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Magicuniverse wäre an und für sich mit Sicherheit ein allzu tolles Portal, gäbe es dort nicht einen entscheidenden Haken – es wird eigentlich nur über Limited und Constructed geschrieben, die einzige Ausnahme ist der gute, alte (*hust*) Pirate. Das kann man ändern, und genau das gedenke ich hiermit zu tun; denn in diesem Artikel geht es um ein neu im Legacy (im wahrsten Sinne des Wortes) aufgetauchtes Deck: das monoblaue Merfolkdeck, das ich „Sardinengulasch“ getauft habe.
Doch erstmal wollt ihr sicher alle wissen: „Wer ist das eigentlich und wieso schreibt der jetzt diesen Artikel da?“ Nun, diese Fragstellung kann man beantworten... ;>
Mein Name ist Dominik Nitsch, ich bin 15 Jahre alt (und somit wohl einer der jüngeren Schreiber hier) und lebe zur in Köln, der nordrhein-westfälischen Metropole (und nicht Düsseldorf oder solche Pampadörfer ;)). Eben dort besuche ich auch die zehnte Klasse des Gymnasiums... aber genug Details, das interessiert euch ja eh nicht. :P
Mit Magic angefangen habe ich so um 2006 rum, das müsste in etwa beim Release von Time Spiral gewesen sein. Nach etwa einem Jahr Casualplay im Freundeskreis habe ich mich dann auch mal nach Iserlohn getraut, dort gespielt.. und ich fand's toll. Turniermagic hatte mich. Seitdem habe ich für mich persönlich ein paar Erfolge errungen (fast für die Nationals 2008 qualifiziert, diverse Top16 in Iserlohn, ein paar gewonnene FNMs), bis ich dann im August das Iserlohner Legacyturnier gewonnen habe – mit genau dem Deck, das ich jetzt behandeln werde. :>
Es müsste so im Mai rum gewesen sein, da habe ich das erste Mal über Merfolk im Legacy nachgedacht, Listen gab es aber fast keine. Oder zumindest fand ich die nicht gut. Irgendwann hab' ich mir dann meine eigene gebastelt, wobei mir Pirate etwas geholfen hat – die gefiel mir schon ganz gut, war aber noch recht unfokussiert. Damit ihr wisst, wovon ich spreche, schaut sie euch selber an:
(Bei DeckCheck.net steht sie etwas anders, da ich nicht alle Karten bekommen habe, die ich brauchte. So hätte sie sein sollen. )
Ebendiese Liste wurde dann auch in Iserlohn pilotiert, aber eigentlich nicht, um irgendwas zu gewinnen, sondern eher, um in ernster Linie Spaß zu haben – wenn ich gewinnen wollen würde, würde ich einfach nicht Merfolk spielen. ;)
...dachte ich zumindest. Ironischerweise stand ich nach Runde sieben 6-0-1 und war laut Standings Erster. Was mich natürlich riesig gefreut hat. Da muss wohl einiges an Glück im Spiel gewesen sein... aber davon lenke ich lieber ab, schließlich war das ja alles nur wegen meines unbeschreiblich guten Skills. Außerdem ist das Turnier ja nicht das Thema, sondern das Deck.
Anyway, danach hatte mich das Deck gepackt und ich bastelte daran rum, nur um es einen Monat und unzählige Onlinematches später wieder nach Iserlohn trug, mit etwas veränderter Liste:
Hm, der Haufen sieht doch schon deutlich besser aus. Vor allem das Cutten des Brainstorms ohne Fetchländer war wohl der way to go, ohne Fetchies ist die Karte eben gleich viel schlechter. Auch hiermit war ein 5-1 drin, aber nun war die Schwäche gegen jegliche Art von Aggrodecks offenkundig – und deswegen musste man was daran tun. Das habe ich auch getan, womit wir zu meiner aktuellen Liste kommen... (Werdegang Ende) :>
Liste. Punkt. Ihr wollt mehr? Na gut, da kann man drüber reden.. :>
Zuerst einmal sollte ich wohl das allgemeine Prinzip des Decks erläutern, das nicht soo komplex ist:
Primär versucht man, den Gegner zu screwen und parallel Druck aufzubauen. Die Merfölker funktionieren auch eher nach dem Prinzip „Masse statt Klasse“, dementsprechend benötigt man auch immer mehrere, damit sie wirklich gut sind, aber wozu spielt man acht Lords? Wenn der Manadenialplan angebracht ist, geht man eigentlich schon in die finale Phase des Spiels – für uns. Man schlägt (ggf. mit Evasion) auf dem Gegner rum, bis irgendwann Köpfe rollen. Simpel, was? Ist es auch, allerdings spielt der Spieler auf der anderen Seite auch noch mit, sofern er noch Länder besitzt. Und der hat bestimmt irgendwelche fiesen Tricks auf Lager, weswegen man gratis-Counter und Bounce spielt. Dadurch fällt dieses Deck in den Archetype „Aggro-Control“.
Allerdings kann so eine allgemeine Erklärung noch nicht sämtliche Fragen zu bestimmten Choices beantworten, das funktioniert besser mit einer Card-by-card-Analyse. Here we go:
// Lands:
13 Island: Islands machen blaues Mana, das soll recht wichtig sein gegen Manascrew sein, munkelt man. Da ich diesen Gerüchten Glauben schenke, sind die Islands dann auch einfach im Deck.
4 Wasteland: Das Herzstück des Manadenialplans, und macht nebenbei sogar noch Mana. Viermal gesetzt, da gibt es keine Diskussion.
2 Rishadan Port: Mehr Manadenial! Da man mit der Vial die Kreaturen auch gut ins Spiel bringen kann, hat man manchmal Mana über. So kann man es gut ausnutzen. Das volle Playset wäre aber etwas zu viel des Guten, vor allem, weil man dann nie konstant auf  kommt. Zwei sind die richtige Anzahl, 3 wären zwar okay, aber ab da sind  in Turn 2 ziemliches Glücksspiel.
