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Herzlich Willkommen zu unserer neuen Rubrik Pro/Contra!
Ich will noch einmal kurz zusammenfassen, was der Sinn dieser Rubrik ist: Es geht um ein beliebiges Thema, welches von zwei Autoren kontrovers dargestellt wird. Hierzu übernimmt ein Autor die Argumentation für das Thema und der andere natürlich die dagegen. Es ist dabei völlig irrelevant, welche Position der Autor im wahren Leben vertritt, er muss sich auf die entsprechende Position einlassen können. Besonders spannend ist es natürlich, wenn der Autor gegen seine eigene Position argumentieren muss. Diese Art des Debattierwettbewerbs ist äußerst populär in angelsächsischen Gefilden, dort wird dann am Ende von einer Jury entschieden, wer die entsprechende Position am besten vertreten hat. In unserem Fall seid ihr natürlich die Jury und könnt bis Samstag per Poll darüber entscheiden, wer der bessere Debattierer ist.
In der heutigen Diskussion treten an: Thomas "Ich kann blaues Mana heulen" Jungmann gegen Marcus "Der Lotus schmeckt etwas fade" Malden.
Das Thema lautet: Retrace.
Bedenkt bitte in euren Kommentaren, dass die Meinung des Autors nicht unbedingt seine eigene ist. Gerne erfahren wir natürlich auch, was ihr von der Rubrik haltet, was weitere Themen sein könnten oder ob ihr Lust habt, selber mal als Autor teilzunehmen. Geht natürlich auch per eMail.
ProRetrace soll es also sein, unser erstes Mal.
Schön. Und ich bin dafür. Ja, echt, einfach so. Ich bin dafür.
Und in Wahrheit ist es auch sehr einfach, dafür zu sein, Ihr werdet es sehen, man kommt gar nicht daran vorbei. Es wird alles gut. Der Blick auf den komplettierten Spoiler gibt uns ganze zwölf Karten mit dieser Fähigkeit, Wizards war sich bewusst, was sie da erschaffen und haben es nicht übertrieben. Hier mal eine Liste (Irgendwie umgekehrt alphabetisch):
Worm Harvest
Waves of Aggression
Syphon Life
Spitting Image
Savage Conception
Raven's Crime
Oona's Grace
Monstrify
Flame Jab
Glamerdye
Cenn's Enlistment
Call the Skybreaker
Mit dem Himmelsbrecher haben die Leute von Wizards es aber auch. Schon die dritte Karte, die mir spontan einfällt, die den Himmel zerbrechen soll. Wirklich erfolgreich scheinen die Küstenzauberer dabei ja nicht gewesen zu sein, wenn sie es jetzt schon wieder versuchen müssen.
Ich schweife ab.
Also Retrace. Als die Mechanik auftauchte, schrieen alle sofort wieder: "Magic ist tot!". Aber das ist nicht neu. Und ich werde begründen, warum es nicht so ist. Ich gehe dabei allerdings vom Constructed Metagame aus. Zu Extended und Legacy etwas zu sagen, würde den Rahmen sprengen, und Limited… Naja, da gewinnt der Call schon irgendwie die Spiele.
Retrace ist ungefährlich für Magic, weil die Sprüche alle nicht übertrieben stark sind. Zum Beispiel der Flame Jab ist im Prinzip, nur ein abgeschwächter Seismic Assault. Das Raven's Crime ist eigentlich nur effektiv, wenn man den Gegner am Anfang viele Karten abwerfen lässt, dann aber hat man sich selbst in der eigenen Entwicklung gestört. Ja es ist sogar fraglich, ob es einem die Mulligan-Entscheidung abnimmt, denn nur weil man viele Länder auf der Starthand hatte, heißt das nicht, dass man mit einem Schaden pro Land in den ersten Runden wirklich weit kommt. Geschweige denn, wenn man am Ende genauso wenig Karten auf der Hand hat wie der Gegner. Sicher, Meervolk und Feen haben so Ihre Probleme mit dem roten Spruch. Aber schon die erste Counterfee und darauf folgend der Scion of Oona machen immer noch kurzen Prozess. Ein Schadenspunkt und eine Karte abwerfen lassen, sind nun mal keine Effekte, die wirklich Sorgen machen. Manchmal ja, aber das tun andere Karten auch. Wir haben schließlich auch den Ravager überlebt, nicht wahr?!?
Besser da schon das Syphon Life. Da man aber nicht auf Kreaturen schießen kann, löst man überhaupt keine Probleme, die man auf dem Board vielleicht gerade hat. Und dann? Macht der Gegner halt mehr Schaden als die armseligen zwei Lebenspunkte, die man pro Runde bekommt. Auch Oona's Grace
ist zwar ein netter Cardraw, aber wirklich besser als Trade Routes ist es nicht. Und die wurden auch gespielt, dominierten aber nun einmal nicht das Metagame. Das besonders Schlechte an all diesen Spells: Gerade für Constructed ist ihr Effekt oft zu gering, um am Spiel sofort etwas zu ändern. Die Wiederholbarkeit des Effektes macht die Karten stark. Wenn man nun aber die Sprüche mehrfach zieht, dann bringt das nichts. Denn zwei davon im Friedhof helfen nicht weiter…gar nicht. Machen einen vielleicht weniger anfällig für Hate, aber sonst auch nichts.
