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Heute werde ich über Volleyball schreiben, meinen Lieblingssport (wenn auch leider zuletzt mehr in meiner Erinnerung als der Praxis). Wundert Euch nicht - ich denke mir etwas dabei, und es hat natürlich mit Magic zu tun!
Als ich damit zum ersten Mal in Berührung kam, wurde dieses Spiel in Freistunden oder sogar Pausen auf dem Schulhof gespielt, wo ein Netz aufgespannt war. Die "Teams", die sich auf beiden Seiten dieses Netzes befanden, fluktuierten selbst in dieser kurzen Zeit ständig, und zwei gegen zwei kam ebenso vor wie acht gegen zehn. Einige Vereinsspieler dominierten das Geschehen, während andere den größten Teil der Zeit nur herum standen, und wenn sie tatsächlich einmal an den Ball kamen - durch Zufall, oder weil er ihnen gnädig von einem Mitspieler zugespielt wurde - dann waren sie meistens damit überfordert. Der Ball fiel ständig auf den Boden, wenn auch ab und zu einmal eine Art Spielzug zwischen den Vereinsspielern dazu führte, dass er mit Wucht ins gegnerische Feld geknallt wurde.
Spaß gemacht hat es uns erstaunlicherweise trotzdem! Ich war fünfzehn Jahre alt, und der Hauptgrund, dass ich überhaupt an dieser Farce teilnahm, waren wohl die hübschen Mädchen meiner Jahrgangsstufe gewesen, die beinahe alle in Volleyballvereinen spielten. Jedoch fand ich schon bald am Spiel selbst Spaß, bewies ein gewisses Talent dafür, trat in einen Verein ein und spielte in den nächsten Jahren Volleyball auf gutem, wenn auch nicht höchstem Niveau.
Wenn Ihr meine geschlechtlich begründete Motivation weglässt, dann sollten Euch die Parallelen zu Magic ins Auge fallen! Zumindest in meiner Anfangszeit (wir reden hier von ca. 1994, Kinder) lief das beinahe genau so ab: Bei unseren ersten Begegnungen mit dem Spiel Magic haben die meisten Spieler nicht wirklich gewusst, was sie da taten. Regeln wurden ignoriert, fehlinterpretiert oder nach unseren eigenen Vorstellungen (und im Rückblick keineswegs immer sinnvoll) modifiziert. Spieler, die bereits eine Weile dabei waren und über einen größeren Kartenpool und/oder ein besseres Spielverständnis verfügten, mischten die Noobs (ein Wort, welches es meiner Erinnerung nach damals noch gar nicht gab!) mühelos auf, und diese schoben ihre Niederlagen teilweise auf die falschen Ursachen. Es war ein niveauloses Chaos, aber irgendwie hat es SPASS gemacht, und viele sind dabei geblieben. Einige, so wie ich, haben dann später auf gutem, aber nicht dem höchsten Niveau weiter gespielt und dabei gelernt, wie Volleyball - ach nein, Magic! -eigentlich richtig funktionierte.
Kommen wir nun zur nächsten Parallele: Es führt kein Weg zurück! Die wenigsten Spieler, die einmal im Verein tätig gewesen sind, haben noch Spaß daran, sich in eine Horde Anfänger zu begeben, welche bei niedrigem Netz, mit katastrophaler Spieltechnik und unter Nichtbeachtung zahlreicher Regeln zu 95% den Ball nach maximal drei Kontakten auf den Boden fallen lassen, während ab und zu einmal einer der stärkeren Spieler den Ball über das (viel zu niedrige) Netz mit Wucht in das gegnerische Feld oder auch das Gesicht eines unvorsichtigen Gegenspielers donnert. Genau genommen fragt man sich in solchen Situationen manchmal, wie man jemals an diesem Spiel Spaß finden konnte! Dann aber wirft man einen Blick auf die teilnehmenden Frauen - ist Euch schon einmal aufgefallen, dass es wohl keine Ballsportart gibt, bei der die sie praktizierenden Damen im Schnitt so attraktiv sind, wie beim Volleyball? - und erinnert sich wieder.
