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Die Vorbereitung
Die diesjährige Vorbereitung auf die Nationals begann, nicht nur wegen des sehr späten Erscheinens von M11, sondern auch aus zeitlichen Gründen, um fünf vor zwölf. Christian Mauhart schickte mir alle gängigen Decks des derzeitigen Metagames auf MWS, mit welchen ich das ein oder andere Testmatch absolvierte. Richtig motiviert und engagiert ging ich jedoch nicht zu Werke. Zum einen machte mir kein Deck wirklich viel Spaß und die Testpartner auf MWS ließen nur bedingt anständiges Testen zu. Zusätzlich kam dieses Jahr das Problem der Verfügbarkeit von Mythic-Rares auf. Vengevine , Baneslayer Angel , Jace the Mindsculptor usw. standen mir alle nicht im Playset zur Verfügung. Meine Deckwahl konnte ich daher nicht uneingeschränkt treffen.
Durch einen Artikel von MiDi stieß ich wieder auf das Pyromancer Ascension Combodeck und war davon sofort angetan. Nach ein paar kleinen Modifikationen waren die ersten Testergebnisse ziemlich gut – was man auf MWS allerdings wieder nicht überbewerten darf. Von unkonventionellen Decks war ich sowieso immer begeistert und auch die benötigten Karten sollten nicht allzu schwer aufzutreiben sein.
Zwei Wochen vor der Staatsmeisterschaft fanden dann Mitternachtsdraft, Prerelease und eine Woche später der Grand Prix Trial für Göteborg statt. Beim Mitternachtsdraft griff ich fpfp zum sehr starken Crystal Ball und landete in UW Flyers mit drei Aether Adept und guter Kurve. Schon beim Durchschauen des Spoilers dachte ich, dass dieser Archetype (entweder mit sehr guter Kurve oder etwas mehr Kontroll-Elementen) äußerst stark ist und konnte gleich ein souveränes 3-0 einfahren. Beim Prerelease pilotierte ich BW Removal.dec mit 4-0-1 zum ersten Platz und war mit dem Einstieg ins neue Limited Format sehr zufrieden. Auch beim GPT für Göteborg konnte ich den Sieg erringen und damit hoffentlich wieder die Basis für eine gute Performance beim Event in Schweden legen.
Mu-Teamkollege Thomas Holzinger trommelte einige Leute zusammen, um die Woche vor den Nationals einige Erkenntnisse aus dem „neuen“ Draftformat zu gewinnen und vielleicht sogar ein neues T2-Deck zu entwerfen. Darunter waren David „Heartwood Storyteller“ Obererlacher, „Mr. 15-0 in Paris“ Herbert Engleitner, Stefan Heigerer, der Luxusimport aus Deutschland Robert Lehman, Vijay „Inder goes Japan“ Chand, Peter Wimmer und die beiden Tiroler Christian Mauhart und Christian Kunwald – welche am Wochenende der Staatsmeisterschaft bei mir zu Gast waren.
In den fünf Tagen wurden um die zwölf Drafts absolviert und doch einige Erfahrungen gewonnen. Weiß war mit seinen zahlreichen Fliegern in Kombination mit schwarz oder blau sehr oft im Finale, grün war eigentlich nur stark, wenn man durch das Manafixing Removal splashte oder sich in dicke Tiere rampte. Schwarz braucht als Hilfe gute Kreaturen aus anderen Farben um dann mit den eigenen Sprüchen wie Mind Rot , Liliana's Specter , Gravedigger oder Sign in Blood zu gewinnen. Karten wie Sorcerer's Strongbox (auch ich dachte man MUSS die Karte immer opfern), Crystal Ball , Infantry Veteran und Squadron Hawk wurden oft ziemlich unterschätzt. Auch ich wusste natürlich nicht wie hoch ich den ersten Squadron Hawk nehmen sollte, vor allem wenn noch bessere Karten wie Assault Griffin , Azure Drake oder Cloud Crusader im Pack sind. Übrigens: Welche der drei Flieger nehmt ihr in einem UW-Flyers Deck?
 Azure Drake
 Assault Griffin
 Cloud Crusade r
Bei den Leuten waren auch relativ schnell deutliche Farbpräferenzen zu erkennen. So konnte Vijay seine weißen und schwarzen Länder gleich eingesleevet lassen und Heigi warf sich oft auf das etwas unterdraftete rot. In diese Farbe steige ich sehr sehr ungern ein, sie bietet zwar ein paar richtig gute Karten, ist aber leider einfach nicht tief genug um zwei Drafter am Tisch zu tragen. Der größte Feind von UW ist allerdings hier beheimatet – Pyroclasm
Mein Problem generell bei den Drafts ist, dass ich – auch mit sehr starken Decks – zu wenig oft ein 3-0 erreiche. Zwei mal 3-0 und 1-2 und sonst immer 2-1 war die Bilanz am Ende. Nicht so schlecht, aber richtig zufrieden war ich damit nicht.
Auch während der Spiele konnte ich von den anwesenden Spielern – welche doch viel mehr Erfahrung auf dem Buckel haben – noch einiges lernen und wurde mir wieder ein paar Fehler bzw. Unachtsamkeiten in meinem Spiel bewusst.
