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DAY 1
Wir, Benni (schon aus dem Brighton Report bekannt), Simon Grünauer, Christopher Wolf und ich entschieden uns letzten Samstag eine Premier-Event Session in des Wölfchens Crib abzuhalten.
Premier Event
Zwei Laptops, ein Stand-PC sowie W-LAN waren vorhanden. Das mit dem W-LAN hat auf meinem Laptop leider nicht auf Anhieb funktioniert, doch nach einigem Rumprobieren lief es dann doch. Benni verköstigt uns mit selbstgemachter Stelze! So oder so ähnlich sah die dann aus.
Mein Sealed Deck fand ich dann eigentlich ganz nett. Drei Looter, Air Elemental , zwei Howling Banshee , Tendrils, Doom Blade und Fireball im Splash. Ich dachte, damit geht vielleicht was. Benni und Simon spielten in Kooperation und mangels eines besseren Pools das R/G Aggrodeck. Chris hatte auch kein tolles Deck, aber Garruk. Mein Control-Deck zeigte gleich in Runde 1 die erste gravierende Schwäche : Whispersilk Cloak - welche in Kombination mit Royal Assassin überraschend in mein Verderben mündete.
Da ich auch im zweiten Spiel keinen der Looter heben konnte, stand es schnell 0-2 in Games und dann auch gleich 0-2 in Matches. An die zweite Partie erinnere ich mich aber gar nicht mehr. Gekonnte Verdrängung würde ich sagen.
Das Premier Event war somit gelaufen und auch Mr. Wolf war schon gedroppt. Ich entschied mich, es als nächstes mit der Pauper Weekend Challenge zu versuchen.
Pauper Weekend Challenge
Das lief auch ziemlich gut, doch beim Stand von 3-0 ist der Event aufgrund eines Bugs in die Knie gegangen (irgendwas mit Benevolent Bodyguard und Standard Flagbearer…) und konnte auch nicht mehr fortgesetzt werden. Benni spielte inzwischen weiter, stand aber nur noch 3-2. Somit war die Top 8 schon unrealistisch geworden.
Ein 8-4 Draft
Ich versuchte mich dann noch an einem Draft (8-4) und probierte es mal mit W/U Airforce.
Da waren dann auch ein paar richtig harte Picks dabei, wie Pick 1 Pack 2 Pacifism über Fireball .
Das Deck hatte letztendlich nur ein Problem, aber ein gewichtiges: zu wenige Tiere. Im Halbfinale war dann gegen das 2x Overrrun, Ant Queen , Fireball .dec Schluss. Bisher noch kein sonderlich erfolgreicher Tag.
Benni hat sich übrigens als Achter noch auf den Finaltisch geluckt und mit einem wirklich starken U/B gleich im Viertelfinale verloren.
Noch ein 8-4 Draft
Es war mittlerweile sicher schon 3 Uhr früh. Trotzdem hat der Chris dann noch einen Draft gestartet und ich stand ihm zur Seite. Wir wollten mal ausprobieren, wie sich ein richtig aggressives W/r Deck so tut.
Wir haben dann auch multiple Excommunicate , Jackal Familiar s, und Soldaten gespielt.
Earthquake (über Blitz), Fireball und drei „Pinger“ (2x Prodigal Pyromancer , 1x Artillery) rundeten das Deck ab.
Ein witziger Mispick war auch dabei. Razorfoot Griffin über Gorgon Flail . Wir haben es einfach nicht gesehen. Mit den Pingern wäre das wohl auch wirklich gut gewesen. Seitdem heißt das Equipment nur noch „Gorgon Fail“!
Dieser Draft wurde dann gegen 6h früh gewonnen.
DAY 2
Beginnt für Simon und mich um 12h Mittag. Eigentlich wollen wir nach Hause (Chris wohnt in Oberwaltersdorf bei Wien, ca. 10 Minuten mit dem Auto zum Bahnhof). Unser Gastgeber meinte ja, dass er, nachdem er sich mal ausgeschlafen hat, uns auch mit dem Auto wieder zurück nach Wien bringen würde.
Wir bekamen dann noch Schinken und Spiegelei zum Frühstück und versuchten dann den Autofahrer zu reanimieren. Aber das einzige, was wir aus ihm rauskriegten, war: „Fragt meine Mutter, die soll euch zum Bahnhof bringen.“ Diese war aber mittlerweile schon gar nicht mehr da.
Was nun?
Draft!
P1P1: Siege-Gang Commander
P1P2: Doom Blade
P1P3: Doom Blade
Ja, 8-4...
P1P4: Wall of Faith
P1P5: Wall of Faith
P1P6: Convincing Mirage
Der MOL-Kenner sieht sofort, dass es sich hier um einen Disconnect handelt.
Da war ich schon ganz schön sauer. Nach so einem Start. Egal, Event-Nummer notiert und weitergemacht.