Im Limited die stärksten Karten aus der Gruppe sind wohl:
Savage Conception
Cenn's Enlistment
Call the Skybreaker
Die fetteren Spells sind eine andere Geschichte. Im Limited gibt es keine Diskussion. Ich halte sie aber generell für weniger tauglich im Constructed, den Call the Skybreaker vielleicht als Finisher für ein Kontroll-Deck. Solche gibt es aber gerade wenig. Insofern auch hier kein Widerspruch meinerseits, eher umgekehrt. Es handelt sich hierbei um die in der letzten Zeit üblich gewordenen Karten, die zwar stark, aber gerade so nicht stark genug sind für ein Turnierdeck auf Tier1 Niveau. Dennoch machen sie Spaß und fordern Deckbauer heraus. Und vielleicht findet einer der vielen tausend Spieler einen Weg und dann wird die Karte mal gespielt. Sehen wird man sie sicher mal, vielleicht sogar dagegen verlieren. Aber an der zu starken Mechanik liegt es dann sicher nicht, denn der Preis für den Effekt ist immer noch ordentlich hoch.
Nachdem ich also die Karten bisher schlecht gemacht habe (bedenkt, es geht um die Mechanik, sozusagen den Gott in der Maschine, nicht die Maschine selbst), muss ich wiederholen, dass die Fähigkeit gut balanciert ist. Besser als Flashback in einigen Situationen, aber eben auch teuer. Und im Prinzip erhält man nur Kartenqualitätsvorteil, keinen echten Kartenvorteil. Und in einigen Situationen werden auch diese Sprüche eine drohende Niederlage nicht abwenden können. Dennoch freuen wir uns über eine Mechanik, die gut funktionieren sollte und deren Anwendung auch tatsächlich Einfluss auf das Spielgeschehen hat. Solche Fähigkeiten sind zu Zeiten von Clash (da ist wohl nur Lash Out relevant) und Kinship (der Wolf-Skull Shaman, sonst eigentlich nichts…) doch eher selten geworden.
Über die Fähigkeiten der anderen Hybridkarten wurde ja viel nachgedacht, bevor sie alle bekannt waren. Leider war das wie in London bei Nebel Taxifahren. Man musste einfach auf den Fahrer vertrauen, aber man weiß nicht, wo es hingeht (Meistens eben in die falsche Richtung, ins teure Hotel und auf Umwegen). Am Ende sind die Karten doch alle gut balanciert.
Ihr seht also, auch wenn mein werter Kollege von der Dagegen-Seite Euch von etwas anderem Überzeugen will, Retrace ist völlig harmlos. Der Mensch hat nur Angst vor Sachen, die vom Friedhof wiederkommen. Sozusagen ein Anti-Gruftie. Der hat bestimmt auch was gegen Zombies, Ghoule und Nightmares. Kleiner Necrophobiker, der! Dabei muss man es doch so sehen: Endlich mal wieder ein paar starke Karten, auf deren Qualität man sich verlassen kann. Nicht wie in Shadowmoor, wo das wertvollste am Booster oft die Metallverpackung war (Edelmetelle sind teuer heutzutage, habe ich gehört). Ich höre es immer wieder: "Und, wie ist Deine Rare?" "Bescheiden, aber ich hab' Kittchen Finks, yay!". Retrace gehört da nicht dazu, denn die Karten kann man sogar an Hyländerspieler vertauschen, und an Multiplayerspieler und überhaupt an alle. Wird sicher gute Preise bringen. Und in meiner Sammlung werden sich die Karten auch gut machen, somit dürfte für Jeden etwas dabei sein.
So lasset es mich das Gesagte final zusammenfassen, kommen wir zur (tiefe Stimme aus dem Off) Unsäglichen Übertreibung der grandiosen Erhabenheit:
Retrace wird uns endlich wieder ein Metagame prägen. Es wird Decks mit den Karten und Decks ohne diese Karten geben. Quasi Stein-Schere. So wie zu Zeiten von Mirrodin oder im Kombo-Winter. Decks to Beat…und sonst nichts. Herrliche Zeiten kommen auf Deckbauer und Profis zu, wenn die ganze Welt vor dem Grand Prix nur zwei verschiedene Decks gespielt hat, die es dann einfach zu zerstören gilt, mit dem Deck das man sich dann mal wieder selbst ausdenken konnte. Die Karten werden im Schnitt schön teuer sein, also alle außer den Karten, die keiner spielt, weil man Wheenie und Tribal und den ganzen Kram schön wieder vergessen kann. Kontrolle ist angesagt, und dann noch ein wenig Kombo und dann noch etwas Aggrokontrolle vielleicht. Die wichtigsten Karten werden Tormod's Crypt (das ja zum Glück für uns Befürworter von Retrace direkt rausrotiert) und die Faerie Macabre sein. In Eventide gibt es ja auch noch eine nette Karte gegen Retrace, die Nightmare Incursion, die kommt aber hoffentlich immer zu spät. Bleibt Wheel of Sun and Moon und die Clique.