Wir wollten auch testen, ob es möglich war, ein Milldeck zu draften und so wollte ich diesen Archetype mit voriger Absprache, dass in diesem Draft nur ich das Deck probiere, forcen. Zu Beginn des Drafts nahm ich einige blaue Kontrollkarten und gute Blocker. Im zweiten Booster wurde bald klar, dass zu wenig Millkarten im Umlauf waren und so blieb ich einfach bei UW, was auch zu einem etwas glücklichen 3-0 reichte.
Ovid hatte sich ebenfalls das Pyromancer Ascension Deck zusammengebaut und ich war froh, dass ich mit ihm am Deck tüfteln und einzelne Matchups testen konnte. Richtig zufrieden waren wir mit dem Deck aber leider nicht und die meiste Zeit wurde sowieso gedraftet. Ich stellte mich immer wieder als Testpartner mit verschiedenen Decks zur Verfügung, war jedoch mit keinem wirklich zufrieden und hatte Pyromancer Combo immer als Notfallplan im Hinterkopf.

Doch am Mittwoch tauchte plötzlich Peter Wimmer mit seinem Austrian Control auf. Ich hatte das Deck ja schon in der Qual ifier Saison gespielt und mich in Graz damit für die Staatsmeisterschaft qualifizieren können. Seitdem hatte ich das Deck aber nicht mehr angerührt und auch im Internet konnte man in letzter Zeit fast gar nichts darüber lesen. Das Deck performte in den Testpartien ziemlich gut und mit Vijay und Robert zogen zwei weitere Leute aus unserer Testrunde ernsthaft in Erwägung, das Deck bei den Nationals ins Feld zu schicken. Die ganze Woche über bestritt ich selbst allerdings keine einzige Partie mehr damit, sondern schaute nur zu und diskutierte über einige Main- und Sideboardslots.
Am Donnerstag nach dem zweiten Draft hatte ich absolut keine Lust mehr aufs Draften und wäre lieber nochmal kicken gegangen, anstatt mir Cudgel Troll e um die Ohren hauen zu lassen. Da war die Stimmung im Allgemeinen schon etwas am Tiefpunkt und so kam es auch zu kleineren Reibereien während den Spielen.
Kleine Späße wie das Verwirrung stiften rund um die ominöse „Oli-Liste“ (von der wir zwar keine Ahnung hatten – aber ein wenig bluffen muss schon drin sein) sorgten da wieder für Auflockerung.
Insgesamt war ich nach dieser Woche sehr gut auf das Draftformat vorbereitet, hatte aber nicht wirklich viel Zeit in das Constructed-Format gesteckt. Und auch der allgemeinen Meinung, dass viel Monorot und Jund gespielt wird, mochte ich nicht wirklich Glauben schenken. Aufgrund mangelnder Alternativen und weil ich Ascension Combo nie so wirklich als ernsthafte Deckwahl ansah, beschloss ich, wieder zu Austrian Control zu greifen.
Freitagnachmittag ging's dann mit Holzi und den beiden Tirolern wieder nach Linz. Beim Last Chance Qual ifier konnte sich Robert mit UWR als letzter in unserer Testgruppe auch noch einen Slot für die österreichische Staatsmeisterschaft sichern. Ich musste dabei auch noch die letzten Karten für mein Deck auftreiben.
Ein Abendessen beim Chinesen und ein Bier am regnerischen Linzer Hauptplatz rundeten den Abend ab. Zu Hause noch die Deckliste geschrieben, das Deck fast ganz fertig gebaut und Sideboardpläne nochmal überlegt. Die ersten drei Standardrunden wollte ich zumindest mit einem 2-1 abschließen und nach den zahlreichen Drafts wäre alles andere als ein 5-1 eine Enttäuschung. Zusammengerechnet würde ich dann nach Runde 9 ganz gut stehen und auch in Richtung top 8 spähen…
Zum Beginn etwas Constructed
Am Samstag starteten die lang ersehnten Nationals dann endlich und ich schickte folgende 75 Karten in die ersten drei Runden:
Runde 1: Patrick Portele
Der Wiener gegen den ich bereits letztes Jahr im Draft gespielt habe, pilotiert ein UGR Deck mit Garruk, Primeval Titan , Jace, the Mind Sculptor und Mana Leak . Ich bin mir nicht mehr wirklich sicher, ob er als dritte Farbe weiß für Elspeth und Removal, oder rot für Destructive Force spielte. Ich verliere nach einem Mulligan auf jeden Fall ziemlich sang- und klanglos, da er im ersten Spiel drei Mana Leak hat und ich keinen einzigen Counter finde. Sein Jace und Garruk machen mir ziemliche Probleme und ich glaube ein Destructive Force bescherte mein Ende. Ich boarde Jace Beleren und Negate rein und kann in Game #2 ohne Counter wieder nicht viel machen.
Kein guter Start ins Turnier.
0-1
Runde 2: Bruno Gatty
Wieder ein Gegner aus der Hauptstadt, welcher UW Control mit Polymorph spielt und mir ein imposantes Duell liefert. Er spielt Jace Beleren Main, mit welchem er zumindest einen kleinen Vorteil haben sollte doch sein Polymorph sollte hier nicht wirklich viel machen.