P1P7: Wall of Bone
P1P8: Child of Night
P1P9: Zombie Goliath
P1P12: Relentless Rats
P1P13: Duress !
Das war ja sogar noch annehmbar, nur wusste ich leider nicht, wie viel gutes Schwarz ich nun schon weitergegeben habe.
P2P1: Mind Shatter
Immerhin. Ich öffne gut.
P2P2: Gravedigger
P2P3: Vampire Nocturnus
Okaaaaay. Nach 18 Picks 3 Rare-Bomben. Vielleicht muss ich doch nicht sofort ausscheiden.
P2P4: Bog Wraith
P2P5: Tendrils of Corruption
P2P6: Weakness
P2P7: Child of Night
Vampir Numero 3! Nice!
P2P8: Disentomb
P2P10: Wall of Bone
P2P11: Vampire Aristocrat
Noch ein Vampir und generell sehr späte Geschenke. Coole Sache.
P2P12: Assassinate
Ich sag es noch einmal. 8-4.
P2P1: Deathmark
P2P2: Sign in Blood
P2P3: Diabolic Tutor
P2P5: Sign in Blood
P2P6: Diabolic Tutor
P2P9: Kelinore Bat
P2P10: Dread Warlock
P2P11: Sign in Blood
Ich glaube, die Deckliste erspare ich euch. Das kann man sich schon vorstellen. Ziemlich unfaires Deck. Ich mag gar nicht vorstellen, wie es ohne die Random-Picks ausgesehen hätte.
Runde 2 darf ich dann gegen meinen Freund Stewart Shinkins ran. Wir sind zwar immer noch Freunde, aber der Start mit Vampire Aristocrat , gefolgt von Vampire Nocturnus und Siege-Gang Commander stellte diese Freundschaft auf eine harte Probe . 
Das Finale habe ich dann verloren. Gegen W/G mit multiplen Eichenformen und Armored Ascension . Ich duresse ihn in Game 2 und 3, scheitere aber zwei Mal. Schlau, wie er ist, hat er sich die Spells für später aufgehoben...
Mittlerweile ist auch der Chris erwacht und wir entscheiden uns, zu mir nach Wien zu fahren.
Was machen?
Erneut die Premier Events unsicher machen.
Noch einmal Premier Events
Und das habe ich daraus gemacht.
Feines Deck. Blöd nur, das ich Runde 1 verzockt habe. Ich schiebe es mal auf die Müdigkeit (Sechs Stun den Schlaf und das zweite PE startete um 22h). Danach ging es eigentlich recht flockig dahin.
Beim Spiel um Top 8 (5-1) halte ich zwei Länder (Expanse und Swamp ) und Sign in Blood , ziehe aber kein weiteres Land nach. Spiel 2 kann ich eigentlich nur noch staunen.
Aber seht selbst:
1 · 2 · 3 · 4 · 5 · 6 · 7 · 8

Nicht, dass mein Draw schlecht war. Aber seiner war einfach nur verrückt. Er hat nicht einmal die Zeit, sich den Magma Phoenix zurückzuholen, weil er so viele andere Spells zieht. Am Ende bin ich dann Neunter auf Tiebreaker.
Chris verliert noch mal schnell im Draft gegen den guten Doppel-Fog. Da hat sich sein Shivan Dragon nicht mehr ausgekannt. Ha Ha.
Danach, um 5 Uhr früh, werden die Penner alle rausgeworfen.
DAY 3
Mit den gelernten Dingen (und es waren nicht wenige) konnte ich am nächsten Tag dann beide gespielten Drafts gewinnen. Soviel aktives und passives Limited zocken, Meinungen austauschen, usw. bringt einen schon weiter. Ich fühle mich jetzt deutlich stärker im Format. Und ich glaube, das merkt man auch.

M10 Common Pickorder
Und so sieht meine neue Pickorder der Commons aus. Die Uncommon dann nächste Woche.
Ich denke ja mittlerweile, dass die besten Draftdecks entweder sehr aggressiv sind oder aber sehr kontrollierend. Midrange ist, denke ich, nicht erstrebenswert. Das wird man nun auch an den Pickreihenfolgen sehen.
Einige wirklich gute Karten verlangen richtiggehend nach frühen Drops, vor allem 2-Drops. Turn 2 und 3 ein Tier on-the-Play, gefolgt von Excommunicate ist schon mal eine Ansage.
Weiß eignet sich sehr gut für das Aggrodeck. Kurve, Flieger und starke Spells. Auch lässt es sich einfach mit den anderen Farben, außer Schwarz, kombinieren.
Soul Warden ist nicht in vielen Decks gut, aber in manchen. Ohne Gorgon Flail , Overrun , Glorious Charge , Oakenform , Armored Ascension oder Rare-Spoilern für die man Zeit kaufen möchte würde ich den Seelenwächter nicht spielen.