Hier kann man übrigens was zu Limited sagen, wo es ja so aussieht, als ob es sehr zeitsparend ablaufen würde, demnächst. Nach dem Registrieren gehen alle diejenigen einfach nach Hause, die keinen Retrace-Spruch oder keine Fee haben. Sehr einfach für alle, macht das Feld übersichtlich. Gewonnen wird dann von dem Glückspilz, der zwei Faeries aufmacht, eine FOIL. Und da auch ich dieser Glückspilz sein kann, und es mir ansonsten immer eher am Skill fehlt, freue ich mich auf dieses Format, hehe.
Zurück zu Konstructed. Nachdem wir ein halbes Jahr lang uns noch mit dem ganzen Hate rumschlagen müssen, bricht ab Januar die Zeit der unangefochtenen Regentschaft an: Die Faerie Macabre wird gebannt werden, da sie in jedem Deck zu finden sein wird, und das Wheel lässt sich ja sehr einfach abstellen. Unser Retrace wird das Metagame die nächsten zwei Jahre prägen, und wir werden uns freuen, endlich wieder nach Herzenslust Sprüche nicht aus der Hand, sondern aus dem Friedhof zu zaubern.
Ich werde mir gleich morgen direkt vier Flusskelpie bei MU bestellen!
Wie gehabt: Es wird alles nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird (drei Euro ins Phrasenschwein). Auch wenn mein Counterpart jetzt Panik schiebt und das Ende von Magic prophezeit, und Bannings und kaputtes Metagame aunoma, wir werden erleben, dass auch hier nur wenige Karten in den Decks landen werden und wenn es ein paar mehr sind, dann gibt es halt mehr Hate in den Sideboards, was soll's. Mir werden die Retrace-Sprüche Spaß machen und noch viel mehr Spaß wird es mir machen, wenn ich Leuten hinterher auf die Nase binden kann, dass sie das Spiel doch noch gewinnen hätten müssen, wenn sie denn an den Retrace-Spruch in ihren Friedhof gedacht hätten. Und diese Konjunktive sind es doch, die eine Diskussion über ein Magicspiel hinterher erst so richtig Sahne machen, oder? Ganz abgesehen davon hat Magic schon irgendwie das kontroverse Thema gefehlt. Gut, wir haben uns über die Firmenpolitik aufgeregt und über den deutschen Ableger, wir haben vor der neuen Rarity Angst, aber so richtig was los war nicht. Immer dieses kuschelige Geschwafel über Elfen und Feen, über Goblins und Riesen, ich kam mir vor wie in Narnia. Jetzt kann man wieder, ganz Nerd, über irgendwelche englischen Mechaniken in der Straßenbahn fachsimpeln um auch sicherzustellen, von keiner netten Fantasy-Braut angesprochen zu werden (die kennt nämlich auch keine Selkies und Kelpies und so‘nen Quatsch). Man hat sich in letzter Zeit mit den ganzen knuddeligen Bildchen richtig gegen die Avancen (wow, Word kennt das Wort. Word!) wehren müssen.
Anyways, meine Argumente sind klar, wer noch was zu sagen hat, bitte unten. Ansonsten gilt: "Silence!" "I comment You!"
Teardrop. | ContraAcht Karten.
Die Datenbank verrät mir, dass "discard a land" bislang auf acht, in sieben Fällen eher unbedeutenden Karten zu finden ist. Cursed Monstrosity, Fallow Wurm, Lightning Storm, Mox Diamond, Seismic Assault, Simian Brawler, Thundering Wurm und Trade Routes. Mit Eventide kommen zwölf hinzu, die über Retrace verfügen, dann sind es zwanzig.
Länder wegwerfen ist gut und schützt gegen die mächtige Flut, die, wie Herr Heppner uns weismachen will, irgendwann kommt und alles mit fortnimmt. Fest steht, je mehr Karten man zieht, desto mehr Länder sind dabei, und dieses Überangebot von Manaquellen wird "Flut" genannt. Auch wenn es dabei um Gebirge ginge, die in ihrer natürlichen Umgebung eher seltener "fluten".
Aber was sich nun mit den "Retrace"-Karten abspielt, hat nichts mit Flut zu tun. Diese Fähigkeit ist nichts anderes als dasselbe Ärgernis, dass auch "Ripple", "Epic" oder "Substance" den Magic-Regeln zufügen. Eine zusätzliche Fähigkeit ohne besonderen Nährwert. Nein halt – einen Effekt hat sie: im Limited ärgert sie durch einen weiteren Aspekt von Zufälligkeit.
Warum dem so ist, werde ich ausführen.
Eine gewagte Behauptung, die ich aus Gründen der Spannung an den Anfang setzte, aber entgegen allen Gründen der Spannung direkt auflösen will. Viele Leute behaupten, nun könne man durch Retrace-Karten endlich die zuviel nachgezogenen Länder sinnvoll umsetzen. Diese Annahme fusst auf diversen strategischen Irrtümern.