Vielleicht geht diese Parallele ja doch noch weiter, als ich ursprünglich dachte: Das Sexappeal des anderen Geschlechts, das könnte dem Flavor von Magic entsprechen - der phantastische Hintergrund, die Bilder etc... War er es nicht, der die meisten von uns überhaupt erst einmal neugierig auf dieses Spiel gemacht hat? Zumindest für meine Zeit möchte ich diese Frage bejahen. Und ebenso wie die Mädels beim Volleyball sind sie auch heute immer wieder ein Quell ästhetischer Freude, aber in der Regel nicht mehr der wirkliche Grund, warum wir das Spiel spielen.
Wieso aber erzähle ich Euch aber von Volleyball? Nun, weil es da noch mehr Parallelen zu Magic gibt! Insbesondere wird es auf sehr unterschiedlichem Niveau gespielt, und die Differenzen im Spielablauf treten erheblich klarer hervor als zum Beispiel beim Fußball. Habt Ihr schon einmal die Übertragung eines Volleyballspiels im Fernsehen gesehen? Nein? Naja, ausschnittsweise bestimmt, aber in voller Länge wohl eher nicht.
Das wundert mich nicht, denn Volleyball ist zwar mein Lieblingssport, wenn es darum geht, ihn selbst zu betreiben, aber ihm zuzusehen ist für mich trotzdem nicht übermäßig interessant (da bevorzuge ich Fußball bei Weitem). Der Grund sind die ewig gleichen Spielabläufe: Fast immer wird der Ball mit einer Sprungangabe ins gegnerische Feld geschmettert und fast immer trotzdem technisch perfekt angenommen und zum Zuspieler gebracht. Fast immer täuscht dann der Mittelangreifer einen Aufsteiger an (das bezeichnet ein Zuspiel, bei dem der Angreifer bereits in der Luft ist, um den Weg des Balles zu ihm zu minimieren und dem Gegner möglichst wenig Zeit zum Reagieren zu geben), welches den gegnerischen Block dazu zwingt, ihn abzudecken, und fast immer wird der Ball vom Zuspieler dann stattdessen zum Außenangreifer gespielt, der versucht, den eilig aus der Mitte herbei geeilten Block mit möglichst viel Kraft so anzuschlagen, dass der Ball danach ins Aus geht.
Macht das noch Spaß? Ich vermute mal schon, aber ich weiß es nicht aus eigener Erfahrung, denn um zwischen diesen Zweimeterhünen mit einem Meter Sprunghöhe mithalten zu können, sollte man schon selbst ein Zweimeterhüne mit einem Meter Sprunghöhe sein. Auf jeden Fall sind es aber nicht diejenigen Spielverläufe, die ich zu schätzen gelernt habe, und die ich sowohl vom Vereinsvolleyball auf Bezirksligaebene, als auch vom privaten Volleyball zwischen hinreichend kompetenten Mitwirkenden (so zum Beispiel auch beim Strandvolleyball) her kenne: Solche, die eben NICHT immer perfekt und gleichförmig ablaufen, bei denen der Zuspieler einer weniger gelungenen Annahme hinterher laufen muss, um sie zu retten, bei welcher der Angreifer improvisieren muss, um den Ball irgendwie mit ein bisschen Druck ins gegnerische Feld zu befördern, und bei dem der Ball immer wieder fast, aber eben nur FAST auf den Boden fällt, weil die Spieler ihn mit letztem Einsatz doch nur irgendwie im Spiel halten. Wenn Ihr selbst Volleyball spielt, dann kennt Ihr bestimmt diese Ballwechsel, die endlos zu dauern scheinen, und bei denen man ein halbes Dutzend Mal glaubt, JETZT sei aber wirklich Schluss - bis es dann irgendwann tatsächlich so weit ist, und man selbst dann ein wenig enttäuscht ist, wenn die eigene Mannschaft den Punkt gemacht hat, insbesondere, wenn der Ball dann endlich doch auf den Boden gefallen ist, anstatt mit einem ansehnlichen Schmetterschlag würdig zum Punkt gebracht zu werden.
Wegen dieser Ballwechsel liebe ich Volleyball, nicht weniger als für die gelegentlichen perfekten - naja, nicht wirklich PERFEKTEN, aber zumindest rundum gelungenen - Angriffe, bei denen man den Ball planmäßig über drei Stationen mit Karacho ins gegnerische Feld knallt.