Zu Beginn tauschen wir etwas an Karten ab und ich kann mit Jace's Ingenuity meine Hand wieder auffüllen, während Bruno etwas floodet. Mit Jace, the Mindsculptor kann ich seine wichtigen Karten unter die Bibliothek befördern und mit Wall of Denial seinen Gidon Jura nutzlos machen. Elspeth, Knigh Errant bereitet mir auch nicht sonderlich viele Probleme bis er schließlich end of turn einen seiner Token mit Path to Exile entfernt, um ein zusätzliches Land zu bekommen. Seinen Emrakul, the Aeons Torn konnte ich nur mit offenem Mund bestaunen und 4 Länder, Wall of Denial und Jace, the Mindsculptor in die Annihilator-Fähigkeit opfern. Einzige Möglichkeit noch ins Spiel zurückzukehren war nun, ein schon lange auf der Hand schlummerndes Martial Coup für fünf zu probieren und darauf zu hoffen, dass mein Gegenüber keinen Counter zur Verfügung hat. Das gelingt auch und ich kann mich Gott sei Dank wieder stabilisieren. In der Folge kommt ein weiterer Jace bei mir, über welchen ich auch gewinnen will. Bruno's Elspeth hat schon um die zwölf Marken und er löst unverständlicherweise die Ultimate der Planeswalkerin nicht aus. Damit wäre er meinen Martial Coup Token überlegen, könnte mit Day of Judgement einen einseitigen Wrath ausführen und meinen Jace ausschalten. Nachdem auch die Ultimate von Jace durchgeht und ich mit fast voller Hand dastehe, bin ich mir sehr siegessicher. Mit noch drei Karten in der Bibliothek ruft Headjudge Philipp im noch immer laufenden ersten Spiel die Extraturns aus. Ich dachte mir ich hör nicht richtig, denn Bruno würde dann bei genau einer Karte in der Bibliothek den vierten Extrazug abgeben. Also muss ich ihn doch noch mit meinen beiden Celestial Colonnade s bezwingen.
1-1
Runde 3: Gernot Pokorny
Und schon wieder ein Wiener Bazi als Gegner. Gernot spielt Jund mit Obstinate Baloth , Blightning und Sarkhan the Mad . Ich kann ihm gleich seine Manabase etwas verunstalten. Dennoch kommt turn drei ein Blightning durch, doch recht viel mehr kann er gegen meine Wall of Denial , die beiden Planeswalker und etwas Counter nicht machen.
Ins Deck kommen drei Celestial Purge , ein Path to Exile und drei Leyline of Sanctity , da ich erwarte, dass er Duress boardet. Ich starte gleich mit der Leyline ins Spiel und lasse seinen Maelstrom Pulse mit offenem Mana und Mana Leak auf der Hand resolven, da ich eine weitere Leyline auf der Hand habe und mir den Counter aufsparen will. Das stellt sich leider als Fehler heraus, da ich somit meinen vierten Turn ausgetappt abgeben muss und seine drei Bloodbraid Elf mich gehörig ins Schwitzen bringen. Nach der unnötigen Aktion kann ich mit Ajani Vengeant und Spot Removal stabilisieren und auch das zweite Spiel gewinnen. Gernot zeigt mir nach dem Spiel zwei Duress und ein Blightning auf seiner Hand, damit wäre der vieldiskutierte Einsatz der Leyline erstmal gerechtfertigt.
2-1
Draft #1
In Draftpod #5 kannte ich einige Spieler nicht so wirklich, einzig Herbert Engleitner kannte ich als wirklich erfahrenen und unangenehmen Gegner. Daher erwartete ich ein nicht allzu hohes Niveau und wollte nach Möglichkeit den Pod sweepen. Rot und Grün wollte ich aus dem Weg gehen und mit einem geöffneten Serra Angel startete ich ganz ordentlich. Ein gepasster Blinding Mage von Heyde Ye ließ mich erste kleine Freudensprünge vollführen und von da an Weiß cutten. Mit Aether Adept und Cloud Elemental bekam ich dann auch noch spätes Blau und damit auch schon in meinen beiden Lieblingsfarben. Im zweiten Pack durfte ich als dritten Pick einen Crystal Ball aufsammeln, welchen Herbert aufgemacht hatte. Pick #6 Jace's Ingenuity von links und Pick #7 Foresee im letzten Pack (über das ich allerdings einen Pegasus nahm) bestätigten meine anfänglichen Vermutungen über den Drafttisch.
Doch der Höhepunkt des Drafts war das Öffnen meines dritten Boosters. Woooooooooot!!!! Foil Baneslayer!!!!!!!!!1111111einseinself.

Wie geil ist das bitte!! Ich konnte mir meine Freude und auch Martin, welcher mir beim draften zuschaute sein Lachen nicht verkneifen.
Leider bekam ich kein einziges Pacifism und auch keinen meiner geliebten Infantry Veteran , doch heraus kam folgendes Monster:
Mighty Leap ließ ich im Sideboard, da fast alle Kreaturen fliegen. Die 1/4er Soldaten gefallen mir in UW sehr gut, doch leider musste noch eine Karte weichen und so schaffte es die zweite Palace Guard nicht ins Maindeck. Von Inspired Charge bin ich generell nicht so der Fan, auch wenn es in diesem Archetype nicht schlecht ist. Wenn man am Board hinten ist, macht es mir aber zu wenig und daher landete es auch nicht unter den ersten 40 Karten.
Alles andere als ein 3-0 wäre auf diesen Tisch eine Enttäuschung.
