Legacy 24.09.2008  
The Truffle Shuffle 1/2
von Lukas Fesca
5,69 Punkte  
8 Kommentare  
Mitten in die Stille des Eternal-Walds platze ich nun mit einem Legacy-Artikel.

Andi hat gesagt man soll sich vorstellen, also tue ich das auch: Mein Name ist Lukas Fesca, ich bin 16 Jahre alt und komme aus Friedrichshafen - das liegt am Bodensee. Ich bekam meine ersten Magic-Karten zu Zeiten von Odyssey. In Ermangelung von Alternativen beschäftige ich mich mit den Eternal Formaten.

Internettechnisch bin ich erst seit 2006 dabei, damals brachte mich ein Kumpel auf mercadia.de. Dort konnte ich dann meine total-Noob-Phase überwinden und bin dann auf die beiden deutschen Seiten mit Artikel-Content gestoßen. Das hat meinen Skill doch empfindlich gehoben und hat dafür gesorgt, dass ich weiterhin von Magic infiziert blieb, auch wenn sich meine Freunde (zugunsten des anderen Geschlechts) von diesem Hobby entfernt haben. Ich habe bereits einige kleinere Turnierberichte veröffentlicht, aber nun wollte ich auch mal einen richtigen Artikel schreiben und exakt deshalb habe ich es getan. Später folgen eventuell weitere. Spätestens nach der Lektüre von diesem wisst ihr, ob diese Ankündigung eine Drohung darstellt.

Ich stelle hier ein relativ unbekanntes Legacydeck vor, das ich von der Stärke her bei Tier 2 einordnen würde.

Truffle Shuffle

Die erste Version diese Decks wurde von einer amerikanischen Spielergruppe entwickelt und dann auf The Source vorgestellt (wie das bei Legacydecks üblich ist, um neue/weitere Ideen zu bekommen).

Sie war noch relativ ungeschliffen:


Deckliste Nr.1
MaindeckVorschau
4 Savannah
4 Bayou
4 Scrubland
4 Windswept Heath
1 Bloodstained Mire
2 Swamp
2 Plains
2 Forest
4 Duress
4 Gerrard's Verdict
4 Sword's to Plowshares
4 Pernicious Deed
4 Vindicate
3 Wrath of God
2 Decree of Justice
2 Haunting Echoes
3 Krosan Tusker
3 Eternal Dragon
2 Grave-Shell Scarab
2 Gigapede



SB gab es zwar, war aber eher unwichtig. In etwa so:
4 Loxodon Hierarch
4 Eternal Witness
4 Cabal Therapy
3 Infest

Wer eine Sammlung der besten Sprüche der Farben macht kommt in etwa auf dasselbe. Es war eine Sammlung von Good Stuff-Karten. Schwer zu besiegende Finisher, die resistent gegen Counter sind ( Decree of Justice, Grave-Shell Scarab, Gigapeter, Eternal Dragon) oder direkt killen ( Haunting Echoes – gut die killen nicht wirklich, aber mit nichts als Ländern in der Library, tut niemand mehr was).
 

Wichtigste Karte damals waren die Piggies…äh Krosan Tusker. Komisch oder? Was kann schon ne zu teure Common mehr als diese Spoiler? Ganz einfach, sie sind die einzigen Karten die aktiv Kartenvorteil machen (abgesehen von den gaaaanz späten Decrees). Wenn der Gegner einfach nix ausspielt steht man mit vier Pernicous Deed und drei Wrath of God ziemlich schlecht da. Das ist laut Professor Pischner virtueller Kartennachteil. Und das kam im Lategame öfter mal vor. Drei Wraths sind gegen null Viecher auf dem Feld halt genauso schlecht, wie gar keine Handkarten. Außerdem können Piggies später auch immer noch gut treten - also ungefähr in Turn 20 wenn die Kosten der Karten dann eh egal sind. Sie waren die wahre Key-Karte, die zusammen mit dem Dragon für einen knapp 50%igen Mananteil sorgten, was natürlich ihre Hauptaufgabe war. Zwar war der Sakura-Tribe Elder bekannt, aber er stand nie wirklich zur Disposition.