Erkennt Ihr die Parallelen zu Casual-Magic?
Manchmal macht Magic Spaß, wenn alles passt. Wenn man zum Beispiel mit seinem Aggrodeck die perfekte Kurve legt und dann auch noch genau den passenden Finisher auf der Hand hat, um seinen Kontrahenten trotz Gegenwehr in der fünften Runde aus dem Spiel zu pusten. Oder wenn man als Kontrollspieler einfach auf alles die passende Antwort hat und sich dann mit zehn Ländern im Spiel und sieben Handkarten gegen einen ausgepowerten Gegner bequem zurück lehnen kann, um dann in aller Ruhne mit einer schicken Kreatur oder auch dem gefürchteten Millstone zu gewinnen. Oder wenn es einem tatsächlich gelungen ist, Imperious Perfect, Llanowar Elves und Intruder Alarm (plus Dense Foliage als Absicherung) auf den Tisch zu bekommen, den Gegner mittels Mana Short in seinem Upkeep vom ihn rettenden Wrath of God abzuhalten und in der folgenden Runde mit einermillionzweihundertsechsundachtzigtausendfünfhundertsiebenundvierzig Elfen anzugreifen.
Das darf aber nicht der Normalfall sein, denn dann spielt man offensichtlich immer nur gegen unterforderte Gegner - so, als wenn eine Volleyballbundesligamannschaft gegen eine Schulauswahl spielt. Kabumm, kabumm, kabumm, ein perfekter Angriff nach dem anderen, Gratulation!
Was aber, wenn beide Spieler auf höchstem Niveau spielen? Nun, dann geht es eben zu wie im Bundesligavolleyball. Die Spielabläufe sind ebenso anspruchsvoll wie letztlich vorhersagbar. (Und wenn die Herrenbundesligamanschaften auf Damenhöhe spielen, dann nennt man das Ganze wohl Vintage... Ganz ohne Netz entspricht hingegen einem Deckbau ohne jede Einschränkung - hallo, Surging Flame / Simian Spirit Guide Deck!) Auch das macht Spaß, wenn man denn Spaß am sportlichen Wettbewerb hat, aber man vermisst eben etwas, und dieses etwas sind die NICHT perfekten Spielzüge, sondern die hin und her wogenden Partien, in denen beide Spieler eben nicht die jeweils stärkestmöglichen Karten zur Verfügung haben, und in denen immer wieder erstaunliche Comebacks gelingen, bis schließlich einer mit einer hoffentlich besonders spektakulären Aktion gewinnt.
Das ist der Idealfall, und natürlich tritt er nur selten ein - aber wenn er das tut, dann bleibt er uns in Erinnerung und prägt unsere Vorstellungen vom Casual! Wenn ich hier über Casual schreibe, dann gehe ich davon aus, dass mein Publikum sich im Großen und Ganzen, wenn auch nicht unbedingt auf dem gleichen, so doch zumindest auf einem vergleichbaren Skilllevel befindet wie ich. Um es noch einmal via Volleyballvergleich zu formulieren: Wir beherrschen alle die grundlegenden Techniken (Pritschen, Baggern, Schlagen, Ablegen, Blocken) und verstehen auch grundlegende Spielsysteme (so zum Beispiel die Rotation, die dafür sorgt, dass der Zuspieler immer an der selben Stelle im Feld angespielt wird), aber wir sind keine Zweimeterhünen und besitzen keine Sprunghöhe von einem Meter. Wir können im Prinzip alles (vielleicht abgesehen von den schwierigsten Elementen wie Sprungangaben oder Rückraumschlägen), aber wir sind eben nicht perfekt, und wir müssen es auch nicht sein, da wir keine Wettkämpfe bestreiten wollen. ABER WIR LASSEN DEN BALL AUCH NICHT AUF DEN BODEN FALLEN.