// Creatures:
4 Lord of Atlantis: Der Mann ist wohl der Grund, wieso man Merfolk spielt – er ist einfach effizient wie die Sau. Im Legacy geht mit ihm sogar richtig die Party ab, weil jeder und seine Mutter Islands spielt. Und ein bisschen Power für die kleinen Fische ist ab und zu auch nicht verkehrt, daher ist auch dieser Mann immer viermal mit von der Partie.
4 Merrow Reejerey: Womit wir auch schon beim nächsten Lord wären. Die kleinen Männer wollen gerne groß werden, und deswegen braucht man auch hiervon vier. Weiterhin kann man mit dem Mann echt kranke Sachen machen, z.B. 1-Drops für lau spielen, indem man seine Länder einfach wieder enttappt, oder den bösen Tarmogoyf tappen, oder oder oder. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.
4 Silvergill Adept: Ich finde 2-Mana 2/1er mit CA durchaus solide, dafür, dass er eigentlich fast keinen Drawback hat. Außerdem ist er halt ein optimales Play in Turn 2 bei liegender Vial, oder er findet da eben das dritte Land. Klingt nicht verkehrt, oder?
4 Cursecatcher: Der Kerl ist der 1-Drop, ein Counter auf Beinen, der auf einmal sämtliche kostenlose Counter abstellt. Auch mit zwei offenen Mana Counterspell zu spielen ist auf einmal enorm schwer. Und instantmäßig mit der Vial reingeholt, verhindert er jeden Wrath of God oder ähnliche Späße. Ich denke, dass der NQG-Spieler on the play Turn 1 Engineered Explosives gegen den Catcher legt, sagt alles – er wusste gar nicht, dass ich sogar Vials spiele.
3 Tidal Warrior: Um die Vial optimal ausnutzen und auch vernünftig und schnell schlagen zu können, braucht man 1-Drops. Da ich nur schlecht sieben Cursecatcher spielen kann, muss eben Ersatz hier, und der kleine Fisch da ist viel besser, als er aussieht. Zum einen lässt er uns mit einem Lord mal eben so durchrennen, zum anderen macht er störende Länder wie Mishra's Factory oder Glacial Chasm einfach mal unschädlich. Und ganz nebenbei kann er auf einem gestallten Board den Gegner noch vom farbigen Mana abschneiden.
1 Wake Thrasher: Zugegeben, der Mann ist random. Genau deswegen kann er auch random Spiele gewinnen, denn dafür ist er im Deck. Sieht ganz schlecht aus gegen Fanatics und Konsorten, ist aber im EoT des Gegners mit der Vial gebracht immer für einen Überraschungseffekt gut.
3 Cold-Eyed Selkie: Da hätten wir mehr Männer für die Kurve, und der hier ist sogar alleine ganz gut. Erhält von mir den Vorzug zum Thrasher, weil er eben etwas konstanter ist und mit 'ner Jitte einfach auch richtig kranke Sachen machen kann (Karten ziehen zB ;)).
// Spells:
4 Aether Vial: Dem aufmerksamen Leser wird aufgefallen sein, dass im „Sardinengulasch“ einiges von der Vial abhängig ist. Druck und uncounterbare Kreaturen sind hier die wichtigsten Stichworte. Also, rein damit ins Deck!
4 Stifle: Wer sie gespielt hat, weiss, wie superflexibel diese Karte ist. Normalerweise als Manadenial eingesetzt, kann sie doch auch böse Sachen wie Pernicious Deed, Engineered Explosives und ähnliche Schweinereien abstellen und ganz nebenbei noch den Stormspieler zur Verzweiflung bringen. Da simmer dabei. :>
4 Force of Will: Hier muss ich wohl nix sagen, wir spielen Blau, wir spielen Force. So einfach ist das.
3 Daze: Entweder zwingt man den Gegner, es zu umspielen, und erleidet so einiges an Geschwindigkeitsvorteil, oder man hat eben einen Hardcounter für lau im frühen Spiel. Allerdings spielt man hier nur drei, weil elf Counter de facto genug sind und man eben auch manchmal einfach so seine Kurve legen will – da kommt ein „verpasster“ Landdrop nicht so sehr zupass.
2 Rushing River: Früher habe ich auf diesem Slot Echoing Truth gespielt, aber der River ist einfach besser! Counterbalance trifft ihn nur selten, Spell Snare gar nicht, und er räumt eben gleich zwei störende Permanents aus dem Weg. Das Mana hat man dann auch, wenn man ihn spielt. Quasi das Removal unseres Decks.
2 Umezawa's Jitte: Zuweilen ist sie etwas klobig, was unsere Tiere leider ganz und gar nicht sind. Da hilft die Jitte, auf einmal ist jeder Tidal Warrior eine recht große Bedrohung. Hier steckt großes Potenzial für Kartenvorteil, im Aggrometa ist die Jitte im Mainboard auf jeden Fall gerechtfertigt.
// Alternativen:
Einige Karten haben es nicht in die engere Auswahl geschafft, obwohl sie wirklich gut sind. Aber hier gibt es bessere Alternativen.
Brainstorm: Das Offensichtliche zuerst. Blaues Deck im Legacy, aha, Force ist da, aber Moment, wo ist der Brainstorm? Das hat seine Gründe. Einerseits ist der Brainstorm gleich nur noch halb so gut wenn man keine Fetchländer spielt. Andererseits nutzt man sein Mana immer voll aus oder will es sich für Stifle offenhalten (bei liegender Deed zB), da ist häufig keine Zeit, um die Gedanken wirbeln zu lassen. Und natürlich besteht hier das omnipräsente Problem: Was cutten? Platz ist ja keiner, da man eben eine kritische Masse an Fischen und Support braucht, um vernünftig agieren zu können.
