher "ning" denn happy wird. Genosse Freilos ist gerade in Bezug auf die Interaktion nur ein bedingt brauchbarer Gegner. Deswegen verlassen wir dieses Intermezzo und wenden uns lieber den restlos durch zwei teilbaren Zahlen zu.


4. Strophe: Vier Personen, mindestens vier Booster

Neben der Option fast schon ein kleines Booster Battle Turnier vollziehen zu können - hierbei würden die jeweiligen Gewinner der ersten Runde im Finale gegeneinander antreten und dafür auch die "gewonnenen" Karten aus der ersten Runde verwenden, so dass man mit 30 statt der üblichen 15 battled - gibt es eben die Variante mit 12 Boostern einen kleinen Two-Headed-Giant Cross Draft (patent pending) zu machen. Und das geht so:

Um Absprachen zu vermeiden (man kann ja heute niemandem mehr trauen) wird per Würfelwurf-Losverfahren entschieden, wer mit wem zusammen drafted. Die Teams werden abwechselnd um den Tisch rum platziert und das übliche Draftverfahren (siehe Strophe 6) kann beginnen. Abschließend werden teamintern zwei Decks gebaut und man zockt fröhlich gegeneinander. Doppelkopf grüßt aus der Ferne.


5. Strophe: Sechs Personen, mindestens 18 Booster

Der Chor ist nun ausreichend besetzt und wir kommen zum Draft an sich. Ich werde meinen Blick dabei mehr auf die (regel)-technische Seite richten, anstatt ihn über die Ausführung des Kartenpickens an sich kreisen zu lassen. Das ist Stoff für eine anderes Lied zu einem wesentlich späteren Zeitpunkt und wenn ihr Glück habt von einem begnadeteren Sänger (das einzig Brauchbare, was ich in dieser Hinsicht bieten kann, ist das Mantra "Im Zweifel immer die Uncommon").
 

Doch wieso eigentlich Draften? Der Hauptpunkt, den Draften für sich verbuchen kann, ist ohne Frage der Abwechslungsreichtum. Ein Draft wird nie so wie der Vorige oder der Nächste, kein Draftdeck gleicht sich und auch wenn es am Anfang etwas komplizierter zu meistern ist, wird man es nach einer ersten Hürde (diese "Warum klappt das nicht so, wie ich will"-Hürde) zu schätzen wissen und es als willkommene Abwechslung begrüßen. Was sicherlich auch fürs Draften spricht, ist die Abgeschlossenheit eines Draftes. Ich kann es nicht genau definieren, aber nachdem nach drei Runden der Sieger feststeht und die Rares verteilt wurden, ist der Draft vorbei und beim nächsten Draft beginnt man wieder von vorne.

Weiterhin sorgt Draften (wie auch ein gepflegtes Sealed Deck) für eine Horizonterweiterung par excellence. Wo sonst käme man auf die Idee Martyr of Sands mit Grim Harvest zu kreuzen und wo sonst könnte man dieses Szenario direkt in der Praxis austesten, wenn nicht im Draft? Dadurch, dass man "gezwungen" ist, vermeintlich suboptimale Karten zu spielen, wird man zum einen mit ihnen konfrontiert und lernt sie zum anderen sogar richtig schätzen, um ihnen auch Abseits des Drafttisches eine Chance zu geben.

Kommen wir zu den Grundlagen des Drafts.

An und für sich ist es einfach. So oft, wie es bisher schon gemacht wurde, kann es so schwer nicht sein und mir würden einige passende Vergleiche einfallen, aber es ist ja eine Familien-Seite hier. Von daher öffnen wir lieber ein Booster denn Hosen. Die versammelte Mannschaft sitzt im Kreis, jeder hat drei Booster vor sich und wie auf Kommando öffnet jeder Spieler ein Pack und sucht sich eine der 15 Karten für sein Deck. Hat man eine Karte gepickt, gibt man die verbleibenden Karten an seinen linken Nachbarn. Der rechte Nachbar hat hoffentlich dasselbe getan, so dass man von ihm 14 Karten bekam, von denen man wieder eine nimmt und den Rest nach links weiterreicht. Hat man auf diese Art und Weise alle Karten aus dem jeweiligen ersten Booster verteilt, wird der zweite Booster geöffnet und statt ihn, nach Entnahme einer Karte fürs Deck, nach links zu reichen, geht er nach rechts. Die dritte Runde wird es wieder linksrum gehen und am Ende hat hoffentlich jeder 45 Karten. Mit Hilfe einiger Standardländer baut man sich aus den 45 Karten (man sollte nicht alle nehmen) ein Deck aus mindestens 40 Karten und dann wird gezockt.