Griffin Sentinel ist übrigens ein perfektes Ziel für Oakenform . Da gibt es gar nicht mehr soviel Removal, welches den Greifen abstellen kann.
Prinzipiell ist noch zu beachten, dass manche Karten, je nach Ausrichtung (also Aggro oder Control) in der Platzierung steigen oder fallen. Silvercoat Lion wird vom Aggrodeck klarerweise dem Mastodon vorgezogen.
Für die Aggrodecks ist es besonders wichtig, die Spell/Creature Balance zu halten. Es gibt wahnsinnig viele starke Spells. Da muss man schon aufpassen, dass man nicht zu wenig Kreaturen bekommt.
Dem Controldeck ist das relativ egal, dass hat andere Anforderungen. Aber dazu gleich mehr.
Blue:
Zuerst sei einmal eine alternative Betrachtung auf die weise Eule geworfen. Sie rundet den Spielbeginn ab. Das ist bekannt. Sie annulliert die 2/1 Flieger. Und sie hat Shroud!
Jup. Das einzige Removal welches man da wirklich draufmachen will, ist Sparkmage Apprentice . Spielt mal mit MonoBlack Control dagegen. Die macht oftmals einfach ihre 10 Schaden!
Divination ist einfach wahnsinnig wichtig für's Controldeck. Ich habe aufgepasst und mich erwischt, dass ich Karten, die vorige Woche noch vor dem "Nimm 2"-Spell waren, trotzdem nicht über Divination genommen habe. Da hat wohl letzte Woche jemand einen prophetischen Kommentar verfasst.
Dass liegt auch daran, dass ich das counterbasierte Controldeck ziemlich gut finde. Ein „Archetyp“, der sich erstaunlich gut umsetzen lässt. Und das sieht in etwa so aus:
Die Hauptfarbe ist Blau und dann spiele ich 1-2 Splashes. Vor allem für Removal. Grün eignet sich aus auf der Hand liegenden Gründen nicht für den Splash.
Prinzipiell sollte das Deck viele Counter haben. Alle sind mir da recht. Auch ein bis zwei Negate habe ich gerne im Maindeck. Warum?
Weil das blau basierte Controldeck unbedingt mindestens eine potenziell das Spiel gewinnende Bombe braucht. Und da kommt dann das Negate ins Spiel. Also spätestens da. Es gibt ja genügend Spells, die man loswerden will, die aber keine Kreaturen sind. Whispersilk Cloak kann komplett unter Kontrolle gebracht Spiele umdrehen.
Die restlichen Kreaturen sind dann meist Mauern. Horned Turtle und Wall of Frost . Diese dienen dazu, nicht jedes Gerümpel mittels Counter oder Removal abstellen zu müssen.
Auch Serpent of the Endless Sea ist da ein mögliches Stoppschild. Natürlich schaden ein paar Flieger zusätzlich nicht, notwendig sind sie aber nicht. Drei bis vier Karten, die das Spiel gewinnen können reichen vollkommen. Das nötige Countermagic vorausgesetzt.
Nochmal zusammengefasst. So in etwa soll das Deck aussehen.
Kreaturen generell: Tendenziell weniger als mehr. Mit weniger meine ich, dass unter 10 die Regel sein sollte. Starke Spells sind zu bevorzugen.
Mit eine schwarzen Firstpick wird man immer versuchen, möglichst Monoschwarz zu draften.
Hier hab ich jetzt die Reihenfolge der Karten aus strategischen Gründen ziemlich stark verändert. Mein Grundgedanke ist, dass Schwarz die einzige oder zumindest die vorherrschende Farbe des Decks ist oder sein sollte.
Schwarz bietet starkes Removal und gute, Kartenvorteil verschaffende Spells. Im speziellen sind damit Mind Rot und Sign in Blood gemeint.
Von beiden Karten würde ich ohne mit der Wimper zu zucken drei Exemplare spielen. Eventuell auch mehr. Aber drei auf jeden Fall. Das gilt nicht für die Kreaturen. Diese sind für Schwarz nur Erfüllungsgehilfen. Was den Gegner jetzt fertig macht ist relativ egal. Daher sind Kreaturen ohne Bonusnutzen im Ranking abgestürzt.
Auch in schwarzen Decks habe ich lieber mehr Spells als Tiere. Zwei Looming Shade sind mir jedenfalls lieber als vier Dread Warlock . Der Warlock hat immer mehr in meiner Achtung verloren, denn er ist einfach zu einseitig. Mit Monoschwarz ist man selten bis nie der Aggressor und daher ist der 3-Mana-Mann fast immer nur ein bestenfalls tauschender Gray Ogre . Spät im Spiel kann er dann für uns gewinnen. Aber machen wir uns nichts vor, dass kann ein Looming Shade besser.