Fetchländer: Ja, die würden den Brainstorm ermöglichen. Aber man braucht sie nicht. Wieso? Der ominöse Ausdünnungseffekt ist de facto nicht existent, es entsteht eine Anfälligkeit gegen Stifle, was in Zeiten von Tempodecks durchaus relevant ist, und kostet auch noch Leben. Nach zweimal fetchen hat man sich selber schon geschockt, das kann im Damagerace durchaus relevant sein.
Spell Snare: Auch hier gilt: Man hat oft kein Mana dafür frei, und elf Counter dürften eigentlich auch reichen. Wer mehr mag, kann sie zocken, oder sie ins Sideboard verbannen, weil sie zugegebenermaßen echt gut ist, vor allem gegen Suicide- und Fish-Decks.
Mutavault: Würde ich auch sehr gerne spielen, aber dummerweise will man immer doppeltes blaues Mana haben. Gegen Wasteland schaut man auf einmal auch viel schlechter aus (sonst kann man gut virtuellen Kartenvorteil erzeugen) und die Antisynergie mit den Back to Basics aus dem Sideboard geben dieser Karte den Todesstoß.
Standstill: Das habe ich echt lange gespielt, aber es war nur on the play wirklich gut, wo man eigentlich eh schon nicht verkehrt dastehen sollte. Ansonsten baut sich der Gegner einfach einen Tarmogoyf und da ist das Standstill ganz schnell nicht mehr gut. In Builds mit Mutavault ist es aber gleich viel besser.
Echoing Truth: Oben wurden schon die wichtigsten Punkte gegen die Karte erwähnt, das einzig Positive ist, dass sie eben ein Mana weniger kostet und auch Tokens en masse handelt. Aber die sind de facto nicht mehr präsent. Der Zuschlag geht an Rushing River!
Counterbalance + Sensei's Divining Top: Im Maindeck möchte man immer schön Tempo machen, die Counterbalance zu legen verbraucht einen ganzen Turn, und man braucht immer relativ viel Mana, um einmal den Weissagekreisel kreiseln zu lassen. Außerdem kann man nicht zwingend  in Turn 2 supporten. Im Sideboard habe ich mich jetzt aber durchgerungen, sie zu spielen, weil sie eben in Problemmatchups wie AggroLoam und Goyfsligh glänzen, wo man sowieso das Controldeck spielt. Maindeck will man aber eher Aggro sein.
Manta Riders: Auch ein recht guter 1-Drop, aber Tidal Warrior ist schon besser, weil er eben für Evasion sorgt und auch einfach flexibler ist. Diese hier können nur gegen Aufpreis fliegen, und nicht so viele tolle Tricks machen. 3..2..1.. Keiner bietet mehr? Dann geht der Zuschlag an den Tidal Warrior. ;)
Sword of Fire and Ice: Das finde ich einfach zu klobig, sicher kein schlechtes Teil, aber die Jitte ist um Längen (oh yeah, 1 Mana ist viel!) billiger und somit hier auch stärker.
Back to Basics: Die Karte ist in manchen Matchups einfach zu tot bzw. man kann die Nonbasics auch anders unter Kontrolle bringen, und vor allem kostet der Spaß happige 3 Mana, was nicht zum aggressiven Charakter des Maindecks passt. In bestimmten Matchups boarde ich sie aber gerne ein, zB gegen AggroLoam oder Landstill, wo sie einfach immer 3+ Länder abstellt. Und das finde ich für 3 Mana einen fairen Trade, nicht wahr?
// Sideboard
Womit wir eigentlich auch schon beim nächsten Punkt wären: Das Sideboard. Wozu das da ist, wissen wir ja alle. :>
2 Cryptic Command: Bitte? Den spielen doch nur T2-Spieler und Simon Ritzka! Ladies and Gentlemen, this is a mistake. Meiner Ansicht passt der einfach super ins Sideboard, um ihn reinzuholen, wenn man Controldeck spielen will, mehr Solutions für große Tiere braucht oder einen Stall befürchtet (gegen Vial Goblins kommt das durchaus vor). Außerdem kann man so den BAM OIDA-Effekt besser nutzen. ;D
3 Back to Basics: Wie oben schon erklärt, gewinnt diese Karte in manchen Matchups einfach so Spiele, die man sonst nicht mal so eben nach Hause tragen könnte. Macht vor allem gegen AggroLoam, Landstill und das ominöse 43Lands.dec eine gute Figur 
2 Blue Elemental Blast: Die Überreste eines ehemals kompletten Playsets. Gegen rote Decks steht man nicht immer so toll da, und der Blast ist da ein kostengünstiges Removal oder zuweilen auch ein Counter. Den Slot kann man aber bei mehr Suicide im Meta auch mit Spell Snare besetzen.
3 Pithing Needle: Die Nadel halt, man holt sie gegen alles rein, was EE, Deed, Survival of the Fittest, Mishra's Factory und sowas spielt. Einmal habe ich sie sogar schon gegen Vials geboardet. ;) Das ist aber nicht zu empfehlen, weil man sich ggf. so auch selber richtig hart fistet.
3 Counterbalance
2 Sensei's Divining Top: „..die Balance gehört zu mir, wie mein Name an der Tür..“ trifft's ganz gut – man wird nie einen Top ohne Balance und umgekehrt reinholen, einfach, weil die beiden eine Mordssynergie haben, was wir (obv) auch alle wissen. Das negative Matchup gegen Aggrodecks kann man so durchaus zum Positiven wenden, mit einer Prise Glück.
Die eine oder andere Alternative...
Wie im Legacy üblich, darf überall gesplasht werden, nach Lust und Laune und ohne Einschränkungen. Auch im Merfolkdeck gilt dieses ungeschriebene Gesetz, alles ist erlaubt.