Der wichtigste Entwicklungsschritt in der Geschichte des Decks waren die drei Sensei's Divining Tops, die seitdem in jeder Liste obligatorisch sind. Gehen mussten damals ein Vindicate und die Decrees. Mit den unendlichen Mischeffekten hatte man immer genau das, was man gerade suchte. Und außerdem war das Deck nicht mehr so klobig. Ohne Stopp oder Discard spielte man bis Turn 4 quasi nicht mit. Besonders gut war das auch damals nicht. Gleichzeitig wurde auch Gerrard's Verdicts durch Hymn to Tourach ersetzt, weil sie einfach stärker waren. Deshalb musste auch die Manabase etwas geändert werden: Es ging eine Savannah und es kam ein Polluted Delta um Swamps zu fetchen und besser an zu kommen. Das Hymn klar besser ist, war natürlich schon vorher klar, aber es passte nicht so gut zu den Mana-Anforderungen des Decks, denn man hatte keine richtige Hauptfarbe, Mehrfachkosten in allen Farben, das alles auch früh und am liebsten auch Basics um gegen Wasteland nicht einzugehen.

Dies alles war ungefähr als Timespiral herauskam. Die Manabase war auch immer noch eine Stelle, an der es hakte, inzwischen wurden auch schon mal bis zu je vier Elefanten und/oder Eternal Witness im Main gespielt.
 

Kleiner Zeitsprung: Wir sind nun alle fünf Monate älter und es war gerade das Release von Future Sight. Das Deck besaß nun mit Damnation als Ersatz für Wrath of God einen wesentlichen Grund, die Manabase Richtung Schwarz zu verschieben. Man musste nun nicht mehr früh und zwei Züge später haben, was zwar die Manabase nicht auf dem Papier entzerrte, aber die Realität einfach gestaltete. Ich denke das war auch das Ende des Drachens. Er war nie so gut wie die anderen Finsher und nun war auch die Fähigkeit (weiße) Duals fetchen zu können nicht mehr so wichtig, da das wichtigste Dual so nicht gesucht werden konnte.

Wie alle Spieler schauen auch die Legacy-Spieler auf die neuen Karten. Das Tarmogoyf im Thresh was kann, war schnell klar, noch bevor er für Standard bekannt wurde! Thresh konnte unglaublich schnell den Yard füllen, 3/4 war absolut immer gegeben. "Kreatur" kam immer super schnell dazu, ergo dismisste der Thresh-Spieler den Bären. Der Rest ist Geschichte.

Nein, im Truffle Shuffle wird kein Goyf gespielt. Wir nehmen Glittering Wish. Genau: der konnte jeden wichtigen Bestandteil des Decks holen und man konnte für schwierige Match-Ups auf eine Silver Bullet-Strategie zurückgreifen. Das sah dann etwa so aus:


Deckliste Nr.2
MaindeckVorschau
4 Bayou
3 Scrubland
3 Savannah
4 Windswept Heath
3 Polluted Delta
3 Swamp
2 Forest
1 Plains
3 Sensei's Divining Top
4 Duress
4 Hymn to Tourach
4 Swords to Plowshares
4 Glittering Wish
3 Pernicious Deed
3 Vindicate
3 Damnation
1 Haunting Echoes
2 Loxodon Hierarch
3 Krosan Tusker
2 Gigapede



Mit Wish muss man auch ein Wishboard bringen. Gesetzt sind:
1 Pernicious Deed
1 Vindicate
1 Loxodon Hierarch
1 Grave-Shell Scarab
1 Dueling Grounds
1 Discardspell, also Gerrard's Verdict oder Castigate

Ansonsten gab es noch zum boarden:
4 Cabal Therapy
3 Eternal Witness

Ich erkläre an dieser Stelle mal nicht, wofür man die einzelnen Karten braucht. Ich lese keine Karten vor.

Normalerweise ging der erste Wish sofort auf Deed, um erst mal das Spiel unter Kontrolle zu bringen. Mit den anderen reagiert man dann auf die jeweilige Situation. Gegen Goblins wurde natürlich bevor die Meute lag Dueling Grounds gewisht…falls man das rechtzeitig hinbekam. Der Hierarch stellte da ne ziemlich gute Mauer auf, weshalb dann auch gar nicht mehr angegriffen wurde. Da Scarabs nie sterben brauche ich ihn nicht mehrfach und deshalb wishe ich ihn mir einfach herbei, wenn ich das möchte.