Die Kelinore Bat ist eine Spur besser, denn sie kann auch mit Fliegern tauschen.
Generell muss man die 3cc Tiere nicht hoch picken. Die kommen auch so. Es gibt einfach genügend und letztendlich ist es mir relativ egal ob sie jetzt Dread Warlock , Kelinore Bat s oder Warpath Ghoul heißen. Ich vermute auch fast, dass der 3/2 die anderen 3-Drops noch hinter sich lassen wird.
Drudge Skeletons will man auf jeden Fall haben und sind oft auch höher zu picken. Child of Night ist wesentlich besser als es aussieht. Auch weil man, wie gesagt, 3cc Tiere in rauen Mengen antrifft, 2cc hingegen wesentlich seltener. Looming Shade und Child of Night lassen auch die Whispersilk Cloak für das MBC interessant werden.
Unholy Strength : Sideboardkarte gegen Ice Cage s und Servants.
Der Jackal Familiar ist spielbar. Wäre er Weiß dann sogar sehr. Hilft dem aggressiven Deck den Gegner rechtzeitig umzuschneiden.
Der Höllenhund ist runter, da es weder oft möglich noch ratsam ist, heftig Rot zu draften. Rot ist eine unterstützende Farbe. Man muss das wohl einsehen. Es gibt einfach zu wenige Karten die Monorot belohnen würden.
Deadly Recluse ist entweder ein Removal oder es zieht eines auf sich. In beiden Fällen dürfte sich das Mana und die Karte gelohnt haben. Die kleine Spinne ist für den Gegner fast immer sehr störend.
Oakenform ist fast schon ein Archetyp. „Bring-your-own-2-Drop“
Mein Favorit ist Sage Owl .
Ich finde Entangling Vines immer noch nicht mies, aber sie passt nur halbwegs in Midrange Decks und die will ich nicht draften. Control ist selten Grün und Aggro will keine Angreifer entfernen. Okay, Shivan Dragon schon. Aber wozu hat man ein Sideboard.
Elvish Visionary . Hier kann man analog den Text von Soul Warden reinkopieren. Visionary ist aber besser. Man zieht sich eine Karte näher zum Overrun , oder der anderen Bombe und man kann ihn auch mal in den adeligen Vampir opfern.
Craw Wurm ist weder gut im Control noch im Aggrodeck.
So das war es für heute. Nächste Woche werden die Uncommons neu gemischt und durch den Draft gegangen.
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| 21 Kommentare | |   |
| #1 | Bone shredder | 22.08.2009 - 01:36 |
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Es fällt schwer, mir das "Ich hab's ja gesagt." zu verkneifen. ^^
Wir werden uns aber langsam einig. Gegensätzlicher Ansicht bin ich noch beim Warlock in schwarz, dessen Position ich etwa mit dem des Child of Night vertauschen würde und mit dem guten alten Tatzelwurm, den ich für wichtiger halte als die Runen-Bären. |
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| #2 | Andreas Pischner — allesandi.wordpress.com | 22.08.2009 - 02:08 |
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Divination von 12 auf 3?
Soso. |
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| #3 | Dennis Hermann — in Kommentierlaune | 22.08.2009 - 13:33 |
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Zu Beginn etwas unwichtiges: du widersprichst dich beim Thema Sage Owl. Oben hat sie noch Shroud, unten trägt sie gerne Oakenform. Das war übrigens das erste, woran ich dachte, als ich die Behauptung gelesen habe, die Eule habe Shroud. Und gegen mich macht die Eule keine 10 Schaden. Vor allem nicht, wenn ich MBC spiele, denn dann habe ich Weaknes. Andernfalls hol ich sie einfach mit dem Rod of Ruin vom Himmel, den ich aus gutem Grund immer im Gepäck habe.
Dann zum Premier Event Sealed Deck. Die Idee, Vampire Aristocrat zusammen mit Elvish Visionary und Ant Queen zu spielen ist ja schon ganz nett. Aber die Idee in einem 3farbigen Deck Karten wie Nightmare, Tendrils und Consume Spirit zu spielen, halte ich für fragwürdig. Die genannten schwarzen Karten werden abgewertet, durch umso weniger grünes Mana kann man die Ant Queen-Fähigkeit umso seltener benutzen (mal abgesehen vom Overrun, welches im Pool übrigens gar nicht vorkommt) und man hat oft mal eben das rote Mana für den Bolt nicht zur Hand, wie in obigem Beispiel um Platz 8. Allgemein muss man trotz des guten Fixings auch die Spiele beachten, die man einfach verliert, weil man das richtige Mana nicht findet.
Bisher habe ich in diesem Format noch kein sinnvolles 3farbiges Deck gesehen, und das bleibt auch nach diesem Artikel so.