Aber macht das auch Sinn? Jein. Je nach Meta kann man schon kleinere oder auch größere Splashes einbauen, läuft damit aber Gefahr, selbst auch einmal gescrewt zu sein. Das Risiko kann man eingehen, denn bessere Karten sprechen auf irgendeine Weise für sich... ;)
Weißsplash: Der bringt dem Deck für's Maindeck hauptsächlich Sygg, River Guide für's Maindeck, wer mag, kann auch Swords to Plowshares maindecken. Ich würde die Karte aber eher ins Sideboard stecken, weil sie zwar noch so kostengünstig (und auch gut) ist, das Lebenspunktepolster für den Gegner aber teilweise viel zu hoch wird und man somit nicht schnell genug gewinnen kann. Den Job erledigt Rushing River besser. Der Sygg schützt halt die Lords vor dem omnipräsenten Removal, macht den Tarmogoyf unschädlich und ist in etwa unsere Mother of Runes – welche sich erwiesenermaßen das Prädikat „gut“ verdient hat. Im Sideboard kann man auch noch Seal of Cleansing spielen, was einfach super gegen gegnerische Chalices, Jitten, Vials, Counterbalances, Humilities und und und ist. Manchmal mag man die eben handeln, und da lieber proaktiv als reaktiv. Daher Seal of Cleansing > Disenchant.
Mit Oblivion Ring ist in Lorwyn auch noch ein Enchantment erschienen, das in einer Farbe quasi alles handelt, ein neues Vindicate also. Das kann hier auch nicht verkehrt sein (wie grundsätzlich nie), aber drei Mana sind schon happig. Wer mehr Removal haben will, sollte ihn spielen.
Für das rote Matchup haben wir in Weiß hauptsächlich Circle of Protection: Red und Warmth, wobei ich den Circle besser finde. Im momentanen Iserlohner Meta (= viel rotes Aggro) würde der sicher ab und an Spiele gewinnen.
Und wer richtig Angst vor bestimmten Karten hat, darf auch den Meddling Mage spielen. Aber wieso? Das eh schon ziemlich positive Combomatchup würde noch besser werden, gegen Recursion ist er aber nicht verkehrt. Wer Platz hat und mag, kann ihn spielen, in meiner Prioritätenliste steht er aber weiter hinten.
Der weiße Riese Jötun Grunt dagegen ist ein super Mann gegen Aggro und AggroLoam und sollte beim Weißsplash immer gespielt werden, wenn auch nur im Sideboard. Vor allem kann der Mann im Gegensatz zu den Fischen auch konstant heftig zuschlagen.
Grünsplash: Grün bringt im Vergleich zu Weiß relativ wenige Karten mit ein. Zum Einen bekommt man im Tarmogoyf einen guten Schläger, zum Anderen auch noch echt gute Möglichkeiten, Enchantments und Artefakte zu handeln – Krosan Grip und Seal of Primordium. Man kann Merfolk sicher so aggressiv tunen, dass der Goyf auch noch richtig gut wird, so ist er halt eigentlich der Mönch im Nonnenkloster, da Synergie mit den anderen Merfölkern nicht vorhanden ist. 'ne starke Karte ist er aber trotzdem.
Wie gesagt, wer Angst vor Enchantments und Artefakten hat, darf ruhig Grips und/oder Seals spielen, wobei ich die Seals präferieren würde, da die eben einfach ein Mana weniger kosten und nicht so lange unnütz auf der Hand rumgammeln.
Zu guter Letzt sollte man wohl auch noch Gaea's Skyfolk erwähnen. Was, ein grüner Fisch, der auch noch fliegen kann? Ja, sowas gibt's. Silvergill Adept ist auf dem cc2-Slot trotzdem besser.
Rotsplash: Für's Maindeck finden sich hier nur Lightning Bolts und Fire/Ice. Super Removal, das ordentlich Tempo machen oder eben auch einfach den letzten Schaden durchforcen kann. Im Sideboard haben wir dann noch Red Elemental Blasts, und das war's dann auch schon. Alles in allem kein wirklich empfehlenswerter Splash.
Schwarzsplash: Das Beste kommt zum Schluss, denn hier wird's wieder richtig interessant. Schwarz hat eine breitgefächerte Auswahl an Removal, Cardadvantage und fiesen Spells. Das Removalproblem der monoblauen Version wäre mit Schwarzsplash Geschichte, denn wo bekomme ich sonst Ghastly Demise, Smother und Snuff Out? Alle 3 sind echt klasse, Snuff Out hier evtl. nicht ganz so gut, weil man sich den Lifeloss nicht immer leisten kann. Das macht aber nix, dann spielt man halt einen Split aus Smother und Demises oder eben nur eines. Und wer ganz krass drauf ist, kann auch mal Agony Warp probieren ;)
Weiter geht's mit der Cardadvantage. CA in Verbindung mit Schwarz? Da ist doch Dark Confidant immer die erste Wahl. Zurecht. Schlagen kann der Mann, Karten ziehen auch. Dass das überdurchschnittlich gut ist, brauche ich wohl nicht weiter zu erklären. Eine andere Option wäre auch noch Shadowmage Infiltrator, aber der zieht hier den Kürzeren gegen den Cold-Eyed Selkie. Tja, Herr Finkel, alles kann's eben auch nicht immer sein. 
Weiter im Text, Disruption haben wir hier auch noch. Thoughtseize hat sich bewährt und behandelt immer noch proaktiv für uns schädliche Karten, was gut ist. Dadurch kann man sich virtuell sogar Lebenspunkte einsparen. In Verbindung mit Thoughtseize ist Extirpate auch ganz nett, so kann man dem Gegner einfach mal ganz viele Tiere/Removal/Counter/whatever aus dem Deck ziehen oder eben die relevanten Duals rausnehmen. Wozu spielt man denn vier Wasteland? ;)
Im Sideboard sollte man wohl noch Engineered Plague erwähnen, für die Leute, die mit ganz vielen Goblins (oder Feen =P) rechnen. Sonst hat Extirpate auch eher hier seinen Platz, da es im Maindeck nur situativ gut ist.