Runde 4: Sebastian Bauer
Sebastian ist im Draft gegenüber von mir gesessen und spielt auch UW. In beiden Spielen kann er nicht wirklich viel zeigen und hätte sich im Draft wohl eine andere Farbkombination suchen sollen. Zwei Augury Owl helfen mir beim auskurven und bringen mich somit unbeschwert in Führung. Im zweiten Spiel muss Sebastian Mulligan auf fünf nehmen und zeigt mir außer zwei Goldenglow Moth nicht wirklich viel.
3-1
Nach der schnellen Runde schaue ich meinen potentiellen Gegnern beim Spielen zu, um im Draft dann auf die Decks vorbereitet zu sein.
Runde 5: Heyde Ye
Der Niederösterreicher spricht mich gleich auf meinen foil Baneslayer an – da hätte ich wohl etwas leiser sein sollen. Mit seinem schwarzroten Deck ist er im ersten Spiel für meine Flugarmada und Aether Adept zu langsam und gerät in Rückstand.
Augury Owl bringt mir abermals einen guten Start, doch auch der St. Pöltner kann früh Druck auf den Tisch bringen. Mit Baneslayer auf der Hand will ich um sein Removal herumspielen und lege Turn vier einen Azure Drake , welcher auch gleich ein Combust abbekommt. Mein Gegner ist schon auf sechs und durch den nachgelegten Baneslayer wird seine Situation wahrscheinlich nicht besser. Doch Act of Treason auf eben diesen und der Angriff mit dem Engel, Liliana's Specter und einer weiteren Kreatur stellen mich vor ein Problem. Wenn ich den Specter blocke würde ich auf eins gehen und gegen viele Karten sofort verlieren. Also blocke ich den Engel, welcher in der zweiten Mainphase in einen nachgelegten Viscera Seer geopfert wird. Prodigal Pyromancer ist gegen mein Deck ziemlich gut, doch dieser muss schon bald chumpblocken, da ich durch Crystal Ball deutlich mehr Qual ity als mein Gegner finde. So kann ich auch das vierte Spiel im Draft gewinnen – Heyde zeigt mir noch ein nachgezogenes Fling in seiner Hand.
4-1
Runde 6: Marcus Wosner
Der junge Wiener konnte sich in Runde 5 mit seinem RU-Deck gegen Herbert durchsetzen. Dieses enthält unter anderem Inferno Titan , Clone , Mind Control und zwei oder drei Act of Treason . Die genannten Karten sind ziemlich gut gegen mein Deck und vor allem gegen Baneslayer. Nach meiner frühen Eule folgt ein Aether Adept, welcher seinen Canyon Minotaur wieder auf die Hand schickt. Sein Inferno Titan läuft turn sechs direkt in mein vorher schon angedeutetes Mana Leak . Im halbwegs gestallten Board habe ich durch Crystal Ball einen leichten Vorteil, komme jedoch nicht an Chandra's Spitfire vorbei. Mit bereits beiden Aether Adept an Board spiele ich vollkommen unnötig meinen Baneslayer aus und reiche Marcus dabei quasi die Hand zum Sieg. Natürlich hat er Mind Control und ich kann nichts mehr machen. Komplett dumm und unnötig dieser Fehler, denn Berserkers of Blood Ridge und Canyon Minotaur kann ich einfach doppelblocken und das Spiel auf lange Sicht einfach durch Crystal Ball gewinnen bzw. ihn zu Mind Control l bzw. Clone zu zwingen.
Im zweiten Spiel halte ich on the play eine Hand mit zwei Ländern, Crystal Ball und Augury Owl , muss aber leider zwei Landdrops missen und werde von Ember Hauler , Goblin Chieftain , Clone (auf den Lord) und Act of Treason sehr schnell besiegt. Etwas gefrustet und vollkommen sauer über meinen Spielfehler verlasse ich den Tisch und bin über das solide 4-2 des ersten Tages ziemlich enttäuscht.
4-2
Das müssen sich auch die Kollegen aus der Testrunde in der Pizzeria ein paar Mal anhören. Bei Pizza und Bier ließen wir den Tag Revue passieren und stellten uns schon auf die Drafttische am nächsten Tag ein. Und Pod #2 und #3 hatten es wirklich in sich. Leider stand keiner von uns besser als 4-2, doch immerhin waren bis auf Robert und Ovid noch alle in contention.
Die hatten auch schon den Plan gefasst sich richtig ins Linzer Nachtleben zu stürzen.
Normal würde ich da nicht nein sagen, doch zum Glück wollte Christian Mauhart schon nach Hause und nach dem anstrengenden Tag war ich doch schon ziemlich müde und konnte vor dem Fernseher meine Augen nicht mehr lange offen halten. (pah, Mädchen - die Red.)