Das ist ein ganz, ganz wichtiger Punkt: Auch zu meiner stärksten Zeit als Vereinsspieler konnte ich immer noch wunderbar mit Gelegenheitsspielern Spaß am Volleyball haben. Okay, das Netz hing vielleicht auf Damenhöhe (weil halt Mädels dabei waren), und möglicherweise kam kaum einmal ein planmäßiger Angriff über drei Stationen mit einem Schmetterschlag als Abschluss zu Stande, aber das war alles okay, SO LANGE DER BALL NICHT EINFACH AUF DEN BODEN FIEL. Wenn Mitspieler dabei waren - egal ob im eigenen oder im gegnerischen Team - die sich einfach nicht bewegten, weil sie es nicht wollten oder konnten, oder die auf Grund fehlender Technik nicht angespielt werden konnten, weil sie damit nichts anzufangen mussten, dann machte mir das Spiel keinen Spaß mehr, und wohl auch sonst niemandem, der um des Spielens Willen dabei war und nicht nur wegen der Mädels.
Wie ich schon sagte: Volleyball kann auf vielen verschiedenen Leistungsebenen gespielt werden, vom Hochleistungssport über den unterklassigen Vereinssport bis hin zum Breiten- und Schulsport, und es macht auf all diesen Ebenen Spaß, aber es gibt eine Grenze, unterhalb welcher dieser Spaß verloren geht, nämlich wenn keine flüssigen Spielabläufe mehr zu Stande kommen.
Wenn ich Euch jetzt sage, dass ich Euch in meinen nächsten Artikeln ein Shards of Alara Review für Casual-Spieler präsentieren will, versteht Ihr dann, worauf ich heute hinaus will? Nein?
Nun, der Sinn beim Casual ist es doch, das zu spielen, was einem Spaß macht, richtig? Richtig! Welchen Sinn hat es aber, Euch zu sagen, was Euch Spaß zu machen hätte (weil es mir Spaß macht, vermutlich)? Nicht besonders viel! Ist der Spielwert von Magic-Karten im Casual also eine rein subjektive Sache?
(Ich habe doch schon einmal etwas über rhetorische Fragen, und warum sie in der Regel zu verneinen sind, geschrieben...) Nein, tatsächlich ist auch der Casual-Spielwert von Karten teilweise objektivierbar, und zwar deswegen, weil der Ball nicht auf den Boden fallen darf! Probiert es aus: Baut Euch ein Deck aus Basic Lands und einer beliebigen Zusammenstellung von Kreaturen für 5 oder mehr Mana (einzige Bedingung ist, dass Ihr auch wirklich die Manakosten dieser Kreaturen bezahlen müsst, also keine Tricks wie Affinity oder so etwas). Spielt damit, egal wogegen, zum Beispiel auch ein Mirror (damit die Chancen auch wirklich ausgeglichen sind). Ihr werdet feststellen, dass es einfach keinen Spaß macht - vier Runden (oder mehr) lang passiert gar nichts, und dann spielen beide Seiten immer abwechselnd einen Spruch pro Runde. Das ist ziemlich genau das Gleiche, als wenn beim Volleyball die Angabe immer entweder ins Netz, ins Aus oder halt direkt im gegnerischen Feld auf den Boden geschlagen wird, oder vielleicht ab und zu einmal direkt zurückgebaggert wird und dann im eigenen Feld auf den Boden fällt. Es ist wie Tennis, das nur aus Assen, Doppelfehlern und dem gelegentlichen tödlichen Return besteht. Es ist einfach völlig Stulle.
Genau so wie solche Spielabläufe in diesen Sportarten prinzipiell immer noch regelgerechtes Volleyball oder Tennis darstellen, ist natürlich auch dieses Kreaturenlegen noch Magic - aber es spielt sich einfach nicht mehr so, wie Magic sich spielen sollte, wie es sich spielen MUSS, damit wir Spaß daran haben! Es muss sich eine Dynamik entwickeln, muss Ballwechsel geben und ein abwechslungsreiches Geschehen. Aus diesen Gründen ist auch im Casual eine akzeptable Manakurve unverzichtbar - nicht primär deswegen, weil man ansonsten ständig verliert (denn der Gegner könnte ja ein ebenso klobiges Deck pilotieren), sondern weil sich nur so ein spaßiges Spiel entwickelt. Und aus diesem Grund will man auch von seinen Karten ein einigermaßen ordentliches Preisleistungsverhältnis einfordern, denn 5 Mana für einen 3/3er ohne nennenswerte Fähigkeiten auszugeben - das ist so, als wenn man als Zuspieler quer über das Feld gerannt ist, um aus einer weniger gelungenen Annahme doch noch ein gelungenes Zuspiel zu machen, und der Angreifer hat keine Lust, hochzuspringen und pritscht den Ball stattdessen im hohen Bogen in die Mitte des gegnerischen Feldes.