Betrachtet man die Retrace-Karten im Vakuum und freut sich über die Option, sie ähnlich zu Buyback oder Flashback erneut spielen zu können, sieht eigentlich alles ganz positiv aus (irgendwie hätte man diese bereits existierenden Fähigkeiten wohl kombinieren können um einen ähnlichen, eventuell strategisch stärkeren Effekt zu erzielen, beschleicht mich das Gefühl – "Flashback: Spruchkosten, Buyback: Discard a land").
Dann aber sollte man den Schritt zurücktreten und das Ganze betrachten. In diesem Ganzen sind schon viele Vakuum-Bomben geplatzt, ohne, dass das Ganze sich davon beeindruckt gezeigt hätte. Meist hat das Ganze bereits bessere Karten im Angebot und wird auch damit fertig.
Im Folgenden gehe ich von bewussten Entscheidungen beim Deckbau aus (sorry, no Booster-Battle), und dazu gehört auch die benötigte Landverteilung. In einem theoretischen Gedankengebilde sieht Retrace deshalb positiv aus, weil ich ab einem gewissen Punkt meiner Manaentwicklung keine Länder mehr legen, sondern für meine Retrace-Sprüche auf der Hand behalten werde und diese Sprüche dann öfter spiele. Angeblich, so teilte man mir auf Rückfrage mit: "unendlich". Hieraus ergäbe sich ein Kartenvorteil im Sinne der Qualität, argumentiert man weiter und ich lausche andächtig (denn da das Land weggeworfen werden muss, lässt sich kein direkter Kartenvorteil (quantitativ) erzeugen).
So, und was ist jetzt, wenn der Gegner auch Retrace-Sprüche spielt? Dann sind seine zusätzlichen Länder plötzlich auch von besserer Qualität. Unser Gegner verfolgt dieselbe Strategie, das bedeutet schliesslich, dass der absolute Vorteil sich im Duell wieder ausgleicht. Alles ist relativ. Beide Spieler hätten dann aber immerhin einen Qualitätsvorteil? Schon wieder falsch, aber diesmal nicht so leicht erkennbar. Also vorsichtig weiterlesen!
Denn der Qualitätsvorteil kommt nur zur Geltung, wenn er auch ausgenutzt werden kann. So lange die Länder in der Hand sind, bleibt zwar die Option, einen Retrace-Spruch aus dem Friedhof erneut zu spielen, jedoch wegen der zusätzlich zu zahlenden Spruchkosten ergibt sich oft die Situation, dass darunter die anderen Optionen unter den Handkarten (oder auch aktivierten Fähigkeiten) zurückstehen. Spiele ich einen Retrace-Spruch, oder spiele ich einen anderen Spruch von meiner Hand? Dieses Modell nennt sich auch Opportunitätsrechnung. Nehme ich eine Option wahr, kann ich die andere nicht nutzen.
Da ich aber bewusst auf das Ausspielen weiterer Länder ab einem Punkt verzichte, um diese Länder dann als Retrace-Kosten wegzuwerfen, verfüge ich auch nicht über zu viel Mana, das bedeutet, dass dieses Prinzip der Entscheidung für die Retrace-Karte oder die anderen Handkarten wirkt - es ist quasi so, als ob man dann keine Länder, sondern nur noch Sprüche nachziehen würde - oder aber man muss doch mehr Länder ausspielen (diese Option habe ich schliesslich noch), damit ich zwei Sprüche pro Runde legen kann, wobei jedes gelegte Land aber die Anzahl möglicher Retrace-Kopien wieder verringert.
Betrachten wir weitere Aspekte des praktischen Spiels, wird diese Unzulänglichkeit von Retrace deutlich. So ist der Traum, die Karten immer und immer wieder zu spielen, bereits dadurch unterbrochen, dass das Spiel vorher zu Ende ist. Diese müsste hierfür lange genug dauern, was in aggressiven Umfelden, wie denen mit einem agierenden Gegner, nicht oft genug der Fall ist. Um die Retrace-Karte immer und immer wieder zu spielen müsste sie eine positive Auswirkung auf das Board haben, was leider oft mit etwas zu hohen Spruchkosten der erzielten Effekte keine Option ist, die besser als eine andere ist, hierfür kurz zwei, drei Beispiele:
Wofür will ich zum Beispiel die Kreatur meines Gegners kopieren, wenn ich sie auch unter meine Kontrolle nehmen könnte. Warum will ich Länder für einen Schaden verschiessen, wenn es auch zwei sein könnten (dieser Unterschied ist sogar so gravierend, weshalb Kreaturen mit Power 1 selten als spielbar gelten). Warum fünf Mana für ein Beast-Token zahlen, wenn Garruk mehr Optionen bietet? Dies macht deutlich, dass in Constructed immer bessere Optionen existieren als der jeweilige Retrace-Spruch, niemand entscheidet sich hoffentlich freiwillig für eine Karte die mehr kostet und weniger kann, oder?