Damit sich später niemand wegen der Rares streitet, empfiehlt es sich vorher auszumachen, wie die Karten zum Schluß verteilt werden. Hier hat es sich eingebürgert, dass die Rares gesammelt und auf einem Tisch ausgelegt werden. In Reihenfolge des Draftergebnisses (also erst der erste, dann der zweite...) nimmt sich jeder eine Rare. Wer eine bessere Rare möchte, sollte sich entsprechend mehr anstrengen.

Wieso sechs oder mehr, fragt ihr euch vermutlich. Nun ja, hier spielt die Erfahrung eine entscheidende Rolle und diese hat gezeigt, dass bei fünf oder weniger Spielern die Qualität der am Ende resultierenden Decks definitiv zu unausgeglichen ist. Im Extremfall drafted jeder der Teilnehmer genau eine Farbe und hat später, wie seine Mitdrafter, einen einfarbigen Haufen. Dies kann man mal machen, es wird sich aber zeigen, dass es unterbesetzt schnell zu "Ermüdungserscheinungen" kommt.
 

Es gibt neben dem gemeinen (im Sinne von gewöhnlich, nicht von unhöflich) Booster Draft noch die Spezialdisziplin des Rochester Drafts. Letzerer ist mit den Jahren aus der Mode gekommen, eignet sich aber aufgrund seiner speziellen Ausführung (es wird offen gepickt) gerade für den Beginner des spielerischen Boosterrippings. Einzig der Ablauf wirkt verwirrend und man braucht genau 8 Leute pro Draft:

So sollte beim Rochester Draft jeder der acht Teilnehmer seine drei Booster parat halten und schon kann es losgehen. Spieler 1 greift sich einen seiner Booster, öffnet ihn und legt ihn offen auf den Tisch. Da er das alles brav gemacht hat, darf er sich zuerst eine Karte nehmen. Es folgen im Uhrzeiger die Spieler 2 bis 8, wobei der 8te, weil er als letztes dran war, gleich zwei Karten wählen darf. Danach geht es von Spieler 7 zurück bis Spieler 2. Spieler 1 geht beim ersten Durchgang leer aus, weil ja nur 15 Karten im Booster sind. Nach dem ersten Booster greift sich Spieler 2 einen seiner Booster, öffnet ihn und legt ihn vor sich hin. Wieder darf der öffnende Spieler als erste picken. Nur ist es nicht Spieler 8, der zweimal pickt, sondern Spieler 1, der nach Spieler 8 dran ist.
Nach den ersten 8 Boostern ist Spieler 8 erneut an der Reihe, nur wird dann nicht von 8 - 1 - 2 - 3... - 7 gepickt, sondern andersrum: 8 - 7 - 6 - 5 ... - 1. Wenn man mit den Boostern wieder bei Spieler 1 angekommen ist, geht es für die letzten 8 Booster wieder wie von vorne los. Es empfiehlt sich, im Kreis zu sitzen und ihr merkt schon, für die Ausführung alleine braucht es acht Spieler, weil sonst alle durcheinander kommen würden.


6. Strophe: Acht Personen, mindestens 24 Booster

Eigentlich wird zum Schluss wie in der 5ten Strophe geträllert, nur kann die Melodie eine andere werden, weil sich mit acht Leuten genug Menschen zusammengefunden haben, um aus dem fröhlichen Beieinander ein Ereignis mit offiziellem Charakter zu machen (nähere Informationen dazu auf der offiziellen Seite (leider lässt die deutsche Seite in diesem Punkt zu wünschen übrig)).