Dann zum Thema Craw Wurm. Darüber, ob der im Draft besser ist als der Bär, kann man streiten. Aber sicherlich ist er besser als die 3 Karten dazwischen. Mir gewinnt er regelmäßig die Spiele, ob im Draft oder im Sealed.
So, jetzt fällt mir nix mehr ein, worüber ich meckern kann, ausserdem hab ich Hunger... |
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| #4 | Marcus Malden | 22.08.2009 - 13:37 |
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Wenn er von "Shroud" schreibt, und man sich die Karte genauer ansieht und feststellt, dass die Eule das gar nicht hat, kann man natürlich darüber nachdenken, ob Thomas die nicht richtig gelesen hat und eventuell feststellen, dass er das genau weiss und damit in diesem Absatz zum Ausdruck bringt, dass der Gegner für diese Kreatur einfach kein Removal aufbringen will, weil er sie von einer X/2-Kreatur, die Flieger blocken kann, genausogut aufhalten will. |
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| #5 | Thomas Preyer — Merci | 22.08.2009 - 13:49 |
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Ich bin ja immer froh das mir Menschen mit Erklärungen zuvor kommen. Genau so war es gemeint Marcus.
Das Sealed: Also ich bin mit dem Deck und dem Mana zufrieden gewesen. Obv. hat es schwächen. Aber wo du da 3färbig siehst...
Ist halt ein Splash. Und gegen Hippy mit Cloak und Magma Phoenix kann man schon mal verlieren. Ohne den Specter hätte ich denke ich auch in der entscheidenden Partie kein Problem gehabt das rote zu finden.
Und btw ist das Sealed ja nicht 0-4 gegangen, sonder 5-2.
Wie hättest du denn das Sealed gebaut? Vielleicht ist da ja eine überzeugendere Variante dabei.
Warum ich den Bären besser als den Wurm finde habe ich erklärt.
"Ich den Rod immer im Gepäck habe." Na dann. Ist ja auch eine Common. Neee, Uncommon. Anyway, bis du den Rod hast (oder hast du 4 im Deck?) vergeht einiges an Zeit. Bis der dann die Eule abschießt vergeht weitere Zeit.
Ich habe nur die Erfahrung gemacht, dass man doch eher selten den 1/1er mit Doom Blade abstellen will und mich die Eule wenn ich MBC war sehr gestört hat. Aber gut. Du hast ja den Rod am Start.
Divination: Jup. Ihr hattet recht. Aber ich glaube das ich mit dem Child und dem Bären recht habe. Wenn ich nun aber Grün Midrange bin und keine Oakenform spielen will, dann kriegt natürlich auch der Wurm den vorzug. Hab gestern nen 8-4er mit G/R gewonnen und da waren die Würmer auf der Ersatzbank. Vielleicht geb ich da demnächst noch Details raus. |
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| #6 | Andreas Pischner — allesandi.wordpress.com | 22.08.2009 - 14:26 |
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Der Ehrlichkeit halber will ich erwähnen, dass Divination auf 3 mir schon wieder zu hoch ist. Ich drafte lieber erst einmal die Karten, die ich damit suchen will. Aber auf jeden Fall gehört sie deutlich vor Ponder und Sage Owl, und darum ging es mir. |
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| #7 | Dennis Hermann — seufz... | 22.08.2009 - 16:20 |
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@#4: Danke auch, den Kommentar hättest du dir sparen können, das weiß ich selber. Ganz dämlich bin ich nicht.
@#5: Ach, der Rod ist eine Uncommon, tut mir leid, das wusste ich nicht. Ich dachte immer, der sei common...
Und NEIN, ich habe den Rod nicht immer (auch wenn ich ihn BISHER immer hatte) und NEIN, ich habe nicht 4 davon im Deck.
Ich wollte nur aufzeigen, dass es selbst in einem MBC Möglichkeiten gibt, gegen die Eule zu gewinnen. Und dass die Eule noch lange nicht gut ist, nur weil sie so schlecht ist, dass sie es nicht mal wert ist, dass man removal an sie verschwendet. Denn wenn man regelmäßig Decks baut, die sich nicht gegen eine 1/1 fliegend zu helfen wissen, dann könnte es doch sein, dass da irgendwas nicht richtig gemacht wurde. Denn wenn aus der Eule ein Pegasus wird, hast du verloren, wenn der 10 mal vorbeischaut. Aber für sowas gibt es ja (zum BEISPIEL) den Rod. Und ich kann mir schon vorstellen, dass der Rod den Pegasus/die Eule rechtzeitig abstellt, das hab ich nämlich schonmal erlebt, ja wirklich.