Draft #2
Am zweiten Tag fanden sich folgende Spieler am dritten Drafttisch ein:
Polak-Rottmann, Oliver
Mauhart, Christian
Wosner, Marcus
Wolf, Christopher
Lamprecht, Benjamin
Reitbauer, David
Pfeffer, Lukas
Summereder, Philipp
Zwischen Phips (links von mir) und Oli öffnete ich mein erstes Booster welches folgende nennenswerte Karten beinhaltete: Brittle Effigy , Serra Angel und Crystal Ball . Normal bin ich hier für eines der beiden Artefakte, da man sich hier noch auf keine Farbe festlegt. Zudem wird sich der Rest des Tisches der Stärke von Weiß bewusst sein und ein Serra Angel lässt sich nicht so einfach splashen. Doch Serra Angel ist eine Bombe, ich gebe mit dem Pack kein weißes Zeichen weiter und im ersten Draft bin ich mit Serra Angel ganz gut gestartet. Ich greife also zum Engel und nehme im Anschluss aus einem relativ leeren Pack ein Rise from the Grave . Danach kommen Jace's Ingenuity und Sign in Blood . Pick #5 Roc Egg und ein später Squadron Hawk lassen mich hoffen dass weiß doch noch frei ist. Aus schwarz würde ich mich gerne verabschieden, falls nicht noch überragende Karten kommen. Im zweiten Booster öffne ich ein Pacifism und bekomme von Phips als dritten Pick ein Blinding Mage , obwohl dieser auch in UW war. David – welcher links von Phips saß - öffnete im zweiten Pack einen Sun Titan , bekam eine Conundrum Sphinx geschoben und nahm beide Rarebomben. Squadron Hawk s nahm ich ziemlich hoch und konnte zum Glück vier davon abgreifen. Mit dem zweiten Pacifism und Serra Angel war ich natürlich auch nicht unglücklich, dass wieder kein Infantry Veteran dabei war konnte ich dabei noch verschmerzen.
Hier das Deck zum zweiten Draft:
Auto-Build.
Runde 7: Christopher Wolf
Der junge Wiener erzählt mir zu Beginn des Spiels, dass er mit seinem Deck nicht wirklich zufrieden sei. Ich kann Turn zwei, drei und vier einen Squadron Hawk legen und im vierten Zug zusätzlich noch Honor of the Pure spielen. Gegen diesen Traumstart machen seine beiden Nether Horror nicht wirklich viel und auch der Spined Wurm hält meine Flieger nicht auf. Mit Mind Rot will Chris dann nur mehr zwei weitere Karten aus meinem Deck sehen – Land und Warlord's Axe .
Wegen Assassinate (oder waren es zwei?) und Mind Rot wollte ich zuerst Redirect boarden, griff aber dann doch zum Negate .
Game #2 lasse ich einen großen Brainfart raus, indem ich mir on the draw die vollen drei Squadron Hawk suche und dann end of turn zwei Insel n discarde. Mit zwei Ländern im Spiel und zwei weiteren auf der Hand kommt mein Deck zwar ganz gut aus, trotzdem eine sehr dumme Aktion. Zwei Mind Rot von ihm erzeugen zusätzlichen Kartennachteil bei mir. Mit einem durch Honor of the Pure gestärkten Pegasus kann ich trotz Howling Banshee auf der Gegenseite für zusätzliche Schadenspunkte sorgen und anschließend auch noch Serra Angel topdecken. Doch Stabbing Pain und Assassinate zwingen diesen in die Knie. Die beiden weiteren Topdecks in Form von Warlord's Axe und Serra Angel benötige ich nichtmal mehr für meinen Sieg.
Nach der Partie meint er noch, dass er sich nicht gedacht hätte, dass auf diesem Tisch so ein starkes Deck unterwegs ist.
5-2
Phips (gegen David) und Christian (gegen Oli) verloren leider beide die erste Runde des Drafts, doch ich kann mir noch Infos über die Gewinnerdecks holen. Vor allem auf die zwei Pyroclasm vom PRO werde ich aufpassen müssen, denn gegen die geht es auch gleich in…
Runde 8: Oliver Polak-Rottmann
Ich kann mich leider nur mehr an ein Spiel gegen Oli's rotblaues Deck erinnern. Wie vorher von Christian angekündigt, umspiele ich sein Pyroclasm bei liegendem Honor of the Pure mit Inspired Charge . Das und der übliche Squadron Hawk im zweiten Zug gewannen mir das Spiel.
Mein Deck zeigt mir zwei Mal ganz gute Draws, mit Jace's Ingenuity kann ich für weitere Extrakarten sorgen und seine Blocker bzw. potentielle Angreifer mit Pacifism ausschalten. Im zweiten Spiel hat Oli Gott sei Dank keines seiner zwei Pyroclasm und so kann ich mich mit 2-0 durchsetzen.
6-2
Runde 9: David Reitbauer
Nach langer Zeit muss ich mal wieder eine Reise nach Paris antreten, doch hier leider gleich zwei Mal. Turn zwei Stormfront Pegasus und erst turn vier Squadron Hawk , um nicht in sein Mana Leak zu laufen und den durch die Mulligans verschuldeten Kartennachteil auszugleichen sorgen für einen guten Start. Schon zuvor wusste ich, dass David zwei Giant Growth in seinem Deck hat, daher ist Ice Cage nur mit Vorsicht zu genießen. Trotzdem spiele ich das Enchantment auf den Duskdale Wurm , lasse aber genügend Blocker zu Hause, um nicht gegen den möglichen Pumpspell zu verlieren.
Spiel #2 gestaltet sich deutlich spannender und vor allem länger. Meine Zwei-Land-Hand on the draw bringt einen explosiven Start. Elite Vanguard , Squadron Hawk und Roc Egg in den ersten drei Zügen sind nicht gerade schlecht. Das stoppt auch den Turn zwei Garruk's Companion von David. Doch auch ich kann nicht für viele Schadenspunkte sorgen, denn Azure Drake und Conundrum Sphinx besitzen die Lufthoheit. Der Sun Titan von David stört mich einstweilen nicht wirklich, ich will nur so lange stallen bis ich das siebte Land für Inspired Charge plus Counterbackup finde. Dazu statte ich Conundrum Sphinx mit einem Ice Cage aus und zwinge David zu einem Giant Growth auf seinen Sun Titan , denn er will verhindern, dass sein Titan gegen das mit Warlord's Axe equipte Siege Mastodon abtauscht. David wusste schon ziemlich lange von meinem Inspired Charge auf der Hand, doch ich wartete bis endlich das siebte Land daherkam und ich Cancel spielen konnte bzw. drei ungetappte Länder für das Mana Leak vom Vizewödmasta hatte.