Bliebe Limited, wo Retrace im Einzelfall durch die Qualitätssteigerung der Länder ein zufälliges Element mitbringt. Ich erinnere daran, dass diese Steigerung nur dann stattfindet, wenn der Gegner nicht auch mit Retrace spielt. Dann wäre sie, zumindest theoretisch, ausgeglichen. Aber dieser Ausgleich findet eben nicht immer statt, und so muss man sich im Limited damit herumärgern, dass bereits ein einmal oder zweimal gespielter Retrace-Spruch einen enormen Vorteil erzeugen kann. Der Effekt sind verärgerte Spieler, die den im Friedhof liegenden Spruch nicht entfernen konnten, und ihrem Gegner, der "nur noch Länder zog unendlich lucky gewann." Man beachte die Floskel "eigentlich hätte ich gewonnen, aber..." in diesem Zusammenhang.
Um uns dagegen Maßnahmen an die Hand zu geben, fanden einige sonderbare Effekte in jeder Farbe Einzug in Eventide, die nichts anderes zu tun scheinen, als eine Karte aus dem Friedhof herauszunehmen, gleichzeitig aber für Constructed unspielbar sind. Wenn Extirpate aus Standard herausrotiert, werde ich mich sicherlich über den 1/1 Spirit-Token freuen, den "Erscheinung herbeirufen" mir mit freundlichen Worten überlässt. Oder auch nicht, denn wie schon zuvor gesagt, ist Retrace keine contructed-fähige 'keit, darüber brauchen wir uns also keine Sorgen zu machen.
Kithkin gewinnt derzeit ohnehin so schnell, dass dem Gegner kein Augenblick bleibt, die Länder von sich zu werfen. Aber auch in anderen Matchups ist die Retrace-Karte eher benachteiligt. Da dort die Sprüche nach Möglichkeit vierfach gespielt werden, ist bei den meisten Sprüchen (Flame Jab dürfte hier die Ausnahme sein) bereits eine zweite Kopie des Retrace-Spruchs auf der Hand zu erwarten, wenn die Erste gespielt wurde, oder noch schlimmer: man hat zwei- oder mehrfach denselben Retrace-Spruch auf der Hand.
Was ist dann passiert? Der zweite Spruch ist, um ein weiteres Fachvokäbelchen zu nutzen, redundant. Sobald ich einen Retrace-Spruch im Friedhof habe, will ich keine weiteren Retrace-Sprüche mehr ziehen, denn sie bieten gegenüber einem Land keinen Vorteil. Das, was eingangs so positiv für Länder formuliert wurde (jedes Land ist eine Kopie meines Retrace-Spruchs) gilt dann umgekehrt für weitere Kopien der Karte, nur noch schlechter. Denn da sie sich nicht als Manaquelle ausspielen lassen, können wir sie nur "abwerfen" und spielen.
Also wollen wir weniger Retrace-Sprüche spielen, und dafür lieber mehr Länder? Willkommen im Dilemma-Land der Land-Dilemma, dann gibt es statistisch weniger häufig Retrace-Sprüche im Friedhof, dafür dann doch wieder die Flut. "Wann kommt die Flut?" – hoffentlich genau dann, wenn man die Retrace-Karte im Friedhof hat. Nicht vorher.
Bislang gingen viele Spieler bei einer Flut die Option ein, ein oder zwei Länder auf der Hand zu horten. Dieses wird durch Retrace zunächst begünstigt, bis sich eine solche Karte zeigen würde. Ist dann ein Spruch mit Retrace gespielt, wird sich kurzfristig auch die Bluff-Option erledigt haben, wenn man davon ausgehen darf, das geflutete Spieler unter Druck des Gegners stehen. Entsprechend würde die psychologische Seite gegen den Effekt des Retrace-Spruchs abgewogen und wenig später der Retrace-Spieler ohne Handkarten dastehen. Weil die meisten Retrace-Karten in der Hauptphase gespielt werden, entfällt der Bluff. Schade. Zumindest verfügt blau über die Option, als Spontanzauber aus dem Land etwas anderes zu cyclen (aber nur als Tipp: Trade Routes ist seit der Neunten Edition dabei, wurde aber auch nicht gespielt - also: niemand will seine Länder cyclen).
Aber ich wollte noch auf etwas Anderes hinaus. Das lange Spiel ist traditionell das Matchup der Kontrolldecks. Wäre ein Aggro-Deck dabei, hiesse es: ein kurzes Spiel, so oder so, und damit eine geringere Wahrscheinlichkeit, aus einer Retrace-Karte eine zweite Aktivierung herausholen zu können. Im Kontroll-Matchup läuft das Spiel in der Praxis darauf hinaus, wer über mehr Mana verfügt. Optionen sind seltener ein Argument, wenn auch gerne genommen, aber die Kontroll-Decks verfügen über derer viele. Retrace verwandelt die ungespielten Länder in zusätzliche Optionen – gleichzeitig beschneidet sich ein Deck, das so verfährt, aber im Hinblick auf der Manaebene, und damit im traditionellen Sinn der Ebene, wo sich das Spiel entscheidet.
Klar helfen Storage-Länder oder Artifact-Mana, dieses auszugleichen (aber dann: lassen sich Artefakte für Retrace verwenden? Will das Storage-Land nicht trotzdem auf den Tisch?) aber das genannte Dilemma betrifft das reine Kontrolldeck. So, ich denke auf Aggro brauche ich nicht zu verweisen – Retrace-Karten setzen sich hier wegen der Geringfügigkeit der zur Verfügung stehenden Effekte nicht gegen die Konkurrenz durch, bleiben nur Aggro-Kontroll-Varianten, die Retrace sinnvoll verwenden könnten. Und dann aber wegen ihres Gewinnplans und des Land-Dilemma doch wieder nicht darauf zurückgreifen werden.