Eine vorherige Ankündigung eures Drafts (sei es in einem Internetforum oder auf der Pinnwand des lokalen Fantasy-Shops - oder ihr zockt im Rahmen des FNM-Programms zB direkt dort im Shop) wäre nett und sorgt eventuell sogar für den dringend benötigten 8ten Spieler. Zumal eine Fluktuation der Spieler auch Vorteile hat, weil man horizonterweiternd unterschiedliche Draftschemata verschiedener Spieler kennenlernt.

Doch bevor ich jetzt anfange die offiziellen Turnier- und Sanktionierungsmöglichkeiten auseinanderzuklauben, lasse ich an dieser Stelle die Melodie noch ein wenig weiter laufen, unplugge dabei mein Mikrofon und gebe euch in den Kommentaren die Stimme.

Singt meine Vöglein, singt.


PS: Ich bin mir der Tatsache bewusst, dass ich mit diesem Text übers Boosterrippen eventuell dazu kommen werde, selbst ein paar Booster zu rippen

5 Kommentare

 
  #1Daniel Wagner — Booster Battle Infos26.07.2007 - 09:22
Der Artikel hat mir gut gefallen, da ich mich mit dem Thema identifizieren kann. Wie oft kommt es vor, dass man nur 2-4 Leute zusammen bekommt, aber ein ganzes Display zu Hause rum stehen hat...

Dementsprechend interessant fand ich das Booster Battle, wozu ich aber gerne noch ein paar mehr Infos hätte: Beide Booster werden wohl zusammen gemischt, oder? Das kam nicht so ganz raus. Dann zieht jeder abwechselnd eine Karte!? Wie ist das mit dem Mana gemeint? Du schreibst, man "hat so viel Mana wie man möchte und braucht". Bedeutet das, ich kann in Runde 1 bspw. eine Akroma ausspielen oder muss ich mir fiktiv mein Mana aufbauen? Dann würde das ja (um mal in den im Artikel enthaltenen Anspielungen treu zu bleiben) darauf hinauslaufen, wer den Dicksten hat, oder? Danke für die Aufklärung!

Zum Schreibstil muss man denke ich nicht viel sagen - flüssig und gut zu lesen, nur hat mich diesmal die ganze XXX-Andeuterei ein wenig gestört im Lesefluss. Gerne mehr davon.
 
  #2Mister U — Gut geschrieben26.07.2007 - 12:30
Gut geschrieben aber...

...der Inhalt halt mich halt leider überhaupt nicht interessiert.
 
  #3Stefan Böswarth — @ 2 Spieler 2 Booster26.07.2007 - 13:32
Wir spielen das (natürlich nur mit Preisboostern bin ja kein Casual ) immer so das man jede Runde Mana bekommt.
Also in der ersten 1 und in der zweiten 2 and so on.
Dieses Mana bleibt dann bis zum Beginn des nächsten Zuges im Pool.
Man kann es für Mana einer beligigen Farbe verwenden.

Auch noch geil ist: 4 Spieler 4 Booster

Dann spielt man genauso wie 2P2B nur halt 2HG da kommen dann kranke Sachen raus
 
  #4EvilBernd  26.07.2007 - 18:17
Zum Battle:
Jeder Spieler spielt nur mit seinem eigenen Booster (ich spar mir mal die Anspielung) und mischt entsprechend nur diesen.
Das mit dem Mana ist genauso, wie du vermutetest. Man hat so viel man möchte und in jeder Farbe man möchte, ohne etwas dafür zu tun. Ergo sind Akromas im ersten Zug sehr gut möglich.

Die Idee mit dem aufsteigenden Mana ist dahingehend natürlich gelungener, wenn man länger battlen will. Beim längeren drüber nachdenken, ist das mit dem unendlich Mana auch mehr eine Booster Schlägerei, denn ein Battle.
 
  #5Robert Egetö26.07.2007 - 22:58
Ja war irgendwie schon interessant... aber irgendwie fehlt mir da die Zielgruppe. Du nennst den Winston Draft und die ganzen Formate und dass man mit nem Zettel nebenher Booster öffnen soll wenn man ne große Sammlung hat - und dann beschreibst du für Anfänger sehr genau wie ein einfacher Draft läuft.. hmmm da stimmt was nicht
 

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