7-2

(Da wurde in einem Draft das ganze Nationals-Team von 2008 zerstört...)
Ein 3-0 (6-0) auf diesen stark besetzten Drafttisch und vor allem gegen diese Rundengegner hätte ich mir vorher nicht gedacht. Umso mehr freute mich der Sweep und die Punkte 19 bis 21, welche mich in eine sehr gute Ausgangslage für die Top 8 brachten.
Warum geht's nicht mit Draften weiter??
Runde 10: Florian Kirchbacher
Nach neun Runden stehe ich mit 21 Punkten und schlechtem Buchholz auf dem siebten Platz und werde zum einzigen mit einem 8-1 Score hochgelost: MU-Teamkollege Florian Kirchbacher. Floki will spielen und ruft nach den ersten paar Zügen einen Judge um kurz unter vier Augen mit ihm etwas zu besprechen. Durch den verlorenen Würfelwurf bin ich im (quasi) Mirrormatch immer etwas im Hintertreffen und muss schauen, dass ich seinen Ajani Vengeant und Jace, the Mindsculptor schnellstmöglich vom Tisch bekomme. Mit einer Wall of Denial als Schutz gegen seinen Gideon Jura kann ich einen eigenen Jace auf dreizehn Marken hochbekommen, bis Florian schließlich einen eigenen Jace castet. Ohne Counter muss ich zusehen wie beide Planeswalker in den Friedhof wandern und kann auch nichts machen, als mein Gegner erneut einen Jace aufs Spielfeld bringt. Double Negative kommt eine Runde zu spät und ich muss Zug für Zug zusehen wie die Marken des gegnerischen Jace immer weiter steigen. Bedrohliche Karten werden einfach unter die Bibliothek gelegt und recht viel mehr als einen Lightning Bolt – welcher schon auf meiner Starthand war – habe ich nicht mehr entgegenzusetzen. Denn ein Gideon Jura mit zwischenzeitlich sogar dreißig Marken verhindert, dass meine Manlands seinem Jace gefährlich werden – das zweite gezogene Double Negative ist nur mehr Verhöhnung.
Nach dem Spiel fragt mich Florian ob er mein Sideboard sehen könne. Die Frage ob ich Luminarch Ascension spiele verneine ich und daraufhin concedet er. Überglücklich freue ich mich über das fast sichere erreichen der Top 8 einer Staatsmeisterschaft.
8-2
Runde 11 & 12: ID gegen Simon Grünauer und Nikolaus Eigner
Die Draws in den letzten beiden Runden gegen Simon und Niki bringen mich sicher in die Top 8. Leider müssen Holzi und Vijay in der vorletzten Runde gegeneinander spielen, was bedeutet, dass wohl nur einer der beiden mit mir einen Platz unter den ersten acht einnehmen wird. In diesem Duell ist Vijay der glücklichere und Thomas muss die Nationals auf dem zehnten Platz beenden.
Vijay krönt nach durchwachsenen 3-3 Start am ersten Tag seine gute Leistung mit dem Erreichen der Top 4 und der damit einhergehenden Qual ifikation für die Weltmeisterschaft in Japan. Nach acht Siegen in Folge konnte er erst im Halbfinale von meinem Viertelfinalgegner Simon Grünauer gestoppt werden. Phips musste sich nach drei atemberaubenden Constructedpartien nur wegen 2% schlechterer Tiebreakerpunkten mit dem unglücklichen neunten Platz zufrieden geben. Ich hätte sehr gerne mein erstes Erreichen einer Top 8 mit ihm geteilt, doch man kann nicht alles haben.
Inzwischen beobachtete ich die potentiellen Gegner in den letzten Swiss-Runden und ahnte schon, dass ein durchwachsenes Matchup auf mich zukommt. Jammerschade, dass ausgerechnet das schlechteste gleich als erstes auf mich zukommt.
Viertelfinale: Simon Grünauer
Großen Respekt vor Simon und seinem wirklich guten selbstgebauten Deck, mit welchem er sich Christian Gawrilowicz nur sehr knapp im Kampf um den österreichischen Staatsmeistertitel geschlagen geben muss. Gegen sein Monstrum schaut mein Deck wirklich nicht gerade gut aus. Ich habe zwar Counter für Destructive Force und kann seine Threats mit Spotremoval handeln, doch sobald ein Destructive Force resolvt, oder ein Titan ihm weitere Manländer oder Tectonic Edge beschert, schaut es sehr schlecht für mich aus. Zudem kann ich unmöglich eine ernsthafte Bedrohung auf den Tisch bringen. Für meine Planeswalker hat er Oblivion Ring e und Lightning Bolt s oder greift einfach vorbei an meine Mauern an. Wahrscheinlich muss ich seine Explore und Cultivate countern und ihn dabei hindern seine Manabase ungestört auszubauen. Theoretisch habe ich zwar auf alles eine Antwort und aus dem Sideboard kommen noch Negate und Celestial Purge (für die Manländer und Bloodbraid Elf ) doch da muss schon fast ein perfect Draw her um dem Deck Paroli bieten zu können. Außerdem hatte ich zuvor kein einziges Game gegen dieses Deck gespielt und verhielt mich daher wohl auch nicht fehlerfrei.