Tarmogoyf

Er hat das Meta umgekrempelt wie kaum eine andere Karte vorher. Und zwar absolut zu Gunsten von Truffle Shuffle. Denn Faustregel ist: Decks die Tarmogoyf spielen haben ein schlechtes Match-Up gegen Truffle Shuffle. Denn er kostet zwei Mana und stirbt so ganz dankbar an der Deed. Mit Ravenous Baloth hätte man mehr Probleme (nur so als Beispiel). Nebenbei wurden die schlechten Match-Ups reihenweise aussortiert: Solidarity und Goblins hatten einfach schlechte Karten gegen diesen fetten Sack. Das beste Match-Up wurde unumstrittenes Deck to Beat und meistgespieltes Deck. Das war gut für Truffle Shuffle. Nur leider hat man dieses Match-Up nicht für sich alleine.
 

Ansonsten hat die Bridge form Below auch noch für ein schlechtes Match-Up gesorgt. Sie ist einer der Gründe, weshalb ich inzwischen Triebtäter spiele, die auch noch das Loch in der Kurve stopfen, sowie im Umkehrschluss den 3er-Slot entlasten. Das ist wichtig, da alle grünen Decks einen Turn schneller wurden, weshalb man die Deed nicht erst Turn 4 bringen kann (um sie dann in Turn 5 zu zünden). Außerdem macht er die Turn 3 Deed Daze-sicher oder man kann auch noch ein Duress vorher einschieben, falls man um die Force weiß. Kurz: Sie erfüllen ihre Primärfunktion schlicht und einfach besser!

Ich habe oben in der Liste noch Therapien. Die brauchte man damals gegen Kontrolle und Combo, allerdings können sie nix gegen Dredge und sie werden auch erst nach einem Duress wirklich gut. Daher kann ich auch gleich Extirpates spielen, dann kommt das Discardete nie wieder zurück. Allgemein war Future Sight der wichtigste Schritt für Truffle Shuffle hin zur Spielbarkeit.

Hier meine derzeitige Liste, auf die sich auch die Match-Ups nachher beziehen, sowie eine alternative, von mir ungetestete Liste, die evtl. auch noch was kann.


Deckliste Nr.3
MaindeckVorschauSideboard
4 Bayou
3 Savannah
3 Scrubland
4 Windswept Heath
3 Swamp
2 Forest
1 Plains
2 Bloodstained Mire
1 Volrath's Stronghold
1 Dust Bowl
3 Sensei's Divining Top
4 Swords to Plowshares
4 Hymn to Tourach
3 Glittering Wish
3 Pernicious Deed
3 Vindicate
2 Duress
2 Thoughtseize
2 Damnation
1 Haunting Echoes
1 Decree of Justice
2 Garruk Wildspeaker
4 Sakura-Tribe Elder
2 Kitchen Finks
1 Gigapede
1 Pernicious Deed
1 Vindicate
1 Dueling Grounds
1 Loxodon Hierarch
1 Castigate
1 Grave-Shell Scarab
4 Extirpate
3 Eternal Witness
2 Slots sind frei!!




Deckliste Nr.4
MaindeckVorschauSideboard
4 Bayou
4 Windswept Heath
2 Savannah
1 Scrubland
2 Polluted Delta
5 Forest
3 Swamp
1 Plains
1 Volrath's Stronghold
2 Sensei's Divining Top
4 Swords to Plowshares
4 Cabal Therapy
3 Thoughtseize
3 Glittering Wish
3 Pernicious Deed
3 Vindicate
2 Liliana Vess
4 Veteran Explorer
3 Eternal Witness
3 Kitchen Finks
2 Loxodon Hierarch
1 Gigapede
1 Pernicious Deed
1 Kitchen Finks
1 Vindicate
1 Dueling Grounds
1 Castigate
4 Leyline of the Void
3 Engineered Plague
3 Tsunami



Letztere Liste ist von Marius Hausmann geklaut, welcher mich im Übrigen auch auf das Deck gebracht hat. Sie ist alternativ und nutzt aus, dass nur extrem wenige Decks mehr als zwei Basics haben, die dann auch mal schnell gefetcht werden. Somit kann der Explorer uns extrem beschleunigen ohne für den Gegner dasselbe zu tun. Aber das kann auch nach hinten losgehen und daher halte ich von ihr auch Abstand, zumal ich eh nicht mit Therapien umgehen kann.


Erklärungen zu meinen Build (Deckliste 3)

Ja, ich spiele immer 61 Karten, das ist ein Spleen von mir. (Secret Tech im Kontrolmirror).

Card by Card-Analyse: Immer wenn euch irgendwas zu kurz vorkommt haben tausende anderer Sätze schon das Potential der Karte erläutert. Außerdem lese ich keine Karten vor.