Es gibt ein Minimum an Effizienz, welches Karten auch im Casual besitzen müssen. Ihr alle kennt meine Fetischkarte, Grizzly Bears: Sie setzen einfach den Mindeststandard. Mit den Bären kann man ein sich flüssig spielendes Deck bauen (auch wenn man natürlich ohne besondere Schwierigkeiten erheblich attraktivere Alternativen finden kann), jedoch mit Gray Ogre, Pearled Unicorn oder Scathe Zombies nicht. Es geht hier nicht um Turnierstandards, nicht darum, nur die stärksten Spieler auf das Feld zu schicken, wenn man doch lieber mit ein paar hübschen Mädchen zusammen spielen will, aber es geht darum, dass der Ball nicht auf den Boden fällt, und dass es sich lohnt, seinen Mitspielern den Ball zuzuspielen. Eine Karte mit tollem Artwork oder brilliantem Flavor, die nicht den Mindeststandard an Spielbarkeit erfüllt, gehört in den Ordner, aber nicht in ein Deck, und mit dem hübschen Mädchen, welches sich beim Versuch zu pritschen die Finger verstaucht, sollte man anstatt Volleyball zu spielen vielleicht besser ins Kino oder auf ein Konzert gehen.
Man kan sich ein wenig anpassen - als unterklassiger Vereinsspieler kann man am Breitensport-Volleyball teilnehmen, ohne sich zu langweilen, und als Breitensportler kann man auch einmal in einer unterklassigen Vereinsmannschaft aushelfen, wenn man sich Mühe gibt. Genau so kann man im Casual Decks mit verschiedenen Leistungsstärken konzipieren, wie ich es schon öfters angesprochen habe, die man in gewissen Grenzen auch dann gegeneinander spielen kann, wenn sie unterschiedlich stark sind - vorausgesetzt, Gewinnen ist einem nicht zu wichtig. Diese Grenzen können allerdings auch überschritten werden, und dann werden die Spiele so einseitig, dass sie keinen Spaß mehr machen. Ein "normaler" Vereinsspieler in einer Bundesligamannschaft - daran hat NIEMAND Spaß.
Mein Casual-Magic findet ungefähr in diesem Spektrum statt: Zu meiner besten Zeit hätte ich in einer Volleyball-Landesligamannschaft aushelfen können, und andererseits habe ich selbst im Schulsport gelegentlich Stunden erlebt, wo eine geschickte Zusammenstellung der Teams und ehrliches Bemühen der Beteiligten zu spaßigen Ballwechseln geführt haben. Ich habe bei Magic Spaß an Decks, die Force of Will oder Fireblast enthalten, aber auch an solche, die mit Grizzly Bears und Shock spielen. So kann ich mit einem Großteil der bestehenden Magickarten etwas anfangen (und das ist letztlich auch der Sinn der Übung!), aber es gibt eben Grenzen. So werde ich zum Beispiel niemals ein Casual-Deck mit Sol Ring bauen, denn das ist so, als wenn ich einen Zweimeterhünen am Damennetz angreifen ließe, und ich werde niemals mit Pearled Unicorn spielen, selbst dann nicht, wenn ich Lust auf ein Einhorndeck habe - wenn es mir nicht gelingt, dieses Einhorndeck mit einigermaßen spielstarken Karten zu füllen, dann verzichte ich eben. Casual ist nicht Limited, auch wenn nicht jeder Spieler einen großen Kartenpool sein eigen nennt: Es geht nicht darum, mit denjeinigen Karten zu spielen, mt denen man spielen MUSS, sondern mit solchen, mit denen man spielen WILL, und dafür gibt es sowohl subjektive als auch objektive Kriterien.