Dann zum Sealed. Sag ich doch, du splashst eine dritte Farbe. Gut, zugegeben, ich habe eine Abneigung gegen 3farbige Decks in diesem Format. Sicher, bei doppel-Bolt plus Fireball ist ein splash fast schon vorporgrammiert. Aber da du nur für Removal splashst, und durch die umso geringere Anzahl an Sümpfen eben dein schwarzes Removal schwächer wird, sehe ich den Sinn dahinter nicht. Ausserdem ist Rot in diesem Pool ja wohl stark genug, dass man es nicht nur als splash, sondern eben als 2. von 2 Farben spielen kann. Obv. sind deine 3 Farben die stärksten, also hätte ich wohl einfach dein Deck genommen und Schwarz weggelassen, bei Rot habe ich dann einfach mehr Removal und mit dem Inferno Elemental, dem Efreet und den Minotauren immerhin 4 spielbare Tiere.
Ein sehr aggresives Deck mit schwarz und grün wäre auch ne Idee. Dann eben mit den Bären und Oakenform. Letzteres auf Child of Night in Runde 3 ist quasi der Sieg.
Dann zum Craw Wurm. Ich sehe nicht, wo du erklärst, warum der Bär besser ist als der Wurm. Du sagst im Text lediglich, dass der Wurm schlecht ist, mehr nicht.
Tatsache ist, der Bär ist gut in schnellen, aggresiven Decks, und dort auch eher nur mit Oakenform. Sonst eben nicht. Der Wurm kommt nicht ganz so schnell, aber wenn er kommt, ist er gut Punkt
Der Bär ist also nur in aggresiven Decks gut, weshalb ich den Wurm eben eher picken würde als den Bären. Und selbst wenn ich der Meinung wäre, der Wurm gehört in der Rangliste unter den Bären, würde ich trotzdem sagen, der Wurm sei eindeutig höher zu picken als Oryx, Visionary und Llanowar Elves.
Ach und Thomas: Ich habe IMMER 4 Platin Engel im Sideboard, die ich dann reinboarden kann, wenn ich sehe, dass mein Gegner Winoptions hat.
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| #8 | Thomas Preyer | 22.08.2009 - 16:56 |
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"Ich denke ja mittlerweile, dass die besten Draftdecks entweder sehr aggressiv sind oder aber sehr kontrollierend. Midrange ist, denke ich, nicht erstrebenswert."
"Craw Wurm ist weder gut im Control noch im Aggrodeck."
Das ist die Erklärung. Ich find den Wurm ja nicht schlecht, aber ich mag nicht unbedingt Midrange draften. Das ist alles.
"Ach und Thomas: Ich habe IMMER 4 Platin Engel im Sideboard, die ich dann reinboarden kann, wenn ich sehe, dass mein Gegner Winoptions hat. "
Ich meine ja nur, dass das Kontrolldeck gegen kleine, durchaus nicht besondere Tiere, Probleme hat.
beispielsweise ein Start mit Zephyr Sprite und Sage Owl. Ich hab ja auch nicht das Problem die nicht abstellen zu können. Es scheitert mehr am wollen mein gutes Removal da drauf zu spielen.
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| #9 | Marcus Malden | 23.08.2009 - 02:47 |
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@7: dann kommentiere auch entsprechend... |
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| #10 | Dennis Hermann | 23.08.2009 - 11:43 |
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@9: Es war mir echt nicht klar, dass man aus meinem Kommentar so gar nicht herauslesen kann, dass ich mir bewusst bin, dass die Owl in Wirklichkeit gar nicht shroud hat. Mir hat nur diese Formulierung im Artikel nicht gefallen, schließlich kann man sie ja eben mit Oakenform Verzaubern, oder might of oaks drauf spielen oder Weaknes, und und und.
Ein Kompromiss wäre gewesen, es "pseudo-shroud" zu nennen oder so irgendwas. |
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| #11 | Thomas Preyer — Aber | 23.08.2009 - 12:35 |
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Ich lege die Latte jetzt nicht freiwillig auf Kindergartenniveau.
Mit dieser Formulierung dachte ich, dass es notwendig sei etwas drüber nachzudenken. Und schau an es hat geklappt.
Ich finde über manche Dinge sollte man nachdenken und auch müssen.
PS: wenn man dann die Oakenform draufspielt verliert die Eule ja Shroud, denn dann will man sein Doom Blade "opfern" |
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| #12 | Bone shredder | 23.08.2009 - 12:51 |
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Die Frage ist doch ohnehin, ob die Eule nun wirklich eine relevante Bedrohung darstellt, nur weil sie manchmal lange liegen bleibt. Daß sie das tut, daß sie dem Gegner keine Karte wert ist, spricht eigentlich eher dagegen, daß sie Dir eine Karte wert sein sollte. Und der Filtereffekt ist jetzt auch nicht übermäßig relevant. Wenn Du konsequent wärst, müßtest Du da nicht in dem WU-Airforce-Draftdeck oben auch den Zephyr Sprite spielen? Oder schätzt Du den Kartensortier-Effekt so hoch ein?