Soviel zu den Splashes, es soll ja Leute geben, die farbenfrohe Decks schätzen, denen wäre hiermit auch geholfen. Wobei ich dann eher zu Domain Zoo greifen würde =P
Was? Das Deck hat gute Matchups?
Oh yeah, baby, ita est. Das Deck ist ein Metadeck und kein Allrounderdeck wie zB Landstill. In einem Meta voller Control und Combo marschiert es durch, in einem Meta voller Aggro geht es einfach ein. Doch das werden euch die Matchupanalysen genauer zeigen, wir fangen mit den schlechtesten Matchups an, denn das Beste kommt ja bekanntlich zum Schluss.
GoyfSligh: Das Matchup ist richtig ekelig. In der Regel kann man ihn nicht leicht genug screwen, weil man immer Stiflemana offenhalten muss und er sich es auch leisten kann, immer auf die Basics zu fetchen. Plan 1 scheitert also. Stiflemana offenhalten ist halt nicht unbedingt der Plan, weil man eben selber auch Druck machen muss. Das wahre Problem liegt aber darin, dass er ganz ganz viele Blitze spielt, dicke Tiere, die uns ordentlich den Hintern versohlen, und man nebenbei noch nichtmal die gegnerische Verteidigung durchschwimmen kann. Druck kann man de facto auch nicht machen, da er einfach immer den Lord abrüsten kann – und dann stehen die 1/1 Würste mit großen Augen vor dem bösen Menschenaffen. Grim Lavamancer ist auch ziemlich unschön, weil er quasi für lau unsere Tiere umbrennen kann. Das ist nicht gut für uns ;)
Nach dem Boarden kann das Matchup etwas besser durch Counterbalance, Top und Blasts werden, der GoyfSlighspieler ist aber meistens einfach zu schnell, bevor man beides online hat. Mit Glück kann man hier und da mal ein Spiel holen, weil man zweimal stiflen/wasten kann oder eben Turn 1 Top, Turn 2 Balance legt, aber das sollte nicht allzu häufig vorkommen. Fakt ist, dass dieses Matchup negativ ist.
Suicide (Eva Green/Deadguy Ale): Dieser Archetype ist auch eher blöd für uns, hier ist die Schlüsselfrage: Schaffe ich es, ihm das Fetchland zu stiflen und schnell genug Druck zu machen? Dann geht hier was. Zur Not hilft auch der Cursecatcher mal aus, der kann hier wirklich einiges (am liebsten Hymnen und Sinkholes countern, obv). Sonst zerrupft er uns einfach gekonnt die Hand, während wir auf ein bis zwei Ländern rumgümmeln und gefühlt nichts machen. Ein Vorteil ist, dass er nicht ganz so viel Removal spielt (vier im Eva Green, acht im Deadguy) und man deswegen durchaus mal so viele Fische spawnen kann, um ihn einfach so umzuschlagen. Aber in der Regel verhindern das Hymns to Tourach proaktiv auch ganz gut.
Die Tiere von Eva Green sind einfach zu groß für uns, die von Deadguy nicht zwangsläufig, aber der Confi findet sie schneller, und natürlich auch Länder, weswegen man jemanden mit aktiven Confi nur schlecht screwen kann.
Wer mit viel Sui rechnet, sollte anstatt der Blasts Spell Snare im Board spielen, dann kann man die auch reinholen. Sonst würde ich auch hier Balance + Top einsideboarden, weil er halt fast alles auf cc2 hat – also einfach den Silberfisch (Silvergill Adept) obenlassen und sich freuen
Bei Eva Green muss man nach dem Boarden tierisch vor der Pernicious Deed aufpassen, sonst macht die uns mal eben das komplette Board weg.
AggroLoam: Das Loamdeck hat eine ganz gewaltige Stärke: Manadenial ist hier ziemlich ineffektiv. Plan A zieht ergo nicht, Plan B muss her. Der ist einfach Masse statt Klasse, immer schön viele Leute legen und draufloskloppen. Devastating Dreams und Engineered Explosives sind da allerdings gute Antworten, ebenso wie ein zu großer Countryside Crusher. Manchmal klappt der Manadenialplan trotzdem, aber gerade in Game 1 wird's eher schwer.
Nach dem Boarden kommt... richtig, die obligatorische Balance und der Kreisel. Back to Basics sind hier auch richtig gut, weil viele Loamlisten oft nur 2 Basics spielen und manche Spieler auch einfach zu gierig sind und immer zuerst auf die Duals fetchen. Das bestraft die B2B hart. Trotz allem ist das Matchup nicht toll.
Goblins: In Game 1 ein echt harter Brocken, aber ein gut getimtes Stifle kann spielentscheidend sein. Hier muss man eben die eigene Vial legen und die gegnerische countern, dann geht das. Sonst gewinnt der Piledriver eben im Alleingang 
Boarden würde ich Cryptic Command für gestallte Situationen, die gar nicht so selten sind, und Blue Elemental Blasts als billiges Removal. Dann geht da schon was, zumal man eben schon schneller sein kann. Vorsicht vor der Pyrokinesis!
Ichorid: Vor dem Boarden braucht man on the play in Turn 1 den Cursecatcher, sonst sieht man hier wenig Land. Manchmal reicht auch schon „waste dein Land“, ist aber nicht der Regelfall. Wenn kein Catcher da ist, geht man lieber man ganz schnell in Game 2.
Boarden würde man wohl Tormod's Crypt oder Relic of Progenitus, wenn diese im Board wären, was im richtigen Meta durchaus richtig ist. Sonst kann man hier halt nur hoffen, nicht dagegen gepaired zu werden. Das funktioniert aber auch ;)
Zoo: Das Matchup ist so ziemlich 50:50. Entweder man screwt ihn (bei der Manabase keine Kunst) und legt schnell genug Druck, oder man verliert eben. Reinholen würde ich hier auf jeden Fall Back to Basics, sonst eigentlich nichts, weil man auch nicht arg viel rausnehmen kann. Die Jitte ist in dem Matchup Gott.