Manabase (zusamengefasst, denn sie agiert immer als Ganzes):

6 Fetchies, 10 Duals, 6 Basics, 2 Sonderländer sowie die 4 Sakura-Tribe Elder (also 28 Mana-Karten). Die Manaversorgung ist komplizierter als man bei einem dreifarbigen Deck denken könnte. So ist der 3er Slot z.B. komplett multifarben. Ich habe versucht gegen Wastes, Magus und Stifle nicht zu verlieren und trotzdem eine anständige Manaversorgung zu gewährleisten. Laut meiner Erfahrung passt das vierte Heath, da sie alle Duals suchen, und die zwei Mires für die guten Swamps. Mit den Sonderländern ist das so eine Sache. Sie schwanken zwischen total toll und total scheiße. Das Dust Bowl mehr als die Stronghold, die nach dem Boarden mit der Witness einen Lock aufbaut, in dem man fast jede Runde jede beliebige Karte aus dem Friedhof heraus benutzt. Ja, das ist eine Art Win Condition (oder Loose-Verhinderungs-Condition). Das Dust bowl eher gegen Kontrolle ist, halte ich für selbstverständlich. Geboren ist es aus der Idee, dass ich ab und zu gerne mal ein Wasteland hätte, aber mir dann auffiel das Dust Bowl in dem Slot ne ganze Ecke besser ist. Man zerlegt eigentlich eh nie die ganze Manabase, nur einzelne Länder tauscht man gerne gegen eigene. Wenn ich keine Sonderländer spiele, wandern da ein Fetchie und ein weiteres Basicland rein. Das Fetchie, weil man für die Tops ab und zu mischen muss.


Kreaturen:

4 Sakura-Tribe Elder: Wichtig für die Versorgung mit Basics. Den Kartenvorteil des Schweins vermisst man zwar schmerzlich, aber es war einfach zu langsam.
 

2 Kitchen Finks: Eigentlich will ich 3 spielen, aber Platz ist rar. Sie passen besser in die Kurve als die Heterophanten und (chump)blocken deutlich besser. Kleiner Exkurs: Kitchen Finks haben eine etwas andere Aufgabe als die Elefanten. Der Elefant war eher Finsher, den man aufs leere Board gedroppt hat und nebenbei ist man aus der Burn Range gekommen. Finks sind eher Aggrostopper, die einem Zeit geben, noch schnell die Hymn für die Hand zu spielen und erst den Turn danach die Deed. Elefanten waren dafür exakt ein Mana zu teuer, denn Turn 4 muss das Feld schon leer sein, sonst ist man tot. Sie erlauben also eine etwas andere Spielweise und provozieren auf diese Art oft ein Overextenden, was dank Damnation und Deed in einer Katastrophe endet.

1 Gigapede: Eine der unaufhaltbarsten Kreaturen die es gibt. Dank der hohen Manakosten kann man auch noch "untenherum" mit der Deed aufräumen. Er beendet das Spiel schnell und ohne so viel Trara wie der Scarab. Für die drei Runden die er benötigt, kann man meist das Feld freihalten. War immer im Deck, wird immer im Deck sein.


Spells:

3 Sensei's Divining Top: Wichtigste Karte im Deck. Verhindert im Lategame den Flood zu dem das Deck manchmal neigt und findet die benötigte Solutions dank der Shuffle-Effekte meist schnell. In Kontrollmirrors Key-Karte.

3 Pernicious Deed: Beste Karte im Deck. Auto Include in Kontrolldecks mit diesen Farben. 4c-Landstill splasht sogar anderthalb(!) Farben, um sie zu spielen. Eine im SB für den Wish.

3 Vindicate: Flexibles Removal. Gekauft. 3s. Deed.

4 Swords to Plowshares: Ich sage hier einfach mal nix.
 

2 Duress/2 Thoughtseize: Der Split kommt daher, dass Duress gegen Aggro einfach Oberscheiße sind, aber ich mein prinzipiell gutes Match-Up nicht durch unnötigen Lifeloss gefährden will. Manchmal ist Duress selbst gut wenn man nix trifft, deshalb bleibt es bei vier. Den Satz zu Kontrolle/Combo spar ich mir.

4 Hymn to Tourach: Soooooooo stark. Immer. Auch gegen Aggro immer erstmal die hand leer machen, dann das board clearen. Sie gewinnen selbst die schlechten Match-Ups.