Und nochmal zum Tatzelwurm zurück: "Craw Wurm ist weder gut im Control noch im Aggrodeck."
Daß er nicht "gut" ist mag schon sein (man tauscht wohl im Kreaturenkampf im Zweifelsfall gegen Rhino/Berserker/Goliath ein Mana abwärts), aber ich bin weder traurig, wenn er in meinem Kontrolldeck landet, weil er einen relevanten Finisher darstellt, noch bin ich traurig, wenn er im Aggrodeck das Ende der Kurve bildet. Wie erklärt es sich denn, daß Stampeding Rhino auf Platz 2, der Wurm aber auf Platz 14 liegt? So unendlich viele Welten liegen doch funktional gar nicht dazwischen. (Auf meiner Degradierungsliste wären hauptsächlich Runeclaw Bear, weil der zu schnell deklassiert wird, und Emerald Oryx, weil der für Draft eher im Sideboard startet und evtl. sogar für seine Zwecke etwas langsam ist, im Grunde aber auch der Visionär, weil man Finisher eher braucht als Speedbumps mit Cantrip.) |
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| #13 | Dennis Hermann | 23.08.2009 - 12:51 |
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Ja, das Wort Kindergartenniveau kam mir bei dieser Diskussion schon oft in den Sinn...
Einigen wir uns darauf, dass die Eule echt nervig sein kann und gut is. |
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| #14 | Dennis Hermann — @12 | 23.08.2009 - 13:00 |
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Eben!
Für mich stellt sich die Frage gar nicht erst, was generell besser ist: irgendwelche Karten, die sich bestenfalls am Rande der Spielbarkeit bewegen, oder eine Kreatur, die einfach nur groß ist. Ich spiele so gut wie immer grün, aber ich hab es mir bis jetzt noch nicht angetan, Karten wie Oryx, Visionary oder Bären zu spielen. Der Wurm dagegen kam immer im vollen Ausmaß ins Deck, und damit hatte ich Erfolg, auch gegen aggresive Decks.
Und zur Eule: Ich bin der Überzeugung, dass diese wirklich nur gegen Monoschwarz eine Relevante Bedrohung darstellt, die auch mal liegen bleibt, in allen anderen Farben hat man Removal, Blocker oder beides. Ich persönlich hab noch keine Erfahrungen mit der Eule gemacht, weil ich sie weder beim Gegner gesehen, noch jemals in meinem eigenen Deck hatte. |
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| #15 | Andreas Pischner — allesandi.wordpress.com | 23.08.2009 - 14:03 |
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Man merkt wirklich immer wieder, dass Charly von seinen eigenen Erfahrungen ausgeht und diese ohne systematische Hinterfragung wiedergibt: Okay, also hast Du gegen mehrere Leute gespielt, die zu dämlich waren zu erkennen, dass sie einen 1/1-Flieger nicht immer ignorieren können! In dieser Weise könnte man auch so argumentieren: "Hivemind ist der schlimmste Spoiler überhaupt, den sollte man immer splashen - sobald der liegt, geben doch alle Gegner auf, weil sie denken, eine Karte mit so viel Text muss einfach gut sein!"
Manchmal muss man sich eben auch um die EULE kümmern, und ein kompetenter Spieler muss das auch erkennen. Sie ist ja nicht deswegen schlecht, weil sie IMMER irrelevant ist, sondern OFT.
Übrigens ist das doch Blödsinn, dass ausgerechnet Monoschwarz dagegen Probleme haben soll... Nicht nur, dass diese Farbe zusätzlich zu ihrem Qualitätsremoval Weakness besitzt, sie kann eine Eule auch einfach einmal 6 Runden lang angreifen lassen und dann all ihre Bemühungen mit einem Tendrils auf eine andere Kreatur zunichte machen. Und man kann sie auch durchaus mal mit Kelinore Bat blocken - wozu hat man denn die Gravdigger/Disentomb Engine?
Aber immerhin ist das Eulchen ja bereits in der unteren Hälfte der Rangfolge angelangt. Jetzt muss Unsummon sie noch überholen, dann passt das Ganze schon ungefähr. |
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| #16 | Thomas Preyer — hihi | 23.08.2009 - 15:00 |
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Ich will ja hier weiß Gott nicht sagen dass die Eule unfair ist. Aber 1-2 würde ich oft spielen.
Ich würde ja zum Andi sagen er soll es mal ausprobieren, aber er wirds halt nicht tun.
Ich habe nicht mit der Eule gegen MonoB gespielt sondern gegen die Eule mit Heavy Schwarz. Ich hatte auch Weakness am Start, trotzdem war es unangenehm. Vor allem weil die einfach mal meine 2 Kelionore Bat negiert hat.