Aber es gibt auch Magic abseits von Turnierformaten, wobei die theoretischen Überlegungen dort natürlich genauso greifen, auch da gibt es aggressivere und kontrollierende Varianten. Manchmal greift man auch zur Combo. Ich brauche also nicht so weit auszuschweifen, wenn ich nur "Reanimator" erwähne, dann wird hoffentlich klar, dass jedes vernünftige Casual-Deck etwas gegen die zweite-Runde-Akroma ausrichten will und entsprechend mit Graveyard-Hate ausgestattet ist. Im Casual braucht man sich nicht mal darauf einzustellen, die Karten, die gegen Retrace wirken werden aktuell schon gespielt.
Retrace bleibt also als eine der unnötigen Randnotizen in den Comprehensive Rules, die nach der Limited-Saison niemand mehr zurückverfolgt. Immerhin hat Retrace im Gegensatz zu Epic oder Ripple die angenehme Eigenschaft, als Skilltester zu fungieren, insbesondere, da die Karten im Vakuum spielbarer scheinen, als sie es tatsächlich sind.
atog28 |
Die Umfrage Retrace Pro/Contra wurde schon beendet.
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| 19 Kommentare | |   |
| #1 | Ludwig Frischmann | 17.07.2008 - 00:27 |
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ICh finde es ist etwas unangenehm zu lesen durch diese Spalten... ihr solltet euch auf jeden Fall ein neues Format einfallen lassen..
Dieses "Battle" finde ich als Abwechslung schon mal ganz ok aber ich will es wirklich nicht jede Woche.. |
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| #2 | frank ohlhof | 17.07.2008 - 01:03 |
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ich fands schlecht gerade zu kacke.
Ich mein das liegt zum einen am thema, zum anderen daran, dass hier nur die offensichtlichen gedanken ausgesprochen werden und sowieso wirkt die ganze argumentation erzwungen.
Soll so viel heißen wie in echt sind beide einer meinung, aber der eine spielt nur die andere meinung.
Wenn man 2 Leute findet, die total gegensätzlicher meinung sind und diese meinung wirklich vertreten und alles daran setzen uns( die leser) zu überzeugen.
Dazu ein spannenderes thema, wie z.b was zock ich aufm ptq ,was ist der bessere gameplan im matchup xyz ggn abc (z.b wie man ggn feen am besten spielt das wär doch interessant, da verschiedene meinungen zu hören bzw. verschiedene Strategien, dann müssen die diskutierenden aber auch wirklich ahung haben sonst ist es auch wieder murks) oder Draft strategien (surfen oder force in sss oder sse ,was funktioniert besser und warum, discuss) soetwas finde ich interessant.
Das man den artikel so schlecht lesen kann kommt noch hinzu, aber potenzial haben solche artikel, das wär ja sowas wie battle of the pros bloß ohne pros |
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| #3 | Andreas Pischner — zeromant.wordpress.com | 17.07.2008 - 06:19 |
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Für die wirklich originelle Idee soll es hier einmal ein dickes Lob von mir geben!
Aber: Außer Originalität sehe ich hier wenige Pluspunkte. Einmal mag ich diese künstliche angelsächsische Diskussionskultur gar nicht. (Als Rollenspieler schlüpfe ich zwar ganz gerne mal in Charaktere mit komischen Ansichten, aber das ist etwas anderes). Insbesondere ist es doof, wenn hier jemand gegen seine Meinung argumentieren soll - davon haben wir doch nicht wirklich etwas, oder?
Dann ist "Retrace Pro oder kontra" einfach kein Thema, sondern Brei! War denn nun die Fragestellung "Hätte Retrace gedruckt werden sollen oder nicht" - das ist die Richtung, in die Teardrops Text geht - oder "Wird Retrace Constructed beeinflussen?", wozu Atog geschrieben hat, oder eine von zahllosen anderen Möglichkeiten? Hey, ich habe auch so ein Thema für einen Battle: "Wasser - ja oder nein?"
Abgesehen davon darf es auch gerne ein relevanteres und interessanteres Thema sein...
Dann sind diese Spalten beinahe unlesbar. Ich habe mich lange tapfer hindurchgequält, aber dann doch schließlich nur noch überflogen - es wurde mir einfach zu anstrengend.
Weiterhin labert Teardrop einfach zum größten Teil nur Stuß zusammen (sorry!) - das hat überhaupt nichts mit einem Debattierwettbewerb zu tun! Fabulieren, Schwadronieren, Assoziieren - kann ja alles ganz interessant sein, aber wenn man einen Diskussionsbeitrag erwartet, muss man sich hier verarscht vorkommen.