3 Glittering Wish: Soooo flexibel. Mit ihm kommt man an fast alles dran (warum ist nur Extirpate keine Splitcard?). Nur drei, da er Klobig werden kann und Platz fehlt.

2 Damnations: Zusätzliches Mass Removal hebt das Aggro Match-Up. War auch schon als Wrath immer dabei.

1 Haunting Echoes: Resolved und gut is. Gegen andere Decks spielt man sie gar nicht erst aus.

1 Decree of Justice: Ich hatte hier zuerst Lillianna Vess, aber die wurde von Kontrolle sofort gecountert und gegen Aggro machte sie gar nix. Etwa Imperial Seal + Fog. Da sind fünf Mana zu teuer. Dann hab ich in die alten Listen auf der Suche nach Alternativen durchschaut und bin auf das Decree gestoßen. Beide angesprochen Probleme löst das Decree besser. Es wird eher selten gecountert und kauft gegen Aggro mindestens ne Runde. Oder es gewinnt halt das Spiel. Engelrekord liegt bei fünf. Anekdote: Landstill im Lategame - er hat eine Mishra und jeder eine Handkarte, viel Mana und sonst nix. Er zieht Standstill, legt es und greift  mit der Mishra an. Ich cycle das Decree für sieben Soldaten - Zwei töten die Mishras und das war‘s.

2 Garruk Wildspeaker: Truffle Shuffle war immer schon ein Good Stuff-Deck, da darf der nicht fehlen. Beeinflusst das Board stark zu unseren Gunsten. Er beschleunigt den Kill dank Overrun meist um zwei Runden, was manche übersehen. Für mich gesetzt.

Sidebaord:


Ein Teil ist offensichtlich ein Wishboard:
1 Pernicious Deed/1 Vindicate, aus dem Maindeck bekannt: Ein wünschbares Spot- und ein Mass-Removal.
 

1 Castigate: Für mich besser als Gerrard's Verdict und ein wünschbarer Discarder ist Pflicht.

1 Loxodon Hierarch: Wenn ich in die Situation kommen den zu wünschen, dann will ich direkt nen fetten Treter und nix was erst mal am Confi/Mofa verreckt.

1 Dueling Grounds: Wenn man sich den gewünscht hat, dann stellt irgendein random Treter ne wand auf und das war‘s. Wird eher selten gebraucht, hat sich aber bewährt.

4 Extirpate: Inzwischen muss man nicht mehr gegen Soli Sondern gegen Dredge und Co. kämpfen, also weg von den Therapien, hin zum Yard Hate. Extirapte sagt mir mehr zu als Leyline, da man es auch in anderen Match-Ups mal boarden kann.

3 Eternal Witness: Superstarke Karte, aber im Maindeck ist kein Platz dafür. Da will ich direkt die Solution gegen das Problem. Ihr werdet sehen, sie wird das Deck trotzdem oft betreten.

2 Slots sind noch frei bzw. nicht fest. Das entscheide ich immer erst kurz vorm Turnier.
Vs. Kontrolle/Combo 2 Duress
Vs. Goblins/Aggro Loam: 2 Condemn - Erklärung kommt später.
Vs. Drege/Cephalid weiterer Yard Hate (Crypt)

Es kann da auch mal ein Crime // Punishment sein, denn das ist gegen Aggrokontrolle auch sehr gut und kann, wenn man es braucht, gewünscht werden. Anekdote: ich habe mal den Threshold Gegner mit seiner eigenen Counterbalance und meinem Top gelockt. Das war lustig…zumindest für mich.

Ich möchte mich hier nicht festlegen, da das Meta zu vielfältig ist, um eine allgemeingültige Aussage zu treffen.

So viel zum ersten Teil, Teil 2 folgt morgen.

Greetz Lukas

PW


8 Kommentare

 
  #1Andreas Pischner — zeromant.wordpress.com24.09.2008 - 03:32
Der Artikel ist von chickenfood???

Armer Philip...
 
  #2Lukas Fesca — blub24.09.2008 - 13:55
und sonst hast du nix zu sagen? Ich hab ihn vorher mal durchgelesen und durch 3 Rechtschreib-makros gejagt.

Ich bin enttäuscht von Dir. Wenigstens von dir hätte ich gutes feedback erwartet. (zumindest zur schreiberischen Qualität)

und ja, es war net so schlimm wie einer meiner Foren-Posts.