Dies erwartet Euch also in meinen nächsten Artikeln: Meine teils objektive, teils subjektive Einschätzung der Tauglichkeit von Alara-Karten fürs Casual-Spiel. Ich betrete hier Neuland: Limited- und Constructed-Previews habe ich in meiner Laufbahn schon einige verfasst, aber so etwas noch nie. Ich hoffe, es interessiert Euch!
PW
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| 8 Kommentare | |   |
| #1 | Bone shredder — zuviel Worte, zu wenig Inhalt | 11.10.2008 - 15:04 |
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Der ganze Artikel ist leider nicht mehr als eine Ankündigung kommender Artikel, die durch eine übermäßig aufgebauschte Metapher das AP-Basiskonzept von Casual umschreibt: "Es geht hier nicht um Turnierstandards, nicht darum, nur die stärksten Spieler auf das Feld zu schicken, wenn man doch lieber mit ein paar hübschen Mädchen zusammen spielen will, aber es geht darum, dass der Ball nicht auf den Boden fällt, und dass es sich lohnt, seinen Mitspielern den Ball zuzuspielen."
Das alles ist sicherlich für eine Artikel-Einleitung geeignet (nicht in der Länge natürlich, die ist generell übertrieben), in der auch wirklich auf den Spielwert von Karten eingegangen wird, aber es ist mE keinen selbständigen Artikel wert und mir daher nur ein Vierer-Rating. |
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| #2 | Florian Reiter | 11.10.2008 - 16:35 |
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Kein schlechter Wortwitz mit "Baggern"? Du enttäuschst mich |
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| #3 | Lars Luckhaupt — Keine Zustimmung von mir | 11.10.2008 - 22:45 |
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Ein "normaler" Vereinsspieler in einer Bundesligamannschaft - daran hat NIEMAND Spaß.
Die Gegner - garantiert. |
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| #4 | Pat Sch — Ich finde den Vergleich gut. | 12.10.2008 - 16:51 |
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Volleyball ist tatsächlich eine der Sportarten, bei dem Leistungsunterschiede sehr dramatisch sind.
weiterer Wortspielalarm ist "Angeben".
Grüße vpm 1,90 Meter Hünen mit knapp 95cm Sprunghöhe. (langt gerade so) |
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| #5 | Lukas Fesca — blub | 12.10.2008 - 18:38 |
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ja, bezüglich Volleyball muss ich dir zustimmen. den Magic-Teil hab ich mehr doer weniger überlesen^^
Volleyball ist zum zuschauen mies.
Und dadurch das ich in Friedrichshafen wohne, das München der Volleyballbundesliga, wird das nochmal verstärkt. Championsleague wird da eher wieder spannender weil FN dann nicht IMMER 3:0 gewinnt. |
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| #6 | Nils Vermehren — Tja... | 13.10.2008 - 12:26 |
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hab da auch noch eine passende geschichte.
Ich war in Portugal zum Wellenreiten und habe mich breitschlagen lassen mit ein paar Strandaffen Volleyball zu spielen. Es war die Megakatastrophe. die Hälfte der Mitspieler ist vor dem Ball weggerannt, die andere Hälfte hat ihn unkontrolliert in sämtliche Himmelsrichtungen verteilt. Am nächsten Tag kommt einer der Typen wieder zu mir und fragt mich ob ich mitspielen möchte. "Nee danke, keine Lust, aber fragt doch XY, der hatte doch gestern mitgespielt." Daraufhin bekam ich als Antwort dass derjenige doch so mies sei dass es überhaupt kein Spaß machen würde mit dem zu spielen. Sie wollten richtiges Volleyball spielen und das sei dann nicht möglich. Ach echt? Dabei kamen mir doch alle gleich schlecht vor^^ |
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| #7 | Ernst Gruber — ... | 13.10.2008 - 15:40 |
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Also mir entgeht irgendwie der Informationsmehrwert eines Vergleichs zwischen Volleyball und Magic.
P.S.: Das Tolle an Volleyball ist ha das es eine der Sportarten ist die man auch halbwegs gemischt spielen kann. Zu stark sollte man aber nicht sein weil dann geht das mit dem gemischt auch bald nicht mehr. |
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| #8 | Norbert Distler — Der Artikel war ok | 16.10.2008 - 07:16 |
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Als Einleitungsartikel für eine kommende Artikelserie war der Artikel so ganz ok. |
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