Um es kurz zu machen: Im ersten Spiel nehme ich einen Mulligan und komme bis zu meinem Tod nicht zu einem dritten Land. Das zweite läuft zwar etwas besser, doch ich vergesse vollkommen unverständlich mein viertes Land zu legen und bin chancenlos. Auch ohne diesen sehr schweren Fehlgriff hätte ich in dieser Partie wahrscheinlich keine Chance gehabt – wer weiß. Destructive Force leitet mein sehr schnelles Ende in den Top 8 ein. Aus der Traum von der ersten Pro Tour. Etwas traurig schaute ich mir die restlichen Matches an, konnte mich aber schon bald über das erreichte freuen. Vijay konnte sich mit fast dem gleichen Deck gegen Armin durchsetzen und hatte gegen Simon auch nur bedingt eine Chance.
Die nächste Chance zu einer Qual ifikation zur Pro Tour werde ich schon Ende August in Göteborg haben. Auch wenn nach Brüssel und Paris erst mal ein Top 32 Platz kommen muss, werde ich alles dafür geben, zumindest unter die ersten 16 zu kommen.
Gratulation nochmal an Chriga, Simon, Niki, Vijay und den Rest der Top 8. Danke auch für eine richtig geile Woche, die gute Vorbereitung & Unterkunft und die ganzen geborgten Karten.
Ich hoffe euch hat der Artikel zu meinem Erreichen der Top 8 bei der diesjährigen österreichischen Staatsmeisterschaft gefallen und freue mich schon auf eure Kommentare.
Lg Bensch!
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| 16 Kommentare | |   |
| #1 | Oliver Kull | 31.07.2010 - 01:57 |
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Dicke Graatz zur ÖM-Top 8 und vielen Dank für diesen z.T. aufschlussreichen, sehr unterhaltsamen und mMn gut geschriebenen Bericht! Da waren ja wirklich einige ziemlich harte Nüsse dabei.
I lol´d @:
- "der Luxusimport aus Deutschland Robert Lehman", der Robert hat auch einige Zeit in Ludwigsburg gespielt/verbracht, kommt ja WIRKLICH viel rum der Mann^^. LG an dieser Stelle!
- P3P1 Foil B€ngel! "Der Niederösterreicher spricht mich gleich auf meinen foil Baneslayer an – da hätte ich wohl etwas leiser sein sollen"
Zum Pick Azure Drake vs. Assault Griffin vs. Cloud Crusader:
Ich tendiere stark zum Azure Drake, da er zu geschätzten 70% alle anderen Common/Uncommon-Flieger "dominiert", zudem unaffected von u.a. Pyroclasm (Zitat: "Der größte Feind von UW ist allerdings hier beheimatet – Pyroclasm"), Lightning Bolt, Deathmark, ... ist. Cloud Crusader folgt wegen 'First strike' ganz dicht danach, Assault Griffin an letzter Stelle - aber in der Not, frisst der Teufel bekanntlich Fliegen^^.
Kommt natürlich sehr auf das Deck an, Cloud Crusader benötigt immerhin WW (ist aber ein Knight! - Knight Exemplare kommt manchmal doch/noch recht spät), meine Erfahrung mit UW-Aggro/Control zeigt jedoch, dass man lieber früheres UU (z.B. für Aether Adept, Cancel, Wall of Frost, ...) haben möchte.
Greetz, oder wie mein wahlösterreichischer Freund zu sagen pflegt: "Baba"
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| #2 | Peter Dinkel — jace the mindsculptor | 31.07.2010 - 03:14 |
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hier wird im mirror anscheinend immer fateseal gemacht. Ich denke nicht dass ich das auch so spielen würde. |
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| #3 | Mathias Passin — JTM | 31.07.2010 - 21:51 |
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Seh ich auch so, aber man weiß halt nicht wie die Situation grade aussah. Dass der Gegner es aber trotz 13 Marken auf Jace schafft noch einen eigenen zu legen spricht nicht gerade dafür, dass es richtig war so zu spielen. |
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| #4 | Andreas Pischner — allesandi.wordpress.com | 31.07.2010 - 23:11 |
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Redirect gegen Assassinate zu boarden wäre wirklich brilliant gewesen... die Spielsituation muss man sich mal ganz in Ruhe durch den Kopf gehen lassen: Der Gegner zockt Assassinate, und Bensch hält das Redirect in der Hand, schaut verwirrt auf das Board und fängt plötzlich an, gaaaanz scharf nachzudenken... köstlich!
Abgesehen davon finde ich die Argumentation gegen Inspired Charge nicht besonders schlüssig, wenn gleichzeitig Infantry Veteran über den grünen Klee gelobt wird - was macht DER denn, wenn man am Board hinten liegt? Wohl noch deutlich weniger!
In den Spielberichten jedenfalls scheint er dann doch eine ziemlich wichtige Rolle gespielt zu haben. Insbesondere, als Bensch sogar extra auf Counterbackup für ihn gewartet hat. |
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| #5 | Peter Dinkel — du vergisst | 01.08.2010 - 15:31 |
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dass die gegner auch alles österreicher sind. Die sich auch alle auf nem 20 mann national qualifier durch top8 qualifiziert haben.