Je öfter ich diesen Text lese, desto mehr fällt auf was mir als Autor noch fehlt. Wann cih(achtung absicht^^) etwas nicht genaugenug beschrieben habe und so weiter.
Los leute ich will Feedback.
 
  #3Jan Sudmann — Eternal24.09.2008 - 15:28
Der Artikel ist von chickenfood???

Armer Philip...


Anonsten doch recht ordentlich. Allerdings verstehe ich einige Karten nicht so Recht. z.B. Haunting Echoes: Diese Karte ist, wie du selber sagst, einmal resolved=win. Warum spielt man sie dann nicht wenigstens 2x?

Und warum kein Gaddock Teeg im Sideboard? Gibst du combo einfach ganz auf?

Ansonsten kann man das Deck wohl unendlich verschieden bauen, der Artikel is aber Ok.

Mfg Jan
 
  #4Lukas Fesca — blub24.09.2008 - 15:49
2 ehcoes sind kein problem, nur können sie halt gegen etwas mehr als die hälfte der deck überhauptnix.

und aussitzen um darauf zu warten kann ich ja. je länger das spiel dauert, desto besser wird echoes. theoretisch.
ich persönlich fand ein decree besser. im entsprechenden meta wird natürlich auf 2 echoes aufgestockt.


@gaddok teek:

omg, wie konnte ich den vergessen??? Ich hab besitmmt 10 mal die kartensuche über ALLE multi-karrten gehen lasen und hab ALLE angeschaut, aber den hab ich doch jedesmal überlesen, bzw. seine fähigkeiten undererratet. natürlich gebürt ihm ein platz im SB für den Wish. Da er nicht bei mir zuhause rumliegt konnte ich ihn auch einfacher übersehen.

danke, so stell ich mir das vor.

(btw hab ich meinem artikel auch nur 8 Punkte gegeben; wobei für mich kein vote unter "6" mehr aussagekraft hat.)
 
  #5Andreas Pischner — zeromant.wordpress.com24.09.2008 - 15:58
Ich habe ihn noch nicht gelesen, da kannst Du auch kein Feedback erwarten. Wahrscheinlich mache ich es irgendwann diese Woche noch.
 
  #6Daniel Schmidt — ...24.09.2008 - 20:20
3 Rechtschreib-Makros und dann findest du sowas nicht? :

Manabase (zusamengefasst, denn sie agiert immer als Ganzes):

zusammenfassen wird schon mit 2 m geschrieben.

Ansonsten relativ langweiligier Artikel, besonders verwirrend ist, dass du den Krosan Tusker als wichtigste Karte darstellst, er auf einmal in einer Liste fehlt und Sakura Tribe Elder gespielt werden die vorher "Zwar bekannt waren, aber wirklich zur Disposition standen." Dann muss man erstmal "relativ" weit runterscrollen um eine Erklärung zu erhalten.

Außerdem unverständlich ist mir dieser Satz:
"wobei für mich kein vote unter "6" mehr aussagekraft hat"

Wir haben eine Skala von 0-10 Punkten, damit ist die 5 wohl genau die Hälfte also im Prinzip ein Artikel der ok ist, aber halt nichts besonderes. Du willst also damit sagen das dein Artikel auf jeden Fall schon besser als ok war? Sehe das gar nicht so, 3 Punkte für dich
 
  #7philipp jell — Rock??24.09.2008 - 21:30
Ist das nicht einfach ein Rockdeck, auf das man auf nem komplizerten weg gekommen ist? Mit nem komischen Namen und komische Karten (Gigapede...)

Besonders überzeugt hat mich der Aritkel auch nicht.
 
  #8Lukas Fesca — blub25.09.2008 - 18:21
krosan tusker hat mal genau das gemacht was dem deck gefehlt hat, nur war er einfahc zu schlecht.

damals hatte ich auch keinen Vote unter 6.

es ist ein bisschen wie reock, nur ohne viecher.

und nein, der gigapeter ist keine schlechte kreatur.

hatte ich das vergessen? upsi...

Truffle shuffe weil man dauernd am mischen ist bzw war. das hält sich izwischen in grenzen. und weil decks gerne komische namen haben. hey leute, es gibt ein standard deck das nach einem burger benannt wurde!

und übrigens: was ich denn nun besser machen soll könnte mir auch noch jemand sagen, mit " das war n MÜLL-Artikel" komm ich net weiter. ein stückweit war das natürlich auch eine übung.
 

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