Atog hat sich Mühe gegeben, aber es schimmert schon durch, dass er hier eine Meinung vertritt, die nicht die seine ist (wenn doch - bitte dringend Gedanken neu ordnen!) Ich weiß auch nicht Recht, was man davon hat, wenn eine Seite, nur um irgendwie ihren Standpunkt zu vertreten, absichtlich wichtige Aspekte der Argumentation ignoriert (Retrace-Karten lassen sich, ähnlich Flashback-Karten, via Dredge oder Discard in den Friedhof befördernund dann nutzen; es gibt Kombos mit Life from the Loam oder vielleicht Endless Horizons...)
Konstruktive Vorschläge:
1. relevantes Thema aussuchen. Vielleicht auch ein paar vorschlagen und Leser darüber abstimmen lassen.
2. Fragestellung exakt formulieren.
3. Autoren suchen, welche Pro oder Contra auch tatsächlich vertreten. (Zur Not mit Preisen oder so ködern.)
4. Artikel in lesbarer Form veröffentlichen.
Alternativ:
Ein Autor schreibt einen kontroversen Beitrag (zu einem relevanten Thema), in dem er klar - und ehrlich - pro oder contra ist. Dann wird ein kleiner Wettbewerb veranstaltet, wer ihn am besten widerlegt. Die besten drei Gegenpositionen werden veröffentlicht.
Wie gesagt, mal ne neue Idee, aber in der jetzigen Form... meh. |
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| #4 | Thomas Jungmann — Ja, da ist was schief gelaufen! | 17.07.2008 - 09:58 |
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Um es gleich vorweg zu sagen:
Was Frank Ohlhof haben will, war dafür nie geplant. Es sollte immer um allgemeinere Themen gehen, nicht um Strategie!
Der Plan war: Eine witzige Disskussion, mit ein wenig "Streit" zwischen den Autoren, und die Kommentare sollen sich dann auf eine Seite schlagen, und weiter disskutieren.
Mein Vorschlag war nicht als Debatierklub geplant, und da ich meinen Text abgab, ohne Atogs zu kennen, schreibe ich am Debatierthema klar vorbei, dazu nahm ich die Sache, wie von mir eigentlich gedacht, nicht ernst genug. Leider wurde das von der Redaktion falsch aufgefasst.
Wir arbeiten dran, es wird ein nächstes Mal geben, dann machen wir es besser.
Und ja, die Fragestellung hätte wohl präziser gestellt werden müssen. Als ich meinen Text schrieb war die einhellige Meinung noch: Broken. ALs Atog dann seinen fertigstellte waren die ersten Prerelease vorbei und er fand die Machanik schon zu schwach und spielt sie runter, allerdings mache ich das eben auch schon, um sie zu rechtfertigen, was klar danebengegangen ist.
Nun ja, es war der erste Versuch, sowas kann passieren, man lernt ja draus.
Wie gesagt: Meine Idee beinhaltete nie einen Wettbewerb zwischen den Autoren, sondern nur eine Beschäftigung mit einem, wie auch immer gearteten, Thema. Und die Leser dürfen dann abstimmen, ob sie Pro oder Contra sind, um zu sehen, wie die Allgemeinheit zum Thema steht. Die Texte waren dabei nur als witzige Denkanstösse gedacht: |
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| #5 | Ernst Gruber — ... | 17.07.2008 - 11:31 |
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Tja auch noch meinen Brei:
- Unleserlich(Das mit den 2 Spalten ist so wie es jetzt ist nix)
- Thema: Wenn schon Pro/contra dann über ein Thema über das man wirklich streiten kann(Bannings gut schlecht, bestimmte karte im Deck XY oder was gerade aktuell ist).
- Und wenn man über ein Thema gut streiten kann wird man wohl auch 2 finden die unterschiedlicher Meinung sind und man keine Leute für eine Meinung zwangsverpflichen muß.
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| #6 | Mitja Harloff — ... | 17.07.2008 - 13:16 |
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Fand das Format ok, keine Probleme mit meinen Augen beim Lesen der Spalten. Die Idee ist auch in Ordnung, das Thema ebenfalls.
Das Problem ist tatsächlich, dass ihr unabhängig voneinander und damit aneinander vorbei argumentiert (wie in #4 festgestellt).
Ihr argumentiert beide, dass Retrace schwach ist, der eine meint nur, dass es deshalb nicht broken ist, der andere, dass es deshalb nicht spielbar ist.
Dieses Format müsste ermöglichen, dass die Autoren tatsächlich auf einander, bzw. auf die Argumente des anderen eingehen können. |
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| #7 | Richard Jana — Ansatz: gut; Umsetzung: lässt zu wünschen übrig | 17.07.2008 - 13:43 |
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Neben der bereits viel kritisierten Formatierung kann ich mich auch nur anschließen: Man darf einfach nicht so aneinander vorbei schreiben! Die Schuld dafür tragen gar nicht die Autoren. Mit einer klareren Formulierung des Themas wäre schon viel gewonnen...
Und beim lesen folgender Passage blutete schon ein wenig das Magicherz:
"irgendwie hätte man diese bereits existierenden Fähigkeiten wohl kombinieren können um einen ähnlichen, eventuell strategisch stärkeren Effekt zu erzielen, beschleicht mich das Gefühl – "Flashback: Spruchkosten, Buyback: Discard a land")."