Insofern wird man wohl sogar nen Baneslayer Angel oder royal Assassin mit dem Redirect auf Assassinate zerstören können. |
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| #6 | Roman Töltsch — soiche deppn | 01.08.2010 - 15:45 |
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Drum hat er sich ja auch gegen das Redirect entschieden.
Gratz Bensch |
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| #7 | Valentin Hauser — @5 | 01.08.2010 - 18:17 |
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so einfach ists bei uns auch nicht (mehr)...
Die Qualifier sind auch größenbezogen... |
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| #8 | Manuel Weil — @5 | 02.08.2010 - 07:59 |
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Ja Arroganz ist doch was großartiges :) |
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| #9 | Philipp Summereder | 02.08.2010 - 08:50 |
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Tja, wenn man nie weit genug vorne mitspielt, um gegen einen Ösi gepaired zu werden, dann versteh ich schon, dass man mal so einen Kommentar verfasst.
lg Phips |
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| #10 | Benjamin Lamprecht — Danke für die Kommentare | 02.08.2010 - 15:21 |
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zu den Fliegern:
Kommt meiner Meinung nach drauf an wie aggressiv das eigene Deck ist, je nachdem würd ich den Assault Griffin oder den Azure Drake nehmen. Den Cloud Crusader mag ich klar am wenigsten. Falls man wirklich schon mal 1-2 Knight Lords aufgegriffen hat steigt natürlich sein Wert. Problem vom Assault Griffin ist halt, dass er die gegnerischen 2-Power-Flieger nur dumm anschaut und man ned wirklich damit abtraden will.
zu Jace und seiner Fateseal-Fähigkeit:
Wie gesagt, recht viel getestet hab ich im Constructed ja leider nicht. Generell mach ich Fateseal gegen Controlldecks halt immer wenn der Gegner keine Bedrohung liegen hat die ich nicht handeln kann.
Wenn ich gebrainstormt hätte, hätte ich wohl ein Double Negative gefunden, das stimmt.
@Andi: Redirect ist ned unbedingt ein blank gegen Assassinate, aber Roman hat eh schon alles dazu gesagt. =)
Zu Inspired Charge:
Ich sehe den Spell als Overrun für Flieger an und finde es im zweiten Deck ganz gut, im ersten Draftdeck gefällts mir dagegen deutlich weniger. Da nur ein zusätzlicher Toughnesspunkt vergeben wird, bringt die Karte im direkten Kampfduell oft sehr wenig.
Fürn Veteran brauch ich nur eine weitere Kreatur am Board, fürs Charge doch ein paar mehr. Durch den einen zusätzlichen Angriffs und Verteidigungspunkt eines beliebigen Angreifers bestimmt der Veteran viele Kreaturenkämpfe.
@Peter:
haha |
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| #11 | Thomas Holzi — lolol | 02.08.2010 - 15:50 |
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@Andi
Der Bensch hats eh gut erklärt. der Veteren IST einfach nuts, wenn dus nicht einsiehst, sitz ich gern im draft neben dir
@ Peter
Warst du schonmal QUED??? |
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| #12 | Peter Dinkel — dass die ausm osten so anmaßend sind | 02.08.2010 - 16:28 |
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Da kriegen sie endlich vernünftige national qualifier verpasst und meinen sie sind der nabel der welt. Und natürlich müssen alle wissen was da abgeht.
Ich verstehe auch nicht wieso der Autor erpicht verteidigt wird. Im Artikel steht eindeutig dass er Redirect boarden wollte. Dass dagegen entschieden wurde eben weil es nichts gegen Assassinate macht steht da nirgendwo. Das nehmt ihr alle an. Was einfach viel wahrscheinlicher ist, ist dass negate wegen den Manakosten bevorzugt wurde.
Kommt einem so vor als ob alle Kommentare von Österreichern sind die ihren Landsmann verteidigen. Mal die Scheuklappen abnehmen und die Situation nüchtern betrachten. |
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| #13 | Benjamin Lamprecht | 02.08.2010 - 16:53 |
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Hab das Redirect irgendwann spät im Draft aufgegriffen und es in dem Format leider noch nie testen können bzw. in Aktion gesehen. Beim boarden hab ich halt kurz überlegt ob sich das Redirect hier auszahlt (ws wird er auch noch sachen wie Giant Growth gehabt haben). Für das was ich gesehen hab, hat es sich aber net wirklich ausgezahlt.
Denk was du willst Peter, werd dich davon sowieso ned abbringen können.
lg
@Redaktion bzgl. Foto: Hab ma dacht ihr wolltet ned dass sich jeder glei so schnell in mich verliebt, warum also dann wieder das alte Foto?? |
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| #14 | Peter Dinkel — wusch | 02.08.2010 - 18:36 |
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jaja lecker geplayed etc pp
no hard feelings |
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| #15 | Manuel Weil — @Peter | 02.08.2010 - 20:45 |
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Es geht nicht darum, dass Österreich einen Österreicher vertzeidigen müssen sondern wie großkotzig deine Kommentare rüberkommen ;) |
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| #16 | Christian Mauhart | 02.08.2010 - 20:48 |
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Da Peter kann sichs leisten .. ist einer der sickesten Magicspieler of all time! |
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