Ich finde auch das die T2 Eule einfach den Spielstart geschmeidig stackt. Denn ob ich Turn 3 Wind Drake oder Land ziehe macht schon einen Unterschied. Auch Ponder+Expanse verbessern den Effekt der Eule.
@Dennis: Genau.
Und AP: Du kreidest mir etwas an was auf dich genauso, nur umgekehrt zutrifft.
Du hast NULL eigene Erfahrung (ja, die Vergangenheit, ich weiß, aber AKTUELL) und stellst systematische Behauptungen auf. Die auch oft zutreffen. Und ich hinterfrage nicht systematisch. So behauptest du das zumindest.
Und wenn ich schon nicht von eigenen Erfahrungen ausgehen soll, von welchen denn? Von LSV´s?
Was dir halt fehlt ist die Praxis. Welche Karten kann man an welcher Stelle erwarten und wie funktionieren die Archetypen. Btw du wirst das Argument sicher bringen. High Level Drafts sind ein ganz anderes Paar Schuhe als normale Daily Drafts, egal ob MOL oder RL.
@Runeclaw Bears: Find ich nicht gut, aber für Aggro notwendig. Das Kombopotenzial macht den Unterschied, speziell Oakenform.
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| #17 | Andreas Pischner — allesandi.wordpress.com | 23.08.2009 - 16:30 |
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Erfahrungen sind wichtig, aber eben subjektiv und mit Varianz behaftet. Deswegen ist es wichtig, sie systematisch einzuordnen. Es kann eben leicht passieren, dass man in seinen ersten beiden Dratfs Monorot in den Arsch geschoben bekommt, damit den Tisch ruled und danach den Gedanken "Monorot ist the way to go!" wochenlang nicht aus dem Kopf bekommt.
Und man bewertet Eindrücke unterschiedlich - manches bleibt im Kopf hängen, manches nicht. Wie ich schon woanders schrieb: Die Spiele, in denen man mit Safe Passage auf Overrun einen Sieg stiehlt, bleiben im Gedächtnis, und die Spiele, in denen man am Overrun krepiert, auch; aber die Spiele, in denen man verliert, weil die Passage zu wenig macht, weil man dringender eine Kreatur gebraucht hätte, eben weniger.
Deswegen samle ich immer von möglichst vielen unterschiedlichen Leuten Erfahrungen und Eindrücke und mache mir vor allem meine Gedanken dazu.
Oh, und mit Sage Owl / Spire Owl habe ich schon in mehr als einem halben Dutzend Formaten gespielt - so ist es ja nicht! Und natürlich nehme ich sie auch in einem M10-Draft as Füller, wenn es sein muss; und wenn ich UG-Aggro mit mehreren Oakenform drafte, nehme ich sie auch mal ein wenig höher. |
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| #18 | Thomas Preyer — und | 23.08.2009 - 18:32 |
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letztendlich haben wir es doch geschafft.
Das kann ich so stehen lassen.
Aber glaube mir, ich spiele auch schon lang genug um Dinge einschätzen zu können.
Und in der Vergangenheit (in früheren Core Set Drafts) waren Karten wie Mind Rot und Counsel of the Sorotami (a.k.a. Divination) Füller. Es ist also nicht wirklich intuitiv diese sofort als stark zu erkennen. |
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| #19 | Andreas Pischner — allesandi.wordpress.com | 23.08.2009 - 18:53 |
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Ich habe ja dafür auch nicht MEINE, sondern DEINE Intuition benutzt! Du bist davon ausgegangen, dass Merfolk Looter in diesem Format besonders stark ist, und daraus konnte ich dann schließen, dass auch Divination an Wert gewinnt.
Du bist eben intuitiver und ich analytischer.
Übrigens war Counsel of the Soratami aus ähnlichen Gründen auch schon in Xth Edition ziemlich gut, aber das fiel nicht so auf, weil Blau zusätzlich als Commons Sift und Merfolk Looter hatte und man deswegen solche Karten im Draft noch relativ spät bekam. |
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| #20 | Thomas Preyer — und | 23.08.2009 - 20:07 |
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weil es generell mehr und bessere Wege gab Kartenvorteil zu erzielen. Stichwort: Cantrips! |
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| #21 | frank ohlhof | 23.08.2009 - 20:47 |
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"Übrigens war Counsel of the Soratami aus ähnlichen Gründen auch schon in Xth Edition ziemlich gut, aber das fiel nicht so auf, weil Blau zusätzlich als Commons Sift und Merfolk Looter hatte und man deswegen solche Karten im Draft noch relativ spät bekam."
darüber hab ich noch garnicht nachgedacht, aber es leuchtet mir total ein, warum ich counsil of soratami nie hochgepickt habe, divination aber schon.
meine xth decks hatte immer multiple sifts und auch ma tidings und counsil wurde nur genommen wenn der booster leer war, vermutlich weil mans in champions auch so gemacht hat.
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