Denn: Das funktioniert eben nicht so! Ich unterstelle Atog an der Stelle einfach mal einen Flüchtigkeitsfehler.... |
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| #8 | Marcus Malden | 17.07.2008 - 14:10 |
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Stimmt, das war nicht zu Ende gedacht. Die Flashback-Regel ist mir erst wieder eingefallen, als ich den Artikel schon abgegeben hatte. Trotzdem ist Retrace eine andere Form von Buyback, und Buyback eine andere Form von Kicker.
@Fragestellung - nach dieser Pilotfolge werden wir bei den nächsten Teilen auch brisantere Themen aufgreifen, die exakter formuliert sind. Hierfür findet sich vielleicht noch der eine oder andere Vorschlag, und wer sich als Autor betätigen möchte, ob nun Pro oder Contra, ist immer willkommen. |
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| #9 | Simon Ritter | 17.07.2008 - 14:28 |
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Von Retracekarten ist meiner Meinung nach Raven's Crime klar die beste, da der Spruch nicht so overcosted ist wie die meisten anderen und es gar nicht nötig ist dass die Karte Kartenvorteil erzeugt, solange man Kartenvorteil durch andere Karten (Dark Confidant, Life from the Loam,...) erzeugt ist es ja schon gut den Kartenvorteil in zusätzlichen Qualitätsvorteil umzuwandeln.
Flame Jab hat sicher auch noch Potential, Worm Harvest kann bestimmt als one off in den Loamdecks gezockt werden. (Eine Winningoption aus dem Grace ist sicher recht nice) Oona's Grave und der Drain Life Effekt sehen auch aus als könnten sie eventuell mal gespielt werden. |
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| #10 | Thomas Jungmann — @Simon: | 17.07.2008 - 15:09 |
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Ja siehst Du, in Extended scheint die Mechanik also spielbar zu sein. Aber bricht sie das Format? Wohl eher nicht. Sie kommt in ein Deck, das sowieso an Graveyardhate stirbt, oder es sollte...
@Marcus:
Du hast gleich doppelt Post |
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| #11 | Florian Reiter | 17.07.2008 - 16:07 |
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"Was Frank Ohlhof haben will, war dafür nie geplant. Es sollte immer um allgemeinere Themen gehen, nicht um Strategie!"
Wieso nicht? Das wäre doch viel interessanter! (Zumindest für mich.)
Ansonsten stimme ich meinen Vorrednern zu. Die Aufmachung ist anstrengend, und eine Meinung zu vertreten, die man selbst nicht teilt, ist vielleicht ganz interessant für den Autor, aber nicht für die Leser. Das schimmert nämlich durch, wenn man kein geübter Debattierer ist.
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| #12 | Jörg Gardill | 17.07.2008 - 17:14 |
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Die Spalten sind grauenhaft unleserlich. Ich hab nach nem Viertel frustriert aufgegeben. |
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| #13 | Simon Ritter | 17.07.2008 - 22:18 |
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@Teardrop:
Naja, dass Life an Graveyardhate stirbt, wage ich mal zu bezweifeln, ausgenommen ist natürlich Extirpate, gegen dass man ohne Burning Wish schlecht aussieht, ne Leyline muss halt removed werden und gegen alle anderen Antigraveyardkarten, reicht es einfach ein Cyclingland offen zu halten und in response das Loam wieder zu Dredgen. |
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| #14 | Thomas Jungmann — 3 Sachen: | 18.07.2008 - 10:11 |
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1. @Simon: Das Deck sollte dran sterben, die Realität sieht anders aus. Aber Der Hate ist halt derselbe, insofern wird es nicht schlimmer.
2. Hat Phips Urlaub, oder was? Wo ist der Freitagsartikel?
3. Antwortet Jemand auf meine Emails? |
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| #15 | Clemens Hinterdorfer | 18.07.2008 - 10:19 |
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2. Hat Phips Urlaub, oder was? Wo ist der Freitagsartikel?
Hab ich mich auch schon gefragt....o0 |
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| #16 | Marcus Malden | 18.07.2008 - 11:16 |
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@2: Vielen Dank für das Interesse, aber der Grund ist einfacher: der Editor hat Stress. Artikel von Phips folgt in den Abendstunden.
(EDIT 17:55h): voraussichtlich 20.30h |
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| #17 | Thomas Jungmann — Stress? | 18.07.2008 - 12:26 |
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Wie Stress? Arbeit vortäuschen, oder was?
Kann ja nieeeeee sein, das Du hier Deine Pflichten so vernachlässigst. Manoman, wenn man mal eine Sekunde nicht aufpasst, schon werden die Leute faul!
Nein, dann ist klar, mach' Du mal. Der Planet war heute ja auch nicht so schnell. |
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| #18 | Marcus Malden | 18.07.2008 - 14:57 |
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@17: unfair. |
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| #19 | Simon Ritter | 18.07.2008 - 17:44 |
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Also, was das Prinzip einer Diskussion angeht, fände ich es deutlich besser, wenn man in Zukunft anstatt zweier seperater Artikel einfach eine wirklich Diskussion halten würde und die in Artikelform niederschreiben würde. Das macht die Argumentation verständlicher und man hat nicht das Gefühl zwei unzusammende Artikel zu einem Thema zu lesen. |
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