Dreadnought-Varianten: Bewegt sich bereits im positiven Bereich. Ein früher Dreadnought prügelt uns unwiderruflich zu Brei, aber sobald man ihn bouncen kann, sieht's wieder besser aus. Evasion ist hier gut gegen Mishra's Factories, ein bisschen rumwasten darf man auch.
Cryptic Command ist auch hier gut, da man üblicherweise 2-3 Tiere legt und diese dann beschützt. Außerdem kann der Command die Schlachtschiffe wieder dorthin schicken, wo sie hergekommen sind. Und wer zuviel Platz hat, kann auch Counterbalance und Top probieren, was aber eigentlich nicht von Nöten sein sollte.
Fish: Auch das Matchup ist relativ positiv, man muss darauf achten, dass der Gegner keinen Confidant resolvt und ihn nebenbei auf wenig Mana halten. Sonst eventuell noch den Grunt handeln und dann ist's auch okay.
Boarden kann man Counterbalance + Top (obv), sollte aber nicht von Nöten sein. Wieder einmal gewinnt die Jitte Spiele.
NQG: Der NQG-Spieler verbringt erst einmal 1-2 Turns mit Setup, bevor die erste Bedrohung den Tisch betritt. Bis dahin hat er entweder keine Länder mehr oder 2-3 Fische vor der Nase. =D Nein, wenn man konstant seine Goyfs vom Tisch halten und seine Manabase auseinandernehmen kann, ist alles in trockenen Tüchern.
Aus dem Sideboard kommt einfach mal... nichts, die meisten NQGs spielen vier Basics, da ist Back to Basics auf einmal auch nicht mehr so gut. Das Matchup ist an sich auch schon positiv genug.
Survival: Klingt komisch, ist aber so: Ich hab noch nie ein Spiel gegen Survival verloren, was vor allem daran liegt, dass er einfach viel Mana braucht, ich ihm das aber nicht gebe. Verbunden mit einer schnellen Clock reicht das meistens. Auch hier gilt: Beware of the dog, ähh, the Deed.
Nadeln machen den ganzen Spaß noch lustiger.. für uns. 
Landstill: Einfache Sache, das. Auch Landstill ist ein manaintensives Deck, aber soviel Spielraum ist hier einfach nicht drin. Mishren kann man dank Islandwalk gewöhnlich ganz gut umgehen, sonst muss eben das Wasteland herhalten. Erst wenn die Humility resolvt und man diese auch nicht bouncen kann, wird's eng, aber immer noch nicht unmöglich. Wenn dann aber noch ein Decree kommt, wäre es ratsam, das nächste Spiel zu beginnen – die Zeit braucht man ;)
Ein weiterer positiver Faktor für uns ist, dass der Gegner das Standstill nicht gut ausnutzen kann, die Vial verhindert das geschickt.
Nadeln, Back to Basics... Musik in euren Ohren? Mit Sicherheit. Dem Gegner wird's aber eher nicht gefallen ;>
Combo: Womit wir im Bereich der quasi unverlierbaren Matchups wären. Belcher scoopt oft schon gegen einen Counter, T.E.S. hat etwas mehr Protection, aber wenn man diese countern kann, erledigt das Stifle den Rest. Zwei Tiere reichen auch schon, um schnell genug den Sack zuzumachen. Gegen "Ad Nauseam"-Tendrils ist's schon etwas schwerer, man braucht halt den Counter für das Ad Nauseam, denn sonst hat er in der Regel zuviele Protectionspells. Andererseits kann er es (das AdN) nicht soo gut ausnutzen, weil man bis Turn 3 schon 3-4 Schaden reingedrückt haben sollte. Das bedeutet für den Gegner dann -4 Karten, und das kann spielentscheidend sein.
Blue Elemental Blast ist nur gegen Belcher und TES stark (wegen Wish, aber auch gegen Rituale), Counterbalance und Sensei's Divining Top überall. Natürlich.
Euch ist sicher aufgefallen, dass ich erstaunlich oft "CB + Top" hereinnehme, deswegen werde ich demnächst auch eine Liste mit den beiden tollen Karten im Mainboard testen. Wenn das gut läuft, werde ich euch eventuell sogar mit einem Turnierbericht beglücken, also seid gespannt! 
Alles hat ein Ende...
...nur die Wurst hat zwei. Da Artikel != Wurst, ist auch der nun irgendwann mal vorbei, und genau das ist jetzt der Fall. Ich hoffe, ich konnte euch das Deck auf eine angenehme Weise nahebringen und eventuell sogar den einen oder anderen dazu bringen, „Sardinengulasch“ auch einmal auszuprobieren – ob als Deck oder Gericht, das sei jedem freigestellt. Ein konkretes Rezept wird sich dafür auch noch finden lassen. =D
In diesem Sinne,
Dominik |
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| 21 Kommentare | |   |
| #1 | Thomas Kannegießer — Nicht schlecht | 09.12.2008 - 03:01 |
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Wenn ich jetzt nicht das absolut lächerliche Total Rating hätte, würde ich vermutlich genau das Deck nächsten Samstag beim iPod Legacy Turnier in Speyer an den Start bringen... Manche Passagen haben mir nicht so gefallen, aber im Großen und Ganzen macht dieser Artikel wirklich Lust darauf, das Deck auch einmal zu spielen! |
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| #2 | Alex — klasse Debüt | 09.12.2008 - 07:58 |
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Ich kenn mich zwar in Legacy überhaupt nicht aus, aber ich kann sagen: guter Schreibstil, cooles Deck, alle Karten gut begründet, hoffentlich bleibt dein erster nicht dein einziger Artikel.
@Kannegießer: Ja, es weiß jetzt langsam wirklich jeder das mit deinem Rating, du brauchst dir nicht mehr zu überlegen wie du es am besten verpackst und unter jeden Artikel/Blogeintrag drunterspammst. |
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| #3 | Marcel Pfaffhauser — @Kannegiesser | 09.12.2008 - 10:11 |
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Du musst nur gut spielen und gewinnen dann ist dein total rating nachher noch höher...
Meine Güte hast du so angst dass du zu schlecht bist dich wieder für irgendwas per spiel und nicht per rating zu qualifizieren?
Gut die andere frage ist, will man halt dich auf nem turnier haben, so wie du wirkst wäre das einzige lustige dich zu besiegen und dich wegen deinem rating heulen zu höhren.
Ah ja ich fand den artikel gut, und mir gefällt auch das deck, auch wenn so rein optisch die erste liste (einfach wegen mehr 4ern) für mich besser aussah aber ich glaube dir dass du das gut getestet hast und die neue liste besser ist.
Hoffe mal einen schönen spielbericht zu lesen, vor allem da sich das deck recht witzig anhört. |
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| #4 | Thomas Heidinger — Sardinengulasch :) | 09.12.2008 - 12:01 |
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Servus ;)
Cooler Artikel, nett zu lesen und das deck ab sich hat sicher potential.. ich hab ja für die Österreichischen Nats ja auch das Standard Sardinengulsch getestet... zwar wurde es dann Mono Rot aber egal.
Wenn ich die entscheidenden Karten für Legacy hätte (sprich Rishadan Port, Wasteland und FoW) würd ich das eigentlich gern mal testen :)
aber wie gesagt. guter artikel und man freut sich auf mehr :D |
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| #5 | Ernst Gruber — Hat mir gut gefallen | 09.12.2008 - 13:37 |
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Super Artikel. Mir hat auch der Stil gefallen. |
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| #6 | Florian Reiter | 09.12.2008 - 13:53 |
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Hab zwar mit Legacy nix am Hut, aber: I liked. |
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| #7 | TMM — tmmblog.de | 09.12.2008 - 14:30 |
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don't feed the kanne - der ist eh dicker als ich
netter artikel, hat gefallen |
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| #8 | Simon Rau — Constructed | 09.12.2008 - 15:10 |
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"es wird eigentlich nur über Limited und Constructed geschrieben"
Und Legacy ist kein Constructed?
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| #9 | Thomas Kannegießer — omg | 09.12.2008 - 16:25 |
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Tut mir Leid, dass das so rüberkam, als ob ich posen wollte. Das Deck hätte mich wirklich beinahe überzeugt auf mein Rating zu scheissen und trotzdem mitzuspielen. Das wollte ich damit sagen... Es sollte nur ausdrücken, WIE gut mir dieses Erstlingswerk gefallen hat. Vielleicht hätte ich mir vorher überlegen sollen, dass es bestimmt irgendwer wieder falsch verstehen wird und darin hereinlesen wird, dass ich prahlen will.
Und ja, ich glaube, dass ich im Legacy durchaus viel zu schlecht bin, um auch nur irgendwas zu reissen, denn ich habe in diesem Format bisher genau ein Turnier gespielt und mich auch nicht besonders damit beschäftigt.
Dafür, dass ihr diese Luxusprobleme so negativ auffasst kann ich leider auch nichts |
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| #10 | Thomas Kannegießer.... NOT — re: omg | 09.12.2008 - 16:45 |
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Tut mir Leid, dass das so rüberkam, als ob ich posen wollte. Ist halt so, mach ich doch jetzt schon zum hundertsten Mal. Das Deck hätte mich wirklich beinahe überzeugt auf mein Rating zu scheissen und trotzdem mitzuspielen. Ich möchte hier noch mal betonen, dass ich ein ziemlich hohes Total-Rating habe. Das wollte ich damit sagen: "ICH HAB EIN HOHES TOTAL RATING!!!ELFELFELFMITSOSSE!!!" Es sollte nur ausdrücken, WIE gut mir dieses Erstlingswerk gefallen hat und WIE sehr ich mit meinem Total Rating rumpose. Vielleicht hätte ich mir vorher überlegen sollen, dass es bestimmt irgendwer wieder richtig verstehen wird und darin zu Recht hereinlesen wird, dass ich prahlen will.
Und ja, ich glaube NICHT, dass ich im Legacy durchaus viel zu schlecht bin, um auch nur irgendwas zu reissen, denn ich habe in diesem Format bisher genau ein Turnier gespielt und mich auch nicht besonders damit beschäftigt. Aber weil ich so ein unglaublich hohes Total-Rating habe, muss ich darin ja wohl auch gut sein und brauch das auch gar nicht. Bitte Leute, buttert es mir noch mal rein, dass ich der Beste bin. Hinweise auf mein unrealistisch hohes Total-Rating sind auch willkommen.
Dafür, dass ihr diese Luxusprobleme so negativ auffasst kann ich leider auch was, schließlich poste ich irgendwas zu meinem Rating unter jeden Artikel oder Blogeintrag, unabhängig vom Thema.
P.S.: Habe ich eigentlich schon etwas zu meinem Total-Rating gesagt? Das ist ganz schön hoch! |
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| #11 | Florian Reiter — Re: #10 | 09.12.2008 - 17:00 |
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Wo ist der Typ, der immer schreit: "Ey Alter, hast du zu viel Zeit?", wenn man ihn braucht?^^ |
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| #12 | Dominik Nitsch — @ #8 | 09.12.2008 - 17:12 |
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Nö, Legacy fällt in die Sparte "Eternal". =P
Aber danke für das postive Feedback, das freut mich!
€: Flamen könnt ihr woanders, letztendlich ist es für das Portal hier total irrelevant, wer hier wie wo das totale imbaRating hat. Factum est. :> |
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| #13 | Lukas Fesca — blub | 09.12.2008 - 17:33 |
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super gemacht.
Von Decklisten hab ich keinen (Wirklichen) plan. Sieht alles OK, wie es die Ergebnisse bestätigen.
MUs: Das hätte auch kürzer sein können^^
Es gibt 3: Mit Inseln oder Combo, ohne inseln, Aggro.
ersteres toll.
das zweite kommt auf die version an,
das letztere ist scheiße.
Dein imho einziger kleiner Fehler:
NQG: Das liest sich wie das MU gegen eine weiße version. Rot hat schüsse, aber keine/kaum Basics, da muss man aufpassen das man da die richtige starthand hat, eine gute hand gegen rot ist noch keine gute gegen weiß.
das man NQG nicht verallgemeinern kann hat man bei der Konkurenz ja schon hochklassig erläutert^^
Kleine Frage noch: Wie siehts genauer aus gegen die neuen gehypten Team America haufen?
Ungefähr kann ich mir das vorstellen, natürlich wie ne mischung aus Eva Green und NQG, aber was passiert wirklich?
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| #14 | Julian Brüggemann — NQGr | 09.12.2008 - 18:00 |
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Klar, das MU dagegen ist nicht sooo toll. Allerdings ist die rote Gro-Variante schon fast ausgestorben, da sie vor allem gegen Aggro-MUs schrecklich schlecht aussieht, immerhin macht Fire/Ice praktisch nichts mehr weg (kein Ape, kein Nacatl, maximal nen Lavamancer...). |
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| #15 | Sebastian Abresch | 09.12.2008 - 19:14 |
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Wie hoch ist Kenshins Total-Rating eigentlich? |
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| #16 | Thomas Ehrlicher — nice | 09.12.2008 - 19:42 |
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Der Artikel hat mir gut gefallen. Ich kenne mich zwar im Legacy nicht wirklich aus, aber macht Back to Basics im momentanen Meta echt so wenig? Eigentlich hätte ich die als 3- oder 4-of im Maindeck erwartet.
Schön zu sehen, dass die Meermänner doch gelegentlich noch ihre Gefährlichkeit zeigen.
Gruß
ET |
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| #17 | Dominik Nitsch — ~~ | 09.12.2008 - 20:04 |
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NQGr wird, wie schon richtig erwähnt, halt kaum noch gezockt, in diesen Matchups verhält sich das Deck aber ähnlich wie Vial Goblins, sprich: Blitze sind doof, Fire/Ice tradet auch gut. Nur wird dieser Archetype vom momentanen Meta getötet, gegen Nacatls etc en masse macht man halt nicht viel.
@ TA: Ich denke mal, es hängt sehr vom Würfelwurf ab. Das Matchup habe ich noch nicht getestet, aber mit StifleWaste kann man ihn, denke ich, ordentlich screwen. Und er muss halt relativ schnell gewinnen, wenn man eine Winoption countert dürfte das fast schon reichen. |
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| #18 | Felix Andraschko — UGr | 10.12.2008 - 01:31 |
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Leute, haltet euch doch mal mit Aussagen wie "Deck XY ist ausgestorben" oder "Deck XY wird nicht mehr gespielt" etwas mehr zurueck. Sobald man aus Deutschland rausgeht, gehoert UGr Threshold zu den erfolgreichsten Decks. Und, hat es nicht gerade erst am Sonntag in Iserlohn den ersten und dritten Platz belegt?
Dass im Artikel nur einer der 5 relevanten Threshold-Typen betrachtet wurde, ist durchaus schade. Zeigt aber auch wieder das Phaenomen, dass jedes Deck ein gutes Thresholdmatchup hat - wenn man nur die eine Variante betrachtet, die gegen das Deck eben am Wenigsten macht. |
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| #19 | Julian Brüggemann — UGr | 10.12.2008 - 15:09 |
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Ja, die beiden Decks aus Iserlohn haben R gespielt, hier muss aber gesagt werden, daß es sich um TempoTresh-Varianten handelt, in denen
der Burn vor allem auf Spieler geschossen werden soll. Hier muss man schon zwischen der Tempovariante (mit Stifle, Wasteland etc) und einem "herkömmlichen" NQGr unterscheiden. |
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| #20 | Felix Andraschko — wut | 10.12.2008 - 15:47 |
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Der Tempo Thresh-Spieler wird nicht lange zoegern, sein Fire/Ice auf Kreaturen zu spielen, wenn er dadurch 2:1 abtauschen kann (rotes CB-Thresh mit Fire/Ice hab ich uebrigens tatsaechlich schon ewig nicht mehr gesehen). Und mit obigem Kommentar wollte ich auch hauptsaechlich UGr Tempo Thresh ansprechen. Es waere sicher interessant gewesen, zu hoeren, ob Vial + stabile Manabase genug ist gegen Pyroclasms und bis zu 4 REBs aus dem Board. |
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| #21 | Dominik Nitsch — @ #18 bzw 20 | 10.12.2008 - 18:06 |
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Du hast es selber schon gesagt - außerhalb Deutschlands. Da diesen Artikel aber zu 99% nur Deutsche (und die paar Österreicher da) lesen, die zu 98% auch noch nur in Deutschland (und Österreich, obv, der Einfachheit halber gliedere ich das einfach mal an =P) spielen, dürfte das Meta in Deutschland relevant sein, und nicht das amerikanische Meta etc.
Wenn ich diesen Artikel geschrieben hätte, nachdem diese Decks in Iserlohn so gut gewesen wäre, hätte ich das Matchup so etwas eingehender analysiert.
Meinen bisherigen Ergebnissen zufolge ist das Matchup dagegen vor dem Boarden recht ausgeglichen, Blitze sind halt effiziente Removalspells, nach dem Boarden wird's ekeliger, weil der Gegner, wie du ja schon gesagt hattest, Clasms und Blasts boardet, während man selber nur Blasts und evtl. Relics hat. Aber gewinnen kann man es trotzdem, da der Gegner doch tendenziell etwas leichter gescrewed ist. |
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